Star Trek: Lower Decks (Amazon Prime)

Ich war ja etwas skeptisch muss ich zugeben. Nach dem grottigen Woke-Murks „Discovery“ hatte ich echt Bedenken, was eine neue Star Trek-Serie betrifft. „Picard“ lasse ich mal außen vor, da ich diese Serie eher als Hommage ansehe, auch wenn sie der Figur Picard nicht gerecht wird.

Aber ST:LD ist gar nicht schlecht. Im Grunde halte ich die Serie für eine Mischung aus „The Orville“ und „Rick & Morty“. Es gibt herrlich viel Zynismus und Sarkasmus, das Tempo ist relativ hoch, so dass keine Längen entstehen. Die Geschichten sind zu Angfang noch recht oberflächlich, aber gut. Wirklich tiefgründig war Star Trek zum Start einer Serie noch nie.

Negativ aufgefallen ist mir zum einen die doch recht billige stereotypie, was aber heutzutage wohl „hip“ ist. So ziemlich jeder Mann in ST:LD ist entweder grenzdebil, asozial, gewalttätig oder ein nervliches Wrack. Die weiblichen Charaktere dagegen sind stets vernünftig, witzig, intelligent und selbstverständlich scharf auf geil aussehende Begattungsopfer. Sexismus halt. Aber die „gute“ Sorte… 🤦🏼‍♂️🤷🏼‍♂️🤮

Die zweite Sache, die ich einfach mal auf miese Sprachkenntnisse der Übersetzer schiebe, ist die… naja… Übersetzung eben. Die Synchronisation ist handwerklich recht gut, aber wer „actual“ mit „aktuell“ übersetzt und den Unterschied zwischen „der Schild“ und „das Schild“ nicht kennt, sollte sich einen anderen Job suchen. Ich reagiere allergisch auf solch grobe Fehler. Im professionellen Bereich darf sowas einfach nicht vorkommen.

Lässt man das außen vor bzw. sieht darüber hinweg, wird man gut unterhalten. Mit Star Trek an sich hat die Serie aber nicht viel zu tun! Ich freue mich dennoch auf die nächsten Staffeln – sofern die Macher die Kurve kriegen.

Ergänzung 7 Stunden später: Mit der Meinung stehe ich wohl nicht alleine da, wenn ich mir diverse Rezensionen ansehe. Find ich gut. Das ewige Männerbashing und Gehetze irgendwelcher Woke-Kasper*:/_innen nervt – abgesehen von Twitter natürlich – immer mehr normale Menschen. Insofern: Danke, Amazon 😁👍🏻

Wintereinbruch!

Natürlich ist auch unser Schika gut ins neue Jahr gekommen. Das Böllerverbot war in der Hinsicht nicht schlecht, auch wenn es mir um die Kinder hier im Haus, in der Verwandtschaft und auch allgemein leid tut.

Wie dem auch sei, seitdem ich hier ins Rheinland gezogen bin, habe ich keinen wirklichen Winter mehr erlebt. Es wird zwar schon ab und an um die 0 Grad kalt, das war’s dann aber auch. Schnee ist hier ein Fremdwort. Da aber viele Autofahrer hier schon bei Regen im Schritttempo über die Straßen kriechen, ist das vielleicht gar nicht so schlecht. Bei Schnee müsste ja das totale Chaos ausbrechen.

Wenn ich da an meine alte Heimat zurückdenke…. wo man noch gelernt hat, bei Schnee und Eis am Berg anzufahren und meterhohe Schneewände links und rechts der Straße keine Seltenheit waren. Da ist es hier wesentlich entspannter für mich.

Unser Wuschelwasserhund mag aber offensichtlich auch Wasser in gefrorener Form. Vor ein paar Tagen hat es hier tatsächlich geschneit! Zentimeter hoch! Also so ein Zentimeter. Aber immerhin! Der kleine war nicht zu halten, ähnlich der Situation, wenn er das Meer sieht oder riecht.

Aufgeregt stürmt der kleine Kerl los auf die verschneite Wiese, hüpft und springt, wühlt und rennt. Es ist einfach schön, ihn so fröhlich zu sehen ❤️

Aus diesem Grund wünsche ich mir manchmal öfter Schnee. Auch die Kids freut es, wenn sie Schneemänner bauen können – egal ob man dafür die komplette Wiese freiräumen muss. Hund und Kind erfreuen sich eben an den kleinen Dingen und am Hier und Jetzt.

Vielleicht sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen… 😊