Ein Zwischenspiel

Da meine Frau meine Geschichten und Romane mittlerweile nicht mehr lesen und mir somit auch kein wirkliches Feedback geben kann, muss ich mir etwas einfallen lassen.

Grund dafür ist übrigens, dass die Schilderungen „sehr detailliert“ und/oder „brutal“ seien.

Gut, ich kann sie verstehen. Allerdings sind die Themen, zu denen ich momentan schreibe, eben auch „brutal“ und ich möchte auch nichts beschönigen, umschreiben, kleinreden, wie es so oft passiert, wenn es um Gewalt, Missbrauch von Kindern und gequälte Tiere geht.

Diese Themen SIND unbequem und es gibt fast ausschließlich Literatur, die umschreibt, sachlich distanziert bleibt und Dinge eben nicht beim Namen nennt. Klar, dass das kaum jemanden schockiert. Sowas reicht für ein paar Kommentare auf Facebook oder Twitter, aber es gräbt sich nicht ins Gedächtnis des Lesers ein.

Mein Ziel ist es, dass der Leser mit empfindet, mit leidet, dass er angewidert ist ob der Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind. Nach einem Kapitel soll man eine Pause einlegen müssen, weil einen die Schilderungen zu sehr mitnehmen, gleichzeitig bleibt natürlich die Spannung nicht auf der Strecke.

Das Leben schreibt immer noch die besten Geschichten – und das Leben ist nun einmal oft genug grausam und ungerecht.

Ich habe also nach einem Kompromiss gesucht … und gefunden. Neben dem dritten Teil von „Fließende Welten„, einem autobiografischen Roman, der sich ganz dem Thema Missbrauch von Kindern durch Mutter und Vater widmet sowie einer Sammlung von Kurzgeschichten, basierend auf „normalen“ Ereignissen in unseren und ausländischen Zeitungsberichten, beginne ich nun also etwas nicht ganz so Deprimierendes: Die Geschichte von Schika, dem Autorenhund.

Klar wird es auch traurige Passagen geben, immerhin ist der kleine Kerl mitten in der Pubertät ins Tierheim abgeschoben worden, wo wir ihn dann gefunden und adoptiert haben. Aber alles in allem wird es ein fröhliches Buch aus Sicht eines Lagotto-Romagnolo-Mix‘, bei dem sich scheinbar niemand um irgendwas gekümmert hat.

Wie ich darauf komme: Im Heimtierausweis stand „Pudelmix“ – ok, kann man ggf. verwechseln. Aber bei „Geschlecht“ stand „weiblich“ – daher auch der Name „Schika“ (sollte wohl „Chica“ werden), den wir allerdings beibehalten haben.

Wann ich damit fertig werde, kann ich schwer abschätzen, da ich zwar gerne schreibe und auch die Zeit habe (DANKE an meine Frau!), aber 4 Bücher sind auch für mich nicht einfach zu handhaben. Außerdem will ja auch 1x die Woche dieses Blog befüllt werden 😉

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