Burgh Haamstede im September

Zeeland.

Was soll ich sagen? Diese Provinz an der niederländischen Küste ist so entspannend und weit weg von jeglichem Stress, dass wir gar nicht anders können, als immer wieder hierher zu fahren.

Da es der ganze Hype rund um Masken, Corona und ähnlichem Kram es dieses Jahr mehr oder weniger unmöglich machte, regelmäßig ans Meer zu fahren, haben wir uns umso mehr auf den September gefreut. Und ganz ehrlich: Selbst wenn nochmal eine Reisewarnung oder Quarantänezwang geherrscht hätte, wäre es uns egal gewesen. Es reicht nämlich langsam!

Also ging es vor einer Woche auf in Richtung Meer und gefühlter Freiheit. Kein Maskenwahn, keine Angst, kein Generve, kein Stress. Einkaufen ohne Hektik, ohne Vorschriften (bis auf Abstand), gemütlich Essen gehen, mit dem Wuschel durch den Freilaufpark spazieren und im Meer baden – herrlich!

Diesmal haben wir über www.hundeurlaub.de gebucht. Ein Chalet (diese Bezeichnung ….. hieß das nichtmal „Schloss?“) in einem Ferienpark am Naturpark mit Freilaufgebiet. Nach ein paar Gehminuten war man in der freien Natur und konnte schnell neue Bekanntschaften schließen wenn man wollte. Das Durchschnittsalter der restlichen Feriengäste in diesem doch recht großen Areal war allerdings etwas zu hoch für uns. Gefühlt war hier niemand unterhalb der 60, was aber andererseits auch nicht so schlecht war.

So hatten wir Ruhe und konnten mal abschalten. Bis auf ein paar grölende Fußball-Irre am ersten Wochenende haben wir kaum gemerkt, dass noch andere Leute hier ihren Urlaub verbringen. Das komplett eingezäunte Grundstück sorgte zusätzlich für Privatsphäre.

Einziges Manko aus meiner Sicht: Bett und Bad.

Ich werde wohl nie zum Camper und ich werde auch nie wieder in einem „Chalet“ nächtigen. Wenn man nur seitwärts durch die Türen kommt, ist was falsch geplant. Das Doppelbett entpuppte sich als Witz mit 1,20 m Breite, allerdings hätte ein größeres Bett auch nicht in das 4 qm-Zimmer hinein gepasst. Warum das Bett dann noch ein Fußteil hatte, das effektiv verhindert hat, dass ich meine Beine ausstrecken konnte, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

Im Bad hatte man zwar alles, was man so braucht, aber das „Chalet Doris“ war wohl – wie viele (oder alle?) Container dieser Art – eher für Menschen bis maximal 1,60 m Größe ausgelegt. Entweder man setzt sich schräg auf die Toilette oder man lässt die Tür offen… Von der Duschkabine möchte ich nicht viel erzählen. Immerhin ging sie zu, wenn man sich sehr schmal gemacht hat – und man konnte entspannt drüber gucken.

Die Wärmedämmung war – der Bauart geschuldet – miserabel. Sprich: tagsüber wurde man gekocht, nachts hatte man nicht genug Decken mit, um nicht zu erfrieren. Dafür war der Außenbereich umso ansprechender. Ein großer Tisch, ein effektiver Gefrierschrank im Geräteschuppen, Holzkohlegrill, Liegestühle, bequeme Sessel. Bei dem Wetter will man ja auch nicht unbedingt immer in der Hütte bleiben 🙂

Schika hat sich sehr schnell eingelebt und wir konnten sehen, wie sehr er sich gefreut hat, jeden Tag frei laufen zu können. Ob Baden im Meer oder Toben in den Dünen – dem Kleinen hats richtig gut gefallen! Und damit war auch unser Urlaub ein schönes Erlebnis. Gehts dem Hund gut, freut sich der Mensch 🙂

Abstecher zum Meer nach Renesse standen täglich auf dem Plan. Selbst zu dieser Jahreszeit ist es dort recht ruhig, zumindest unter der Woche. Das Partyvolk konzentriert sich auf den Ortskern, wenn es Abend wird und da Hunde in der Hauptsaison sowieso erst ab 19 Uhr frei am Strand laufen dürfen, kommt man sich so nicht ins Gehege.

Zum Abschluss gehts dann noch mit Hund zum Italiener (SenCe, Burgh Haamstede), bevor wir morgen die Heimreise antreten. Der nächste Urlaub ist aber schon in Planung 🙂

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