TRIGGERWARNUNG Kindesmissbrauch „Zartes Fleisch“ Kapitel 18 – Vater

Der Beitrag darf gerne geteilt werden, allerdings nur mit entsprechender Warnung und unter Nennung der Quelle (mein Blog und/oder meine Person).

Anlaufstellen für Betroffene von sexuellem Missbrauch sind zum Beispiel N.I.N.A e.V. oder auch die Nummer gegen Kummer (inklusive Chatfunktion).


Irgendwann holt es einen ein. Immer. Auch mich.

Das Leben ist nicht geradlinig, es hat Wendungen, ist unvorhersehbar. So ist es auch bei mir.

Die letzten Jahre waren interessant. Teils schwierig, teils erfüllend, aber wenn ich die Zeit jetzt betrachte frage ich mich schon, wofür das alles gut gewesen sein sollte…

Ich habe meine Frau geliebt. Ich habe meine Kinder geliebt. Ich habe meinen Beruf geliebt. Wir hatten ein gutes Leben, es gab keine Geldsorgen und für alles andere hatten sich alle untereinander arrangiert. Auch wenn ich zunächst geschockt war, dass meine Frau ein sexuelles Verhältnis mit unserem Sohn hat, so kann ich ihr im Grunde keinen Vorwurf machen. Ich habe ja selbst regelmäßig Sex mit unserer Tochter gehabt.

Alles schien so einfach, so leicht, so natürlich. Die tägliche Routine bestand im Grunde genommen im Außergewöhnlichen, wenn man es mit etwas Distanz betrachtet und ist es nicht das, was sich jeder wünscht? Jeder Tag war gleich, aber eben gleich anders. Es ist schwer zu beschreiben.

Doch selbst an permanente Abwechslung und Besonderheiten kann man sich gewöhnen. So sehr, dass einem das Normale besonders erscheint. Paradox.

Ich war – und bin – oft unterwegs und verbringe viel Zeit mit mir und meinen Gedanken, während ich auf der Autobahn Kilometer um Kilometer abspule, ganz Deutschland und halb Europa bereise und mein eigener Chef bin. Ich denke viel nach und nach einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich kaum noch nach Hause möchte.

Mich hat nicht mehr viel dorthin gezogen. Ich habe in den wenigen Tagen, die ich zuhause verbracht habe, bevor ich wieder auf Tour musste, Stück für Stück Dinge erfahren, die vieles in Frage gestellt haben, von dem ich gedacht hatte, dass es sie überhaupt gibt.

Der Höhepunkt war, als ich sah, wie Timo und meine Frau in unserem Bett Sex hatten. So wie es aussah, war das auch nicht das erste Mal. Ich hatte wenigstens den Anstand, das alles nicht in unserem Ehebett zu tun. Vielleicht habe ich etwas zu heftig reagiert, als ich meine Frau geschlagen habe. Vielleicht war es auch nicht in Ordnung, das was Timo angefangen hatte gewaltsam zum Ende zu bringen. Aber in dem Moment fühlte es sich richtig an.

Heute denke ich etwas anders darüber.

Ich bereue es nicht, aber es ist nicht mehr so wichtig. Es gibt Dinge, die sind weitaus dramatischer als Sex. Ich habe darüber auch mit Stefanie geredet, meiner Geliebten. Es tut gut, wenn man mit jemandem reden kann, der einen versteht. Dieses Gefühl hatte ich schon sehr lange nicht mehr bei meiner Frau. Sie ist eben ein Dorfkind, das merkt man immer wieder.

Sie ist nicht dumm, aber sie beschränkt sich selbst. Sie legt keinen Wert auf die eigene Bildung oder hat gar Ehrgeiz, mehr aus sich zu machen. Sie ist zufrieden damit, sich um die Kinder zu kümmern und zuhause zu sitzen. So kann ich zwar tun und lassen was ich will, aber ich habe eben keinen gleichwertigen, gleichberechtigten Partner, sondern eine Untergebene. Vielleicht war das auch ein Grund, warum ich mich auf Sabrina fixiert hatte. Wahrscheinlich war die nachlassende sexuelle Anziehungskraft nicht nur ihrer zunehmenden Körperfülle geschuldet, sondern auch ihrem Wesen, ihrer Haltung allem und allen anderen gegenüber. Sie hat mich nicht mehr angezogen und so musste ich mir eben Ersatz suchen.

Der Sex mit Sabrina war toll. Er ist es noch, auch wenn wir seltener zusammen sein können. Doch auch bei ihr ließ das Verlangen nach. Nicht so schnell wie bei meiner Frau, aber doch spürbar. Ihre Jugend und der perfekte Körper und auch die Ähnlichkeit mit ihrer Mutter, als sie noch hübsch war, sorgen aber immer noch dafür, dass ich das Interesse an ihr nicht verliere. Vielleicht ändert sich das, wenn die Pubertät voll zum Tragen kommt, wer weiß.

Sabrina wird sich auch nicht ewig fügen, auch wenn ich immer noch glaube, dass sie es oft genug genießt. Allein die Tatsache, dass sie niemandem von uns erzählt hat, zeigt ja schon, dass sie unsere Beziehung schätzt.

Bei den zahlreichen Gesprächen mit Stefanie habe ich selbstverständlich nie davon geredet, was zwischen meiner Tochter und mir passiert. Das ist etwas, das in der Familie bleiben muss und Stefanie ist nicht Teil dieser Familie. Vielleicht wird sie einmal eine Partnerin, eine wirkliche Partnerin auf Augenhöhe, aber dann ist sie Teil einer neuen Familie. Sie würde es ohnehin nicht verstehen.

Stefanie habe ich ganz klassisch in der Kneipe kennengelernt. Abends nach einer längeren Tour setze ich mich oft noch für ein paar Bier und ein oder zwei Kartenspiele in eine Bahnhofskneipe in der Stadt. Ich genieße es, unter Leuten zu sein, die alle ihr eigenes Leben führen und nicht abhängig sind von mir. Hier treffe ich alte Schulkameraden und wir reden über Gott und die Welt. Manchmal werden aus den paar Bier auch ein paar mehr und ich muss dann notgedrungen im Transporter übernachten. Das bin ich ja gewohnt, von daher ist das kein großes Problem. Ob ich jetzt nachts oder erst am nächsten Morgen nach Hause komme, interessiert auch niemanden mehr.

Eines Abends jedoch kam ich mit einer ehemaligen Schulfreundin ins Gespräch: Stefanie. Sie wohnt nicht weit entfernt von der Kneipe und bot mir an, bei ihr zu übernachten. Zuvor hatten wir öfter Karten gespielt und auch mal Gewürfelt, aber an dem Abend war etwas anders. Ein so langes Gespräch mit einer Frau hatte ich ewig nicht mehr geführt. Stefanie war schon immer eine starke Frau gewesen und auch jetzt zeigte sich wieder, dass sie mit beiden Beinen fest im Leben stand, wusste was sie wollte und sich niemandem unterordnete. Eine Partnerin auf Augenhöhe.

Nur war – und bin – ich leider verheiratet, was ich ihr auch von Anfang an sagte. Stefanie schien das nicht zu interessieren und sagte, dass sie mich ja nicht entführen oder zwangsverheiraten möchte. Sie biete mir nur einen Platz zum Schlafen an und ich akzeptierte schließlich.

Die paar Meter zu ihrer Wohnung gingen wir zu Fuß und waren überaus gut gelaunt, fast schon wie Teenager, die sich über Nichtigkeiten freuen, einfach weil eine liebe Person bei ihnen ist, mit der sie diese teilen und erleben können – und sei es nur ein kurzer Spaziergang durch das Bahnhofsviertel.

Bei ihr zuhause angekommen, führte sie mich in die kleine, aber ordentliche Wohnung, die nur aus Wohnzimmer mit Koch- und Essecke, einem Badezimmer und einem Schlafzimmer bestand. Ich gib zielstrebig zur Couch und legte mich hin, auch wenn Stefanie meinte, dass das Bett bequemer wäre. Sex wollte ich nicht, ich wollte nur schlafen und sie versuchte nicht, mich zu überreden, was ich ihr immer noch hoch anrechne. Sie brachte mir noch eine Decke und ein Kissen und ich schlief meinen kleinen Rausch aus.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte Stefanie schon den kleinen Esstisch in der Ecke gedeckt. Frische Brötchen, Filterkaffee, Käse, Wurst, ein paar gekochte Eier – was war herrlich und duftete so einladend, dass ich gerne noch etwas bei ihr blieb. Wir kamen wieder ins Gespräch, redeten über ihre Arbeit im Supermarkt und meine als Fernfahrer und ich merkte, dass ich auch nüchtern super mit ihr auskam. Da wurde mir klar, was ich wirklich in meiner Ehe vermisst habe. Nicht die Äußerlichkeiten waren die Dinge, die ich gerne ändern würde, sondern die wichtigen Dinge. Zwischenmenschliches wie miteinander Reden, über die gleichen Dinge lachen, sich etwas erzählen können und auch wollen, Anteilnahme am Leben des anderen, ähnliche Erfahrungen, gleiche Werte, gleiches Umfeld. All das, was ich bei meiner Ehefrau nicht hatte – sogar niemals hatte, wenn ich ehrlich bin. Ich war sehr jung, als wir geheiratet hatten und ich denke, dass wir zu jung waren.

Aber wir beide entstammen einer Generation, die einmal getroffene Entscheidungen nicht mehr ändert. Die Ehe zieht man durch, egal was kommt. Das gehört sich so. Das gilt umso mehr auf dem Dorf, wo eine Scheidung einer Ächtung gleichkommt. Allerdings wird es toleriert, dass man sich außerhalb der Ehe holt, was man innerhalb derselben vermisst. Es darf nur noch so offensichtlich passieren. Hauptsache der Schein wird gewahrt. Wie bei allem, was dort passiert.

Als ich mich dann schließlich von Stefanie verabschiedet hatte, geschah dies nicht ohne eine Verabredung für ein weiteres Treffen. Aus diesem Treffen wurden dann viele weitere und so kam es schließlich dazu, dass ich neben meiner Ehefrau eine Geliebte hatte. Etwas, was ich nie von mir gedacht hätte.

Im gleichen Maß wie die Vertrautheit – und schließlich auch der unglaublich erfüllende Sex – mit Stefanie wuchsen und regelmäßiger wurden, schwand auch die Zeit, die ich zuhause verbrachte. Touren, die eigentlich nur nach Süddeutschland gingen und nach drei Tagen erledigt waren, führten dann nach Südfrankreich oder Italien und dauerten 6 Tage oder länger. Es war so einfach und alles schien perfekt. Bis diese negativen Informationen in diese heile Welt tröpfelten.

Natürlich sprach ich mit Stefanie darüber, holte ihren Rat ein und sorgte so dafür, dass mich nichts davon wirklich berührte. Der Vorfall mit Timo jedoch … den konnte ich nicht mit Stefanie teilen, mir keinen Trost holen. Die Gefahr war zu groß, dass alles ans Licht kommt – auch die Bettgeschichten zwischen Sabrina und mir. Ich versuchte also, selbst damit klarzukommen, schaffte es jedoch nicht und musste mir eine Geschichte über Nachbarn im Dorf ausdenken, bei denen „so etwas“ geschehen war. Auf diese Weise konnte ich über mein zweites Leben reden, ohne mich selbst auszuliefern. Ich belog zum ersten Mal meine Geliebte.

Sie hat sehr deutliche Ansichten zum Thema Sex mit Kindern – egal ob die eigenen oder nicht – und wenn herauskäme was nicht herauskommen darf, wäre ich alles los, was ich mir erarbeitet habe. Job, Haus, Familie – alles weg und dazu noch Jahre im Gefängnis.

Also muss ich es über diesen Umweg versuchen, wenn ich über die Tatsachen reden will, die mich betreffen. Das ist anstrengend, aber es geht nicht anders. Der Status als Geliebte sorgt zudem dafür, dass ich Stefanie leicht vom Dorfleben fernhalten kann und meine Frau hat sowieso kein Interesse daran, das Haus oder gar den Ort zu verlassen. Manchmal fügen sich die Dinge eben einfach.

Jetzt, ein paar Wochen nach der unsäglichen Nacht, in der ich meine Frau und Timo beim Sex erwischt hatte, sitze ich wieder am Esstisch in der Küche meines Hauses. Vor mir eine Tasse Kaffee und meine Frau mir gegenüber. Die Wunden sind gut verheilt, es musste gottseidank nichts genäht werden. Sie sitzt ruhig da und mustert mich. Ich bin hier, weil sie mich zu einem Gespräch gebeten hat. Sie weiß von Stefanie, denn irgendeiner aus dem Dorf hat uns beide zusammen in der Stadt gesehen.

Irgendwann schleicht sich eben der Leichtsinn ein. Aber sie hat mir keine Szene gemacht, tat sogar so, als wäre das vollkommen in Ordnung und nichts Besonderes. Das Thema wurde nicht weiter vertieft und ist auch nicht der Grund, warum ich hier sitze, wie sie mir am Telefon versicherte. Sie hat so oft in der Bahnhofskneipe angerufen und nach mir gefragt, bis ich schließlich da war und mit ihr reden konnte.

Was weiß sie noch alles?

Und was plant sie?

Das Leben ist nicht geradlinig.

Meine Frau ist krank.

Sie hat eine unheilbare Nervenkrankheit, genannt Multiple Sklerose. Beim Arzt ist das festgestellt worden, nachdem sie immer mal wieder motorische Ausfälle hatte und sich daraufhin hat gründlich untersuchen lassen. Ich habe von all dem nichts mitbekommen, da ich ja kaum noch zuhause war. Die Krankheit ist wie gesagt nicht heilbar und sie verläuft in Schüben. Der Zustand, den sie im Moment hat, kann so für einige Jahre bleiben, aber irgendwann macht es „Klick“ und von jetzt auf gleich fallen Nervenbahnen aus. Das führt unweigerlich dazu, dass MS-Patienten früher oder später im Rollstuhl landen und im Extremfall am Ende ersticken, weil die Atemmuskulatur nicht mehr funktioniert. Wann das sein wird und ob es so weit kommt, kann niemand vorhersagen. Es ist ein Damoklesschwert, das uns von nun an überallhin begleitet.

Ich glaube ihr. Zuerst hielt ich das nur für eine Art Trick, mich an sich zu binden. Aber es ergibt jetzt alles so viel mehr Sinn. Was mich stört ist nur, dass sie sich schon damit abgefunden hat, dass sie bald sterben wird, obwohl das gar nicht stimmt. Niemand weiß, was einen Schub auslöst und wie dieser verläuft. Niemand weiß, wie viel Zeit sie noch hat. Man weiß so wenig über diese Krankheit, aber das reicht aus, um sie noch stärker zu lähmen. Sie hat eine Ausrede gefunden, noch passiver zu sein. Sie scheint es in gewisser Weise sogar zu freuen, dass sie jetzt permanent in der Opferrolle sein kann und jeder auf sie Rücksicht nehmen muss. Aber ich bin anders. Ich muss etwas ändern, irgendetwas tun und einen Plan machen, wie es weitergeht.

Meine Frau erzählt mir jetzt die Dinge, die ich noch nicht weiß. Dinge, die sie erst vor ganz kurzer Zeit erfahren hat und die der Grund sind, weswegen ich hier sitze. Die Krankheit oder vielmehr die Wahrscheinlichkeit der Veranlagung ist vererbbar und zwar mit Fokus auf die weiblichen Nachkommen. Es besteht also eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sabrina ebenfalls MS hat oder bekommt. Ob das so sein wird, muss die Zukunft zeigen, aber diese Neuigkeit ist ein Schlag ins Gesicht für mich, für uns als Familie. Ist das eine Art Strafe dafür, wie wir leben, was wir getan haben? Ich bin sicher, einige Leute im Bibelkreis würden das so sehen. Aber ich denke mir nur, dass ich etwas vorsichtiger sein muss, wenn ich das nächste Mal mit Sabrina zusammen bin. Stress kann ein Auslöser sein…

Die zweite Information erwischt mich dennoch kalt. Es gäbe laut ihrem Arzt eine Möglichkeit, den nächsten Schub hinauszuzögern. Nicht nur ein paar Wochen, sondern für mehrere Jahre. Einen Schutz sozusagen, der besser wirkt als jedes experimentelle Medikament, von denen es sowieso nur sehr wenige auf dem Markt gibt.

Sie hat also nicht völlig aufgegeben?

Um einen Schub zu stoppen, aufzuschieben, ist es nötig, den Hormonhaushalt der betroffenen Frau umzugestalten. Quasi einmal „durchmischen“ und warten was passiert. Dies erreicht man am besten durch eine Schwangerschaft.

Da war der Hammer. Das wollte sie mir sagen. Sie will noch ein Kind! Nach allem was war, was sie getan hat und wie ich mich verhalten habe, will sie noch ein Kind! Und dann begreife ich…

Das Kind wird nicht nur ein Medikament sein, das ihr hilft, noch einige Jahre relativ beschwerdefrei zu leben, sondern es sorgt auch gleichzeitig dafür, dass ich mich wieder mehr in der Familie engagiere. Mit einem kleinen Kind kann ich mich nicht um Stefanie kümmern. Ich kann nicht so oft und so lange unterwegs sein und muss mehr Zeit zuhause verbringen. Sie weiß auch, dass mir viel an Sabrina liegt und die Nachricht, dass sie auch an MS leiden könnte, bindet mich zusätzlich an meine Familie auf dem Dorf.

Im Grunde lässt sie mir also gar keine Wahl. Ich muss sie schwängern. Ich muss Sex mit dieser Person haben, die ich schon lange nicht mehr attraktiv finde, wegen der ich auf meine Tochter ausweichen musste und die mich dazu gebracht hat, mir eine Geliebte zu suchen. Ich muss ihr ein Kind machen und dann für sie und alle in der Familie da sein.

Ich muss Stefanie aufgeben.

Sicher, ich könnte mich weigern, doch spätestens, wenn sich der Zustand meine Frau verschlechtert, wird sie mir die Schuld für alles in die Schuhe schieben. Ich wäre ruiniert, am Ende, hätte nichts mehr. Alles würde herauskommen und Stefanie würde ich am Ende genauso verlieren. Denkt meine Frau wirklich so oder denke ich zu viel? Male ich mir ein Horrorszenario aus, das niemals eintreten wird?

Aber meine Frau hat nicht zu viel versprochen. Das Gespräch war wirklich wichtig und eine unheilbare Krankheit hat nun dafür gesorgt, dass ich mein Glück aufgeben muss, um ein neues Leben in die Welt zu setzen, das hoffentlich gut als Medikament dienen wird.

Ich nicke nur kurz und sage: „In Ordnung.“ Dann trinke ich den Kaffee in einem Zug leer und stehe auf, will nach draußen gehen.

„Ich erwarte dich dann in spätestens einer Woche hier. Sieh zu, dass du in Form bist.“, sagt sie, als ich die Küchentür zum Flur öffne.

Wieder nicke ich und gehe dann nach draußen, raus aus dem Haus, rein ins Auto und weg von hier.

Ich muss Stefanie sagen, dass es vorbei ist.