Zockerleben im Februar 2021

Seit Ende Januar spiele ich quasi nur noch Yakuza, die Liste wird also recht kurz ausfallen 😊



Yakuza 0

Game Pass // Ein wunderbares Spiel, welches mich insgesamt fĂŒr knapp 100 Stunden sehr gut unterhalten hat. Mein Erfahrungsbericht ist hier zu finden.

Yakuza Kiwami

Game Pass // Mehr vom Bekannten.
So könnte man sich kurz fassen.
Die Geschichte spielt 7 bzw. 17 Jahre nach den Ereignissen von Yakuza 0.
Yakuza Kiwami ist das Remake des ersten Yakuza. „Zero“ kam erst spĂ€ter auf den Markt – im Zuge der Remakes und Remaster – und erzĂ€hlt die Vorgeschichte, ein Prequel eben.
Dennoch sollte man jetzt, wo man die Möglichkeit hat, die chronologische Reihenfolge einhalten, also „0“, dann Kiwami, Kiwami 2, 3, 4, 5, 6 (ab MĂ€rz 2021 auf der Xbox und im Game Pass) und den aktuellen Teil „Like a Dragon“.
Die Story ist nach dem hervorragend erzĂ€hlten „Zero“ etwas schwĂ€cher, aber immer noch gut. Die in diesem Remake eingearbeiteten neuen Cutscenes erzĂ€hlen mehr von den HintergrĂŒnden und schaffen durch Flashbacks auf den VorgĂ€nger einen angenehmen Wechsel in die 2000er – inklusive Mobiltelefon! Man kann nun ĂŒberall aus dem MenĂŒ heraus speichern, ansonsten halten sich die Änderungen in Grenzen.
Man pumpt im geĂ€nderten Skillsystem kein Geld mehr in seine Skills, sondern XP. Davon gibts ĂŒbrigens mehr als genug. Ich habe einige Substories erledigt und ansonsten „nur“ die Story gespielt. Und natĂŒrlich das „Majima-System“, mit welchem man seinen „Dragon of Dojima“-Kampfstil ausbaut. Herrlich abgedreht, auch wenn die Charakterentwicklung von Majima Goro immer noch etwas unglaubwĂŒrdig ist.
In Kapitel 8 war ich durch mit allen Skills (außer „Dragon of Dojima“, das ging erst ab Kapitel 10 bis zum Ende) und habe bis zum Finale des Spiels mehrere tausend XP angesammelt, die ich nicht ausgeben konnte…
Grafisch hat sich zum Prequel „Zero“ nicht so viel getan. Ein paar Effekte sind ĂŒberarbeitet worden, das war’s soweit. Ich habe das Spiel, die Story und die Charaktere aber erneut sehr genossen!

Yakuza Kiwami 2

Game Pass // Der zweite (bzw dritte) Teil der Reihe. Die Geschichte wird fortgefĂŒhrt und einige Neuerungen stehen an.
Die Grafik wurde nochmal aufgebohrt, wobei die Effekte fast schon zu heftig sind. Aber noch passts und zeigt, wie gut ein Remake aussehen kann und wovon sich manch anderes Spiel ein oder zwei Scheiben abschneiden sollte.
Die Karte ist nun vernĂŒnftig beschriftet, man kann eigene Marker setzen und sieht wo sich Gegner bewegen.
Es gibt wieder neue und alte Minispiele, endlich auch wieder das Cabaret Club-Minispiel, das mir in Yakuza 0 so viel Spaß gemacht hat. Auch Majima Goro ist wieder mit dabei, diesmal mit einer eigenen Geschichte und eigenen Sub-Spiel.
Abgedreht, lustig, traurig, ernst. Die Story ist meiner Meinung nach wieder eher auf dem Niveau von Yakuza 0.
Auch das XP-System wurde erneut ĂŒberarbeitet, man gewöhnt sich aber dran.
Die Welt an sich kommt einem jetzt offener und realistischer vor. Das liegt unter anderem daran, dass man nahtlos in GebĂ€ude wechselt, statt per Klick auf eine TĂŒr. Das gleiche gilt fĂŒr die KĂ€mpfe, die dort stattfinden, wo man auf den Gegner trifft. Ohne Wechsel in eine separate Instanz. Da kann’s schonmal sein, dass man in einem Burgerladen von Punks angefallen wird, die auf der Straße rumlaufen. Man kann jetzt ĂŒbrigens auch verdauen! Einfach toll!
In der Stadt – bzw. den StĂ€dten – fahren Autos, dafĂŒr lĂ€uft man nicht mehr und kann auf Knopfdruck sprinten, sondern man geht und kann auf Knopfdruck laufen. Aber FahrrĂ€der, Pylonen und andere kleinere Hindernisse sind jetzt beweglich, man bleibt nicht mehr so oft hĂ€ngen.
Das geĂ€nderte Inventarsystem muss man noch erwĂ€hnen. Es gibt jetzt Tragelimits pro Gegenstand, was ich wesentlich angenehmer finde als das starre „Tile-System“. Zudem kann man nun jede Art von AusrĂŒstung in jedem der drei AusrĂŒstungsslots tragen. Es ist also möglich, eine Weste, eine Jacke und ein Shirt gleichzeitig auszurĂŒsten – oder auch 3 Jacken oder 3 GĂŒrtel. Nicht realistisch, aber angenehm. Zudem gibt es drei Waffenslots, die man frei belegen kann. Im Kampf lĂ€sst sich dann leicht per DigiPad zwischen den Waffen wechseln.
Es gibt auch keine unterschiedlichen Kampfstile mehr, aber man kann seine Werte und Skills umfangreich ausbauen. DafĂŒr kann man in der Ego-Perspektive rumlaufen wenn man möchte. Bisher konnte man sich nur in selbiger umsehen. Es macht auf jeden Fall immer noch Spaß, auch und gerade weil Kiryu Kazuma ein Ă€hnliches Gerechtigkeitsempfinden hat wie ich. Die Serie ist einfach klasse!
Ich bin gespannt, was mich in Teil 3 erwartet und freue mich drauf, das herauszufinden!

The Falconeer

Game Pass // Sieht nett aus und dank GP konnte ich das Spiel mal ausprobieren. Auch wenn die Darstellung wirklich schön rĂŒberkommt und man merkt, dass es nicht nur mit 30 fps lĂ€uft, sondern flĂŒssig und angenehm spielbar ist, reicht mir das nicht. Ich bin kein Fan von Flugspielen. Einzig Wing Commander und Privateer haben mir vor Jahrzehnten gefallen .. und vielleicht noch Elite Dangerous, aber das kann man kaum als „Flugspiel“ bezeichnen. FĂŒr mich war die Geschichte rund um Falkenreiter, verfeindete Königreiche und jeder Menge Luftkampf nicht ansprechend genug. Wer sowas aber mag, wird bestimmt Spaß dran haben.

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