Gewaltexplosion in den USA

Da denkt man, es würde im neuen Jahr ruhiger nach den ganzen Ausschreitungen, Anschlägen und auch Tötungen durch BLM, Proud Boys, Antifa und Co. in 2020 – und dann DAS!

Sturm auf das Kapitol: Was passiert ist und was nicht

Kranke Extremisten drängen zum Capitol in Washington D.C., die Wachmannschaft ist überfordert und kann sie nicht aufhalten, lässt sie durch. Drinnen eskaliert die Situation, es fallen Schüsse, Tränengas wird eingesetzt, Feuerlöscher als Waffen missbraucht. Chaos, Angst, Panik – und schlussendlich Tote.

Krank. Was anderes kann man dazu nicht sagen.

In den USA läuft einiges falsch und das hat erstmal nichts mit dem oder den Präsidenten zu tun. Trump war ein Symptom, Biden wurde auch nur gewählt, weil Trump nicht gewinnen sollte. Und oben sitzt in jedem Fall jemand, der nicht im Sinne des Volkes entscheidet, sondern der erwartet, dass das Volk mitzieht. Sowas ist problematisch bei derart knappen Lagern (50/50), denn die jeweils „anderen“ fühlen sich nicht repräsentiert.

Die Ära Trump hat dieses Problem katalysiert und schlussendlich eskaliert. Die Spaltung der Gesellschaft (die man übrigens auch in DE beobachten kann, wenn auch noch nicht so extrem) wird so schnell nicht verschwinden.

Dennoch rechtfertigt kein (!) einziger (!) Grund derartige Szenen und Gewaltexzesse!

Eine Bombe wurde im Kapitol gefunden, eine weitere bei der Parteizentrale der Republikaner. Beide wurden entschärft. Sämtliche Hintergründe sind derzeit noch unklar, doch es ist unstrittig, dass hier schnellstmöglich lückenlos aufgeklärt werden muss, was passiert ist, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte – und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn es kein „Putschversuch“ war, wie man ab und an mal von Halbintelligenten liest.

Das war ein Ausdruck der Ohnmacht und kein „Umsturzversuch“

Wenn es etwas gibt, das in unserer heutigen Toleranzwahngesellschaft NICHT toleriert werden darf, dann ist es Gewalt! Es gibt keine „gute“ Gewalt. Es gibt keine Legimitation für Gewalt. Es gibt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für Gewalt! Wer Gewalt befürwortet, hat in einer demokratischen, zivilisierten Gesellschaft NICHTS verloren.

Vor dem Hintergrund verurteile ich „Menschen“, die mit „War doch nur ein Trump-Nazi“ aktuell Twitter fluten, genauso wie „Menschen“, für die George Floyd „nur ein Schwarzer“ war. Beides Abschaum und beides Fraktionen, die keinerlei Respekt verdienen.

Letztes Jahr im Sommer brannte Portland dank BLM-Extremisten, die eine gute Sache als Entschuldigung nahmen, um ihren perversen Gelüsten zu frönen. 2021 ist das Kapitol in D.C. Schauplatz von ebenfalls gestörten Freaks, die sich einen Dreck um Demokratie und Frieden scheren. Solange es da niemand schafft, beide Hälften der Bevölkerung hinter sich zu vereinen, solange wird es weitergehen mit brennenden Bundesgebäuden, Ausschreitungen, Toten.

Und alles nur, weil irgendwer seinen oder ihren Kopf durchsetzen will. Das ist keine Demokratie im modernen Sinn. Macht doch bitte eine Monarchie draus, dann weiß man wenigstens, woran man ist – ohne dass man das Wort „Demokratie“ so in den Dreck ziehen muss.

Generation „MeMyselfAndI“ 🤷🏼‍♂️🤮

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