TRIGGERWARNUNG Kindesmissbrauch „Zartes Fleisch“ Kapitel 7: Mutter

Der Beitrag darf gerne geteilt werden, allerdings nur mit entsprechender Warnung und unter Nennung der Quelle (mein Blog und/oder meine Person).

Anlaufstellen für Betroffene von sexuellem Missbrauch sind zum Beispiel N.I.N.A e.V. oder auch die Nummer gegen Kummer (inklusive Chatfunktion).


Wenn mein Mann unterwegs ist, fühle ich mich irgendwie frei. Es läuft gut zwischen uns, würde ich sagen. Also, die Schmetterlinge sind weg, aber das ist ja normal. In jeder Beziehung wird es mal ruhiger, erst recht wenn Kinder da sind.

Ich liebe meinen Mann immer noch, nur dieses „Verliebtsein“ ist nicht mehr da. Das macht aber nichts. Ich brauche auch den Sex nicht mehr so. Nach meinen Schwangerschaften habe ich ein wenig zugelegt und mein Mann findet mich wohl nicht mehr so attraktiv wie früher. Manchmal macht mich das schon traurig, besonders da er so selten zuhause ist. Aber ich habe mich damit arrangiert.

Wie gesagt: wenn mein Mann unterwegs ist, fühle ich mich irgendwie frei. Ich denke dann nicht mehr daran, wie es mal zwischen uns war oder wie es jetzt ist. Ich denke nicht mehr darüber nach, was ich tun kann, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich muss auch nicht aufpassen was ich wie sage, damit er sich nicht aufregt. Ich kann sein wie ich bin.

Er hat nie irgendwas davon verlangt, hat nie gesagt, dass ich mich ändern soll. Aber ich weiß, dass er mir die Schuld gibt, dass die Gefühle langweiliger geworden sind. Vielleicht hat er deswegen auch eine so angespannte Haltung gegenüber Timo…?

Also Timo zur Welt kam, wurde die Distanz zwischen meinem Mann und mir nochmal größer als sie ohnehin schon nach der Geburt von Sabrina war. Das war mir nie bewusst bis vor ein paar Monaten in den Sommerferien.

Ich hatte Zeit zum Nachdenken und kam so zu dem Schluss, dass es vielleicht doch nicht nur an mir und meiner Unfähigkeit lag, sondern dass die Kinder – speziell mein kleiner Mann im Haus – eine Mitschuld tragen. Es ergab alles einen Sinn!

Auch mit meiner Schwester habe ich darüber geredet und sie sieht das ähnlich. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass ich mir nichts vorwerfen muss. Ich musste immerhin meine Arbeit aufgeben und zuhause die Kinder hüten, während mein Mann in der Weltgeschichte herumfährt und es sich gut gehen lässt!

Ich habe doch gar keine Wahl. Ich muss eine Mauer um mich herum aufbauen, einfach um mich zu schützen. Nicht ich bin das Problem. Auch meine Kinder nicht. ER ist das Problem!

Ich kann nicht glauben, dass ich mir selbst die Schuld gegeben habe. Auch wenn mein Mann nie etwas gesagt hat, so war es doch deutlich zu spüren. Ich liebe ihn, ja. Doch liebt er mich? Auch so wie ich jetzt aussehe muss er doch zu mir stehen, sich zusammenreißen, mich lieben! Das ist seine Pflicht!

Meine Schwester sieht das ähnlich und kommt regelmäßig zu mir, wenn mein Mann unterwegs ist. Außerhalb der Winterzeiten ist er ja sowieso nur am Wochenende zuhause, wenn überhaupt. So habe ich viel Zeit für mich. Endlich!

Wenn Timo von der Schule nach Hause kommt, habe ich schon für ihn gekocht. Es soll ihm gut gehen, dem armen Kerl. Er sieht seinen Vater kaum und mit Sabrina… nunja, die beiden sind doch ein paar Jahre auseinander. Sabrina beschäftigt sich gerne mit sich, aber sie liebt ihren Bruder schon sehr.

Timo hingegen kann es kaum erwarten, nach dem Mittagessen die Hausaufgaben zu machen und sich dann in seine selbstgebauten Höhlen zu verkriechen. Seitdem er lesen kann, beschäftigt er sich neben den Hörspielen, die er so mag, auch mit Comics. Fix und Foxi findet er ganz toll. Yps macht ihm Spaß, weil da immer etwas zum Basteln dabei ist. Nur Micky Maus mag er nicht. Er ist eher der Donald Duck-Typ. In ein oder zwei Jahren kann er vielleicht regelmäßig die Lustigen Taschenbücher lesen, wer weiß.

Abends mache ich ihm dann immer nochmal etwas zu essen. Was Einfaches, meist Haferflockensuppe oder Abendbrot mit Teewurst. Die mag er gerne.

Danach kuscheln wir uns noch auf der Couch im Wohnzimmer zusammen unter eine Decke und schauen fern. Nach dem Sandmännchen bringe ich ihn dann ins Bett. So läuft im Grunde jeder Tag ab und ich fühle mich gut dabei. Ich kann für ihn da sein und er ist für mich da. Er weiß es glaube ich nicht, aber er gibt mir so viel, einfach nur indem er da ist.

Timo ist für mich mehr Ehemann, als mein Mann es derzeit ist. Und genau deswegen muss ich auch auf ihn aufpassen. Ihm darf nichts passieren.

Samstags ist der Ablauf ein anderer. Timo hat da keine Schule und verbringt den Tag meist in seinem Zimmer oder seinen Höhlen. Nur gibt es am Samstag das Abendessen etwas früher als sonst. Natürlich nur, wenn mein Mann nicht zuhause ist.

Die Wochenenden hat er eigentlich immer bei uns, bei mir, verbracht. Aber in letzter Zeit wird das seltener und er kommt oft erst in der Nacht auf Sonntag heim, schläft dann den halben Tag und macht sich am Abend oder in der Nacht auf Montag wieder auf den Weg.

Heute jedoch ist ein Samstag, an dem er nicht nach Hause kommt. Er hat von unterwegs angerufen und mir gesagt, dass er eine Anschlusstour bekommen hat. Er wird voraussichtlich erst am Mittwoch zurück sein und wir sollen uns keine Sorgen machen.

Ich mache mir keine Sorgen. Nicht mehr. Er ist alt genug und kann auf sich selbst aufpassen, aber Timo ist noch klein und braucht mich. Jetzt mehr als sonst.

Nach dem Essen sage ich Timo, dass sein Papa dieses Wochenende nicht heimkommen wird, weil er arbeiten muss. Timo akzeptiert das ohne besondere Regung und so können wir entspannt den Abend genießen.

Mein Mann hat das Badezimmer im ersten Stock schön hergerichtet, das muss man ihm lassen. Eine schöne große Badewanne steht dort unter der Dachgaube. Weiß und rosa, mit abnehmbarer Brause und einem großen Gummikissen für den Rücken, so dass ich mich dort wunderbar entspannen kann.

Ich gehe mit Timo hoch über die schöne neue Treppe und er weiß schon, was jetzt kommt.

„Gehen wir wieder baden, Mama?“, fragt er mit leuchtenden Augen.

Wie kann man den kleinen Kerl nicht lieben?

„Ja, Schatz. Das wird wieder schön.“, sage ich zu ihm, während ich ihm über den Wuschelkopf streichle.

Im Badezimmer mache ich die Wandheizung an. Sie läuft mit Strom und heizt das Zimmer sehr schnell auf eine angenehme Temperatur auf – egal wie kalt es auch draußen sein mag. Doch auch jetzt habe ich es gerne warm, wenn ich bade. Das entspannt noch mehr als das warme Wasser.

Während das Wasser in die Wanne läuft, ziehe ich meinen kleinen Mann aus und schaue, ob es ihm gut geht. Seine Haut ist so weich und zart, immer noch. Obwohl er schon lange kein Baby mehr ist.

Ich sage ihm, dass er sich kurz über die Wanne beugen soll, damit ich sehen kann, ob sein Po wund ist. Aber da ist alles in Ordnung. Bleibt noch nachzusehen, ob mit seinem Penis alles OK ist. Man liest ja soviel von Vorhautverengung und die Nachbarn meinten auch, dass man da aufpassen muss. Aber man kann auch im Vorfeld etwas dagegen unternehmen. Man muss die Vorhaut einfach ein paar Mal vor und zurück schieben. So verhindert man, dass sie sich verengt.

Ein netter Nebeneffekt ist, dass Timo Spaß daran hat. Es gefällt ihm und er ist immer ganz enttäuscht, wenn mein Test vorüber ist und ich sage: „So, alles in Ordnung mit dem Piepmatz.“ Das sehe ich ihm an!

Aber die Enttäuschung ist nur von kurzer Dauer. Das Badewasser ist fertig. Es ist ein klein wenig zu heiß, aber das muss so sein, damit es lange hält und sich die Poren öffnen. Ich ziehe mich aus und steige als erstes in die Wanne. Dann bedeute ich Timo, zu mir zu kommen.

Er verzieht kurz das hübsche Gesicht, als er das heiße Wasser berührt, aber er gewöhnt sich schnell daran. Wie immer.

„Mama, noch keinen Schaum machen, ich will dich ansehen.“, sagt er, als ich zur Flasche mit dem Schaumbad greife. Was für ein wunderbarer kleiner Kerl. So erwachsen schon. Und er weiß genau, was mir gut tut, wenn ich alleine bin.

Ich lehne mich in der Wanne zurück und spreize meine Beine. Sie sind etwas dicker als früher, aber ich bin noch immer beweglich. Ich winkle sie etwas an und Timo hockt sich dazwischen ans andere Ende der Wanne.

Er schaut ganz genau auf meine Schamhaare. Kastanienbraun, so wie die von Sabrina, die nebenan in ihrem Zimmer liest oder schläft. Keine Ahnung was sie gerade macht. Es interessiert mich jetzt auch nicht.

„Mama, warum hast du da so viele Haare?“, fragt er ganz unschuldig.

„Das ist so, wenn man groß ist.“, antworte ich ihm und schließe die Augen. Ich genieße es, dass mich endlich wieder ein Mann ansieht, mich nackt sehen will. Ein wunderbares Gefühl.

„Sabrina hat keine Haare da unten und ich auch nicht. Das ist, weil wir noch klein sind, ja?“, will er wissen.

„Ja, Schatz. Wenn du älter bist, bekommst du da auch Haare. Aber das dauert noch.“, antworte ich in einem sanften, entspannten Tonfall.

Timo kommt etwas näher und die dadurch entstehenden kleinen Wellen streifen leicht meine großen Brüste. Timo schaut auf und fasst mir an die linke Brustwarze.

„Bekommt Sabrina auch mal so große Brüste wie du?“, will der kleine Mann wissen.

„Das weiß ich nicht. Aber es kann sein, ja. Wieso?“, frage ich, die Augen halb geschlossen.

„Ich mag deine Brüste. Die sind so schön weich.“

Ich liebe ihn. Wie toll er mir Komplimente machen kann. Und das ohne Hintergedanken! Warum kann mein Ehemann nicht so sein wie Timo? Ich ziehe ihn zu mir hoch, so dass er zwischen meinen Brüsten auf meinem Bauch liegt und gieße dann etwas Schaumbad ins Wasser.

„Strampel mal, Timo“, fordere ich meinen Sohn auf und er fängt an, mit den Beinen zu treten.

Schnell bildet sich überall Schaum und wir zwei genießen das nicht mehr heiße, sondern angenehm warme Wasser auf unseren Körpern. Es duftet nach Fichtennadeln, nach Wald, Natur, Freiheit und sein kleiner Körper schmiegt sich an mich und gibt mir Halt.

Mein toller kleiner Mann.

Verlass mich nie.