Intelligenz und der Hass der heutigen Zeit

Intelligenz ist definiert. Sie ist die Fähigkeit zu abstrahieren, sich schnell auf neue Probleme und Aufgaben einstellen zu können.
Intelligenz hat nichts mit Bildung oder Schulabschlüssen zu tun. Auch nicht mit Erfolg und Co. Es korreliert oft, aber es besteht keine echte Kausalität.

Der EQ und die ganzen anderen Indizes messen auch was. Aber sie sind eben nicht „Intelligenz“ per definitionem. Man kann es nicht vergleichen. Manchmal glaube ich, dass diese „Qs“ erfunden wurden, damit man wenigstens irgendeinen Wert vorweisen kann, der überdurchschnittlich ist, wenn’s beim IQ nicht geklappt hat. Wie eine Teilnehmerurkunde beim Sport oder ein Pokal für Platz 17. Damit man sich nicht durchschnittlich fühlt eben.

Dabei ist das nichts schlechtes. Hab ich ja alles in meinem ersten Intelligenz-Artikel ausgeführt.

Wir lebten in einer Leistubgsgesellschaft. Wer viel Leistung oder Potenzial hatte oder erbracht hat, war angesehen. Das wollten logischerweise alle. Geht aber nicht (Normalverteilung eben), also wurden Dinge vereinfacht und man wurde nach und nach für alles und schlussendlich auch für Banalitäten gelobt. Jeder will „oben“ sein, aber bitte ohne Anstrengung oder gar Verantwortung. Rechte ohne Pflichten. Belohnung ohne Leistung.

Wenn’s nicht klappt oder reicht, sind die Tests eben unfair, die Werte nichtssagend, die Aufgaben veraltet oder – heute besonders „in“ – man wird von denen „da oben“ bewusst klein gehalten, diskriminiert. Weil man schwarz ist (oder nicht), eine Mumu hat (oder nicht), weil man Fleisch isst (oder nicht). Stets ist alles andere Schuld daran, dass man nichts Besonderes ist, nur nicht man selbst.
Also macht man alle gleich, zieht alle auf sein Level runter. Wenn alle gleich sind, sind alle gleich besonders. Oder gleich unbedeutend. Wenn jeder gleich viel Geld hat, ist dann jeder reich oder arm? Woran misst man etwas, wenn es keine Unterschiede mehr gibt? Und was ist dann Schuld am eigenen Unvermögen, wenn schließlich alles gequotet, gleich, „gerecht“ ist?

Wir haben heute keine Leistungsgesellschaft mehr. Wir haben eine Leistungsvermeidungs- und Relativierungsgesellschaft, die „schwache“ Minderheiten vergöttert und bevorzugt, einsetzt als willige Waffen im Kampf gegen die verhassten „starken“ Minderheiten. Wer Geld hat, intelligent ist, eine Familie hat, einen guten Job und das alles, ohne einer „schwachen“ Schicht der Gesellschaft anzugehören, ist „böse“.

Man schaue sich an, was alles nach und nach geändert wird und gegen wen sich das richtet, wer sich anpassen soll. Neid, Hass, Missgunst – das sind die Triebfedern hinter den Extremisten von links und auch rechts. Wer heraussticht ohne „schwach“ zu sein, gehört gleich gemacht.

Dabei lebt eine Gesellschaft von den Unterschieden. Es geht gar nicht anders. Die Reichen tragen den Löwenteil der Kosten eines Staates, die Konzerne beschäftigen die Menschen, die Intelligenten sorgen für den Fortschritt, die fremden Kulturen sorgen für Vielfalt und die Geschlechter haben jeweils unterschiedliche Stärken.

Wir sind nicht gleich und das ist auch gut so! Wie in der Physik gilt auch hier: ein System ohne Unterschiede ist tot.

Etwas wird auch nicht einfach wahr, nur weil man es behauptet. Man kann zwar sagen „Wir machen das Abi leichter“, aber deswegen ändert sich nichts am Wissen oder an der Intelligenz der Abiturienten. Man kann auch behaupten, dass rot, grün und gelb gleich sind. Dann knallts halt an jeder Kreuzung. Muss man eben mehr aufpassen…

Deswegen verachte ich unsere drei Extremparteien, halte mich von jedem fern, der denen nachläuft und deren Parolen skandiert. Deswegen bin ich strikt gegen Quoten, gegen Bevorzung, gegen Gender-Newspeak, gegen den Woke-Irrsinn. All das bietet nichts als Ausreden. All das sorgt dafür, dass echte Vielfalt stirbt, gar nicht erst entstehen kann. All das ist Gift für eine Gesellschaft. All das löst keine Probleme, sondern schafft nur noch mehr!

Heute kann man im Job schlecht sein und gekündigt werden. Früher (TM) war man eben schlecht, heute wird man diskriminiert. Wegen irgendwas. Es findet sich schon ein Grund, warum es nicht an einem selbst liegt.
Dabei kann niemand was für sein Geschlecht, seine Hautfarbe, seine Herkunft oder sein geistiges Leistungsvermögen. Nur haben eben ein paar Freaks entschieden, dass die einen „gut“ sind und der Rest „Schuld“ hat. Aber die, die „Schuld“ sind, haben sich ihre Vorgaben auch nicht ausgesucht. Nur ist das bei denen was anderes. Sie sind der Feind. Da zählt die Maxime nicht. Bigotterie deluxe.

Und statt „Nein!“ zu sagen, macht man diesen Quatsch mit. Ist ja nicht schlimm. Tut keinem weh. Ist ja kein Aufwand. Haben die Leute vor 80 Jahren auch gesagt….

Wenn die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen die Welt. Oder: Wenn die Masse nachgibt, diktieren die Minderheiten. Nicht weil sie so stark oder so viele sind, sondern weil die Mehrheit nicht begreift, begreifen will. Weil sie desinteressiert ist und satt.

Sie ist auch nicht dumm. Immerhin ist jedes Kind hochbegabt. Steht auch so im Internet. Und in der Schule gehts ja auch immer weiter vorwärts.

Die Mehrheit ist Durchschnitt. Punkt. Das ist eine einfache Wortdefinition.
Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht. Jeder hat seinen Platz, jeder kann etwas beitragen. Und wir brauchen jeden.

Nur wenn man etwas will, was man nicht kann, gibts Stress, wenn man das zu erzwingen versucht. Ich will auch fliegen können. Kann ich nicht. Ist so. Aber vielleicht suche ich mir einen hippen Hashtag, packe was mit „Diskriminierung“ auf meine Seite und zwinge eben die Gesetze der Biologie und Physik, mir zu Diensten zu sein. Die sind immerhin Schuld, dass ich nicht fliegen kann! Falsch. Es sind die Eliten. Die Konzerne, die Schlauen, Bill Gates! Der hat bestimmt schon irgendwas erfunden, das Menschen fliegen lassen kann und behält es für sich allein! Das muss es sein!

Das Wichtigste ist und bleibt aber doch der Mensch in all seinen Facetten. Dieses ganze hass- und neiderfüllte Geschwafel von Linken (und Rechten), ihre verlogenen Aktionen und ihre asozialen Methoden sorgen dafür, dass die Menschen noch weniger aufeinander achten. Sie reden nicht mehr mit-, sondern nur noch übereinander. Sie lösen keine Probleme mehr sondern gehen nur noch gegen Symptome vor.

Wie eine tiefe Wunde, auf die man immer wieder nur Pflaster klebt. Das geht nicht gut. Extreme sind nie gut, egal welche Farbe sie haben.

Wer am Längsten und Lautesten schreit, dem darf man nicht glauben. Der will keine Hilfe, der will Machtf, Gehorsam, sich über andere stellen. Und alles im Namen der „Gleichheit“… die es zum Glück nicht gibt und niemals geben wird.