Hotel Tycoon (Brettspiel)

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein Spiel namens „Hotel“, herausgebracht von MB Spiele – und ich habe es geliebt!

Da Brettspiele irgendwann einfach nicht mehr produziert werden, ereilt diese dann das Schicksal, für teils horrende Summen über Gebrauchtmärkte weiterverkauft zu werden.

In dem Fall kostet dann ein Hero Quest statt 50€ schonmal 200€. „Hotel“ ist zwar nicht so teuer, aber es stand sowieso ein Remake in Form von „Hotel Tycoon“ an, diesmal von Asmodee und zudem für kleines Geld erhältlich. Somit hab ich einfach zugeschlagen.

„Hotel Tycoon“ ist in Grunde identisch mit dem Bekannten „Hotel“. Die Hotels haben andere Namen und der Look ist ebenfalls neu, aber die Mechanik bleibt gleich, ebenso wie das Spielziel.

Im Grunde treibt man die Mitspieler in den Bankrott und wer als Letzter übrig bleibt, hat gewonnen. Monopoly auf Speed sozusagen.

Die Spieler kaufen Zug um Zug Grundstücke, bauen Hotelgebäude (sofern man auf die entsprechenden Felder kommt und eine Baugenehmigung erwürfelt) und Freizeitanlagen sowie als taktisches Element Eingänge zu den jeweiligen Hotels, mit denen man auch andere Grundstücke blockieren kann. Pro Runde gibts dann auch noch etwas Taschengeld und natürlich muss man irgendwann auch Geld an die Mitspieler zahlen – für Übernachtungen.

Die Hotelgebäude sind doch recht schön gemacht, auch wenn die Gebäude der „Artika“-Anlage nicht so stabil zusammenhalten wie die der anderen Hotels. Hier werde ich ggf. Mal mit Kleber nachhelfen. Eine Packanleitung liegt ebenfalls bei, so dass man die zusammengesteckten Hotels nicht jedesmal neu basteln muss.

„Hotel Tycoon“ macht zwar auch zu zweit Spaß, doch aufgrund der Regeln zur Siegmechanik ist es sinnvoller, mit drei oder mehr Leuten zu spielen. Mit zwei Spielern sind die Partien doch recht schnell vorbei.

Ich habe den Kauf nicht bereut und es macht Spaß, diesen Kindheitsklassiker zu spielen. Insbesondere, wenn man ein guter Verlierer ist, so wie ich.