Coca Cola Zero Sugar Null Zucker Neuer Geschmack

Was man alles auf so ne kleine Dose schreiben kann….

Wahrscheinlich musste das „Sugar“ hinter das „Zero“, damit’s für die Blöden eindeutiger wird, was da „zero“ ist. Und die Übersetzung ist wahrscheinlich dem Abwärtstrend der Bildung geschuldet.

Im 21. Jahrhundert primitivstes Englisch von der Zielgruppe zu erwarten, ist ja auch vermessen. Naja. Egal.

Aber dieser NeUe GeScHmAcK!

Ekelhaft!

War früher™ Coke Zero, zusammen mit Pepsi Max, noch durchaus gut trinkbar, hat sich das mit dieser Variante erledigt.

Widerlich!

Ich meine, primär schmeckt sie ganz normal. Aber der Abgang… der Nachgeschmack.

Als hätte man an einem heissen Sommertag an einem dicken, verschwitzten LKW-Fahrer geleckt… 🤮

Ich weiß gar nicht, wie lange ich mit Desinfektionsmittel gurgeln muss, bis ich diesen „Geschmack“ wieder los bin. Wahrscheinlich so lange, bis ich durch das Zeug anfange, Trump zu vermissen oder die Grünen wähle 🤪

Man kann ja experimentieren. Muss ja auch sein. Aber wer entscheidet, was da hinterher in Flaschen und Dosen abgefüllt und auf den Markt geworfen wird?

Schulabbrecher? Geschmacksblinde? Ökos? BWL‘ler? Die, die auch damals die neue Nutella verbrochen haben?

Die neue „CCZSNZNG“ jedenfalls ist widerlich. Ein schaumiger Gruß aus der Nachgeschmackshölle. B

äh!

Promis unter Palmen 2021 (Sat 1)

Am 12. April (Montag) startet endlich die zweite Staffel „Promis unter Palmen“.

Auch wenn ProSiebenSat1 mal wieder dümmlich gendert wie bescheuert, ist die Sendergruppe bei TrashTV ganz vorne mit dabei. Ist ja auch dasselbe Niveau 😁

Ich mag TrashTV und die Teilnehmerliste lässt auf einiges an Bodensatzunterhaltung hoffen, die mich sehr unterhält und den Kopf besser leert als zwei Flaschen Wodka:

  • Elena Miras
  • Henrik Stoltenberg
  • Willi Herren
  • Giulia Siegel
  • Marcus Prinz von Anhalt
  • Calvin Kleinen
  • Patricia Blanco
  • Melanie Müller
  • Kate Merlan
  • Katy Bähm
  • Chris Töpperwien
  • Emmy Russ

20:15 Uhr gehts los und ich freu mich drauf!

Ich hoffe auf jede Menge Ausraster von Elena Miras, Gejammer von Katy Bähm, Coolness von Melanie Müller und Chris Töpperwien und Alkoholexzesse von Willi Herren und Giulia Siegel.

Man muss dem Gendersender aber anrechnen, dass die Kandidaten der breiten Masse bekannt sind. In manch anderem Format sind „Promis“ dabei, von denen hat noch nie jemand gehört. Manchmal denke ich, dass es reicht, wenn man mal gesagt hat, dass man einen Love Island-Freak kennt, damit man als „Promi“ durchgeht…

Naja, von irgendwas müssen die ja auch leben. Und bei den Gagen geht das ganz gut. Vor allem wenn man sonst nichts kann außer Selfies auf Instagram posten.

„Kampf der Realitystars“ hat da ganz viele Exemplare von in diesem Jahr, aber dazu später mehr, wenn der Sendetermin für dieses Format feststeht.

Diese Fliege!!

Sie nervt. Eine einzelne, dreckige, Mistfliege, die sich von den 5 Millionen Quadratmetern in der Wohnung GENAU VOR MEINEM FERNSEHER AUFHALTEN MUSS!

Maaaaaaann!

Ernsthaft – warum? Was hat die davon?

Da gibts NIX. Kein Essen, keine Limo, das Vieh ist zu klein, um was vom Bild zu sehen… immerhin läuft die AUF DEM BILDSCHIRM RUM!

Mistviech!

Hören geht auch nicht. Außerdem bezweifle ich, dass die irgendeine Sprache spricht. Oder versteht. Lesen kann sie auch nicht.

WAS also macht die da?

Aber schnell isse. Ich muss sie ja erst verscheuchen, bevor ich sie zermatschen kann. Ich will keine Flecken auf meinem TV. Aber die ist zudem auch noch hartnäckig.

Blöde Drecksfliege!

Warum verzieht die sich nicht woanders hin? Hier gibts einen Park, da kann die rumsummen wie sie will. Warum muss die HIER bei MIR nerven?!

Hab ich erwähnt, dass ich Insekten nicht mag?

6 Beine… bäh. Alles mit mehr als 4 Extremitäten stört. Wenn sie größer wären, wärs mir auch lieber. Dann könnte man sie besser fangen… nein, entsorgen.

Vielleicht sollte ich tote Fliegen auf Zahnstochern am Balkon aufreihen. Als Warnung für andere Fliegen. Letztes Jahr bei der Wespe hat das geklappt. Ok, die hab ich nicht aufgespießt, aber gut sichtbar liegen lassen.

Blödes Viech.

Zockerleben im März 2021

Aufräumarbeiten bei Yakuza Kiwami 2, Yakuza 3, 4 und 5 – das war’s im März bei mir. Teil 5 wird im April beendet und ich frage mich, was wohl nach Yakuza auf mich wartet? Es gibt zwar Unmengen an Spielen, aber irgendwie… ich weiß nicht. Ich vermisse die Yakuza-Spiele jetzt schon, auch wenn ich noch ein paar Wochen damit zu tun haben werde. Immerhin gibts ein paar Filme bei Amazon Prime, die ich mir schon auf die Watchlist gepackt habe und ein ähnliches Setting haben sollen.

Ich bin gespannt. Die Verfilmung von Yakuza 1 war jedenfalls, nunja, nicht gut 😉



Yakuza 3 Remastered

Game Pass // Die Sucht lässt nicht nach. Wer von den Vorgängern und Remakes „Yakuza 0“, „Yakuza Kiwami“ und „Yakuza Kiwami 2“ kommt, rennt erstmal gegen die Alterswand. Yakuza 3 Remastered ist eben kein Remake. Im Grunde ist es dasselbe Spiel, dass vor über 10 Jahren für die PS3 erschienen ist. Inklusive schlimmem Kampfsystem, seltsamer Animationen und nur leicht angepassten Texturen. Die Story ist allerdings auch gleich geblieben und auf einem gewohnt hohen Niveau. Klar, man muss sich umstellen – egal ob Menüs, Kampf, Bewegung, Steuerung – eigentlich alles. Doch die Story macht das locker wett. Mit Teil 6 wird ja auch der Rest wieder besser 😉

Es wurden ein paar Substories geschnitten (irgendwelche Aktivisten haben sich wegen einem Okama bzw dessen Sidestory aufs Füßchen getreten gefühlt 🤷🏼‍♂️) und auf dem Cover hat Kiryu keine Zigarette mehr im Mundwinkel. Sonst halten sich die Änderungen – positiv wie negativ – aber in Grenzen. Wer wissen will, wie es mit Kiryu Kazuma-san weitergeht, kommt sowieso nicht an diesem Teil (und allen anderen) vorbei.


Yakuza 4 Remastered

Game Pass // Neue Gesichter. Und alte. Gut und böse sind relativ. In der Yakuza-Reihe gilt das umso mehr und wird stets in den superb erzählten Geschichten deutlich. Y4R macht da keine Ausnahme. Technisch ist es ähnlich wie der Vorgänger, die Grafik und die Atmosphäre wirken aber etwas frischer. Man darf auf den Dächern rumlaufen und es gibt eine „Unterwelt“. Zudem erlebt man die komplexe Story aus verschiedenen Blickwinkeln, ähnlich wie in Yakuza 0, nur dass es hier 4 Protagonisten sind.

Die Kämpfe sind endlich wieder befriedigend und weniger nervig. Abwechslung kommt über die verschiedenen Charaktere, die jeder einen anderen Kampfstil haben.

Wer alles verstehen will, muss alle Vorgänger gespielt haben. Aber wer fängt schon mit Teil 4 (bzw Teil 5) mit einer Spielereihe an?

Es gibt immer noch „nur“ englische Untertitel und japanische Sprachausgabe. Das sollte im 21. Jahrhundert aber kein echtes Problem mehr darstellen. Leider kann man auch hier die Zwischensequenzen nicht pausieren. Immerhin hilft es jetzt, wenn man die Akkus aus dem Controller entnimmt. Und natürlich ist das Quick Resume-Feature der Xbox Series X Gold wert!


Yakuza 5 Remastered

Game Pass // Kann ich dazu viel sagen, ohne dass ich was verrate? Wahrscheinlich nicht, also belasse ich es bei den Highlights und gehe nicht groß auf die Story ein.

Y5R spielt man erneut nacheinander aus der Sicht mehrerer – 5 um genau zu sein – Protagonisten. Die grafischen Unterschiede zu Y4R halten sich in Grenzen, sind aber spürbar und im direkten Vergleich mit den „Remastered“-Vorgängern deutlich.

Man kann von Autos angefahren werden, es gibt noch mehr abseits der Hauptgeschichte zu tun und man kann nicht nur Karaoke singen, sondern sich auch mit Trommeln im SEGA-Arcade vergnügen, tanzen, angeln, Rennen fahren, jagen, …

5 Städte warten auf Erkundung und die Dokumentation von touristischen Highlights mittels Fotoapparat. Und wer sich schon immer mal als japanisches „Idol“ fühlen wollte, hat hier ebenfalls Gelegenheit dazu.

Die PhotoBox ist endlich (wieder) da, man kann fischen, Hostess-Clubs besuchen, jede Menge essen in sich reinstecken (sofern man hungrig ist), Darts und Billard spielen und jede Menge mehr. Dazu gibts noch um die 80 Nebenaufgaben und etliche, lange und gut gemachte Zwischensequenzen – die man endlich pausieren kann! Und die Minimap hat wieder eine Markierung für „Norden“.

Die Kämpfe fühlen sich erneut recht gut an, auch wenn sehr viel geblockt wird. Aber es wurde eine Art „Boost“ eingebaut und eine Heat-Action-Bremse. Die Dance Battles sind eine Sache für sich, aber das muss jeder selbst erfahren haben.

Gerade die Karaoke-Songs haben es mir angetan, speziell „Machine Gun Kiss“. Ich musste mir einfach den Soundtrack kaufen 😁

Die Story hat Yakuza-typisch jede Menge Twists, Pathos, Lehrreiches, Lustiges und Übertreibungen. Es geht um Ehre, Liebe, Verantwortung, Neid, Schmerz und Trauer. Das übergeordnete Thema lautet hier „Träume“ und wie man sie wahr werden lässt… und für wen… und warum.

Wieder ergibt erst am Ende alles einen Sinn, auch wenn er mir fast etwas konstruiert vorkam. Es hat eben auch etwas von einer Seifenoper, aber im Positiven.

Ich bin fast schon ein bisschen traurig, wenn ich daran denke, dass es nur noch Teil 6 (mittlerweile auch im Game Pass enthalten) und den aktuellen Teil „Like A Dragon“ aus der Reihe gibt.

Welt-Autismus-Tag 2021

Ja, sowas gibt’s.

Aber wenn wir ehrlich sind: was bringen diese „Tage“, die es gefühlt für allen möglichen Kram gibt?

Es gibt keine Sondersendungen, keine Paraden, keine Demos.

Autisten leben mitten unter uns und machen das, was andere gar nicht in Erwägung ziehen: sie passen sich an, so gut es geht.

Wobei ich hier explizit für Asperger-Betroffene spreche, die es noch etwas „leichter“ haben und je nach schwere des Syndroms oftmals gar nicht so sehr auffallen. Meist erscheinen sie eifnach nur wunderlich, irgendwie „seltsam“ und das war’s.

Logisch, wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie Aspis sind. Da werden – gerade bei Frauen – oftmals abstruse Diagnosen gestellt, die einige Symptome erklären und schnell zu identifizieren sind. AD(H)S, Borderline, Burnout, allgemeine Zickigkeit (ja, auch das gab’s offiziell) oder ganz simpel: die Hormone!

Das mag auch oft zutreffen, doch eben nicht immer. Aber um Asperger zu diagnostizieren, braucht man jede Menge Erfahrung. Und Zeit. Und Geduld.

Jemand, der auf Asperger bei Kindern spezialisiert ist, ist nicht geeignet, um dies bei Erwachsenen zu diagnostizieren oder zu „behandeln“. Es gibt sogar recht wenige Anlaufstellen für Erwachsene, die sich meist an Universitäten wenden müssen, wenn sie einen entsprechenden Verdacht haben. Mit einem Besuch beim Hausarzt oder beim „normalen“ Psychologen um die Ecke ist es hier nunmal nicht getan.

Aber trotz dieses speziellen Tages weiß kaum einer, was Autismus ist. Noch weniger können etwas mit „Asperger“ anfangen. Klar, durch Klima-Greta wurde der Begriff etwas in die Öffentlichkeit gerückt. Das war’s dann aber auch. Ich gehe sogar so weit, dass dieses Herumreiten auf ihrem Aspi-Sein geschadet hat, wenn es um die Akzeptanz, um Differenzierung geht.

Aspis haben durchaus viele positive Eigenschaften, aber eben auch Beeinträchtigungen. Ich sehe das an mir recht gut.

Ich habe ein sehr klares und ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, lasse mich nicht so leicht von Zwischentönen in die Irre führen, gehe den Dingen schnell auf den Grund, während sich Nicht-Betroffene schnell mit Überschriften und einfachen Erklärungen zufrieden geben, Gerechtigkeit relativieren und in Grautönen sprechen und argumentieren.

Allerdings befähigt das nicht dazu, dass man auch Lösungen für Probleme anbietet, die praktikabel sind. Aspis finden oftmals Lösungen, auf die Nicht-Betroffene gar nicht kommen würden, doch je größer der Maßstab wird, desto mehr muss man auch die Zusammenhänge berücksichtigen.

Lösungen, die Aspis erarbeiten, sind oft sehr pragmatisch und effektiv. Das macht sie zu wertvollen Mitarbeitern in Unternehmen und auch zu geschätzten Ratgebern im privaten Bereich. Geht es jedoch um globale Angelegenheiten, die viele Millionen Menschen und Existenzen betreffen, sollte man ihnen die Lösungsfindung nicht allein überlassen.

Sie finden dann zwar (mindestens) eine Lösung, die auf das Problem passt, jedoch priorisieren sie auch entsprechend. Sprich: Die Lösung des Problems steht im Vordergrund. Alles andere ist in dem Moment unwichtig(er). Der gefundenen Lösung muss sich alles andere und jeder andere unterordnen. Es gibt keinen anderen Weg.

Bei Greta wurde diese Eigenschaft instrumentalisiert und gezielt vermarktet. Wer erinnert sich nicht an ihren grotesken Auftritt in den USA… „How dare you?!“

Aus ihrer Sicht war das vollkommen in Ordnung, stehen doch „die Mächtigen“ der Lösung des Klimaproblems im Weg. Die Menschen hinter Greta wussten und wissen ganz genau, wie sie solche publikumswirksamen Auftritte triggern können, wie sie tickt, was sie tun müssen, damit sie wahrgenommen wird. Es ist nicht anders als bei einer PR-Agentur und ihren Popstars.

Aspis haben oft ein Ziel und verfolgen es bis zum Schluss. Wenn man das für bestimmte Zwecke ausnutzt, ist das effektiv, schafft Aufmerksamkeit und Medienpräsenz, aber es ist und bleibt eine Form des Missbrauchs.

Und es schadet denen, die ihren Alltag mit Asperger und anderen Störungen des Autismus-Spektrums bestreiten müssen. Durch dieses gezielte Fokussieren haben die Macher von Greta nicht nur einer guten Sache geschadet, sondern auch alle Aspis auf ein Level mit der „ungezogenen Göre“ gestellt. Dabei ist Greta hier in Wahrheit Opfer, wurde missbraucht und hat mitgemacht, weil sie daran geglaubt hat, dennoch etwas bewirken, ihrer Lösung näherkommen zu können..

Aspis sind nämlich nicht nur ehrlich, sie sind auch loyal. Man kann sich auf sie verlassen – und solche Menschen werden nur allzu gerne benutzt.

Vielleicht sollte man sich an einem solchen Gedenktag an diese Besonderheiten erinnern, den Blick auf die Hintergründe werfen… oder versuchen, für einen Tag mal wie ein Aspi zu denken.

Immerhin sind Schätzungen zufolge zwischen 1 und 2 % der Bevölkerung davon betroffen. Das entspricht etwa 830.000 bis 1.660.000 Menschen.


Es gibt 1.000.000 Veganer – dafür wird Werbung gemacht, es gibt spezielle Supermärkte, große Events, Kampagnen, Demos, …. bei ungefähr gleich vielen Aspis gibt’s nichts Vergleichbares.

Wir haben 394 „Diverse“ und ca. 100.000 Intersexuelle – dafür gibt es neue Formulare, die alle Bürger benutzen müssen, es wird versucht, allen das Gendern aufzuzwingen, Paraden, Online-Kampagnen und Demos werden veranstaltet, Sondertoiletten und sogar Lehrstühle installiert … bei 8-16x so vielen Aspis passiert nichts Ähnliches.

Aspis lassen sich nicht so gut vermarkten, sie haben keine Lobby. Da geht es ihnen nicht anders wie den 300.000 – 1.000.000 missbrauchten Kindern in Deutschland…

Aufgrund ihres strikten Gerechtigkeits- und Moralkodex‘ wechseln sie auch nur selten ihre Ansichten. Da müssen schon wasserdichte Argumente angebracht werden – doch wer hat die denn heute noch? Wer nimmt sich denn noch die Zeit für eine Diskussion?

Heute wird fast sofort irgendeine „Keule“ rausgeholt: Entweder Rassismus oder Nazi oder Frauenhass oder Homophobie. Eine Diskussion ist da doch gar nicht mehr möglich.

Ich als Aspi erachte es als Zeitverschwendung, mit dieser Art Mensch zu reden. Es ist selten, dass jemand wirklich offen spricht, nicht nur überreden, sondern überzeugen möchte – ein Unterschied, den auch kaum noch wer zu kennen scheint.

Kampfbegriffe, Slogans, Hashtags lassen sich schnell verbreiten – und Halbwahrheiten, Halbwissen ebenfalls. Die meisten Menschen fallen darauf herein, glauben den (nachweislich falschen) Quatsch wie „zehntausende Atomtote in Fukushima“ oder „Frauen verdienen 20% weniger weil sie Frauen sind“.

Das macht sich gut, damit fängt man leichtgläubige Wählerstimmen.

Wer prüft schon nach? Und selbst wenn, ist es meist zu spät. Dann hat das Bombardement aus „Fake Facts“ schon gewirkt. In Fukushima ist niemand durch das Reaktorunglück gestorben (ok, 1 (!) wurde 2018 nach einer Krebserkrankung entsprechend zugeordnet), das Gebiet ist nicht auf Jahrtausende hinweg verseucht und Frauen verdienen lediglich 2-7% weniger als Männer in vergleichbaren Berufen, Branchen und Qualifikationen, wahrscheinlich weil sie weniger „hart“ oder „vehement“ verhandeln, sich unter Wert verkaufen, zu schnell Angebote annehmen, weniger risikobereit sind. Das sind dann aber erzieherische Probleme und haben mehr mit Eigenverantwortung zu tun. Aber wie gesagt: damit holt man keine Stimmen.

Das geht mit „Katastrophen“ besser. Nach Fukushima erhielten die Grünen einen extremen Zuwachs an stimmen und stellten kurz nach dem Unglück mit zu dem Zeitpunkt NULL Toten zum ersten Mal einen Ministerpräsidenten. Sie haben diesen Vorfall schamlos ausgenutzt und damit die knapp 20.000. Opfer von Erdbeben und Tsunami verhöhnt.


Deswegen will ich solche Leute nicht in meinem Leben haben. Weder aktive Politiker, noch deren Wähler. Ich unterstütze keine offensichtlichen Manipulatoren und wer trotz Fakten weiter an deren Lügen glaubt und auf diesen falschen Basisinformationen begründete Verhaltensweisen für Millionen durchdrücken will, ist in meinen Augen 60-90 Jahre zu spät geboren worden.

Sie haben sich ja sogar entschuldigt, dass sie gelogen haben. Allerdings erst nach längerer Zeit. Da hatten sie schon genug profitiert und konnten sich gönnerhaft geben. Wer einmal geködert wurde, am Haken hängt, den bringen auch Fakten oder die Wahrheit nicht mehr davon weg.

Es fühlt sich einfach super an, wenn da jemand ist, der für „das Gute“ kämpft. Dass es gar nichts zum Bekämpfen gibt, dass es weder „zehntausende Atomtote“ gab, noch Frauen beim Gehalt diskriminiert werden, ist egal. Man kämpft! Es wird was getan!

Als würde man Leute bewundern, die proaktiv löschen. Alle drei Tage stehen irgendwelche Spinner vor der Wohnung, werfen die Fenster ein und fluten die Zimmer mit 5 Kubikmetern Löschwasser.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich. Genau wie die Forderungen der Grünen. Genau wie jede Stimme, die diese Partei erhält.

Man muss nur mal hinter die Fassade schauen.

Doch wer hat schon Zeit dafür? Oder Lust? Wer will schon erkennen müssen, dass er sich geirrt hat?


Vielleicht ist der Welt-Autismus-Tag eine gute Gelegenheit, Dinge zu hinterfragen, sich mal mit Hintergründen zu befassen und damit, was wirklich wichtig ist: nämlich die Menschen in all ihren Facetten.

Menschen brauchen keine idiotischen Quoten oder Kampfbegriffe. Menschen brauchen echte Akzeptanz und keine, die gesetzlich oder durch Aktivisten-Kasper aufgenötigt wird. Druck erzeugt Gegendruck, das dritte Newtonsche Gesetz greift eben auch hier.

Durch Quoten, Forderungen und „Lösungen“ für Probleme, die es gar nicht gibt, schafft man erst deren Grundlage, schafft erst Hass, sorgt so selbst dafür, dass die angeprangerten Probleme überhaupt erst entstehen. Und schon hat man eine wunderbare Rechtfertigung für die Lösungsstrategien.

Dass sie von Anfang an unnötig waren und nur etwas lösen wollen, was sie selbst geschaffen haben, ist da uninteressant. Der Mob hat übernommen und shitstormt fröhlich durch die Welt.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich…


Manchmal denke ich, dass die Welt angenehmer wäre, wenn es mehr Autisten gäbe, mehr Aspis. Zumindest würde der Ehrlichkeitsfaktor extrem steigen und es wäre viel ruhiger. Passend, dass heute Karfreitag ist, ein stiller Feiertag, an welchem Ruhe gesetzlich verordnet ist.

Andererseits könnte man sich dann auch nicht über grüne Trottel und Spinner:-*/innen aufregen. Aber irgendwas ist ja immer 😀

Sexueller Missbrauch / Divers

Zwei Probleme, drei Zahlen.

Unterschiedliche Bereiche, doch ein Paradebeispiel dafür, was heute als wichtig oder wichtiger dargestellt wird.

Hierbei geht es nicht nur um die Präsenz in Medien und Parteiprogrammen, sondern auch um das, was effektiv getan wird, was man wie schnell umsetzt und wem das eigentlich hilft.


314.000 missbrauchte Kinder pro Jahr, das sind die Zahlen des BKA und entsprechende Dunkelfeldschätzungen. Die WHO geht allerdings von knapp 1.000.000 Fällen in Deutschland aus.

Über Jahre und Jahrzehnte wurde immer wieder gefordert, ja sogar regelrecht darum gebettelt, dass das Strafrecht bzgl. sexuellem Missbrauch von Kindern verschärft wird. Sexueller Missbrauch war ein Vergehen, kein Verbrechen, was sich erst kürzlich nach langem Hin und Her geändert hat.

2001 – vor 20 Jahren! – hatte Gerhard Schröder schon für härtere Strafen plädiert, doch getan hatte sich bis jetzt nichts. Im Gegenteil: es wurde sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, solche Monster härter zu bestrafen.

20 Jahre hat es gedauert, bis „Bewährung“ zur absoluten Ausnahme gemacht wurde. Und als es darum ging, die Gesetzesänderung zu beschließen, haben sich FDP, Grüne und Linke der Stimme enthalten. Nur CDU, AfD und SPD stimmten dafür. Nach 20 Jahren.

314.000 (oder 1.000.000) Kinderseelen pro Jahr sind diesen Parteien scheinbar nichts wert. Nichtmal eine Stimme, eine Meinung…


Dagegen wurde ein anderer Missstand fast umgehend beseitigt: Seit Ende 2018 gibt es offiziell das „dritte Geschlecht“. Behördliche Formulare wurden angepasst, Stellenausschreibungen lauten stets auf (m/w/d), es gibt Unisextoiletten und man will der Bevölkerung mit aller Macht das Gendern aufdrücken.

Seit 2013 konnte man das Feld „Geschlecht“ im Geburtenregister freilassen bzw. die Zuordnung zu „männlich“ oder „weiblich“ löschen lassen. Dagegen wurde Verfassungsbeschwerde eingelegt, da es nicht möglich war, „inter “ oder „divers“ eintragen zu lassen. Der höchstrichterliche Beschluss erging 2017 und ab Dezember 2018 war dieser Missstand behoben.

Bisher haben 413 Menschen ihr Recht auf Eintragung von „divers“ als Geschlecht wahrgenommen. Darunter befinden sich auch 19 Neugeborene.

80.000 bis 120.000 Intersexuelle gibt es laut Schätzungen in Deutschland.


Und das ist der Punkt, an dem ich mich frage, was bei mancher Politikerin oder Staatsanwältin falsch läuft!

Niemand soll und darf diskriminiert (oder bevorzugt) werden. Jeder hat ein Recht auf ein Leben in Ruhe, Frieden und Freiheit. Ich freue mich, dass hier innerhalb von 5 Jahren etwas erreicht wurde, was zwar wenige Menschen betrifft und noch weniger annehmen, aber wenigstens haben sie jetzt die Möglichkeit dazu!

Warum geht das nicht bei 314.000 – 1.000.000 Kindern? Warum dauert das Jahrzehnte? Warum enthalten sich gerade die Parteien, die doch so extrem nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schreien?

Warum bewegen 413 – 100.000 Menschen eher zum Handeln als 314.000 – 1.000.000? Sind Kinder weniger wert? Warum? Weil sie nicht wählen dürfen und somit nichts „bringen“?

Warum hat man es nicht umgekehrt gemacht, Prioritäten gesetzt nach Anzahl? Oder warum lief das nicht wenigstens parallel, mit gleicher Vehemenz? Warum sind die Belange von 413 – 100.000 Menschen in den Wahlprogrammen verankert, während man sich bei härteren Strafen für sexuellen Kindesmissbrauch in 314.000 – 1.000.000 Fällen enthält?

Ein ganzes Volk – 83.000.000 Menschen – soll Gendern und sich anpassen an die Bedürfnisse von 413 – 100.000 Menschen. Gleichzeitig scheren sich die, die das politisch fordern, nicht um 314.000 – 1.000.000 missbrauchte Kinder, die ebenfalls Teil der Bevölkerung sind.

Die sind ihnen scheinbar noch nichtmal ein klares „Ja“ oder „Nein“ wert.

😡

Zahlenspiele – Wie viel ist eigentlich „viel“?

Eigentlich wollte ich einen längeren Beitrag schreiben über Relationen, das gefühlte „Mehr“ und die Wichtigkeit, die wir vielen Ereignissen beimessen. Allerdings wurde der Beitrag sehr (!) umfangreich.

Da heute kaum noch wer Zeit hat – oder dies zumindest glaubt – habe ich mich dazu entschlossen, eine neue Kategorie zu erstellen, unter welcher ich mehr oder weniger regelmäßig einzelne Zahlen in Relation setze.

Ich hoffe, so wird das Bewusstsein bei einigen wieder darauf gelenkt, was wir durch das stetig wachsende Medienbombardement aus den Augen verlieren. Vielleicht beruhigt das auch viele Leser – oder schreckt auf, je nach Zahlen, Daten und Fakten.

Vieles ist nicht so wichtig, dramatisch oder brisant, wie es gerne dargestellt wird. Vieles ist aber auch dramatischer, wichtiger oder brisanter, als man anhand der Präsenz – gerade in sozialen Medien – meinen könnte.

Unsere Wahrnehmung dessen, was „viel“ oder „mehr“ ist, ist verzerrt. Wir hören und lesen oft von etwas, somit gehen wir selbstverständlich davon aus, dass dieses „etwas“ allgegenwärtig ist, die meisten Menschen betrifft und ein riesiges Problem darstellt.

In dieser Kategorie geht es mir rein um die Zahlen und Relationen und natürlich um die Aktionen, die verschiedene Gruppierungen und Parteien damit rechtfertigen, während andere – vermeintlich weniger wichtige, da weniger präsente oder propagierte – Sachverhalte unter den Tisch fallen, ignoriert oder als unwichtig deklariert werden.

Ich werde versuchen, pro „Zahlenspiel“ ein Diagrammbild zur Veranschaulichung zu erstellen. Die können natürlich auch geteilt werden. Im Beitrag selbst erläutere ich die dargestellten Zahlen und gebe natürlich auch meinen Senf dazu 😁

Morgen früh gehts los!

PS: Wenn ihr Themenwünsche dazu habt, schreibt mir einfach eine Mail oder lasst mir einen Kommentar da 😊