Kranke Welt – Kindesmissbrauch – Teil 4

Ich bin Überlebender. Meinen Bruder hat es wesentlich schlimmer erwischt als mich, auch weil ich mich recht gut gegen unsere „Mutter“ durchsetzen konnte. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf, war immer unbequem, hab gefragt und genervt, mir alles selbst beigebracht. Noch heute misstraue ich jedem, der mir irgendwas erzählt. Ich muss alles selbst überprüfen, meine eigenen Schlüsse ziehen.

Bisher hat mir dieses Vorgehen geholfen, auch wenn ich dadurch mehr als nur manchmal angeeckt bin und schon im Kindergarten der Außenseiter war.

Ich war gewiss kein einfaches Kind. Ich war nicht fügsam, ich habe Widerworte gegeben und sehr schnell Ungerechtigkeiten erkannt – auch heute noch. Ein Querulant, wie er im Buche steht.

Regelverstöße stören mich sehr, Egoismus ist für mich eine Krankheit, die immer mehr um sich greift. Menschen scheinen nur noch dafür zu leben, dass IHRE Ansichten für die Allgemeinheit durchgesetzt werden müssen. Man selbst möchte sich auf keinen Fall anpassen, zurückstecken, Komplromisse eingehen. Und dafür gehen viele unter dem Schlagwort „Aktivismus“ sogar auf die Straße.

Es wird für Dinge demonstriert, die bisher nie ein Problem darstellten und wenn doch, dann nur vereinzelt, am Rand, wenige Personen betreffend oder störend und das auch nur, wenn man sich stören lassen will. Es wird nach Kleinigkeiten gesucht, die man aufbauschen und über die man sich profilieren kann – egal wie (un)sinnig das Anliegen ist.

Da wird ein Industriewald zum Weltuntergangsvorboten, für ein seit 20 Jahren zur Abholzung vorgesehenes Waldstück nimmt man Tote in Kauf, Menschen werden ins soziale Abseits gestellt, weil sie eine andere politische Meinung haben, isst man Fleisch, ist man der Teufel, wer einen Mohrenkopf kaufen will, muss Buße tun und Quoten purzeln aus allen Richtungen in Wirtschaft und Soziales.

Ganz ehrlich: jede Nachricht über sowas zeigt mehr als deutlich, dass es uns VIEL zu gut geht.

Es wird über Dinge gestritten, die entweder gar kein Problem darstellen oder nicht gelöst werden können, wenn nicht die gesamte Weltbevölkerung mitmacht. Nie wird dort demonstriert oder Druck aufgebaut, wo WIRKLICH Probleme herrschen, wo Frauen wirklich unterdrückt werden, wo es echten Rassismus gibt, wo die Umwelt jeden Tag so stark geschädigt wird wie in Deutschland in einem Jahrzehnt nicht. Es sind für mich Beschäftigungstherapien für verwöhnte und/oder privilegierte Menschen, die verzweifelt ein Ziel im Leben suchen und es gewohnt sind, dass sie stets ihren Willen bekommen, weil Mama und Papa gesagt haben „Du kannst alles, du darfst alles, lass dir nichts anderes erzählen!“ – bequem zuhause in einem Land, das auch diesen Personen jegliche Freiheit lässt und nie dort, wo es nötig wäre.

Es wird so unglaublich viel Energie und Kraft gebunden für diese Kinderkacke, für diese Alleingänge auf Kosten aller anderen. Energie, die man auf die Probleme richten sollte, die WIRKLICH hier in unserer Gesellschaft vorhanden sind.

Hier bei uns in Deutschland sitzt in jedem einzelnen Klassenzimmer – statistisch gesehen – mindestens ein missbrauchtes Kind!

Geht dafür jemand auf die Straße, kettet sich an Bäume, wirft mit Kot, seilt sich an Autobahnbrücken ab, wirft Schaufensterscheiben ein, verprügelt Polizisten, kreiert Shitstorms?

Irgendwer? Irgendwas vergleichbares?

Wird irgendwo dagegen vorgegangen, wenn ein Täter oder eine Täterin (übrigens wird dieser und andere negativ konnotierte Begriffe NICHT gegendert… ;-)) nach bewiesenem Missbrauch mit 2 Jahren Haft, Therapie, Geldstrafe oder – bis vor kurzem noch die Regel, da diese Vergehen dank unserer sich lange Zeit vehement wehrenden Justizministerin Frau Lambrecht immer noch keine Verbrechen waren – Bewährung davonkommen?

Wo ist der Aufschrei? Wo ist der Schrei nach Gerechtigkeit? Wo wird den Opfern, den Überlebenden wirklich geholfen, Schutz gegeben?

Wir regen uns darüber auf, wer in irgendeinem Land Präsident oder Häuptling oder sonstwas wird, aber es ist scheinbar vollkommen egal, wie wir unsere Kinder im Stich lassen. Im Wegschauen sind wir ganz groß. Im Relativieren auch. Immer wird auf irgendwelche Ecken dieses Globus‘ gezeigt und skandiert, wie schlecht es dort den Menschen geht und wie gut wir es hier haben.

Und währenddessen geht wieder ein Kind nach Hause, wird geschlagen, vergewaltigt und weint sich in den Schlaf, schweigt und wird übersehen. Kinder sind unwichtig. Kinder können nicht wählen, Kinder haben keine Klima-Greta, kein „BLM“, keine Woke-Spinner. Kinder sind nutzlos für die eigene Profilierung. Kinder werden also ignoriert, es sei denn, man kann sie als Mittel zum Zweck einsetzen oder die Verbrechen schlagen zu hohe Wellen wie Lügde oder Münster.

Dabei sind Kinder unsere Zukunft! Wir müssen auf sie aufpassen, tragen die Verantwortung für ihre weitere Entwicklung, legen den Grundstein für alles, was sie in ihrem Leben lernen, erfahren, durchmachen. Wir „norden“ sie ein, geben ihnen eine Richtung vor. Wir haben die PFLICHT, ihnen einen guten Start in ein Leben zu bieten, das ihnen Möglichkeiten lässt.

Aber diese Verantwortung geben wir ab. Wir stecken unsere Kinder in KiTas, in Schulen, in Vereine, takten ihren Tag durch und machen dann am Wochenende alles wett, wenn mal ein Ausflug ansteht. Oder wir pfeifen drauf und überlassen sie sich selbst. Wenn was falsch läuft, sind immer die anderen Schuld. Verantwortung ist etwas, das man sich heute nicht mehr antun möchte. Man möchte alles – aber bitte nur das Gute. Man will Rechte ohne Pflichten. Es ist ekelhaft.

Dieses extrem egoistische Denken und Handeln – unter dem Deckmantel der „guten Sache“ – lässt einen blind werden für Probleme, die tagtäglich Leben zerstören, Zukünfte verbauen, Seelen prägen. Wir haben vor lauter Woke/Gender/Umweltkacke gar kein Bewusstsein mehr dafür, was in unserem direkten Umfeld passiert. Es ist auch egal, denn um an Missbrauch von Kindern, an Vergewaltigungen von Frauen, an Zwangsprostitution etwas zu ändern, müsste man ja wirklich was TUN. Da genügt es nicht, sich einen netten Hashtag auszudenken, mit Flaschen auf Polizisten zu werfen oder auf Twitter gegen Männer zu hetzen.

Es müssten Gesetze geändert werden. Es müssten rechtliche Rahmen ausgereizt werden. Es müsste jeder Vorfall konsequent verfolgt werden.

Wenn ich lese, dass ein Kinderschänder in 108 (!) Fällen als freier Mann mit 2 Jahren auf Bewährung aus dem Hamburger Landgericht spaziert und dass die Staatsanwaltschaft auch gar nicht mehr gefordert hatte, wird mir schlecht! Aber immerhin hat der Täter sich ja entschuldigt und die Vorsitzende hat ihn auch noch gelobt! War ja alles nicht so gemeint. Sorry, dass ich euch fürs Leben gezeichnet habe, aber ich muss ja jetzt ein paar Jahre die Füße still halten. Hier hat jeder von euch 5000€ und dann ist gut, ja? Danke, tschüss.

Beim Hamburger Sportlehrer genau das gleiche: Lob und Bewährung für den Täter, Entschuldigung und ein paar Euro reichen dafür wohl aus.

Oder wie war das letztens mit dem Lehrer (!), der seinen eigenen 2jährigen Sohn missbraucht hatte? Er bekommt eine lächerlich geringe Haftstrafe und legt dagegen noch Berufung ein. Sein Verteidiger sagt, dass sein armer Mandant keine Kinder mehr ficken will und das Gericht sagt quasi: „Ok, dann ist ja gut. Hier haste Bewährung.“

Wie es mit der ermordeten Greta weitergeht, sehen wir erst im Frühjahr 2021. Bisher steht nur fest, dass die Angeklagte alles abstreitet, auf ihrer Opferrolle rumreitet und dass wohl bei der Einstellung dieser „Erzieherin“ einiges schiefgelaufen ist.

Was mit dem „minderjährigen“ Vergewaltiger in Pforzheim passiert, werden auch die kommenden Wochen zeigen. Aber da man ja „gezwungen ist, Jugendstrafrecht anzuwenden“, wird da nicht viel passieren.

WAS stimmt denn da nicht?!

Was ist bei den Leuten falsch, die einen Täter oder eine Täterin wieder freilassen oder nur für ein paar Monate wegsperren wollen? Wie fühlt man sich als Opfer, wenn man dem Täter/der Tätern quasi umgehend wieder begegnet oder begegnen kann?

Den Tätern soll „die Zukunft nicht verbaut werden“. Aber den Opfern WURDE die Zukunft bereits verbaut. On top nehmen ihnen die Richter dann noch die kleine Sicherheit, dass dieser „Mensch“ diese Taten nie wieder wiederholen kann. Im Gegenteil: die Opfer werden durch solche Urteile verhöhnt, man spuckt ihnen ins Gesicht und sagt ihnen jedesmal, dass sie es eben nicht wert sind, dass das einzig wichtige das Wohlergehen der jeweiligen Täter ist. Nur in medial extrem präsenten Fällen werden Strafrahmen auch mal ausgeschöpft.

Jedes milde Urteil kommt einer Aufforderung gleich, Kinder zu missbrauchen, zu schlagen, zu quälen, zu verkaufen oder Frauen zu vergewaltigen, zu misshandeln, zu töten. Es passiert ja nix. Vielleicht mal ein paar Monate oder wenige Jahre Knast, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt. Aber sonst? In meinen Augen ist ein Richter oder eine Richterin und auch die Verteidiger der Täter und Täterinnen an jeder einzelnen Folgetat mitschuldig und macht sich zudem noch über die Opfer lustig, wertet sie ab, setzt das psychische Martyrium fort.

Aber solange es wichtiger ist, dass man jetzt „Zigeunersauce“ nicht mehr sagen darf oder dass 150 (!) Leute deutschlandweit ein eigenes Kreuzchen auf Behördenformularen bekommen und überall diese Gendersternchen wie Unkraut wuchern, solange bleibt eben keine Kapazität für Probleme übrig, die jeden Tag aufs Neue ganze Leben zerstören.

Children’s lives don’t matter…

Es gibt eben wichtigere Dinge im Leben. Vor allem die, die MICH betreffen.

ICH ICH ICH ICH ICHI HCIH ICHIH CIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHHIH CIHCICHICHIHCHCICH

AAARGH

Sorry, aber es will einfach nicht in meinen Schädel. Opfer werden bedauert, aber man schaut dann eben ganz schnell weg. Täter werden verteufelt, bekommen aber Unterstützung, Therapie, Hilfe, sogar Verständnis und Lob! Das ist krank!

Man muss sich mal klarmachen, dass sogar Gegendemos stattfinden – von denselben Leuten, die doch angeblich für „das Gute“ stehen, zum Beispiel letztes Jahr im September: Störaktionen bei Demo gegen Kindesmissbrauch in Berlin: Antifa und Polizei beste Freunde?

So viel Freiheit herrscht in diesem Land, so viel Toleranz, so viel Verständnis, dass wir Täter und Täterinnen frei rumlaufen lassen, Demos aller Art begrüßen und Überlebende im Stich lassen.

Ich brauch ne Pause…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s