Individualität über alles

… ist der Tod einer jeden Gesellschaft oder Gruppe.

Ich kann jetzt schon den Aufschrei der aktuell wegen jedem bisschen angepissten Freiheitsfetischist:-/*inne\|><#}}}[%*nennen hören, wie sie krakeelen und zetern, schimpfen und shitstormen und intolerant nach Toleranz verlangen, danach, dass die Gesellschaft was für sie tun soll, sich nach ihnen richten muss.

Es nervt. Jedes fitzelige Nervgrüppchen spielt sich heute auf und „verlangt“. Aber sie geben nichts. Sie tun nichts für die Gesellschaft. Sie fordern Rechte, erledigen aber keine Pflichten, lehnen sie ab, überantworten sie „den anderen“.

Man stelle sich einen Kleingartenverein vor. So mit Satzung, Vorsitzendem und eben den Mitgliedern. So ein Verein hat vielleicht 50 Mitglieder (Nein, liebe Genderspinner, „Mitglieder*innen“ geht nicht. DAS Mitglied. Wüsste man, wenn man Deutsch könnte. Hohlbirnen.)

Hält sich jeder an die Satzung, kommt seinen Pflichten nach, leistet seinen Beitrag und hält sich an die Regeln, geht es dem Verein gut.

Wenn jetzt von den 50 zwei oder drei keine Lust haben, ihren Beitrag zu leisten, die Hecke zu schneiden, Ruhezeiten einzuhalten und dafür ihr eigenes Ding zu machen, schadet das dem Verein, der Gruppe, der Gesellschaft.

Dasselbe gilt für jeden anderen Verein, für den Arbeitsplatz, für den Spieleabend und eben auch für die Bevölkerung eines Landes.

Diese zwei oder drei Querulanten werden in aller Regel sanktioniert oder müssen Strafen zahlen. Wenn sie weiter „ihr Ding“ machen und somit gegen den Verein agieren, wirft man sie raus.

Das funktioniert prinzipiell auch auf Staatsebene. Wer sich nicht an die Regeln hält, die Gemeinschaft ausnutzt, nur fordert und nichts einbringt, sich über alle anderen stellt, Regeln und Gesetze bricht, wird bestraft und zur Not weggesperrt.

Das ist gut so. Das muss so sein, einfach um die Masse vor wenigen Irren oder Egomanen zu schützen. Nur so kann eine Gruppe überleben. Die Gruppe muss stets über allem stehen.

Natürlich darf die Gruppe ihre Mitglieder nicht unterdrücken. Auch dann funktioniert sie nicht, wird nicht bestehen können.

Der Mensch braucht Freiheit und Individualität, damit er leben kann, damit Fortschritt entsteht, Wohlstand und Frieden. Aber ganz wichtig, geradezu essenziell, ist es, Grenzen zu respektieren und Regeln einzuhalten.

Freiheit braucht Grenzen. Wer schonmal Kinder erziehen musste, weiß das. Oder auch Hunde, da ist’s ähnlich.

Die eigene Freiheit hört immer da auf, wo die eines anderen beginnt.

Heute gehts aber – bei uns – nur noch um die eigene Freiheit. Man selbst hat Rechte, alle anderen die Pflichten. Wenn jeder so denkt, wird’s schwierig, oder? Wenn jeder nur Rechte hat, wer hat dann Pflichten? Wenn jeder über den Regeln steht, über der Gesellschaft, über der Gruppe, gibt es dann noch sowas wie eine Gemeinschaft?

Heute hält man das Gut der Freiheit und Individualität so hoch über allem anderen, dass man gar nicht merkt, wie dadurch die Gesellschaft zerstört wird.

Jeder ist „besonders“, jeder hat „Recht“, auf jeden muss man Rücksicht nehmen, jeder fordert und will und verlangt… ein riesiges Chaos.

Das ist keine Gesellschaft. Das ist eine Ansammlung von Menschen, die zufällig in derselben Gegend leben.

Tradition? Erziehung? Eigenverantwortung? Zusammenhalt? Etwas für andere tun, zum Wohl der größeren Gruppe und damit auch für einen selbst? Undenkbar! Wer sowas fordert ist ein „ewig gestriger alter weißer Mann“ . Oder Nazi. Oder Rassist, Klimaleugner, Frauenhasser, Umweltsau oder sonstwas in der Art.

Wer dagegen nur an sich denkt, immer nur fordert, andere manipuliert, belügt, betrügt, nimmt was er kriegen kann, der wird gelobt und geliebt. Zumindest scheint es so. Man nimmt sich was man will, scheißt auf die anderen und nutzt alles zum eigenen Vorteil. Die Maxime des 21. Jahrhunderts.

So kann keine Gesellschaft bestehen. Weder der Kleingartenverein, noch ein Staat von mehreren Millionen Menschen.

Es fehlt jemand, der diesen „ich will das aber so gefälligst“-Trotteln endlich mal sagt, dass sie still sein sollen. Nicht um deren Meinung zu zensieren (das läuft wenn dann eher umgekehrt), sondern um ihnen Grenzen aufzuzeigen. Um ihnen klarzumachen, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind und nicht die Gemeinschaft für ihre Bedürfnisbefriedigung da ist.

Es fehlt jemand, der diesen verzogenen Menschen beibringt, wie man sich einfügt. Dafür muss man sich nicht aufgeben oder verleugnen, aber zu Rechten gehören immer auch Pflichten.

Hier habe die Eltern auf ganzer Linie versagt.

Der Staat soll’s richten, doch er handelt genauso wie die unfähigen Erzeuger dieser „Generation ICH“. Jedem wird Gehör geschenkt (gut), alles wird für wichtig befunden (schlecht), jeder Forderung wird nachgegeben, wenn nur laut genug geplärrt oder geshitstormt wird (tödlich).

Wenn ein verzogenes Balg an der Supermarktkasse nach einem Schokoriegel schreit, schüttelt man den Kopf.

Warum machen wir das nicht bei den ganzen AktivistInnen heute auch? Es ist nichts anderes – nur in etwas größerem Maßstab.

„IcH WiLl AbEr, DaSs AlLe NuR nOcH GrAs EsSeN uNd MiT dEm E-BiKe ZuR SaLaTbAr FaHrEN“ — „Ja, mein Kind. Das machen wir. Bist du dann auch wieder brav?“

🤦🏼‍♂️

Indem wir jedem Egomanen nachgeben, zerstören wir uns selbst auf lange Sicht. Wir verleugnen unsere Traditionen, unsere Geschichte und verbauen uns damit unsere Zukunft. Eine Gesellschaft lebt von Zusammenhalt. Will man es jedem einzelnen Recht machen, kann das nicht funktionieren. Ein Staat muss stützen und schützen, nicht gestützt werden, nicht sich bei allem verbiegen. Er muss Halt geben, Sicherheit. Er muss Grenzen setzen innerhalb derer man frei leben kann.

Je mehr man Individualisten nachgibt, desto weniger Halt gibt es, desto weniger bildet man eine Gemeinschaft. Es ist im Kleinen wie im Großen und eigentlich ganz einfach.

Wir haben nur verlernt, NEIN zu sagen. Angefangen bei den Eltern der letzten und vorletzten Generation. Das rächt sich jetzt. Ich bin gespannt, wo das hinführt. Und was passiert, wenn die Bälger von heute erwachsen sind (und nicht parasitär als Berufpolitiker ihr Dasein fristen).

Ich wünsche ein schönes Wochenende 😊

Ökos und ihre bescheuerten Rezepte

Meine Fresse, wie es mich nervt.

Aber ich bin ja selbst Schuld. Was benutze ich auch ein Brot-Rezept von der Parade-Ökospinnerseite schlechthin?

Allein dass da steht „X Minuten bei soundsoviel Grad, aber da wir nicht vorheizen um die Umwelt zu schützen, kann’s bei dir anders sein“ oder „Backblech mit Backpapier oder einer ökologischen Alternative“. Aber diese Alarmzeichen habe ich ignoriert.

Was diese Kasper können: labern.

Was sie nicht können: was Nützliches vollbringen.

Sollen die weiter ihre Klamotten aus Weizen stricken und hippe Superfoodkörner knabbern, mir egal. Ich bin geheilt und werde mich auch von Rezepten mit prominenten Namen im Titel nicht mehr blenden lassen. Was diese Nulpen da hinkritzeln mag für Hippies oder ähnlich „genügsame“ oder einfach gestrickte Menschen toll sein.

Der Rest, der ein bisschen auf Qualität achtet, Komfort mag und für den Zivilisation nicht gleichbedeutend mit dem Weltuntergang ist, sieht es anders. So wie ich. Leider etwas zu spät für das angedachte, frische Freitagsbrot.

Falls wer das supertolle, einfache Brotrezept ausprobieren möchte: Bitte.

Sagt mal Bescheid, wie lange euer Teig zum Aufgehen braucht, wenn ihr euch genau ans Rezept haltet. Ich bin derzeit bei 4 Stunden und habe zwei kompakte, graue Klumpen Beton.

Logisch, wenn man idiotischerweise dem Rezept glaubt und nicht der Packung Trockenhefe. Man müsste eigentlich 2 Päckchen nehmen, nicht nur 1. Mindestens. Wie ich mich gerade selbst ohrfeigen könnte, dass ich auf diesen offensichtlichen Mist reingefallen bin.

🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

Vielleicht „weiß“ man das, wenn man sowas schonmal gemacht hat. Aber ein Rezept darf nicht auf Vorwissen aufbauen. Man sollte nicht orakeln müssen, wenn es um Mengen- oder Temperaturangaben geht. Ich meine… dafür ist ein Rezept doch da – dass man nach diesem arbeiten kann, oder? Ich habe keinerlei Erfahrung und muss mich auf die Angaben verlassen können. Klappt auch in aller Regel. Zumindest bei „normalen“ Seiten.

Meine Meinung: Finger weg von den weltfremden Ökos. Augen auch. Und Ohren. Am besten ganz wegbleiben, blocken, ignorieren. Die Seite ist sowieso einseitig bis zum Anschlag. Wenn ich sowas lesen will, tue ich mir das Wahlprogramm der Grünen an, während ich mich an einen Baum kette und mit Kotbeuteln werfe, weil ich in Ruhe Chiasamen mümmeln will!

PS: die veganen Ökoluschis sagen auch, dass man den Teig 1-1,5 Stunden gehen lassen soll. Macht das ruhig. Besonders wenn ihr auf Magen-Darm-Probleme abfahrt. Aber vielleicht ist der Körper der ALtErNaTiVeN dort auch schon an den ganzen absurden Scheiß gewöhnt… Alle mit weniger Realitätsverlust und ohne Ideologiebrille lassen den Teig 4 Stunden gehen. Das ist wesentlich gesünder, als sich an diesen ggf. sogar gefährlichen Stuss von Utopia zu halten.

Die reden ja auch von veganem Leder aus Ananas! Meine Güte…. 🤦🏼‍♂️

Heute Abend gibts Hack!