Warum ist es am Rhein so schön?

Diese Frage aus dem entsprechenden Volkslied kam mir neulich in den Sinn, als wir – meine Frau, Schika und ich – via Landstraße am Rhein entlang gefahren sind, auf der Suche nach einem ruhigen Fleckchen Erde, wo der kleine Wuffel mal wieder seinen Wasserjieper ausleben kann. Es gibt sehr viele kleine Ortschaften entlang des Rheins und wenn man mal die Ballungsgebiete rheinaufwärts hinter sich gelassen hat, findet man alle paar Kilometer passende Plätze zum Ausruhen, Spazierengehen und Entspannen.

Nur knapp 40 Minuten von uns entfernt wurden wir dann auch wieder fündig. Wir sind ja öfter unterwegs, daher kennen wir schon einige Stellen in der näheren Umgebung und haben diese entsprechend ausgelassen.

Da das Navi stets angeschaltet ist, war die Parkplatzsuche auch kein Problem. Wir sind einfach gefahren und haben geschaut, wo es schön ist und nicht zu viele Menschen versammelt sind. Immerhin bedeuten viele Menschen auch, dass man besonders auf seine Fellnase achten muss. Wir sind aber auch so gerne „unter uns“ 🙂

Temperaturen jenseits der 30 Grad waren nicht wirklich schön, aber am Fluss war es auszuhalten. Bäume für den Schatten und Bänke waren vorhanden und man konnte gemütlich an und in den Rhein gehen, sich die Füße und Pfoten abkühlen und zuschauen, wie die Schiffe vorbeifahren.

Dass Schika ein Wasserhund ist, fällt uns immer wieder auf. Sobald er ein größeres Gewässer irgendwie wahrnimmt, wird er aufmerksam und macht deutlich, dass er es kaum erwarten kann, endlich wieder im Wasser zu spielen, zu schwimmen und zu plantschen. Das ist auch so, wenn wir in die Niederlande nach Zeeland fahren: Sobald er das Meer wahrnimmt, wird er ganz ruhig und aufmerksam, schaut aus dem Fenster und betrachtet das Wasser und die Wellen. Besser als jedes Navi 😉

Kaum waren wir am Rhein, war der kleine Kerl kaum zu halten. Ab in die Fluten, so weit es die Leine zuließ. Ohne Leine ist ein Bad im Fluss zu gefährlich und mit der Energie, mit der Schika losgeprescht ist und dann auch gar nicht mehr aus dem Wasser kommen wollte, hätte er vermutlich versucht, bis ans andere Ufer zu schwimmen.

Wasserscheu ist jedenfalls anders. Auch letztes Jahr am Chiemsee, wo er frei schwimmen konnte, haben wir das gesehen. Schika schwimmt wirklich gut und sehr gerne, aber wie Hunde so sind, kann er sich seine Kraft nicht einteilen. Hunde schwimmen bis sie nicht mehr können und wir waren natürlich jederzeit bereit, unseren vierbeinigen Freund zu retten, sollte er es nicht mehr schaffen. Die Schleppleine ist also immer mit dabei, auch wenn’s am See natürlich etwas anderes ist als an einem Fluss.

Die nächste Hitzewelle steht an und da es so kurzfristig für’s Wochenende keine Ferienwohnung o.ä. gibt, die Hunde erlaubt, am Wasser liegt und in maximal 3 Stunden mit dem Auto erreichbar ist, werden wir wohl die Erkundungstouren entlang des Rheins ausweiten. Es gibt immer irgendwo ein ruhiges Fleckchen Erde mit Zugang zum Fluss 🙂

Wohin fahrt ihr, wenn ihr mit eurem Hund ans Wasser wollt? Ich freue mich auf Anregungen und Vorschläge 🙂

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