Politischer Hass im TV

Dank Stromausfall (Nummer 2 dieses Jahr) und anschließendem Internetausfall, habe ich mich gestern mal wieder mit linearen TV beschäftigt. Streaming ohne Internet ist eben schwierig 😁

Allerdings musste ich feststellen, dass ich nichts verpasst habe. Außer zu Trash TV-Terminen schaue ich ja kein „richtiges“ Fernsehen mehr, daher dachte ich, dass vielleicht doch mal was Interessantes zu sehen wäre.

Es gibt immer noch diesen ÖR-Sender, der quasi rund um die Uhr Hitler-Dokus zeigt. Dann noch jede Menge „Nachrichten“ und „Talkshows“ … und irgendwelche schlechten Serien aus Deutschland für Leute, denen das Lesen von Groschenromanen zu anstrengend ist.

Ach ja: und Hass gibts auch jede Menge neuerdings. Zumindest auf „Das Erste“ und dem „ZDF“.

Linke Asoziale, die Autos und anderes abfackeln, Polizisten zusammenschlagen und gegen alles „Kapitalistische“ hetzen, werden fast schon gelobt. Öffentlich. Aber gut, das mag damit zusammenhängen, dass „links“ bald offiziell die Richtung vorgibt, wie und was wir zu tun, zu lassen und zu denken haben. Da möchte man sich schonmal anbiedern.

Fassen wir zusammen:

  • Linke Gewalt ist ok. Vor allem am 1. Mai und wenn’s gegen „die Reichen“ geht. Natürlich muss korrekt gegendert werden.
  • Die Grünen sind supertoll und Annalena Baerbock ist gebildet (das ist die, die Kobold abbauen Strom im Netz speichern will).
  • Außerdem wünschen die ÖR noch einen „schönen Kampftag“ am 1. Mai (wenn auch fast nur dem weiblichen Teil der Bevölkerung*innen:/-;“). Natürlich flankiert von Marx und Engels.

Müsste da nicht das Anti-Hass-Gesetzdings greifen? 🤔

Ich habe jetzt erstmal alle ÖR-Sender aus der Programmliste gelöscht. Diesen Hass, diese Hetze muss ich nicht auch noch im TV haben, so selten ich das auch nutze.

Die Originaltweets wurden übrigens von den Verantwortlichen gelöscht, nachdem es selbst für Socialist Media zu abartig war, Gewalt zu verherrlichen, so offen zu hetzen und Wahlkampfwerbung für die #Grünen zu machen. Und das will was heißen 😁

Liebe #Neuland-Hetzer: Das Netz vergisst nicht. Da könnt ihr löschen wie ihr wollt.

Was ne Woche…

Dass im Lockdown so viel passieren kann…. man glaubt es kaum.

Ich mag ja Ruhe und Beständigkeit. „Routine“, wie man so schön negativ sagt. Das gibt mir Sicherheit und hilft beim Planen des Tages, der Woche, des Monats usw.

Veränderungen sind nötig, manchmal auch zwingend. Das weiß ich nur zu gut. Sie helfen dabei, eingefahrene Gleise zu verlassen, sich weiterzuentwickeln, zu lernen. Es muss also sein und ich bin froh, dass es so ist. Aber warum kommt eigentlich immer alles auf einmal?

Dabei ist es egal, ob „positiv“ oder „negativ“ – Veränderungen sind Veränderungen. Kann man die bitte in kleine Häppchen verpacken?!


Mein leichter Depressionsschub läutete die Woche ein. Keine Ahnung warum genau oder was der Auslöser war, aber letztes Wochenende gings mit meiner Laune, Zuversicht, Hoffnung bergab. Nein, das stimmt so nicht ganz. Es ging nicht bergab, das alles war einfach weg.

Puff!

Weg!

Sowas kommt immer wieder mal. Meist ist das nach ein bis zwei Tagen überstanden, selten hält das noch eine Woche. Das war mal anders… und das möchte ich auf gar keinen Fall mehr erleben müssen, auch wenn ich weiß, dass man Depressionen nicht heilen kann. Man kann nur lernen, damit zu leben, damit umzugehen. Dabei bin ich noch relativ leicht betroffen, wenn ich mir andere Menschen ansehe.

Ablenkung hilft meist – wenn man sich denn aufraffen kann, etwas zu tun, irgendwas zu machen, zu erledigen. Was anderes als nachzudenken und sich selbst zu bedauern. Alleine ist das schwierig, doch da hilft mir meine Frau sehr!


Die Yakuza-Reihe hab ich nun auch durchgespielt. Etliche Monate emotionaler Bindung an die dortige Welt und die Charaktere kamen zu einem Ende. Wie das Ende einer Serie oder einer Romanreihe. Eine Form der Kontinuität, die absehbar enden würde, bei der dieses Ende aber stets weit weg war, ist weggefallen.

Sicher gibts etliche Menschen, die sich darüber lustig machen werden. Sind ja nur Spiele. Wie kindisch. Gut, die Spieleindustrie ist mittlerweile umsatzstärker als die Filmindustrie, setzt mehr Geld um als die Formel 1 und muss sich auch vor der ersten Fußball-Bundesliga nicht verstecken, aber hey: Spiele sind kindisch. Punkt.

Kann man nix gegen sagen. Das ist in den Köpfen drin und geht nur schwer wieder raus. Zählt wohl auch zum #Neuland…


Ein neues Buch habe ich auch gefunden. Auch wenn der Preis für ein E-Book verdammt hoch war, habe ich es mir gekauft und gelesen. Es war durchaus gut, wenn ich auch schon wesentlich interessantere Bücher gelesen habe zu einem Bruchteil des Preises. Es war mal was anderes, aber es war für die Thematik zu kurz, zu wenig Tiefgang. „Redshirts“ von John Scalzi.

Jetzt liegt der Kindle wieder auf dem Nachttisch. Ich weigere mich, ihn mit irgendwelchen Liebesschnulzen und Vampirgedöns oder B-Movie-Alienkriegsmurks zu füttern. Leider ist das genau das, was „trendet“. Oberflächlicher, schlecht bis gar nicht recherchierter Mist ohne Basis, 08/15-Geschreibsel, das man so schon 1000 Mal gelesen hat.

Klar, gute Bücher brauchen Zeit. Gute Geschichten brauchen leidenschaftliche Autoren. Die rotzt man nicht mal eben so im Monatsrhythmus raus. Und da man schneller liest als jemand schreiben und veröffentlichen kann, ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht.


Der Hund muss zum Frisör, Ausgangssperre ist auch aktiv – auch wenn sich die HABIBIyoaldaDIGGAvallah-Fraktion einen Scheiß drum schert und bis nach Mitternacht auf dem Kinderspielplatz vorm Haus raucht, säuft und Affenmusik hört.

Von politischer Seite gibts auch nix Neues. Kobold-Anne ist immer noch Kanzlerkandidatin der egomanen Grünlinge und sorgt für noch mehr Bauchschmerzen in Bezug auf die Wahlen im Herbst. Auswandern ist allerdings so nicht möglich, denn um dem ganzen Wahn zu entfliehen, müsste man schon sehr (!) weit weg. Irgendwohin, wo nicht dieser krankhafte Egowahn herrscht, wo man gezwungen oder genötigt wird, auf jeden querhängenden Furz irgendeines Grüppchens Rücksicht zu nehmen und es nur zählt, wer am lautesten jammert, während täglich zig Kinder missbraucht und Frauen vergewaltigt werden.

Man will ja auch seinen Lebensstandard halten. Also bleibt eigentlich nur sowas wie Japan oder Kanada. Und dafür braucht man jede Menge Kohle. Wenn jemand ne kleine Million zu verschenken hat: bitte, gerne!


Als Krönung mussten wir dann am Wochenende in die Notaufnahme. Also .. meine Frau, nicht ich. Ich muss erst am Mittwoch zum Arzt wegen dem Ding in meinem Hals, das mich seit Anfang Januar irre macht. Meine Frau hatte extreme Magenschmerzen, wahrscheinlich Nachwirkungen einer leichten Lebensmittelvergiftung. Ihr gehts immer noch dreckig, aber immerhin helfen die Medis, die sie verschrieben bekommen hat. Dafür ist Schonkost angesagt. Im Grunde darf sie alles essen, solange es nicht schmeckt. Natürlich gibts auch keinen Kaffee, keine Milchprodukte, nix mit Gewürzen. Also VoLL BiO und so richtig ÖkOlOgIsCh. Wenn das die Zukunft ist…. bäh.

Ganz toll. Aber wir sind guter Dinge, dass das bald überstanden ist.


Schika macht das alles mit. Klar, was hat er für eine Wahl? Aber diese ganze Unruhe, die wir ausstrahlen, färbt natürlich auch auf ihn ab. Wir dürfen ja (einzeln) trotz Lockdown raus, wenn er muss. Dass das aber mitten in der Nacht passiert, ist doch sehr ungewöhnlich. Er weckt uns auch nicht aggressiv. Er ist eher der dezente Typ. Wir (meine Frau) werden wach, weil er ewig im Flur hin und her läuft. Merkt er, dass jemand wach ist, stupst er einen leicht an und geht zur Tür. Folgt man ihm, stupst er Jacke und Schuhe an und geht wieder zur Tür. Er sagt uns ganz klar und deutlich, was los ist. Finde ich gut!

Nur dass er auch nicht zur Ruhe kommt und unter etwas leiden muss, wofür er gar nichts kann, macht mich traurig. Der kleine Kerl hatte es doch sowieso schon nicht leicht. Wenn ich mir vorstelle, wie er monatelang im Tierheimzwinger drauf gewartet hat, dass ihn endlich jemand mitnimmt, nachdem ihn seine ursprüngliche Familie weggegeben hatte…. es macht mich traurig und wütend!

Dafür hat er die jährliche Impfung gut weggesteckt und vertragen. Jetzt muss ich noch einen Frisörtermin machen, damit er nicht gänzlich zuwuchert.


Mit „Judgment“ habe ich nun ein neu auf der Xbox erschienenes Spin Off zu Yakuza angefangen. Das hilft etwas. Neuer Lesestoff ist nicht in Sicht, Trash TV ist auch tot bis auf montags (TLC, „90 Tage“), meiner Frau gehts nicht gut und die Zukunft sieht gammelig-grün aus.

Trotzdem gilt auch – gerade! – jetzt: In unserer Welt ist alles gut!

…und das meine ich nicht zynisch.

Es sind Probleme, ja. Es sind auch je nach Charakter, Prägung und Sicht große Probleme. Aber man kann sie lösen. Wir haben schwierigeres durchgestanden und im Endeffekt zählt nur, dass wir zusammen sind, dass wir ein Dach über dem Kopf haben und es uns an nichts fehlt.

Wegen der Schmerzen und körperlichen Probleme geht man zum Arzt und stellt sich etwas um. Wenn jemand mit der Situation überfordert ist, stützt man ihn, ist für ihn da. Man sorgt für sich und füreinander. Wenn man es mal runterbricht, sind viele Probleme gar keine Probleme. Sie erscheinen nur als solche, sind aber meist nur das Resultat einer „Ich will aber!“-Haltung.

Wenn man diese durch ein „Wir schaffen das!“ ersetzt, ist schon viel geholfen. Mit Betonung auf „Wir“!

Egal was kommt, gemeinsam steht man vieles durch – von „kleinen“ Dingen wie dem Ende einer geliebten Serie bis hin zu Depressionen und Krankheiten.

Die Familie zählt. Der Rest kommt automatisch.

Ich wünsche euch eine angenehme Woche.


PS: Hier ist gerade wieder Stromausfall. Das zweite Mal dieses Jahr. Was wir doch für ein stabiles Stromnetz haben… 🤷🏼‍♂️

PPS: Strom ist nach 40 Minuten wieder da. Dafür gibts kein Internet. Läuft. Home Office zieht ganz schön Bandbreite…

Was wirklich wichtig ist

So viele schlechte Nachrichten. So viel Hass, Hetze, Egoismus, dass es schon weh tut. Überall, so scheint es.

Egal ob beim Gendern im TV, bei den Oscars, im Supermarkt, auf der Straße, im Kindergarten, auf dem Spielplatz oder online. Nirgendwo ist man sicher vor Negativität, wird quasi gezwungen, sich das alles anzutun.

Aber man hat ja die Wahl. Wir alle haben die Wahl. Niemand zwingt uns, alles hinzunehmen oder auch nur aufzunehmen. Lasst sie reden, fordern, nerven. Wie unerzogene Kinder muss man sie auch einfach mal schreien lassen, ihnen nicht ihren Willen geben.


Was mir dabei hilft ist nicht nur, dass meine Frau mir Rückhalt gibt, für mich da ist und mich nimmt wie ich bin. Das ist auch unser Schika.

Seitdem ich zuhause bin, ist er da. Jeden Tag. Es hat sich eine Routine eingestellt, die gerade mir als Aspi Sicherheit gibt. Morgens aufstehen, mit ihm raus, Frühstücksservice, dann mittags nochmal – allerdings mit Mittagsservice – und abends ebenso. Banal, ich weiß. Aber für mich ist das wichtig. Es bietet einen Anker, etwas das bleibt. Etwas Stabiles, unabhängig von dem, was „draußen“ für ein Wahnsinn tobt.


„In unserer Welt ist alles gut“

Das sagt meine Frau mir immer, wenn ich mir mal wieder zu viele Sorgen mache, wenn der Weltschmerz allzu präsent wird, wenn ich dieses ganze Gejammer höre, lese, sehe von Leuten, die exakt 0 Probleme haben oder hatten. Von Millionärinnen, von diskriminierten Prominenten, von unterdrückten Politikerinnen, von all denen, die erfolgreicher, wohlhabender, einflussreicher sind als die allermeisten anderen Menschen. Ach wie haben die es so schwer! Es ist eklig und es macht mich traurig, dass heute nur zählt, wie populär jemand oder etwas ist, damit eine Aussage Gewicht hat.


Wenn ich dann abends – oder besser nachts – ins Bett gehe und Schika sich freudig an mich kuschelt, erleichtert, dass seine Menschen wieder zusammen sind, verschiebt sich mein Fokus. Ich will, dass es ihm gut geht. Dass es uns gut geht. Und ich bin froh über jede Minute mit meiner kleinen Familie, in der wir uns lieben, füreinander da sind, uns tolerieren und akzeptieren. Ohne Hass, Neid, Zwang, Quoten oder sonstigem Murks.

„In unserer Welt ist alles gut“

Man sollte sich nicht zu sehr auf die Leute fixieren, die nur sich für wichtig halten, die nur fordern aber nichts geben. Das sind keine Menschen, die irgendwem gut tun, die etwas Gutes wollen. Man braucht sie nicht in seinem Leben. Warum sollte man hasserfüllten Menschen so viel Raum geben?

Auch wenn es nicht einfach ist, sich von jedem einzelnen zu distanzieren, so ist es doch möglich und es hilft. Es hilft einem selbst, weil man Ruhe hat und es hilft allen, weil diesen Menschen keine Bühne mehr geboten wird, wenn alle mitmachen.

Was ist euch wichtig? Wirklich wichtig? Braucht ihr jemanden, der euch sagt, was richtig zu sein hat… gefälligst? Seid ihr – sind wir – so unmündig, dass wir bereitwillig alles mitmachen, was irgendjemand verlangt?

Scheinbar. Aber das täuscht. Wenn der Fernseher aus ist, das Handy weggelegt und der Laptop ausgeschaltet wird, hat man auf einmal sehr viel Raum. Raum, der sonst von anderen belegt wird, von deren Gedanken, deren Meinung, deren Forderungen.

Dabei sind sie unwichtig. Sie wollen nur. Doch niemand kann uns zwingen, ihnen das zu geben. Ausschalten hilft. Sehr sogar.


Schika wird, sofern alles gut läuft, 15-18 Jahre alt. Er wird erleben, wie ich 50 werde und was in den 2030ern passiert. Er wird mich – uns – noch viele hundert Morgen nicht ausschlafen lassen. Ok… meine Frau 😁. Und viele Nächte lang wird er genüsslich an meinem Ohr lecken, bevor er einschlafen kann. Der olle Fetischist.

Ich freue mich auf jeden einzelnen Tag mit ihm, mit meiner Frau, mit uns. Das ist wichtig. Darauf sollte man sich konzentrieren. Das muss ich mir öfter bewusst machen.

Welt-Autismus-Tag 2021

Ja, sowas gibt’s.

Aber wenn wir ehrlich sind: was bringen diese „Tage“, die es gefühlt für allen möglichen Kram gibt?

Es gibt keine Sondersendungen, keine Paraden, keine Demos.

Autisten leben mitten unter uns und machen das, was andere gar nicht in Erwägung ziehen: sie passen sich an, so gut es geht.

Wobei ich hier explizit für Asperger-Betroffene spreche, die es noch etwas „leichter“ haben und je nach schwere des Syndroms oftmals gar nicht so sehr auffallen. Meist erscheinen sie eifnach nur wunderlich, irgendwie „seltsam“ und das war’s.

Logisch, wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie Aspis sind. Da werden – gerade bei Frauen – oftmals abstruse Diagnosen gestellt, die einige Symptome erklären und schnell zu identifizieren sind. AD(H)S, Borderline, Burnout, allgemeine Zickigkeit (ja, auch das gab’s offiziell) oder ganz simpel: die Hormone!

Das mag auch oft zutreffen, doch eben nicht immer. Aber um Asperger zu diagnostizieren, braucht man jede Menge Erfahrung. Und Zeit. Und Geduld.

Jemand, der auf Asperger bei Kindern spezialisiert ist, ist nicht geeignet, um dies bei Erwachsenen zu diagnostizieren oder zu „behandeln“. Es gibt sogar recht wenige Anlaufstellen für Erwachsene, die sich meist an Universitäten wenden müssen, wenn sie einen entsprechenden Verdacht haben. Mit einem Besuch beim Hausarzt oder beim „normalen“ Psychologen um die Ecke ist es hier nunmal nicht getan.

Aber trotz dieses speziellen Tages weiß kaum einer, was Autismus ist. Noch weniger können etwas mit „Asperger“ anfangen. Klar, durch Klima-Greta wurde der Begriff etwas in die Öffentlichkeit gerückt. Das war’s dann aber auch. Ich gehe sogar so weit, dass dieses Herumreiten auf ihrem Aspi-Sein geschadet hat, wenn es um die Akzeptanz, um Differenzierung geht.

Aspis haben durchaus viele positive Eigenschaften, aber eben auch Beeinträchtigungen. Ich sehe das an mir recht gut.

Ich habe ein sehr klares und ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, lasse mich nicht so leicht von Zwischentönen in die Irre führen, gehe den Dingen schnell auf den Grund, während sich Nicht-Betroffene schnell mit Überschriften und einfachen Erklärungen zufrieden geben, Gerechtigkeit relativieren und in Grautönen sprechen und argumentieren.

Allerdings befähigt das nicht dazu, dass man auch Lösungen für Probleme anbietet, die praktikabel sind. Aspis finden oftmals Lösungen, auf die Nicht-Betroffene gar nicht kommen würden, doch je größer der Maßstab wird, desto mehr muss man auch die Zusammenhänge berücksichtigen.

Lösungen, die Aspis erarbeiten, sind oft sehr pragmatisch und effektiv. Das macht sie zu wertvollen Mitarbeitern in Unternehmen und auch zu geschätzten Ratgebern im privaten Bereich. Geht es jedoch um globale Angelegenheiten, die viele Millionen Menschen und Existenzen betreffen, sollte man ihnen die Lösungsfindung nicht allein überlassen.

Sie finden dann zwar (mindestens) eine Lösung, die auf das Problem passt, jedoch priorisieren sie auch entsprechend. Sprich: Die Lösung des Problems steht im Vordergrund. Alles andere ist in dem Moment unwichtig(er). Der gefundenen Lösung muss sich alles andere und jeder andere unterordnen. Es gibt keinen anderen Weg.

Bei Greta wurde diese Eigenschaft instrumentalisiert und gezielt vermarktet. Wer erinnert sich nicht an ihren grotesken Auftritt in den USA… „How dare you?!“

Aus ihrer Sicht war das vollkommen in Ordnung, stehen doch „die Mächtigen“ der Lösung des Klimaproblems im Weg. Die Menschen hinter Greta wussten und wissen ganz genau, wie sie solche publikumswirksamen Auftritte triggern können, wie sie tickt, was sie tun müssen, damit sie wahrgenommen wird. Es ist nicht anders als bei einer PR-Agentur und ihren Popstars.

Aspis haben oft ein Ziel und verfolgen es bis zum Schluss. Wenn man das für bestimmte Zwecke ausnutzt, ist das effektiv, schafft Aufmerksamkeit und Medienpräsenz, aber es ist und bleibt eine Form des Missbrauchs.

Und es schadet denen, die ihren Alltag mit Asperger und anderen Störungen des Autismus-Spektrums bestreiten müssen. Durch dieses gezielte Fokussieren haben die Macher von Greta nicht nur einer guten Sache geschadet, sondern auch alle Aspis auf ein Level mit der „ungezogenen Göre“ gestellt. Dabei ist Greta hier in Wahrheit Opfer, wurde missbraucht und hat mitgemacht, weil sie daran geglaubt hat, dennoch etwas bewirken, ihrer Lösung näherkommen zu können..

Aspis sind nämlich nicht nur ehrlich, sie sind auch loyal. Man kann sich auf sie verlassen – und solche Menschen werden nur allzu gerne benutzt.

Vielleicht sollte man sich an einem solchen Gedenktag an diese Besonderheiten erinnern, den Blick auf die Hintergründe werfen… oder versuchen, für einen Tag mal wie ein Aspi zu denken.

Immerhin sind Schätzungen zufolge zwischen 1 und 2 % der Bevölkerung davon betroffen. Das entspricht etwa 830.000 bis 1.660.000 Menschen.


Es gibt 1.000.000 Veganer – dafür wird Werbung gemacht, es gibt spezielle Supermärkte, große Events, Kampagnen, Demos, …. bei ungefähr gleich vielen Aspis gibt’s nichts Vergleichbares.

Wir haben 394 „Diverse“ und ca. 100.000 Intersexuelle – dafür gibt es neue Formulare, die alle Bürger benutzen müssen, es wird versucht, allen das Gendern aufzuzwingen, Paraden, Online-Kampagnen und Demos werden veranstaltet, Sondertoiletten und sogar Lehrstühle installiert … bei 8-16x so vielen Aspis passiert nichts Ähnliches.

Aspis lassen sich nicht so gut vermarkten, sie haben keine Lobby. Da geht es ihnen nicht anders wie den 300.000 – 1.000.000 missbrauchten Kindern in Deutschland…

Aufgrund ihres strikten Gerechtigkeits- und Moralkodex‘ wechseln sie auch nur selten ihre Ansichten. Da müssen schon wasserdichte Argumente angebracht werden – doch wer hat die denn heute noch? Wer nimmt sich denn noch die Zeit für eine Diskussion?

Heute wird fast sofort irgendeine „Keule“ rausgeholt: Entweder Rassismus oder Nazi oder Frauenhass oder Homophobie. Eine Diskussion ist da doch gar nicht mehr möglich.

Ich als Aspi erachte es als Zeitverschwendung, mit dieser Art Mensch zu reden. Es ist selten, dass jemand wirklich offen spricht, nicht nur überreden, sondern überzeugen möchte – ein Unterschied, den auch kaum noch wer zu kennen scheint.

Kampfbegriffe, Slogans, Hashtags lassen sich schnell verbreiten – und Halbwahrheiten, Halbwissen ebenfalls. Die meisten Menschen fallen darauf herein, glauben den (nachweislich falschen) Quatsch wie „zehntausende Atomtote in Fukushima“ oder „Frauen verdienen 20% weniger weil sie Frauen sind“.

Das macht sich gut, damit fängt man leichtgläubige Wählerstimmen.

Wer prüft schon nach? Und selbst wenn, ist es meist zu spät. Dann hat das Bombardement aus „Fake Facts“ schon gewirkt. In Fukushima ist niemand durch das Reaktorunglück gestorben (ok, 1 (!) wurde 2018 nach einer Krebserkrankung entsprechend zugeordnet), das Gebiet ist nicht auf Jahrtausende hinweg verseucht und Frauen verdienen lediglich 2-7% weniger als Männer in vergleichbaren Berufen, Branchen und Qualifikationen, wahrscheinlich weil sie weniger „hart“ oder „vehement“ verhandeln, sich unter Wert verkaufen, zu schnell Angebote annehmen, weniger risikobereit sind. Das sind dann aber erzieherische Probleme und haben mehr mit Eigenverantwortung zu tun. Aber wie gesagt: damit holt man keine Stimmen.

Das geht mit „Katastrophen“ besser. Nach Fukushima erhielten die Grünen einen extremen Zuwachs an stimmen und stellten kurz nach dem Unglück mit zu dem Zeitpunkt NULL Toten zum ersten Mal einen Ministerpräsidenten. Sie haben diesen Vorfall schamlos ausgenutzt und damit die knapp 20.000. Opfer von Erdbeben und Tsunami verhöhnt.


Deswegen will ich solche Leute nicht in meinem Leben haben. Weder aktive Politiker, noch deren Wähler. Ich unterstütze keine offensichtlichen Manipulatoren und wer trotz Fakten weiter an deren Lügen glaubt und auf diesen falschen Basisinformationen begründete Verhaltensweisen für Millionen durchdrücken will, ist in meinen Augen 60-90 Jahre zu spät geboren worden.

Sie haben sich ja sogar entschuldigt, dass sie gelogen haben. Allerdings erst nach längerer Zeit. Da hatten sie schon genug profitiert und konnten sich gönnerhaft geben. Wer einmal geködert wurde, am Haken hängt, den bringen auch Fakten oder die Wahrheit nicht mehr davon weg.

Es fühlt sich einfach super an, wenn da jemand ist, der für „das Gute“ kämpft. Dass es gar nichts zum Bekämpfen gibt, dass es weder „zehntausende Atomtote“ gab, noch Frauen beim Gehalt diskriminiert werden, ist egal. Man kämpft! Es wird was getan!

Als würde man Leute bewundern, die proaktiv löschen. Alle drei Tage stehen irgendwelche Spinner vor der Wohnung, werfen die Fenster ein und fluten die Zimmer mit 5 Kubikmetern Löschwasser.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich. Genau wie die Forderungen der Grünen. Genau wie jede Stimme, die diese Partei erhält.

Man muss nur mal hinter die Fassade schauen.

Doch wer hat schon Zeit dafür? Oder Lust? Wer will schon erkennen müssen, dass er sich geirrt hat?


Vielleicht ist der Welt-Autismus-Tag eine gute Gelegenheit, Dinge zu hinterfragen, sich mal mit Hintergründen zu befassen und damit, was wirklich wichtig ist: nämlich die Menschen in all ihren Facetten.

Menschen brauchen keine idiotischen Quoten oder Kampfbegriffe. Menschen brauchen echte Akzeptanz und keine, die gesetzlich oder durch Aktivisten-Kasper aufgenötigt wird. Druck erzeugt Gegendruck, das dritte Newtonsche Gesetz greift eben auch hier.

Durch Quoten, Forderungen und „Lösungen“ für Probleme, die es gar nicht gibt, schafft man erst deren Grundlage, schafft erst Hass, sorgt so selbst dafür, dass die angeprangerten Probleme überhaupt erst entstehen. Und schon hat man eine wunderbare Rechtfertigung für die Lösungsstrategien.

Dass sie von Anfang an unnötig waren und nur etwas lösen wollen, was sie selbst geschaffen haben, ist da uninteressant. Der Mob hat übernommen und shitstormt fröhlich durch die Welt.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich…


Manchmal denke ich, dass die Welt angenehmer wäre, wenn es mehr Autisten gäbe, mehr Aspis. Zumindest würde der Ehrlichkeitsfaktor extrem steigen und es wäre viel ruhiger. Passend, dass heute Karfreitag ist, ein stiller Feiertag, an welchem Ruhe gesetzlich verordnet ist.

Andererseits könnte man sich dann auch nicht über grüne Trottel und Spinner:-*/innen aufregen. Aber irgendwas ist ja immer 😀

Ökos und ihre bescheuerten Rezepte

Meine Fresse, wie es mich nervt.

Aber ich bin ja selbst Schuld. Was benutze ich auch ein Brot-Rezept von der Parade-Ökospinnerseite schlechthin?

Allein dass da steht „X Minuten bei soundsoviel Grad, aber da wir nicht vorheizen um die Umwelt zu schützen, kann’s bei dir anders sein“ oder „Backblech mit Backpapier oder einer ökologischen Alternative“. Aber diese Alarmzeichen habe ich ignoriert.

Was diese Kasper können: labern.

Was sie nicht können: was Nützliches vollbringen.

Sollen die weiter ihre Klamotten aus Weizen stricken und hippe Superfoodkörner knabbern, mir egal. Ich bin geheilt und werde mich auch von Rezepten mit prominenten Namen im Titel nicht mehr blenden lassen. Was diese Nulpen da hinkritzeln mag für Hippies oder ähnlich „genügsame“ oder einfach gestrickte Menschen toll sein.

Der Rest, der ein bisschen auf Qualität achtet, Komfort mag und für den Zivilisation nicht gleichbedeutend mit dem Weltuntergang ist, sieht es anders. So wie ich. Leider etwas zu spät für das angedachte, frische Freitagsbrot.

Falls wer das supertolle, einfache Brotrezept ausprobieren möchte: Bitte.

Sagt mal Bescheid, wie lange euer Teig zum Aufgehen braucht, wenn ihr euch genau ans Rezept haltet. Ich bin derzeit bei 4 Stunden und habe zwei kompakte, graue Klumpen Beton.

Logisch, wenn man idiotischerweise dem Rezept glaubt und nicht der Packung Trockenhefe. Man müsste eigentlich 2 Päckchen nehmen, nicht nur 1. Mindestens. Wie ich mich gerade selbst ohrfeigen könnte, dass ich auf diesen offensichtlichen Mist reingefallen bin.

🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

Vielleicht „weiß“ man das, wenn man sowas schonmal gemacht hat. Aber ein Rezept darf nicht auf Vorwissen aufbauen. Man sollte nicht orakeln müssen, wenn es um Mengen- oder Temperaturangaben geht. Ich meine… dafür ist ein Rezept doch da – dass man nach diesem arbeiten kann, oder? Ich habe keinerlei Erfahrung und muss mich auf die Angaben verlassen können. Klappt auch in aller Regel. Zumindest bei „normalen“ Seiten.

Meine Meinung: Finger weg von den weltfremden Ökos. Augen auch. Und Ohren. Am besten ganz wegbleiben, blocken, ignorieren. Die Seite ist sowieso einseitig bis zum Anschlag. Wenn ich sowas lesen will, tue ich mir das Wahlprogramm der Grünen an, während ich mich an einen Baum kette und mit Kotbeuteln werfe, weil ich in Ruhe Chiasamen mümmeln will!

PS: die veganen Ökoluschis sagen auch, dass man den Teig 1-1,5 Stunden gehen lassen soll. Macht das ruhig. Besonders wenn ihr auf Magen-Darm-Probleme abfahrt. Aber vielleicht ist der Körper der ALtErNaTiVeN dort auch schon an den ganzen absurden Scheiß gewöhnt… Alle mit weniger Realitätsverlust und ohne Ideologiebrille lassen den Teig 4 Stunden gehen. Das ist wesentlich gesünder, als sich an diesen ggf. sogar gefährlichen Stuss von Utopia zu halten.

Die reden ja auch von veganem Leder aus Ananas! Meine Güte…. 🤦🏼‍♂️

Heute Abend gibts Hack!

Paketboten im Netflixzeitalter

Ist das bei euch auch so?

Also dass Paketboten extrem nervig geworden sind..?

Klar, der Job ist nichts, was ich gerne machen würde. Gerade Sub-sub-subunternehmer verdienen auch kaum was, haben extremen Zeitdruck und lange Tage. Allerdings werden sie auch nicht gezwungen, diese Arbeit zu machen. Solange es Leute gibt, die für einen Hungerlohn arbeiten, solange wird es Hungerlöhne geben. Eigenverantwortung und so…

Deswegen habe ich auch kein Mitleid und bestehe darauf, dass die Leute ihre Arbeit machen – oder sich was anderes suchen, wenn sie das nicht wollen.

Die DPD-Aktion letztens war nur eine unter vielen. In der supertollen und extrem effektiven Lockdownzeit – also seit über einem Jahr – boomt der Onlinehandel und in der Konsequenz auch die Lieferdienste.

Mehr Arbeit, mehr Druck, mehr Stress und weniger Zeit. Ach Gott.

Was mit aber aufgefallen ist: die Leute nerven mittlerweile. Früherklingelte der Paketmensch, man hörte das, stand auf, ging zur Tür, öffnete selbige – ggf. mit Türöffner – und nahm das Paket entgegen.

Heute klingelt die Pakettante, man hört das, es klingelt erneut, man steht auf und noch bevor man die Tür (oder den Öffner) erreicht, klingelts nochmal. Mit Glück jedenfalls. Oft hört man nur noch den Briefkastendeckel und sieht den Paketfutzi davonhecheln.

Klar. Durch Netflix & Co. haben wir ja gelernt, dass jeder Mensch direkt neben der Haustür schläft, isst, wartet. Somit kann man natürlich innerhalb von 4 Sekunden die Tür öffnen. Tut man dies nicht, ist man nicht da. Zeit ist Geld, Serien sind Realität.

Ich persönlich sitze im Wohnzimmer. Wenn’s klingelt, gehe ich umgehend zur Tür. Das dauert keine 20 Sekunden (inkl. Hund wegschicken) und dürfte recht schnell sein. Doch für die Paketinatoren ist das wohl zu lang…

Man kann’s aber auch wie der o.a. DPD-Typ machen und einfach behaupten, man hätte geklingelt oder geliefert. Da spart man noch mehr Zeit. Gut, man ist auch seinen Job los, aber der ist ja eh zu schlecht bezahlt – weils genug Dödel gibt, die das unterstützen, indem sie da arbeiten.

Sucht euch doch einen richtigen Job. Einen, der euch mehr liegt und wo ihr nicht anderen Menschen auf die Nerven gehen könnt.

Entweder richtig oder gar nicht!

Und bitte: Netflix ist nicht die Realität. Nur weil da innerhalb von 4 Sekunden die Haustür geöffnet wird, ist das nicht realistisch. In den Filmen und Serien geht auch nie jemand kacken…

Meine Fresse…!

Sonntag

Wenn man morgens von einem Eichhörnchen geweckt wird – im 2. OG – kann der Tag ja nur gut werden.

Ok, an der Tankstelle auf dem Weg zum Wald gabs keine Bockwurst, aber das ist nicht so tragisch. Immerhin waren Nougat-Croissants verfügbar.

Im Wald selbst war Ruhe. Dank des leichten Regens waren wir so gut wie alleine dort. Schika konnte sich wieder richtig einsauen und wird gerade saubergemacht. Wer buddeln will, muss baden 🤷🏼‍♂️

Als dann doch eine Dame mittleren Alters mit ihrem Hund auftauchte, gabs sogar noch was zu lachen. Ich musste mich echt zusammenreißen. Die Frau war alleine unterwegs, es ist niemand dort gewesen und selbst wenn…. Wald! Draußen und so! Warum sie dann mit FFP2-Maske rumgerannt ist, werde ich nicht mehr verstehen. Vielleicht wollte sie die Bäume nicht anstecken.

Getoppt wurde das nur von der Frau mit einem Husky, die neben dem Eingang der Tankstelle stand und genüsslich ne Zigarette rauchte.

Helfen Masken auch bei Dummheit oder hat das nichts miteinander zu tun?

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch 😊