Respekt!

Ist euch mal aufgefallen, dass die Leute, die stets „Respekt“ verlangen, selbst respektlos bis zum Anschlag sind?

Gleiches gilt übrigens für die, die „Toleranz“ fordern. Meist mit viel Geschrei und Drohungen…

Respekt verdient man sich. Wer sowas verlangt, hat ihn mit Sicherheit nicht verdient. So einfach ist das. Nur sind wir mittlerweile so passiv gedrillt, so konfliktscheu, dass wir bereitwillig gehorchen, wenn irgendein Asozialer „Respekt“ fordert. Gut, soll er haben. Dann hab ich meine Ruhe.

Und schon hat der Idiot seinen Willen, wurde in seiner Arschlochhaltung bestätigt und macht selbstbewusst weiter, fordert mehr und mehr.

Immer wenn sowas gefordert wird, wird mir schlecht, denn diese Forderer sagen zwar „Respekt“ und „Toleranz“, meinen aber „Gehorsam“ und „Unterwürfigkeit“.

Wer nicht hört, ist ungehorsam, fügt sich nicht – also ist er nach deren Logik respektlos. So denkt man unter Asozialen.

Besonders gut sieht man (extreme) Beispiele im TrashTV. Besonders zu nennen sind hier Lisha und Lou, die nach Respekt plärren und Paola und Larissa (In 90 Tagen zum Altar). Und alle sind sie Bodensatz, der nur sich selbst für wichtig hält und mit Kritik oder gar Widerworten oder anderen Ansichten nicht umgehen kann. Sie machen keine Fehler, wehren sich nur gegen Ungerechtigkeit – also Ungehorsam. Denn natürlich ist das Opfer selbst Schuld. Immerhin war es ja intolerant und/oder respektlos!

Man selbst ist der asoziale Nabel der Welt. Alle anderen haben zu hören, sich zu unterwerfen. Wer das nicht macht, wird gelobbt, bedroht, bespuckt, geschlagen oder sonstwie angegriffen.

Achtet das nächste Mal drauf, wer da „Toleranz“ und „Respekt“ fordert und überlegt euch gut, ob ihr dem nachgeben wollt. Egal ob in den Medien, bei Twitter, Facebook, Instagram, im TV oder im Straßenverkehr oder beim Spaziergang in der Stadt.

Ich weiß nur nicht, ob das ein kulturelles, soziales oder erzieherisches Problem ist. Irgendwer oder irgendwas hat jedenfalls komplett versagt bei dieser Art Mensch

Zockerleben im Februar 2021

Seit Ende Januar spiele ich quasi nur noch Yakuza, die Liste wird also recht kurz ausfallen 😊



Yakuza 0

Game Pass // Ein wunderbares Spiel, welches mich insgesamt für knapp 100 Stunden sehr gut unterhalten hat. Mein Erfahrungsbericht ist hier zu finden.

Yakuza Kiwami

Game Pass // Mehr vom Bekannten.
So könnte man sich kurz fassen.
Die Geschichte spielt 7 bzw. 17 Jahre nach den Ereignissen von Yakuza 0.
Yakuza Kiwami ist das Remake des ersten Yakuza. „Zero“ kam erst später auf den Markt – im Zuge der Remakes und Remaster – und erzählt die Vorgeschichte, ein Prequel eben.
Dennoch sollte man jetzt, wo man die Möglichkeit hat, die chronologische Reihenfolge einhalten, also „0“, dann Kiwami, Kiwami 2, 3, 4, 5, 6 (ab März 2021 auf der Xbox und im Game Pass) und den aktuellen Teil „Like a Dragon“.
Die Story ist nach dem hervorragend erzählten „Zero“ etwas schwächer, aber immer noch gut. Die in diesem Remake eingearbeiteten neuen Cutscenes erzählen mehr von den Hintergründen und schaffen durch Flashbacks auf den Vorgänger einen angenehmen Wechsel in die 2000er – inklusive Mobiltelefon! Man kann nun überall aus dem Menü heraus speichern, ansonsten halten sich die Änderungen in Grenzen.
Man pumpt im geänderten Skillsystem kein Geld mehr in seine Skills, sondern XP. Davon gibts übrigens mehr als genug. Ich habe einige Substories erledigt und ansonsten „nur“ die Story gespielt. Und natürlich das „Majima-System“, mit welchem man seinen „Dragon of Dojima“-Kampfstil ausbaut. Herrlich abgedreht, auch wenn die Charakterentwicklung von Majima Goro immer noch etwas unglaubwürdig ist.
In Kapitel 8 war ich durch mit allen Skills (außer „Dragon of Dojima“, das ging erst ab Kapitel 10 bis zum Ende) und habe bis zum Finale des Spiels mehrere tausend XP angesammelt, die ich nicht ausgeben konnte…
Grafisch hat sich zum Prequel „Zero“ nicht so viel getan. Ein paar Effekte sind überarbeitet worden, das war’s soweit. Ich habe das Spiel, die Story und die Charaktere aber erneut sehr genossen!

Yakuza Kiwami 2

Game Pass // Der zweite (bzw dritte) Teil der Reihe. Die Geschichte wird fortgeführt und einige Neuerungen stehen an.
Die Grafik wurde nochmal aufgebohrt, wobei die Effekte fast schon zu heftig sind. Aber noch passts und zeigt, wie gut ein Remake aussehen kann und wovon sich manch anderes Spiel ein oder zwei Scheiben abschneiden sollte.
Die Karte ist nun vernünftig beschriftet, man kann eigene Marker setzen und sieht wo sich Gegner bewegen.
Es gibt wieder neue und alte Minispiele, endlich auch wieder das Cabaret Club-Minispiel, das mir in Yakuza 0 so viel Spaß gemacht hat. Auch Majima Goro ist wieder mit dabei, diesmal mit einer eigenen Geschichte und eigenen Sub-Spiel.
Abgedreht, lustig, traurig, ernst. Die Story ist meiner Meinung nach wieder eher auf dem Niveau von Yakuza 0.
Auch das XP-System wurde erneut überarbeitet, man gewöhnt sich aber dran.
Die Welt an sich kommt einem jetzt offener und realistischer vor. Das liegt unter anderem daran, dass man nahtlos in Gebäude wechselt, statt per Klick auf eine Tür. Das gleiche gilt für die Kämpfe, die dort stattfinden, wo man auf den Gegner trifft. Ohne Wechsel in eine separate Instanz. Da kann’s schonmal sein, dass man in einem Burgerladen von Punks angefallen wird, die auf der Straße rumlaufen. Man kann jetzt übrigens auch verdauen! Einfach toll!
In der Stadt – bzw. den Städten – fahren Autos, dafür läuft man nicht mehr und kann auf Knopfdruck sprinten, sondern man geht und kann auf Knopfdruck laufen. Aber Fahrräder, Pylonen und andere kleinere Hindernisse sind jetzt beweglich, man bleibt nicht mehr so oft hängen.
Das geänderte Inventarsystem muss man noch erwähnen. Es gibt jetzt Tragelimits pro Gegenstand, was ich wesentlich angenehmer finde als das starre „Tile-System“. Zudem kann man nun jede Art von Ausrüstung in jedem der drei Ausrüstungsslots tragen. Es ist also möglich, eine Weste, eine Jacke und ein Shirt gleichzeitig auszurüsten – oder auch 3 Jacken oder 3 Gürtel. Nicht realistisch, aber angenehm. Zudem gibt es drei Waffenslots, die man frei belegen kann. Im Kampf lässt sich dann leicht per DigiPad zwischen den Waffen wechseln.
Es gibt auch keine unterschiedlichen Kampfstile mehr, aber man kann seine Werte und Skills umfangreich ausbauen. Dafür kann man in der Ego-Perspektive rumlaufen wenn man möchte. Bisher konnte man sich nur in selbiger umsehen. Es macht auf jeden Fall immer noch Spaß, auch und gerade weil Kiryu Kazuma ein ähnliches Gerechtigkeitsempfinden hat wie ich. Die Serie ist einfach klasse!
Ich bin gespannt, was mich in Teil 3 erwartet und freue mich drauf, das herauszufinden!

The Falconeer

Game Pass // Sieht nett aus und dank GP konnte ich das Spiel mal ausprobieren. Auch wenn die Darstellung wirklich schön rüberkommt und man merkt, dass es nicht nur mit 30 fps läuft, sondern flüssig und angenehm spielbar ist, reicht mir das nicht. Ich bin kein Fan von Flugspielen. Einzig Wing Commander und Privateer haben mir vor Jahrzehnten gefallen .. und vielleicht noch Elite Dangerous, aber das kann man kaum als „Flugspiel“ bezeichnen. Für mich war die Geschichte rund um Falkenreiter, verfeindete Königreiche und jeder Menge Luftkampf nicht ansprechend genug. Wer sowas aber mag, wird bestimmt Spaß dran haben.