Zeitenwende und schlechtes Wetter

Seit gestern gilt wieder die Normalzeit (auch wenn manche Leute von der „Winterzeit“ reden 🤷🏼‍♂️) und es wird wieder „früher“ dunkel.

Wobei das ja so nicht stimmt. Wir leben nunmal in nördlichen Breitengraden, und je weiter man nach Norden geht, desto größer wird der Unterschied zwischen Tag und Nacht im Sommer wie im Winter. Wem das nicht passt, kann gerne nach Italien oder noch weiter Richtung Äquator ziehen… aber das nur am Rande.

Die Uhrumstellung zeigt jedes Jahr seit den 1980ern deutlich, dass es Herbst ist in Deutschland. Also falls man das nicht am Wetter gemerkt haben sollte.

Die Tage werden immer kürzer, es wird kühler und nasser draußen. Und in Verbindung mit der „früher“ einsetzenden Dunkelheit muss ich sagen: SUPER!

Die Wanderwege und Waldpfade in der Gegend sind wesentlich weniger frequentiert. Wo sich sonst mittags und vor allem abends SUVs um Parkplätze prügeln, herrscht jetzt Platz und Ruhe. Vereinzelt trifft man abgehärtete Jogger und auch den ein oder anderen Radfahrprofi, der sich (verbotenerweise) durchs Unterholz strampelt. Doch kein Vergleich zum Frühjahr oder gar Sommer.

Das kommt Schika, seinem Frauchen und mir natürlich sehr gelegen. Wir müssen nicht mehr für andere mitdenken und aufpassen, sondern können ganz entspannt die Spaziergänge im Wald und der Heide genießen. Der kleine Wuschel läuft frei (wo es erlaubt ist) durch die Natur und es ist eine Freude zu sehen, woran er alles Spaß hat.

Wobei… im Grunde reicht es ihm ja, wenn er ein Stöckchen (oder einen kleinen Baum) zum Kauen gefunden hat. Herrchen und Frauchen dazu und schon ist die Welt in Ordnung, nichts kann ihn dann stören.

Hoffentlich wird er 20 Jahre alt ❤️