Hundeadvent

Schika, der Autorenhund, ist nun schon über 2 Jahre bei uns und jeder Tag ist ein Geschenk.

Sehr klischeehaft und abgedroschen, ich weiß, aber dennoch ist es so. Rückblickend betrachtet war es wohl Schicksal, dass er zu uns gekommen ist. Nichts passiert ohne Grund, davon bin ich überzeugt, doch erst im Nachhinein erkennen wir die Strukturen und Gründe.

Warum er bei uns ist, kann ich nicht sagen, aber dass es überhaupt dazu gekommen ist, war schon mehr als Glück. Wir hatten uns als Gassigänger im Tierheim angemeldet und meine Frau sagte sofort: „Der ist ja süß!“ als er hinter seiner Zwingertür wie ein Flummi auf und ab hüpfte. Schika war erst seit kurzem im Tierheim. Warum – das haben wir bis heute nicht erfahren.

Nach dem ersten Gassigang mit dem Wuschel war klar, dass uns beiden ein Hund im Leben fehlte. Und zwar genau dieser. Als ich dann kurze Zeit später, wenige Wochen nach unserem Schweden-Roadtrip, meinen Beruf an den Nagel hängte – ermöglicht und ermutigt durch meine geliebte Frau – haben wir uns auf die Warteliste setzen lassen, denn Schika wollten einige Leute haben. Er ist ja schon süß 😍

Die Tierheimmitarbeiterin machte uns wenig Hoffnung, aber wer nicht wagt…

Wir sind dann noch einige Male mit Schika spazieren gewesen und keine 2 Wochen nachdem wir auf die Warteliste gesetzt wurden, rief mich das Tierheim an. Da mein Handy grundsätzlich auf „lautlos“ steht und wir zudem noch Besuch von Nichte und Neffe hatten, habe ich das nicht mitbekommen. Als ich den verpassten Anruf sah, googelte ich die Nummer, sah, dass es das Tierheim war und versuchte zurückzurufen. Leider ging niemand ans Telefon, obwohl zwischen Anruf und Rückruf keine 15 Minuten lagen.

In einer Spontanaktion haben meine Frau und ich die beiden Kids ins Auto gepackt und sind zum Tierheim gefahren. Der „Plan“ war, mit den beiden und hoffentlich Schika spazieren zu gehen und natürlich herauszufinden, warum mich das Tierheim angerufen hatte. Wahrscheinlich ging es um die Mitgliedschaft im Tierschutzverein, die obligatorisch ist für erstmalige Gassigänger.

Am Tierheim angekommen wollten wir zunächst ins Büro, aber da die Schlange an Besuchern dort recht lang war, statteten wir Schika einen kurzen Besuch ab. Der freundliche und hubbelige Kerl sprang hinter seiner Zwingertür auf und ab, so dass er durch das im oberen Teil der Tür angebrachte Fenster etwas sehen konnte. Wie gern hätten wir ihn sofort mitgenommen!

Die Kinder waren auch sofort begeistert von dem Fellknäuel. Wer kann es ihnen verdenken?

Zurück im Büro war die Schlange merklich geschrumpft und ich konnte endlich fragen, was der Grund des Anrufs war. Die freundliche Mitarbeiterin sagte dann das, was wir nicht zu hoffen gewagt hatten: „Sie waren die einzigen Interessenten, die sich gemeldet haben. Wenn sie möchten, gehört Schika ihnen..!“

Die bis dahin vielversprechendste Interessentin schien eher Gründe zu suchen, warum es gerade kein passender Zeitpunkt wäre. Der Umzug. Und die Katze müsste ja einverstanden sein. Und überhaupt… als ginge es um eine Kommode und nicht um ein Lebewesen.

Wow! Damit hatten wir nicht gerechnet, auch und gerade weil noch 8 andere vor uns auf der Liste standen. Natürlich sagten wir sofort zu. Es folgte der notwendige Papierkram, inklusive Einverständniserklärung des Vermieters – wozu wir alle Nachbarn um Erlaubnis samt Unterschrift bitten mussten – Haftpflichtversicherung… und Sachkundenachweis, den meine Frau mit Bravour bestand. Sachkundenachweis… weil er knapp über 40 cm Schulterhöhe hat. Naja. Da ist auch ne Menge lockiges Fell dabei, aber sei’s drum. Das war wohl auch ein Hindernis, da viele Interessenten gerne einen Hund mitnehmen würden, aber man möchte das doch bitte ohne diesen ganzen Aufwand haben 🤦🏼‍♂️

Dabei dauerte das alles nur wenige Tage, die sich für mich allerdings wie Wochen anfühlten. Nachdem der Vermieter sein Einverständnis gegeben hatte, konnte ich Schika das erste Mal mit nach Hause nehmen. Er hat sich sofort wohl gefühlt, nur die erste Autofahrt war etwas zu aufregend. Das Erbrochene war aber leicht zu entfernen, dank der Ledersitze 😉

Wenige Tage später erfolgte dann der Besuch eines netten Mannes vom Tierschutz, der sich die Wohnung ansah und prüfte, wie sich Schika verhält und ob er artgerecht gehalten werden kann. Die Beurteilung fiel sehr positiv aus und die Übergabe samt Ablösezahlung war dann nur noch Formsache

Knapp 3 Wochen nach der „Warteliste“ bzw. etwa 5 Wochen nach „Ist der süß!“ war Schika Teil unserer Familie ❤️

Seitdem waren wir keinen einzigen Tag von ihm getrennt und ich muss sagen, dass ich nie einen freundlicheren Hund gekannt habe. In den 2 Jahren hat er keine 2 Dutzend Mal gebellt, er zeigt keinerlei Aggressionen (außer bei Katzen 😁), lernt unglaublich schnell und kuschelt für sein Leben gern.

Leckerlis mag er natürlich auch, deswegen gibts selbstverständlich jedes Jahr einen Hunde-Adventskalender. So viel Kitsch muss sein!

Danke, Schika, dass du Teil unseres Lebens bist! Du musst nie wieder alleine sein ❤️

Hundehasser als Herrchen und Frauchen

Man liest, hört und liest es immer wieder. Menschen, die keine Ahnung von Hunden, Rassen und sämtlichen Vorgängen und Anhängen haben, holen sich einen Hund ins Haus.

Ob das nun – wie letztens bei „Rütters Team“ gesehen – die Studentin ist, die sich einen Hund aus dem Tierschutz geholt hat und jetzt wissen will, wie sie es schafft, dass der Hund 6 Stunden (!) jeden Tag (!) alleine bleibt ohne Terror zu machen. Oder auch die ganzen – deutlich gesagt – Idioten, die sich jetzt in der Corona-Zeit mit Home Office und Kurzarbeit einen Hund anschaffen, weil ja jetzt Zeit dafür vorhanden ist.

Da die Intelligenz in der Bevölkerung normalverteilt ist, es somit relativ wenige wirklich dumme Menschen gibt, die Betreuung und anderweitige Hilfe benötigen, muss ich davon ausgehen, dass Leute, die so handeln, egoistische Personen sind, die sich nicht um die Bedürfnisse der Fellnase scheren und kein Problem damit haben, ihren Vierbeiner zu quälen.

Denn nichts anderes ist es, wenn man einen Hund regelmäßig über mehrere Stunden alleine lässt. Ein Hund ist kein Dekoartikel, sondern ein Lebewesen!

Genauso ist ein Hund kein Spielzeug, das gegen Langeweile hilft und das man ausschalten kann wie einen Fernseher!

Die Lehramts(!)-Studentin aus der Rütter-Sendung hat sogar mitten im ohnehin schwierigen Training ihre Pläne umgeschmissen. Statt erst in 2 Monaten arbeiten zu gehen, hat sie „umdisponiert“ und während der Trainingsphase woanders angefangen zu arbeiten und ihren Hund komplett alleine zu lassen.

Warum holt man sich einen Hund, wenn man WEIß, dass man keine Zeit für ihn hat oder haben wird? Wenn es keine Dummheit ist, bleibt nur Hass auf Hunde übrig, oder? Widerlich.

Und was ist mit der anderen Fraktion, bei denen durch Corona ja immer jemand zuhause ist, der sich um den Hund kümmern kann? Naja. Wenn HomeOffice und Kurzarbeit passè sind, wird der Hund zur Last. Die Tierheime sind im Frühjahr schon überlastet gewesen mit solchen „Corona-Hunden“. Und aktuell gehts wohl wieder los. Zumal auch bald wieder Weihnachten ansteht und irgendwelche Egomanen wieder Tiere verschenken, die dann nach der ersten Euphorie wieder im Heim oder auf der Straße landen.

Ein Hund bedeutet Verantwortung – ein Hundeleben lang!

Hunde kann man wie 2-3jährige Kinder betrachten was Erziehung und Bedürfnisse angehen. Wenn man dann liest/sieht/hört, wie manche Menschen ihre Hunde behandeln, frage ich mich, ob die auch so mit ihren Kindern umgehen. Und ich bin jedesmal heilfroh, wenn das kinderlose Frauchen, Herrchen oder Paare sind.

Wem nicht bewusst ist, dass man sich mit einem Hund eine Verantwortung über 10, 15, 20 Jahre ins Haus holt, der soll es bitte bleiben lassen! Hunde sind keine Lückenbüßer und keine Spielzeuge, keine Automaten und keine Freizeitspäße oder Weihnachtsgeschenke, die man dann wegwirft, wenn sie lästig oder teuer werden.

Setzt man Kleinkinder eigentlich auch aus oder bringt sie ins Heim, wenn sie anstrengend sind? Oder hilft es da, dass man sie in Kinderkrippen stecken kann? Corona hat ja auch hier gut gezeigt, wer besser nie Kinder bekommen hätte, so wie sich manche darüber beschwert haben, dass sie den ganzen Tag zuhause sind und man gezwungen ist sich mit ihnen zu beschäftigen und sie zu erziehen… 🤮

Hunde sollte sich nur holen, wer gewährleisten kann, dass sich um die Fellnase gekümmert wird. Wer das nicht kann, nicht will, nicht sieht, darf kein Tier halten. Der Hund leidet! Aber scheinbar ist das vielen egal 😡

Die oben genannte Lehramtsstudentin hat dann am Ende doch noch eingesehen, dass ein Hund eben nicht wie ein Fahrrad in die Ecke gestellt werden kann und mit ihrem spontan im Training gewechselten Arbeitgeber gesprochen. Sie darf ihre Fellnase mit zur Arbeit nehmen. Wenigstens ein kleiner Lichtblick.

Lockdown ohne Ende

2 Wochen Lockdown „light“ sind rum – und ich habe nichts mitbekommen. Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich keine Probleme mit Ausgangssperren etc. habe. Als Asperger bin ich sowieso kein Freund von Menschenmassen.

Wenn, dann gehe ich mit Schika spazieren – vorzugsweise dort, wo keine anderen Menschen anzutreffen sind. Ab und an gehe ich auch mal einkaufen, natürlich abseits der Stoßzeiten (7-10, 11-14, 16-20 Uhr). Da die Geschäfte hier alle bis 21 oder 22 Uhr geöffnet sind, ist das ohne Probleme machbar.

Außer unsere direkten Nachbarn kenne ich hier auch niemanden, mein Bruder wohnt eine Stunde entfernt, also ist das auch nicht wirklich einschneidend, wenn man zu Hause bleiben soll. Zumindest für mich.

Was mich nervt ist allerdings, dass es gefühlt im Tagestakt Hü und Hott geht. Keine klare Linie bei den Bestimmungen, Medienberichte sind auf die aktuelle Strategie der Entscheidungen ausgerichtet und verteufeln an einem Tag das, was am nächsten Tag für das Allheilmittel gehalten wird. Keine klare Kante, kein roter Faden, an dem man sich orientieren kann. Das alles hat für mich den Anschein, als reagiere man in bester Zappelphilippmanier auf jede Zuckung ohne langfristiges Ziel, ohne Strategie.

Die Bevölkerung hört und hält sich, so gut es bei 83 Millionen Menschen eben geht, an die Auflagen. Mal bringt es was, mal nicht. Mal liegt der Anstieg an Infektionen an den vermehrten Testungen, mal an Parties, mal an den Schulen, dann wieder an den Arbeitsstätten oder daran, dass man in der Eifel 2 Nächte verbringt. Woran genau es liegt weiß niemand. Es ist immer das dramatisch, was gerade nicht verboten ist oder ins Auge fällt. Zeitungen und Reportagen hinterfragen auch nicht mehr, sie unterstützen nur das, was aktuell „richtig“ ist. Schade.

Ich wünsche mir, dass eine verbindliche Strategie mit entsprechenden Milestones verabschiedet und gefahren wird. Etwas Messbares, woran sich jeder orientieren kann. Etwas, dessen Berechnungsgrundlage nicht alle paar Wochen revidiert wird, was logischerweise dazu führt, dass man keinen Trend ablesen kann. Ich wünsche mir eine klare Linie.

Die Menschen sind geduldig, gerade hier in Deutschland. Solange man sich arrangieren kann, nimmt man vieles hin. Aber das wird nicht ins Unendliche fortzuführen sein. Irgendwann reicht es nicht mehr, nur Pflaster auf den blutenden Armstumpf zu kleben. Dann muss man die Blutung stoppen, die Wunde versorgen und damit den Patienten retten, statt ihm jeden Tag mit einer anderen Begründung zu sagen „Es wird alles gut“.

Am 18. März habe ich einen Vorschlag gemacht. Ok, mich kennt niemand, aber ich wollte es trotzdem sagen 😉 Dieser Vorschlag entsprach fast genau dem Weg, den Schweden schließlich eingeschlagen hatte. Im Grunde war und ist dies auch der einzig sinnvolle Weg – immer noch (meiner Meinung nach). Ob es der „richtige“ ist bzw. war, werden wir irgendwann Ende nächsten Jahres sehen. Fakt ist derzeit nur, dass kaum ein Land Corona im Griff hat – egal welche Maßnahmen getroffen wurden. Es wurde Aktionismus betrieben und wertvolle Zeit verschwendet mit Diskussionen und Abwägungen. Niemand hat klar entschieden, was wie lange und auf welche Weise gemacht werden soll. Die Vorgaben kamen tröpfchenweise, zögerlich und haben bisher nichts gebracht.

Wir brauchen keine Kuschelpolitik, bei der irgendwann mal jemand sagt „Machen wir halt das, dann habt ihr euren Willen“. Wir brauchen jemanden, der Stellung bezieht und klar sagt „SO wird das jetzt gemacht, und zwar SO lange und wir messen den Erfolg SO“!

Mit Frau Doktor Merkel halte ich es wie Volker Pispers. Wer ihn kennt und schätzt, wird es verstehen. Ich empfehle sein Programm „Bis neulich“ (gibts auf YouTube) und da die Version von 2009/2010, als Ähnliches wie heute mit der Schweine- und Vogelgrippe gemacht wurde. Leider hat sich Herr Pispers ja schon vor Jahren aus dem politischen Kabarett zurückgezogen, aber an Aktualität haben seine Aussagen nichts verloren. Ich mag den bärtigen Sozi 😁

Wie dem auch sei: Liebe Regierigen (kennt noch wer „Hurra Deutschland!“?), bitte einigt euch auf einen Kurs. Gebt den Bürgern Sicherheit, wenigstens ein Gefühl davon. Wenn ihr falsch liegt, steht dazu und schlagt einen neuen Kurs ein. Zeigt Führungsqualitäten! Lauft nicht jedem Trend hinterher und verliert euch in widersprüchlichen Aktionismus. Es wurde nun genug Zeit verschwendet mit vielen Süppchen, Unklarheiten und Sturheit.

Das Volk WILL geführt werden. Aber aktuell sehe ich nicht, dass überhaupt jemand souverän führt. Wahlen sind zwar erst nächstes Jahr, aber auch heute leben hier Menschen, die eine Perspektive brauchen und vieles mitmachen – wenn man Verantwortung übernimmt und ihnen das Gefühl gibt, dass man weiß was man da macht. Worte allein bringen jetzt nichts mehr.

Eine gute und interessante Doku zu Corona und den Auswirkungen gibts derzeit bei ARTE: https://www.arte.tv/de/videos/098118-000-A/corona-sicherheit-kontra-freiheit/

Ganz ohne „lustige“ Werbespots der Comedians „Joko und Klaas“, ganz ohne Verschwörungsmurks von „Querdenken“ & Co.

Bleibt gesund!

Norsemen (Netflix)

Kennt das wer? Meine Frau hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, als darüber etwas in einem Podcast gesagt wurde. An mir ist die Serie jedenfalls bisher vorbeigegangen.

Nach den ersten Folgen kann ich aber sagen: JA! Mehr davon!

Norsemen ist eine Eigenproduktion von Netflix und dreht sich um …. naja, Wikinger und deren Leben. Plündern, vergewaltigen, Stammesleben, Aberglaube, Liebe, Krieg, Sklaverei, Tradition, … aber es hat mit zum Beispiel Vikings außer dem Setting nichts gemein.

Norsemen ist eine Comedy-Serie und meiner Meinung nach eine Mischung aus Monty Python und What We Do in the Shadows – nur eben mit Nordmännern.

Drei Staffeln gibt es derzeit, jede mit 6 Folgen á 30 Minuten. Leider gibt es Deutsch nur in Form von Untertiteln, aber man versteht die Schauspieler recht gut. Es sind ja auch Norweger.

Ich bin gespannt, wie sich die Serie in den nächsten Folgen entwickelt. Bisher jedenfalls kann ich sagen, dass ich wunderbar über den Humor lachen konnte 😁

Xbox Series X – da isse!

Bei GameStop für knapp 485€ vorbestellt und pünktlich am heutigen Releasetag geliefert worden. So muss das sein 🙂

Die letzte Konsole, die ich vorbestellt hatte, war die Xbox One. Das lief ebenfalls über GameStop, jedoch hatte ich die Konsole damals persönlich abgeholt. Aber man wird ja bequemer im Alter. 2013 hatte ich auch noch jede Menge Spiele auf DVD, die ich in diesem Zug genutzt hatte, um den Kaufpreis zu drücken. Der arme Kerl war knapp eine Stunde dabei, die Spiele einzuscannen, aber schlussendlich hat es sich gelohnt. Statt 690€ für die Konsole, einen zweiten Controller sowie Ryse und Forza habe ich damals nur 150€ bezahlt. Der GameStop-Mann hatte das wohl auch noch nicht erlebt…

Mittlerweile kaufe ich Spiele nur noch digital, wenn überhaupt noch, denn der Game Pass (seit heute inklusive EA Play) bietet im Grunde genug Nachschub an Spielen. Dazu kommen ja noch die 2+2 kostenlosen Spiele von Games with Gold. 1st-Party-Titel von den über 20 Microsoft Game Studios sind ab Veröffentlichung ebenfalls im Game Pass enthalten, so dass man nur Spiele kaufen „muss“, die (noch) nicht im Katalog vorhanden sind oder welche, die man unbedingt sofort spielen möchte. Die Parallelen zu Netflix und Prime Video sind schon nicht zu verleugnen.

Der 65-Zöller wurde im Zuge der Umgestaltung der TV-Wand gesäubert, das Kabelgewirr hinter der TV-Bank entknotet, der Kabelrouter anders positioniert und die Dolby-Atmos-Soundbar rekonfiguriert, damit man auch – was ja auf der PS5 (noch) nicht möglich ist – Dolby-Atmos-Sound genießen kann. Gestern habe ich noch einige Spiele auf meine externe HDD gezogen, um sie schließlich auf die Xbox Series X zu packen. Gottseidank gibts hier keine Einschränkungen wie bei Sony, die es z.B. nicht erlauben, PS5-Spiele und -Spielstände auf externen Speichermedien zu sichern. Da muss man dann eben löschen und neu runterladen, wenn man Platz braucht. Zertifizierte Speichererweiterungen für die PS5 gibts auch so bald nicht. This is for the Players … mal wieder 😀

Was allerdings nicht angekommen ist, ist der Shock Blue-Controller von Amazon. Schade, denn eigentlich habe ich erwartet, dass gerade Amazon pünktlich liefert, aber hier war GameStop wirklich besser – auch bei der Kommunikation mit dem Kundendienst im Vorfeld war vorbildlich. Dazu dann noch der 15€ niedrigere Preis im Vergleich zu Amazon, Microsoft, Saturn und Co, was will man mehr?

Jetzt wird also erstmal gezockt! Wie bei der PS5 gibts auch bei der XSX noch keine wirklichen System Seller. Die „richtigen“ Exklusivspiele erscheinen durchweg erst 2021. Bis dahin lebt (spielt) man eben mit zeitexklusiven Spielen oder spielt einfach seine Spiele von der Xbox One weiter – samt Auto HDR und anderen Verbesserungen. Der Fairness halber sei gesagt, dass die PS5 derartige Aufwertungen zwar nicht bietet, aber PS4-Spiele ebenfalls (logischerweise) von der stärkeren Hardware profitieren kann. Gerade was die Ladezeiten angeht, dürfte man einen deutlichen Unterschied merken und auch Framerateeinbrüche samt PS4-Föhn-Geräusche gehören dann (hoffentlich) der Vergangenheit an.

Die Einrichtung war wie immer kein Problem. Auspacken, Kabel anschließen, externe HDD dran, einschalten, Update ziehen (~800 MB), fertig. Natürlich lagen auch wieder Batterien für den mitgelieferten Controller dabei, so dass man nicht erst wie bei der Playstation dessen Akku aufladen oder kabelgebunden hantieren musste. Die XSX ist auch nicht groß oder besonders wichtig. Der Vergleich mit der Switch im Foto sagt viel aus. Meiner Ansicht nach wirkt eine Senseo-Kaffeemaschine größer. Der neue Controller ist nicht viel anders gestaltet als die bisherigen. Der Share-Button ist neu, da ich aber bereits ein Keypad für den Controller habe, habe ich ihn nicht vermisst. Die Griffflächen wurden angeraut und die Druckpunkte des D-Pads sind präziser bzw. auch hörbar. Ich muss mal schauen ob mir das auf Dauer gefällt. Zur Not kann man ja uneingeschränkt die bisherigen Controller weiterverwenden. Während ich das hier schreibe fällt mir auf: Ich höre die Konsole nicht. Das Ding steht 3 Meter von mir entfernt, alles ist ruhig und trotzdem dass ich mich anstrenge, kann ich nicht hören, ob die Xbox an ist oder nicht. Gut dass da ein Lämpchen leuchtet 😁

Ich freue mich auf die aktuelle Konsolengeneration, auch wenn der Sprung beim aktuellen Generationswechsel nicht so groß ausfällt wie der letzte. Klar hören sich Auflösungen von 4k bei (bis zu) 120 Hz samt HDR bzw. Dolby Vision, Dolby Atmos und Raytraycing super an, doch es fehlen noch die Titel, die einem das wirkliche Potenzial zeigen. Hier muss man noch bis mindestens zum Frühjahr 2021 warten und ganz ehrlich: Wer nicht unbedingt jetzt eine neue Konsole braucht oder haben will, kann sich auch Zeit lassen bis für PS5 und Xbox Series X|S die richtig guten Titel erscheinen.

Bis dahin hab ich noch genug zu tun. THIS is for the Players!

Zwischenstand: Fließende Welten 3 – Warum?, Zartes Fleisch, Kontrollverlust

2020 war ein bescheuertes Jahr. Da dürften wir uns alle im Großen und Ganzen einig sein.

Auch was meine Tätigkeit als Autor angeht, war 2020 recht interessant und ich konnte einige neue Erfahrungen machen. Pandemien, Wahlkämpfe und idiotischer Egozentrik-Aktivismus auf allen Ebenen (welchen ich so gut es geht aus diesem Blog herauslassen werde) haben mich jedoch recht stark gebremst was meine eigentliche Leidenschaft angeht: das Schreiben von Büchern und Romanen.

Nach einem finanziell durchaus erfolgreichen Ausflug in die meiner Ansicht nach kranke, gestörte und fast schon asoziale Welt des Journalismus‘, befasse ich mich jetzt wieder mit eben diesen Büchern. Meinem Seelenfrieden und auch meiner Laune hilft das jedenfalls immens und schließlich muss die Geschichte rund um Sam, Aaron, Frank und Ina auch weitererzählt werden 😊

Der dritte Teil der „Fließenden Welten“ wartet mit einigen Überraschungen auf, die das in den beiden Vorgängern Erlebte in ein neues Licht rücken. Die Anzahl der Kapitel habe ich deutlich reduziert – es werden wohl um die 10 – und führe sie dafür tiefer aus. Die Handlung ist fertig skizziert und das erste Kapitel habe ich heute abgeschlossen.

Wenn das Buch in die Veröffentlichung geht, erscheint übrigens auch ein Sammelband mit den ersten drei Teilen. Infos gibts natürlich rechtzeitig hier. Ich hoffe, das klappt noch dieses Jahr.

Für 2021 ist dann ein sozialkritisches Buch geplant mit dem Arbeitstitel „Kontrollverlust“. Meine Roman-Biografie – Arbeitstitel „Zartes Fleisch“ – mit dem Schwerpunkt auf Gewalt und sexuellen Missbrauch liegt ebenfalls hier, allerdings ist mir die Thematik zu heikel, um das Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen.

Wer die ersten beiden Teile der „Fließenden Welten“ kennt, weiß auch, dass ich die Dinge nicht schöne, sondern deutlich benenne. Bei „Zartes Fleisch“ erfahren die Schilderungen nochmals eine Steigerung und können Betroffene sehr leicht triggern. Auch deswegen suche ich nach einem Verlag, der mich dabei begleitet. Allerdings gestaltet sich die Suche schwierig, weswegen das Manuskript erstmal unveröffentlicht bei mir liegen bleiben wird.

Ihr seht also: Es ist einiges in der Mache und auch wenn 2020 noch nicht ganz vorbei ist, so bringt zumindest 2021 neue Möglichkeiten und auch neuen Lesestoff.

Amazon-Links:

Fließende Welten 1 – Woher? (Taschenbuch)

Fließende Welten 1 – Woher? (Kindle EBook)

Fließende Welten 2 – Wohin? (Taschenbuch)

Fließende Welten 2 – Wohin (Kindle EBook)