Hoffnungsschimmer…

…oder Wahlkampfgeplänkel?

Der Herr Laschet (CDU) schlägt mittlerweile Töne an, die viele Menschen seit Monaten (!) von sich geben. Ist nun die Politik also wieder näher an die Bürger, das Wahlvolk gerückt?

Hoffen wir‘s. Die Punkte, die er anspricht, sind allerdings auch so offensichtlich, dass man quasi gar nicht mehr drum herum kommt, sie anzusprechen.

Corona: Meuterei gegen Merkel?

Die Wirtschaft nimmt immer mehr Schaden, dadurch fehlen Einnahmen – auch im Gesundheitssystem, das ja „geschont“ werden sollte. Flatten the Curve. Also das qualvolle Hinauszögern von Leid. Super Idee übrigens (deswegen liest man auch schon lange nichts mehr von diesem Slogan).

Kinder werden isoliert und verpassen ganze Monate im ohnehin schon für ein führendes Industrieland peinlichen Bildungssystem, in welchem man lieber die Abi-Anforderungen senkt, statt den Schülern wieder ordentlich Wissen zu vermitteln. Aber Lehrer kosten eben Geld. Das braucht man aber gerade in den Bildungshochburgen Hamburg und Berlin für Woke-Idiotie und Gender-Schwachsinn – und um Straßen umzubenennen. Nicht zu vergessen die Lehrstühle für „Genderfragen“ 🤦🏼‍♂️

Depressionen bei Kindern nehmen zu, die Therapieplätze werden aber nicht mehr. Habt ihr schonmal versucht, einen Therapieplatz zu bekommen? Abgesehen davon, dass der Therapeut auch zu einem passen muss, wartet man da ganz entspannte 9 Monate, wenn man Glück hat. Aber ist ja alles nicht so schlimm. Von steigender Gewalt gegen Männer, Kinder und Frauen in den eigenen 4 Wänden fang ich besser gar nicht erst an. Interessiert eh niemanden. Kinder dürfen noch nicht wählen, Männer sind immer nur Täter und Frauen werden anderweitig geködert, ohne dass Probleme gelöst werden (Gewalt gegen Männer scheint ok zu sein). Warum also wirklich was tun? Für alle Menschen in diesem Land! Ohne Bevorzugung oder falsche Tabus!

Die paar Insolvenzen, die paar Arbeitslose. Die sollen sich nicht so anstellen. Da kann man auch schonmal ein Werbeverbot für nicht-lebensnotwendige Waren aussprechen (übrigens von einer AKK-Freundin auf den Weg gebracht. Frau hält eben zusammen, erst Recht bei gleicher „Qualifikation“… wobei die ja nicht so wichtig ist wenn die Quote stimmt). Auch anderen Menschen den Tod – wörtlich „in die Gaskammer schicken“ ist ok, wenns von einer Linken kommt 🤷🏼‍♂️

Solche Aussagen und Haltungen kommen immer von denselben Leuten – genau wie die Moralkeule oder sonstige irre Forderungen:

Entweder sind’s weltfremde Menschen, die in ihrer eigenen Blase leben, mit genug Kohle auf der Bank, dass man sich bemüßigt fühlt, anderen zu erklären, wie sie zu leben, denken, schreiben haben. Für die gibts keine Schulprobleme, denn auf teuren Privatschulen tummelt sich nur die eigene Klientel. Da verliert man schonmal den Blick für das echte Leben und fordert einen Quatsch, der 98% der Bevölkerung die Haare zu Berge stehen lässt.

Oder es handelt sich um Leute, die sowieso gegen das „System“ sind, einen Dreck auf andere Menschen und deren Rechte geben, Häuser besetzen, Andersdenkende angreifen, Brandbomben zünden, Polizisten verprügeln, Geschäfte plündern oder im Baumhaus sitzen und mit Kacke werfen. Das sind übrigens auch die, die immer nach „Respekt“ und „Toleranz“ plärren, während die der Kotbeutel ins Gesicht fliegt und sie einem verbieten wollen, ein Mohrenkopfbrötchen zu bestellen.

Und die armen Menschen am „Rande der Gesellschaft“! Da muss man doch Verständnis haben! Die wollen doch nur auf Missstände aufmerksam machen! Manche nennen es Temperament, andere sagen „verzogene Egomanen“. Wer am lautesten nach Verständnis, Rücksicht und Toleranz schreien, haben dies am wenigsten verdient.

Aber „die da oben“ wissen bestimmt was sie tun. Und man kann eh nix machen. Also gendert und wokt man durch die Gegend, besorgt sich iPads bei eBay-Kleinanzeigen, organisiert eine Betreuung – wenn man arbeiten gehen kann oder muss – und schiebt Überstunden im Pflegeheim oder Krankenhaus. Da hat man keine Zeit oder Lust, sich noch Gedanken zu machen und macht eben stattdessen alles mit. Alles wird gut. Jeder will nur unser Bestes.

Stimmt: Unsere Stimme bei der nächsten Wahl.


Laschet: „Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder.“


Dieser Satz, gerade aus den Reihen der CDU, macht Hoffnung. Auch wenn es sich wohl eher um ein Wahlkampfmanöver handelt, sorgt er doch dafür, dass meine Prognose eintreffen kann. Das wären dann noch 6-8 Monate mit gefühlt willkürlichen Grenzwerten, jede Menge Schuldzuweisungen und utopischen Versprechungen.

Verantwortung übernimmt sowieso niemand. Erst recht nicht die werten Damen in Führungspositionen, die komplett versagt haben. Immer sind die „Umstände“ oder die „Anderen“ schuld. Ob Merkel, von der Leyen, AKK, die Koboldin, Lambrecht, … dasselbe Gejammer und feige Davonrennen, wie wir es von jedem Politiker kennen. Ich dachte, Frauen wären so viel besser als Männer? 🤔 Außerdem kann nicht sein was nicht sein darf! Die Crux bei Ideologien.

Es kommt eben nicht drauf an, ob man Mann oder Frau ist, einen Schwengel oder eine Mumu hat, sich als Männlein, Weiblein oder Telefonzelle fühlt. Wer ein Depp ist, ist ein Depp. Wer ein Arsch ist, ist ein Arsch. Wer sich wie ein asoziales Subjekt verhält, ist auch eins. Ganz einfach. Und ganz ohne Bevormundung, welche Schimpfworte man für asoziale Idioten verwenden darf und welche nicht.

Der „Free Speech Champion“ kämpft gegen Redeverbote


Was auch Hoffnung macht: Abseits von „Socialist Media“ wie Twitter und Facebook, sieht man recht deutlich, dass viele Menschen einfach die Schnauze voll haben. Nicht nur von Corona, sondern auch von der Genderpolizei, ständigen Rassismusvorwürfen, Klimapanik und der allgegenwärtigen ideologischen Wahnvorstellung, Deutschland könne und müsse die Welt retten. Wie gesagt: sowas fordern stets die Menschen, die das alles nicht bezahlen oder mit den Konsequenzen leben müssen, die genug Kohle haben (man schaue sich mal genau an, wie der Hintergrund der AktivistInnen ist!) oder sowieso nichts von Eigentum haben und somit nichts verlieren, aber alles gewinnen können.

Die beiden Fraktionen kollidieren irgendwann. Das war bei dieser Fraktion immer der Fall. Sie zerstören sich unweigerlich selbst. Deswegen müssen sie die Zeit nutzen, in denen der produktive und weitaus größere Teil der Bevölkerung abgelenkt ist von so niederen Dingen wie Arbeit(slosigkeit), Kindererziehung, Überlastung, Ausgangssperren, Maskenpflicht, Ladenschließungen, Zukunftsangst.

Also noch schnell die Gunst der Pandemie genutzt, um sämtlichen ideologischen Schwachsinn einzuführen – von Genderfaschismus über Frauenquote, dem allgegenwärtigen Rassismus, Islamophobie bis hin zum von den Grünen angedachten Verbot von Einfamilienhäusern.

Kommt alles von denselben Leuten. Man beachte dies bei den Wahlen. Aber wie gesagt: diese Kasper demontieren sich immer selbst. Die Frage ist nur, wie viel Schaden die bis dahin anrichten. Wenn man schon aus den eigenen Reihen kritisiert wird, sollte man umdenken – sofern man nicht stur und lernresistent ist.


Wer wissen will, wie sich eine rot-grüne Regierung schlagen würde, schaue auf die leuchtenden Beispiele in den Bereichen Wirtschaft, Kriminalität, Gesundheit und Arbeitslosigkeit, die entsprechend regiert werden: Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern. Da läufts echt super. Mit den Abis von dort kann man sich den Hintern abwischen, Bauprojekte werden entweder torpediert (Tesla) oder explodieren kostenseitig (Elbphilharmonie, BER) bzw. sind selbst nach Eröffnung in katastrophalem Zustand (BER…). Die Arbeitslosenquoten gehen durch die Decke, da hat man dann viel Zeit, um Straßenzüge umzubenennen oder noch mehr Geld für Elektrobusse auszugeben, die dann im Winter ausfallen (BVG). Egal. Die anderen Länder zahlens ja, Finanzausgleich sei Dank!

Verantwortungsloses Pack, das auf Kosten anderer wie die Made im Speck lebt. Definiert man so nicht auch Parasiten? Und dennoch werden die Regierungen immer wieder so gewählt. Entweder sind die Wähler blind oder ihnen gefällt das so, wollen, dass es weiter bergab geht. Hass auf das eigene Land ist ja nicht ungewöhnlich heutzutage.


Trotzdem macht die Aussage von Laschet Mut. Einige andere – inklusive Mitgliedern der Leopoldina – machen mittlerweile ja auch die Klappe auf. Besser spät als nie.

Hoffen wir, dass dieser Alptraum aus Corona und linkem Irrsinn bald vorbei ist… oder man zumindest die Illusion haben kann. Ich liebe mein Land und alle Menschen hier. Das darf nicht wegen ein paar Spinnern – die nur laut sind aber eben nicht zahlreich – und ihrem verqueren Weltbild kaputt gemacht werden.

In Frankreich Platz Macron auch der Kragen. Irgendwann ist eben Schluss – egal ob Lockdown, Genderdreck, Selbstgeißelung weil man frecherweise weiß ist oder sonstigem Quark, der entweder nichts bringt oder sogar kontraproduktiv ist und Hass sät.


Geht wählen! Je höher die Wahlbeteiligung, desto weniger Anteil entfällt auf die Extremisten in den Reihen von AfD, Grünen und Linken.

Yakuza 0 (Xbox Series X)

Wie ich in der Monatsübersicht Januar 2021 geschrieben habe, ist Yakuza 0, zusammen mit den (Remaster) Teilen 1-5 via Game Pass nun auch auf der Xbox erhältlich. Vor zig Jahren hatte ich Yakuza mal auf der PS3 gespielt, aber recht schnell das Handtuch geworfen. Prügelspiele waren noch nie meins und damals hatte ich noch einen anderen Fokus.

Jetzt habe ich mich wieder drauf eingelassen, gerade weil ich das Spiel nicht kaufen musste. Was also gabs zu verlieren?

Um die Geschichte von Yakuza im Idealfall – sollte mir das Spiel gefallen – komplett erleben zu können, habe ich also mit Yakuza 0 angefangen. Ich muss sagen: ich habe es nicht bereut! Im Gegenteil. Das Spiel macht mir persönlich mehr Spaß als GTA 4 oder 5.

Es gibt so unglaublich viel zu entdecken, es existiert keine (heute immer mehr übliche) Political Correctness, es gibt viel zu lachen, etliche WTF-Momente, jede Menge abgedrehten Kram und schön erzählte Substories (Nebenaufgaben), die teils sogar fesselnder sind als die eigentliche Hauptstory.

Kein Bezahlkram (das kommt erst mit den späteren Teilen), kein nerviger Multiplayer, der das Einzelspielererlebnis zum Beiwerk macht und vor allem: es wird nichts geschönt.

In Yakuza 0 erlebt man die Vorgeschichte von Kiryu Kazuma und Majima Goro. Alle 2 Kapitel wechselt man den Protagonisten und die Handlungsstränge laufen im letzten Drittel zusammen. Die eigentliche Story mutet simpel an, wie ich im Januar-Summary geschrieben hatte, doch nach und nach entfaltet sich die Tiefe der Geschichte rund um Ehre (scheinbare und echte), Verrat, Macht, Geld, Freundschaft und Gewalt.

Man wehrt sich gegen Ungerechtigkeiten, verprügelt Punks, Biker und andere Verbrecher – obwohl man eigentlich selbst ein Krimineller ist. Oder doch nicht? Schwarzweißdenken gibts hier nicht. Gutes und Böses ist nicht immer klar definiert und genau das macht auch den Reiz aus oder zumindest einen großen Teil davon.

Yakuza 0 spielt mit Vorurteilen, behält dabei aber dennoch stets die moralische Oberhand. Wer Prügel kassiert, hat’s meistens auch verdient, zumindest in dem Moment. Ob korrupter Cop oder Nachtklubbesitzer, Immobilienhai oder Yakuza-Boss – niemand ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, doch alle unterwerfen sich dem Dogma des Spiels: verhalte dich asozial und du bezahlst dafür.

Ich finds großartig! Es macht Spaß, Idioten, Diebe, Mobber, Schläger und Großmäuler zu verdreschen. Die Actioneinlagen spielen sich auch für mich angenehm und wenn der Baseballschläger die Hackfresse eines Obdachlosen-Verprüglers zerschmettert oder man dem Typ, der irgendwelche Lügen verbreitet, die Nase an der nächsten Hauswand ins Gesicht drückt, kommt wirklich Freude auf. Nichtmal wegen der Gewalt an sich, sondern weil mal das Gefühl hat, das Richtige zu tun.

Es gibt auch etliche traurige Momente, etwa wenn die angelehnte Bewerberin für einen Bürojob ihren Frust an einem streunenden Hund auslässt und dann die Schuld auf den Spieler schiebt, weil man sie abgelehnt hat. Oder beim Vater, der seine Tochter sucht, die er seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat.

Das „volle Programm“, die gesamte Tiefe von Yakuza 0, erlebt man allerdings nur, wenn man auch und gerade die Substories spielt und sich nicht nur auf die Hauptstory beschränkt. Einen Großteil meiner Spielzeit habe ich damit verbracht, ein Nachtklubimperium aufzubauen. Und ein Immobiliengeschäft ebenfalls.

Trotz der immer ernsthafter werdenden, wendungsreichen Geschichte rund um ein Grundstück, das irgendwie jeder haben möchte (und noch etwas mehr, aber ich werde ich nicht Spoilern), nimmt sich Yakuza 0 nie richtig ernst. Übertriebene Darstellungen bei den Schlägereien, abgedrehte Waffen (schonmal jemanden mit einem Nunchako aus gefrorenen Sardinen verdroschen? Oder mit nem Motorrad? Laserschwert? Visitenkarten?) und liebenswerte Charaktere aller Couleur – irre, stur, lieb, ekelhaft, asozial, verschlagen, ehrenhaft, verräterisch, …

Mein Highlight war und ist Majima Goro (übrigens ist Majima der Nachname, vorangestellt wie im Japanischen üblich). Ich mag den „Mad Dog of Shimano“, auch wenn er zu Anfang noch nicht „mad“ ist, eher das Gegenteil.

Auch etliche Nebencharaktere bleiben mir in Erinnerung. Sei es dir Transe, die sich das Vergnügungsviertel unter den Nagel reißen will und einem ständig damit droht, einen zu küssen oder den nur in einer Unterhose rumrennenden „Mr Libido“, der stets auf der Suche nach neuen Masturbationsvorlagen ist. Natürlich darf auch der Kerl nicht fehlen, der ganz stolz auf sein Mobiltelefon ist. Oder der Radiomoderator, der die erlebten und erledigten Substories im Radio vorliest.

Yakuza 0 spielt übrigens in den späten 1980ern und es geizt nicht mit Anspielungen auf diese Zeit. Miracle Johnson, der Michael Jackson nachempfunden wurde, ist da nur ein Beispiel.

Dazu kommen noch jede Menge Kleinigkeiten zum Zeitvertreib, die zum stimmigen Gesamtbild beitragen. Man kann sich in Bars betrinken, Dart und Billard spielen, Bowlen gehen, mit Pocket Cars auf Carrera-Bahnen Rennen fahren, in der Spielhalle alte Sega-Spiele spielen (ich wusste, ich würde die Outrun-Skills vom Amiga nochmal brauchen!), Greifer-Automaten ausnehmen, Karaoke singen, in der Disco tanzen, im Telefonklub Mädels daten oder einfach im Restaurant was essen und danach zum Catfight zu gehen.

Nicht selten ergeben sich daraus neue Geschichten, ebenso wie Achievements und Vorteile im Spiel selbst. Gerade die Nachtklub- und Immobilien-Stories bringen jede Menge Geld ein, das man nicht nur braucht, wenn man irgendwelche Agenten in die entlegensten Winkel der Welt schickt, um neue Ausrüstung zu finden, sondern welches auch dazu dient, die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Geld ist Macht und gleichzeitig XP. Und wenn mans auf die Straße wirft, hält es einem die Deppen vom Hals.

Außerdem gibt es erstaunlich wenig Frustmomente. Ok, Karaoke und Disco kann nervig sein, aber selbst an den Stellen, an denen man das spielen „muss“, ist ein Verlieren nicht tragisch. Bosskämpfe kann man im Fall einer Niederlage umgehend wieder versuchen und bekommt sogar Tips, wie man gewinnen kann. Allerdings empfand ich keinen Boss als wirklich schwierig. Außer der erste, aber da war auch alles komplett neu für mich. Tip: man kann auch mitten im Kampf aufs Inventar zugreifen. Hätte ich gerne früher gewusst. Egal.

Ich hoffe ernsthaft, dass Yakuza Kiwami (das Remake des ersten Teils), welches ich nach Yakuza 0 spielen werde, ähnlich gut ist.

Die Sprachausgabe ist auf Japanisch beschränkt, Untertitel gibts in Englisch (allerdings recht grausig, aber verständlich). Grafisch ist’s kein Highlight, aber es muss sich auch nicht verstecken. Gerade in den Nacht-Kapiteln kommt der Auto-HDR-Effekt der Xbox Series X sehr gut zur Geltung. Quick Resume funktioniert ebenfalls tadellos, so dass man auch mal mitten in einer langen Zwischensequenz (und davon gibts einige!) die Konsole ausschalten und später weiterspielen kann, ohne abzuwarten und dann ein Telefon (zählen als Speicherpunkte) suchen zu müssen.

Wer mit Spielen wie GTA was anfangen kann und wen das Thema Yakuza und Japan interessiert, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen, auch wenn man mit Spielen wie Tekken nicht warm wird. Mehr davon bitte!

Hier noch ein paar Eindrücke vom Spiel:

Alle irre, keiner lernfähig?

Meine Güte… geht das nur mir so? Nervt es nicht doch noch jemand anderen außer mir, dass scheinbar niemand in der Lage ist, irgendwas aus der Vergangenheit zu lernen oder vernünftige Entscheidungen zu treffen?

Die irren Ideologinnen in Machtpositionen bei den einstigen Randgruppenparteien wie die Grünen oder die SED-Rechtsnachfolger der Linken scheinen völlig hohl zu drehen. Erst der Sexismus-Katalysator „Gendersprache“ schlechthin, der erst dafür sorgt, dass Menschen nach Geschlecht betrachtet und behandelt (!) werden (sollen) und zudem noch selektiv gestaltet ist, da nur und ausschließlich positive oder neutrale Begriffe „gegendert“ werden, aber eben kein einziges negatives Wort wie „Täter*in“ oder „Betrüger*in“. Passt eben nichts ins Narrativ. Und jetzt fangen sie an und basteln am Wahlprogramm für die diesjährige Bundestagswahl, konkretisieren damit ihre egozentrischen Machtfantasien von Revolution und Umsturz.

Die Grünen sind noch nicht ganz fertig mit ihrem Wahlprogramm, die Linke allerdings schon. Hier eine Zusammenfassung ohne Glanz und Gloria: Die Linke: Für Wolkenkuckucksheim und Orchideeninteressen (jungefreiheit.de)

Grüne und Linke wollten ja schon immer freier schalten und walten können. Da stört der Verfassungsschutz und die Polizei nur. Außerdem kann es ja nicht sein, dass Linksextreme genauso behandelt werden wie Rechtsextreme! Skandal!

Nunja. Scheinbar denken ja einige genauso, denn jeder, der Grüne oder Linke wählt, muss ja entweder dafür sein oder es ist ihm bzw. ihr egal und es wird toleriert. Somit ist also ein Grünen- oder Linken-Wähler für Sexismus, Ungleichheit, Bevorzugung bestimmter Bürger, Extremismus ohne Kontrolle und gegen die Exekutive. Eine tolle Welt, die man da herbeisehnt. Dass die beiden Parteien schon immer radikal, extrem und egoman agiert haben (kennt noch jemand die Anfangstage der Grünen oder der SED/PDS/Linken?), ist bekannt. Dass es aber immer noch Leute gibt, die Parteien wählen, deren Mitglieder offen die erschossenen Menschen an der innerdeutschen Grenze relativieren oder – hier wars die Jugendorganisation der SPD, die wohl auch „sozial“ und „sozialistisch“ munter synonym verwenden – Liberalen den Tod wünschen, macht mich traurig. Dass so viel Dummheit, Ignoranz und Hass bei diesen Parteien und deren Wählerinnen vorhanden und akzeptiert ist. solange man es nur hübsch und hip verpackt.

Aber Hauptsache, man darf nicht mehr „Idiot“ und „Warmduscher“ sagen, wenns nach den Gestörten von FUNK bzw. deren Fans geht.: Öffentlich-Rechtliche bieten „diskriminierungsfreies Beleidigen“ (jungefreiheit.de). Vom äußeren linken Rand kam die „taz“ schon einmal 2014 mit einer solchen Idee. Da hat man als Alternative „scheiß Kartoffel“ vorgeschlagen: Diskriminierungsfreies Beleidigen: Nazis richtig beschimpfen – taz.de. Als Linke*r/:_innen darf man eben sehr viel. Zumindest die (linksgerichtete) Jugendsparte von ARD und ZDF, zu der auch FUNK gehört, hat in den letzten Monaten auf „satirische Weise“ gezeigt, wie diese Menschen ticken. Kinder und Alte in Videospielen „plattmachen“ und Leute mit Deutschlandfahnen vom Reichstag treten. Zitate:

  • Das Virus sei ein „schöner und sinnvoller Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Denn diese Generation habe den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“
  • „Kämpfe dich durch eine Armee von Vollidioten und Virenschleudern! Mach sie platt! Jogger, Prepper, Party-People, hochinfektiöse kleine Kinder!“
  • In ‘Reichstag Defender‘ müssen die Gamer*innen mit drei Polizist*innen den Eingang vor verrückten Demonstrant*innen schützen. Die Challenge: Wer reinlässt, verliert. Spaßige Daddelei für die Mittagspause – die gleichzeitig zum Nachdenken anregt, was da eigentlich passiert ist.“

Aber gut, dass gegendert wird. Dann ist ja alles in Ordnung…

Scheinbar ist genug Zeit vergangen seit den Morden unter dem SED-Regime. Genug Zeit, damit sich das selektive Erinnern durchgesetzt hat. „Früher war alles besser“ – wer kennt es nicht? „War doch nicht alles schlecht!“ oder „Man muss auch mal gut sein lassen!“. Ich bin der Ansicht, dass man Verbrechen an Menschen, Völkern, Gesellschaften niemals „gut sein lassen“ darf. Man darf Hitler nicht vergessen und verharmlosen und Honecker auch nicht. Die NSDAP ebenfalls nicht und auch nicht die SED -> PDS -> Linke. Lebende Funktionäre des Nazi-Regimes wurden gejagt und vor Gericht gestellt, verurteilt und das war gerecht. SED-Funktionäre sitzen jedoch heute im Bundestag und giften gegen Andersdenkende, gegen das eigene Volk (wobei es „die Deutschen“ für die Grünen gar nicht gibt) – unbehelligt und verteilt über alle Parteien (ja, auch in der AfD, wenn auch relativ wenige). Da ist es auch nur konsequent, wenn man als Grüne (in BW, im Wahlprogramm) fordert, dass keine neuen Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen… Ernsthaft: Wer wählt solche Leute?

Haben wir echt so wenig gelernt? Oder wird heute in den Schulen nicht mehr gelehrt, wie gefährlich Extreme sind, wohin sie führen können UND werden und dass es eine freie und gerechte Gesellschaft – sofern zwischen Menschen möglich – nur geben kann, wenn die Waagschalen ausgeglichen sind, wenn man beide Seiten berücksichtigt OHNE sich nur einer Seite zuzuwenden, das Gewicht nur in eine Schale zu werfen? Ist das den Wählerinnen egal? Den Aktivistinnen? Den Ideologinnen? Oder sind sie so arrogant zu glauben, dass „sowas wie damals“ nie wieder passieren kann, dass wir „heute viel weiter denken können“. Sollte diese Arroganz zutreffen, ist das ein Armutszeugnis für das Bildungssystem, denn es hat in diesem Fall versagt, genauso wie die Eltern derer, die so denken.

Linke und rechte Extremistinnen lauern überall (!) in jedem Land (!) darauf, ihre Ideologien durchzusetzen, an die Macht zu kommen, ihr Weltbild anderen aufzuzwingen. Notfalls auch mit Gewalt, wie aktuell bei einem linksextremen Lehrer. Sobald man nachlässt bei Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, sobald man relativiert und verharmlost, sobald man auch nur kleine Zugeständnisse macht, beginnt der Prozess, den wir alleine im letzten Jahrhundert schon zwei Mal hatten. Wir kennen beide Extreme. Wir wissen, wohin beide Extreme führen. Beide führen zu Gewalt, Intoleranz, Armut und Krieg. Da ist keiner „besser“ als der andere! Wer extrem ist, ist extrem. Punkt! Und wer mit Extremem sympathisiert, sie wählt, unterstützt, schönredet, relativiert, der trägt Mitschuld an allem, was diese Menschen tun werden. Es gibt kein „das hab ich nicht gewusst“ mehr. Nicht im Informationszeitalter! Jeder hat Zugriff auf alle Informationen, man muss es nur wollen und vielleicht nicht nur in der eigenen Filterblase auf Instagram, Twitter und Facebook stöbern.

Mal ein Buch lesen, so aus Papier. Oldschool eben. Mal in der (englischen) Wikipedia stöbern. Mal ein paar Dokus schauen, gezielt nach bestimmten Themen suchen. Sich selbst informieren eben, statt nur informiert werden.

Aber gut. Heute hat ja keiner mehr Zeit dafür. Gerade heute… Hauptsache man sitzt zuhause und gendert sich diskriminierungsfrei und Woke-konform durch die immer gleiche Routine – oder kämpft sich wie schon seit vielen Monaten durch den Job als Pfleger, Arzt, Krankenschwester ohne dass es irgendeinen dieser Revolutionsspinnerinnen interessiert. Da gibts keine Shitstorms, Demos oder sonstwas. Da kettet sich keiner an eine Autobahnbrücke oder wirft mit Kacke nach Polizisten, schmeißt Scheiben ein, baut Bomben „gegen Rechts“ oder zertrümmert aus Wut ganze Straßenzüge.

Wichtig ist nicht das, was wichtig ist, sondern das, was wichtig scheint. Eine uninformierte oder scheuklappentragende Wählerschaft ist dabei natürlich sehr hilfreich. Es gibt ja so viel wichtigere Dinge. Zigeunersauce zum Beispiel. Schade finde ich, dass eine Sahra Wagenknecht, die meiner Meinung nach extrem kompetent, weitsichtig und vernünftig argumentiert und agiert, von der eigenen Partei angegriffen und teils als „Verräterin“ behandelt, mit Torten beschmissen und diffamiert wird. Dabei könnte die Frau wirklich was erreichen, wenn die Extremisten sie lassen würden. Doch es geht auch da nur um den eigenen Sturkopf und nicht ums Volk. Trotzdem hat sie offen gesagt, was in ihrer eigenen Partei so alles falsch läuft. Dafür hat sie meinen aufrichtigen Respekt!

Man merkt heute sehr schnell, was einem blüht, wenn man sich gegen die Linksextremen wehrt oder auch nur ihre verdrehte, intolerante und hasserfüllte Politik gegen alles „Alte“ nicht teilen möchte. Und sie werden nicht nur toleriert, sondern gefördert 🤦🏼‍♂️

Ich wünschte, es gäbe nicht nur Bärböcke und Kobolde, sondern mehr Politiker, die sich selbst und ihre Partei, ihre Linie, ihre Verantwortung hinterfragen und nicht nur so offensichtlich nur und ausschließlich an sich und ihre persönliche Weltsicht denken. Ein Wunschtraum…

Kurztrip mit Hund: Erpeler Ley

Diesen Kurztrip haben wir bereits 2019 unternommen und diesen Text hatte ich bereits in einem meiner früheren Blogs veröffentlicht. Ich dachte mir aber, dass es doch ab und an mal ganz schön ist, sich daran zu erinnern, dass nicht alles grau, trist und eingeschränkt sein muss.


Warum muss man eigentlich immer so weit weg, um schöne Fleckchen Erde zu sehen, etwas Ruhe zu genießen und zu entspannen?

Muss man nicht! Reisen mit Hund kann auch schnell gehen und trotzdem schön sein. Hier im Westen gibt es so viele schöne Ecken, die auch noch nicht so sehr überlaufen sind, dass man gar nicht in die Ferne schweifen oder Urlaub nehmen muss. Ein Tagesausflug in der Region eben.

Und das sollte es diesmal auch für uns werden: Ruhe, ein schöner Ausblick und in unter einer Stunde zu erreichen. Ich habe mir einige Orte, die diesen Kriterien entsprechen herausgesucht und wir haben von dieser Liste nun die „Erpeler Ley“ abgehakt.

Ich war bis jetzt noch nie dort, habe mich also komplett überraschen lassen. Die Fahrt von Köln aus war schnell erledigt. Ab in Richtung Königswinter, dann auf die B42 und Richtung Erpel. Ab da ist „Erpeler Ley“ ausgeschildert. Es geht eine zeitlang bergauf – auf relativ schmalen Straßen, wo man mit größeren Autos schonmal rangieren muss. Gerade Radfahrer übersieht man bei den Haarnadelkurven schnell, also aufgepasst.

Oben angekommen findet man ausreichend Parkplätze, einen kleinen Rundweg mit wunderbarem Blick über den Rhein samt zahlreicher Sitzmöglichkeiten. Auch ein Cafè lädt zum Verweilen ein (Gaststätte Bergesruh), ebenso wie ein gut markierter Wanderweg, der in den angrenzenden Wald führt. Wer mag, kann auch Liebesschlösser am Geländer anbringen 🙂

Hier kommen oft Leute her, die eher die Ruhe suchen und die Aussicht genießen wollen. Hunde sind hier ebenfalls willkommen, sollten aber gerade im Wald an der Leine gehalten werden. Früher gab es einen Spielplatz, von dem nur noch ein Sandkasten übrig ist. Schade für Kinder, aber der Ruhe zuträglich. Es lassen sich auch Festivitäten abhalten, was in der Kulisse sicherlich doppelt Spaß macht.

Gerade die geschwungenen, fast schon ergonomisch geformten Liegebänke (für zwei) laden dazu ein, sich hinzulegen und die Ruhe zu genießen. Ich wollte gar nicht mehr aufstehen, allerdings war meine Frau der Meinung, dass wir doch auch wandern wollten. Nunja…

Lange Rede, kurzer Sinn: Schika hat der Kurztrip gefallen, Herrchen und Frauchen auch. Ein entspannter Tag am Rhein mit der geliebten Fellnase ohne jeglichen Stress in unmittelbarer Nähe zu unserem Zuhause – was will man mehr? Eine wunderbare Einstimmung auf den anstehenden Urlaub, über den ich selbstverständlich ebenfalls berichten werde.

Hier noch die Anschrift, wenn ihr Lust bekommen habt:

Erpeler Ley – Erpeler Ley Plateau – 53579 Erpel

Leben, Sterben, Tod und Jenseits – Teil 4

Der Schlüsselmoment bei mir war der, dass ich Details über meine Vergangenheit erfahren habe, die ich erfolgreich verdrängt hatte. Diese Details ließen mein komplettes Leben in einem anderen Licht erscheinen.

Entscheidungen, die ich getroffen hatte, hinterfragte ich nun auf Basis dieses neu gewonnenen Wissens und ich analysierte über Monate hinweg jede Station meines Lebens.

Habe ich mein Leben so gelebt, weil ich es so wollte oder war alles nur eine unausweichliche Konsequenz aus Gegebenheiten, die sich meiner Macht entzogen?

Worin lag der Sinn im Missbrauch durch meine Mutter?
Warum hat mein Vater nichts getan?
Oder hat er es versucht?
Warum war ich so ein Arsch als Jugendlicher?
Oder war es nur der Versuch auszubrechen aus dieser Hölle?
War ich mein Leben lang auf der Flucht?
Und warum überhaupt?!

Mein selbst gesammeltes Wissen half mir einerseits, viele verschiedene Aspekte diverser Fragen zu beleuchten, sorgte andererseits allerdings auch dafür, dass ich mich nicht einfach in eins dieser Teilgebiete flüchten konnte.

Ich kannte die Zusammenhänge und Alternativen, somit waren mir die Wege versperrt, die allesamt darauf bauten, alles andere zu ignorieren.

So fiel ich in ein Loch, aus dem ich fast nicht wieder herausgekommen wäre. Ich sah keinen Sinn mehr, kein Ziel, keinen Grund oder auch nur eine angedeutete Basis, auf der ich aufbauen könnte.

Und jetzt kommt der Aha-Effekt: Ich habe mich erneut auf die Suche begeben nach den Antworten hinter allem – und fand sie – für mich! – in etwas, was für die einen eine Religion darstellt, für andere esoterischer Quark ist und wieder andere sehen es als Philosophie an.

Ich bin kein Philosoph, kein religiöser Mensch und gegen Esoterik habe ich eine Abneigung entwickelt. Das sollte klar erkennbar sein, wenn man alle Teile dieser Serie gelesen hat.

Ich habe für mich die Michael Teachings entdeckt.

Witzigerweise gibt es auch deutsche Ableger davon, die aber primär darauf ausgelegt sind, dass Leute viel Geld für irgendwelche Channelings ausgeben.

Ich bin hier schon früher drauf gestoßen, konnte damit aber nichts anfangen, da ich allergisch auf eine „bezahl mich, dann gibt’s Erleuchtung“-Masche reagiere. Ich mag mich nicht gerne erpressen lassen. Punkt.

Nachdem ich mich auf einigen Websites (englischsprachig) in diese „Lehren“ eingelesen hatte, habe ich für mich erkannt, dass diese durchweg Sinn ergeben – mehr als das, womit ich mich bisher beschäftigt hatte.

Hier gab (und gibt) es keinen Zwang, irgendwelche Regeln zu befolgen. Es gibt kein „gut“ oder „schlecht“. Im Grunde gibt es nur Erfahrungen, die man macht und durch die man lernt und wächst.

Nahtoderfahrungen ergeben – z.B. in Verbindung mit dem ersten Lucy-Buch von Markolf Niemz – einen Sinn, ebenso wie die Frage „Warum passiert soviel Schlimmes auf der Welt?“ beantwortet wird. Reinkarnationen sind keine Hirngespinste, das Jenseits existiert und außerirdisches Leben ist real, wenn auch nicht so wie es uns Hollywood glauben macht.

Zwei Nachteile hat diese Denkweise jedoch, aber mit diesen kann ich gut leben.

Nachteil 1: auch die Michael-Teachings beantworten nicht ALLES, aber einen sehr großen Teil

Nachteil 2: Man kann die Verantwortung nicht mehr auf andere schieben sondern muss erkennen, dass man selbst Herr seines Schicksals ist, war und sein wird

Die positiven Aspekte jedoch überwiegen für mich und seit einer Hypnosesitzung habe ich auch keine Angst mehr vor dem Tod oder auch nur dem Prozess des Sterbens. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt (Vorhersagen dieser Art erachte ich als Scharlatanerei) und ob ich doch noch im Lotto gewinne (Zeits wird’s jedenfalls).

Die Aussage innerhalb der Michael Teachings, die mich überzeugt hat, dem Ganzen Glauben zu schenken, war: „Du musst das nicht glauben. Es ist so. Dir passiert weder etwas besonders Gutes, wenn du das hier glaubst, noch wirst du bestraft, wenn du es nicht tust. Du gehst deinen Weg, den du dir selbst ausgesucht hast und du kannst nichts falsch machen, weil alles Erfahrungen sind, die gemacht werden sollen und müssen, weil du es so wolltest. Du lernst aus und von allem.“

Ich will mein Leben leben und alles lernen, was es zu lernen gibt. Ich folge nun mir und meinen Wünschen, meinem Herzen und besinne mich seitdem darauf, was wirklich wichtig ist im Leben.

Das ist nicht immer leicht, wo man doch sein ganzes Leben lang darauf getrimmt wird, gesellschaftskonform zu denken und zu handeln und sich nur allzu gern in sein „Schicksal“ ergibt, sich selbst als Spielball sieht und nicht als Akteur.

Auch hier wird es Leute geben, die mich belächeln oder meine Ansichten anfeinden oder ins Lächerliche ziehen wollen. Aber das gehört dazu.

Ich werde mich weiter über Idioten aufregen und meine Ansichten haben. Ich bin kein anderer Mensch geworden, aber ich habe Antworten gefunden, die mir dabei helfen, den Sinn hinter allem zu verstehen.

Auch wenn’s mir nicht immer passt 😉

Davon wird die Welt nicht besser, aber erträglicher – und es hat sich in mir eine innere Ruhe eingestellt, von der ich gar nicht wusste, dass ich sie vermisst habe. Ich kann mein Gedankenchaos jetzt für mich sinnvoll fokussieren und Erlebnisse einordnen in ein Bild, das ohne Angst gemalt wurde, in eine Zukunft, die ohne Zwang und Unausweichlichkeit auskommt.

Die Entscheidung, Bücher zu schreiben und ein Blog zu erstellen, ist ein Teil davon. Ich habe jahrelang in einem Korsett gesteckt, in dem ich nicht glücklich werden konnte. Nun folge ich dem, was ich schon immer machen wollte und es fühlt sich gut an. Dank meiner Frau bin ich auch dazu in der Lage, ohne auf der Straße zu sitzen und wer weiß, vielleicht inspiriere ich auch den ein oder anderen durch diese Zeilen, meine Bücher oder Diskussionen, die hoffentlich aufkommen, sein Leben zu hinterfragen und einen Weg einzuschlagen, der dem eigenen Selbst gerecht wird…

Es ist nicht leicht, aber es lohnt sich, etwas zu tun statt nur zu warten, dass etwas passiert.