Einseitiger Toleranzirrsinn

Ein Kind schlägt einem anderen im Kindergarten die Schippe auf den Kopf.

Wer ist Schuld?

Ein einfacher Sachverhalt – so mutet es an. Doch heute ist das nicht mehr so leicht.

Man muss genau erörtern, wer wirklich der Schuldige ist. Einfach den, der draufgehauen hat, als Schuldigen in Bezug aufs Draufhauen zu benennen, ist fahrlässig.

Wer war denn unmittelbar beteiligt? Der Schläger und der Geschlagene.

Man könnte es sich jetzt einfach machen und sagen, dass der, der Gewalt anwendet ohne in Notwehr zu handeln, sich der Körperverletzung schuldig gemacht hat. Aber vielleicht hat ihn der Geschlagene ja auch provoziert? Beleidigt? Ihn nicht respektiert? Schief angesehen? Einfach so schlägt doch niemand zu, da muss es einen Grund geben. Irgendeine Sache, die den Schläger etwas entlastet.

Wo war denn die Erzieherin? Hat sie ihre Aufsichtspflicht verletzt? Wurde der Schläger vielleicht ausgegrenzt oder gehänselt? Hat die Erzieherin nicht aufgepasst? Vielleicht mit provoziert? Ist sie dann überhaupt geeignet für diesen Job?

Oder kommt der Schläger vielleicht aus einem zerrütteten Elternhaus, aus einer anderen Kultur oder einem Problemviertel? Ist er arm oder mit ständiger Gewalt konfrontiert? Hat er es schwer im Leben?

Wie sähe das eigentlich aus, wenn ein Mädchen geschlagen hätte oder geschlagen worden wäre? Oder wenn einer von beiden einen Migrationshintergrund hat? Oder homosexuelle Eltern? Würden wir dann sachlich und neutral urteilen? Oder noch vehementer nach Ausreden suchen bzw. die Schuld beim nicht-Minderheitenkind suchen, da es ja bestimmt intolerant erzogen wurde…?


Wir suchen geradezu besessen nach Gründen, warum ein Täter weniger Schuld sein muss und geben teils sogar den Opfern eine Mitschuld. Verstärkt wird diese Denkweise, wenn es Unterschiede bei Geschlecht, Alter, Herkunft, Aussehen etc. gibt. Generell die Tat zu verurteilen und sie unabhängig vom Menschen zu betrachten, ist heute ein NoGo. Wo bleibt denn da die Menschlichkeit! Man toleriert und versteht sich zu Tode, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Und je nach Tathergang und Emotionen ist dann eben mal das Opfer Schuld, das den Täter eben gereizt hat oder sonstwie Ursache dafür trägt, dass es geschlagen wurde.

Warum geht man als Frau auch nachts alleine durch die Inennstadt? Warum zieht man sich denn „sexy“ an? Warum gibt man nicht einfach das Sandförmchen oder die Geldbörse oder das Handy her, wenn jemand danach verlangt? Warum guckt man andere „komisch“ an? Warum ist man überhaupt *da*?

Muss man nicht jetzt erklären? Den Täter umsorgen? Resozialisieren? Ihm helfen? Unterstützen? Ein Opfer ist Opfer. Da muss man nix machen. Aber der Täter! Da muss sich drum gekümmert werden! Der Mensch ist schließlich durch und durch „gut“, also muss es eine Ausrede geben, warum er nicht (allein) Schuld sein kann. Man kann ihm doch nicht die Zukunft verbauen, nur weil er einmal einen Fehler gemacht hat. Einmal ein Kind misshandelt, einmal eine Frau vergewaltigt, einmal jemanden vor die Bahn geschubst, einmal jemanden ins Koma geprügelt. Da muss doch was im Argen liegen, der Täter kann da bestimmt nichts für. Er ist selbst Opfer der Umstände, der Umwelt, der Gesellschaft.

Wir schützen die Täter und spucken den Opfern mit jeder Ausrede ins Gesicht.

In Deutschland hat der Staat das Gewaltmonopol. Mit Ausnahme der Notwehr hat kein sonstiger Bürger das Recht, irgendeine Form der Gewalt auszuüben. Wer das ignoriert, der ist Schuld. Alles andere dient der Relativierung, Politisierung und dem Beschäftigen von Anwälten. Der Lerneffekt dieser Haltung ist, dass man vieles machen kann – man muss nur genug Gründe anführen, warum man so handeln *musste* und einen Schuldigen benennen, jemanden, der *wirklich* verantwortlich ist.

So behandelt man oft genug Täter.


Das geht auch umgekehrt, zum Beispiel im Straßenverkehr. Radfahrer quetschen sich – trotz Radweg – auf die Fahrspur, rechts neben einen LKW, der rechts abbiegen will. Der LKW fährt an und entsorgt den Radfahrer. Wer ist Schuld?

Der Radfahrer, der sich nicht an die Regeln hält, nicht auf dem Radweg fährt und sich bewusst neben den todbringenden LKW in den toten Winkel gequetscht hat?

Nunja… könnte man meinen. Die Forderungen nach Abbiegeassistenten, mehr Fahrradspuren und Strafquoten, die so gut wie immer die Alleinschuld dem LKW oder PKW anlasten, sagen was anderes. Die Lösung ist also nicht, Bewusstsein für ein falsches Verhalten zu schaffen, sondern möglichst teure, komplizierte und höchstens symptomatisch wirksame Pflaster auf das Problem zu kleben.

Statt dass man Verantwortung verlangt und auch darauf pocht, dass mit Rechten auch Pflichten einhergehen, spricht man dem vermeintlich Schwächeren jedwede Verantwortung ab und macht alle anderen zum Schuldigen.

Hätten alle LKW einen Abbiegeassistenten, gäbe es keine Abbiegeunfälle mehr mit Radfahrern. Immense Kosten und eine zweifelhafte Unfehlbarkeit sind die Folge. Dazu dauert es, bis sowas überall – auch weltweit, denn wir sind ein Transitland – eingeführt ist. In der Zwischenzeit sterben Menschen. Unsinnig. Weil sie ihren Kopf durchsetzen wollen, andere haben ja aufzupassen!

Würde sich kein Radfahrer mehr rechts neben LKW quetschen, auf ihren Radwegen bleiben, nicht willkürlich die Fahrspuren wechseln, rote Ampeln beachten gäbe es ebenfalls keine Unfälle dieser Art mehr. Ganz ohne irgendwelche Kosten oder Jahre der Umstellung. Man müsste nur mal seine Arroganz zuhause lassen. Aber es gibt ja immer einen Grund, warum das nicht geht.

Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.


Wir haben auch ein supertolles Rollenbild in unseren Köpfen. Sexistisch und Chauvinistisch *) bis zum Abwinken.

*) Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe und hat nichts mit „männlich“ zu tun. Wird gerne mit dem „Macho“ verwechselt.

Filmszene. Eine Frau sitzt an der Bar. Sie hat vor sich einen Cocktail stehen, an dem sie ab und an nippt. Ein Mann gesellt sich zu ihr. Beide scheinen sich zu kennen und beginnen eine Unterhaltung. Diese wird schnell lauter, heftiger und schließlich steht der Mann auf, schüttet der Frau den Cocktail auf die Bluse und schlägt ihr ins Gesicht.

Was macht diese Szene mit euch? Empörung? Wut? Hass? Rachegelüste? Schauen wir uns die Szene nochmal an:

Eine Frau sitzt an der Bar. Sie hat vor sich einen Cocktail stehen, an dem sie ab und an nippt. Ein Mann gesellt sich zu ihr. Beide scheinen sich zu kennen und beginnen eine Unterhaltung. Diese wird schnell lauter, heftiger und schließlich steht die Frau auf, schüttet dem Mann den Cocktail auf das Hemd und schlägt ihm ins Gesicht.

Ist das besser? Angenehmer? Gerechter? Verträglicher?

Wer bei beiden Szenen dieselben Empfindungen hatte, gehört zu einer Minderheit. Hier stimmt das Gerechtigkeitsempfinden. Jeder, der beim ersten Beispiel dem Mann an den Hals gehen wollte, gedacht hat, dass man keine Frauen schlägt und dieses Arschloch kastriert gehört, ist ein Sexist. Genauso wer beim zweiten Beispiel dachte, dass der Kerl wohl selbst Schuld ist. Wahrscheinlich hat er sie betrogen. Verdient hat er’s!


Anstatt alle (!) Formen der Gewalt zu ächten, konzentrieren wir uns darauf, kranke Rollenbilder zu fördern und die Gesellschaft in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Alle Minderheiten sind „gut“. Alles was dagegenspricht sind Ausnahmen. Alle Frauen sind gut und „Opfer“. Alle Männer sind böse und „Täter“. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Es wird gegendert wie blöd. Aber nur die „guten“ Begriffe. Niemals „Täter*in“ o.ä.

Es wird für Vorstandposten und Führungspositionen gequotet, aber nie für Müllwerker, Gerüstbauer, Klempner, Straßenbauer.

Es werden Menschen bevorzugt behandelt, die dadurch nur lernen, dass sich alle nach ihnen und ihren Bedürfnissen und Forderungen richten. Sie lernen nicht, sich in einer Gesellschaft – also „sozial“ – zu verhalten. Die individuelle Freiheit ist das ultimative Ziel – wenn man denn dem richtigen Geschlecht und/oder der richtigen Gruppe angehört. Da sind dann auch die Freiheiten der „anderen“ egal.

Die eigene Freiheit hört aber dort auf, wo die eines anderen beginnt. Und es gilt immer noch, dass Rechte stets mit Pflichten einhergehen. Rosinenpicken bringt niemanden auf Dauer weiter, sondern fördert nur Hass und Ungleichheit.

Hm. Heißt es deswegen „GleichbeRECHTigung“ statt Gleichbehandlung? 🤔


Ein AfD‘ler hat neulich getwittert: „Alle Linken in die Gaskammer!“ und über eine Stiftungsvorsetzende geschrieben: „Ich freue mich, wenn ich auf ihrem Grab tanzen kann!“

Wie bewertet ihr diese Aussage? Krank? Nazischwein? Sowas darf man nicht wählen? Auch wenn’s nur ein Politiker war?

Gut, dann muss ich gestehen, dass ich mich verschrieben habe. Diese Aussagen stammen von einer Politikerin der Linken (KLICK).

Wir definieren Aussagen und Handlungen nicht (mehr) nach ihrem Wert, der Tat an sich. Wir bewerten sie anhand dessen, wer sie macht, gegen wen sie sich richten. Gewalt ist nicht per se schlecht – wenn sie denn die richtigen trifft…


  • Gleiche Rechte für alle
  • Gleiche Pflichten für alle
  • Eigenverantwortung fördern
  • Täter nicht zwanghaft entschuldigen
  • Gendern fördert Sexismus und Ungleichheit
  • Die Mehrheit definiert die Ziele, nach denen sich Minderheiten zu richten haben
  • Bevorzugung führt zu Diskriminierung
  • Gewalt ist nicht tolerierbar und nicht entschuldbar (excl. Notwehr)
  • Statt stets neue Rechte zu fordern bzw einzuführen, auf Einhaltung der geltenden Pflichten bestehen
  • Es gibt keine „gute“ Gewalt, keinen „guten“ Hass. Hass ist immer zu ächten

Es könnte so einfach sein. Aber mit „mehr Rechte für XYZ“ bekommt man eben mehr Fans und Wähler als wenn man an die Vernunft appellieren würde. Niemand hört gerne, dass er was falsch gemacht hat. Da vermeidet man lieber Konflikte und nimmt in Kauf, dass Ungerechtigkeiten zum Alltag werden. Und das immer mehr…

Hoffnungsschimmer…

…oder Wahlkampfgeplänkel?

Der Herr Laschet (CDU) schlägt mittlerweile Töne an, die viele Menschen seit Monaten (!) von sich geben. Ist nun die Politik also wieder näher an die Bürger, das Wahlvolk gerückt?

Hoffen wir‘s. Die Punkte, die er anspricht, sind allerdings auch so offensichtlich, dass man quasi gar nicht mehr drum herum kommt, sie anzusprechen.

Corona: Meuterei gegen Merkel?

Die Wirtschaft nimmt immer mehr Schaden, dadurch fehlen Einnahmen – auch im Gesundheitssystem, das ja „geschont“ werden sollte. Flatten the Curve. Also das qualvolle Hinauszögern von Leid. Super Idee übrigens (deswegen liest man auch schon lange nichts mehr von diesem Slogan).

Kinder werden isoliert und verpassen ganze Monate im ohnehin schon für ein führendes Industrieland peinlichen Bildungssystem, in welchem man lieber die Abi-Anforderungen senkt, statt den Schülern wieder ordentlich Wissen zu vermitteln. Aber Lehrer kosten eben Geld. Das braucht man aber gerade in den Bildungshochburgen Hamburg und Berlin für Woke-Idiotie und Gender-Schwachsinn – und um Straßen umzubenennen. Nicht zu vergessen die Lehrstühle für „Genderfragen“ 🤦🏼‍♂️

Depressionen bei Kindern nehmen zu, die Therapieplätze werden aber nicht mehr. Habt ihr schonmal versucht, einen Therapieplatz zu bekommen? Abgesehen davon, dass der Therapeut auch zu einem passen muss, wartet man da ganz entspannte 9 Monate, wenn man Glück hat. Aber ist ja alles nicht so schlimm. Von steigender Gewalt gegen Männer, Kinder und Frauen in den eigenen 4 Wänden fang ich besser gar nicht erst an. Interessiert eh niemanden. Kinder dürfen noch nicht wählen, Männer sind immer nur Täter und Frauen werden anderweitig geködert, ohne dass Probleme gelöst werden (Gewalt gegen Männer scheint ok zu sein). Warum also wirklich was tun? Für alle Menschen in diesem Land! Ohne Bevorzugung oder falsche Tabus!

Die paar Insolvenzen, die paar Arbeitslose. Die sollen sich nicht so anstellen. Da kann man auch schonmal ein Werbeverbot für nicht-lebensnotwendige Waren aussprechen (übrigens von einer AKK-Freundin auf den Weg gebracht. Frau hält eben zusammen, erst Recht bei gleicher „Qualifikation“… wobei die ja nicht so wichtig ist wenn die Quote stimmt). Auch anderen Menschen den Tod – wörtlich „in die Gaskammer schicken“ ist ok, wenns von einer Linken kommt 🤷🏼‍♂️

Solche Aussagen und Haltungen kommen immer von denselben Leuten – genau wie die Moralkeule oder sonstige irre Forderungen:

Entweder sind’s weltfremde Menschen, die in ihrer eigenen Blase leben, mit genug Kohle auf der Bank, dass man sich bemüßigt fühlt, anderen zu erklären, wie sie zu leben, denken, schreiben haben. Für die gibts keine Schulprobleme, denn auf teuren Privatschulen tummelt sich nur die eigene Klientel. Da verliert man schonmal den Blick für das echte Leben und fordert einen Quatsch, der 98% der Bevölkerung die Haare zu Berge stehen lässt.

Oder es handelt sich um Leute, die sowieso gegen das „System“ sind, einen Dreck auf andere Menschen und deren Rechte geben, Häuser besetzen, Andersdenkende angreifen, Brandbomben zünden, Polizisten verprügeln, Geschäfte plündern oder im Baumhaus sitzen und mit Kacke werfen. Das sind übrigens auch die, die immer nach „Respekt“ und „Toleranz“ plärren, während die der Kotbeutel ins Gesicht fliegt und sie einem verbieten wollen, ein Mohrenkopfbrötchen zu bestellen.

Und die armen Menschen am „Rande der Gesellschaft“! Da muss man doch Verständnis haben! Die wollen doch nur auf Missstände aufmerksam machen! Manche nennen es Temperament, andere sagen „verzogene Egomanen“. Wer am lautesten nach Verständnis, Rücksicht und Toleranz schreien, haben dies am wenigsten verdient.

Aber „die da oben“ wissen bestimmt was sie tun. Und man kann eh nix machen. Also gendert und wokt man durch die Gegend, besorgt sich iPads bei eBay-Kleinanzeigen, organisiert eine Betreuung – wenn man arbeiten gehen kann oder muss – und schiebt Überstunden im Pflegeheim oder Krankenhaus. Da hat man keine Zeit oder Lust, sich noch Gedanken zu machen und macht eben stattdessen alles mit. Alles wird gut. Jeder will nur unser Bestes.

Stimmt: Unsere Stimme bei der nächsten Wahl.


Laschet: „Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder.“


Dieser Satz, gerade aus den Reihen der CDU, macht Hoffnung. Auch wenn es sich wohl eher um ein Wahlkampfmanöver handelt, sorgt er doch dafür, dass meine Prognose eintreffen kann. Das wären dann noch 6-8 Monate mit gefühlt willkürlichen Grenzwerten, jede Menge Schuldzuweisungen und utopischen Versprechungen.

Verantwortung übernimmt sowieso niemand. Erst recht nicht die werten Damen in Führungspositionen, die komplett versagt haben. Immer sind die „Umstände“ oder die „Anderen“ schuld. Ob Merkel, von der Leyen, AKK, die Koboldin, Lambrecht, … dasselbe Gejammer und feige Davonrennen, wie wir es von jedem Politiker kennen. Ich dachte, Frauen wären so viel besser als Männer? 🤔 Außerdem kann nicht sein was nicht sein darf! Die Crux bei Ideologien.

Es kommt eben nicht drauf an, ob man Mann oder Frau ist, einen Schwengel oder eine Mumu hat, sich als Männlein, Weiblein oder Telefonzelle fühlt. Wer ein Depp ist, ist ein Depp. Wer ein Arsch ist, ist ein Arsch. Wer sich wie ein asoziales Subjekt verhält, ist auch eins. Ganz einfach. Und ganz ohne Bevormundung, welche Schimpfworte man für asoziale Idioten verwenden darf und welche nicht.

Der „Free Speech Champion“ kämpft gegen Redeverbote


Was auch Hoffnung macht: Abseits von „Socialist Media“ wie Twitter und Facebook, sieht man recht deutlich, dass viele Menschen einfach die Schnauze voll haben. Nicht nur von Corona, sondern auch von der Genderpolizei, ständigen Rassismusvorwürfen, Klimapanik und der allgegenwärtigen ideologischen Wahnvorstellung, Deutschland könne und müsse die Welt retten. Wie gesagt: sowas fordern stets die Menschen, die das alles nicht bezahlen oder mit den Konsequenzen leben müssen, die genug Kohle haben (man schaue sich mal genau an, wie der Hintergrund der AktivistInnen ist!) oder sowieso nichts von Eigentum haben und somit nichts verlieren, aber alles gewinnen können.

Die beiden Fraktionen kollidieren irgendwann. Das war bei dieser Fraktion immer der Fall. Sie zerstören sich unweigerlich selbst. Deswegen müssen sie die Zeit nutzen, in denen der produktive und weitaus größere Teil der Bevölkerung abgelenkt ist von so niederen Dingen wie Arbeit(slosigkeit), Kindererziehung, Überlastung, Ausgangssperren, Maskenpflicht, Ladenschließungen, Zukunftsangst.

Also noch schnell die Gunst der Pandemie genutzt, um sämtlichen ideologischen Schwachsinn einzuführen – von Genderfaschismus über Frauenquote, dem allgegenwärtigen Rassismus, Islamophobie bis hin zum von den Grünen angedachten Verbot von Einfamilienhäusern.

Kommt alles von denselben Leuten. Man beachte dies bei den Wahlen. Aber wie gesagt: diese Kasper demontieren sich immer selbst. Die Frage ist nur, wie viel Schaden die bis dahin anrichten. Wenn man schon aus den eigenen Reihen kritisiert wird, sollte man umdenken – sofern man nicht stur und lernresistent ist.


Wer wissen will, wie sich eine rot-grüne Regierung schlagen würde, schaue auf die leuchtenden Beispiele in den Bereichen Wirtschaft, Kriminalität, Gesundheit und Arbeitslosigkeit, die entsprechend regiert werden: Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern. Da läufts echt super. Mit den Abis von dort kann man sich den Hintern abwischen, Bauprojekte werden entweder torpediert (Tesla) oder explodieren kostenseitig (Elbphilharmonie, BER) bzw. sind selbst nach Eröffnung in katastrophalem Zustand (BER…). Die Arbeitslosenquoten gehen durch die Decke, da hat man dann viel Zeit, um Straßenzüge umzubenennen oder noch mehr Geld für Elektrobusse auszugeben, die dann im Winter ausfallen (BVG). Egal. Die anderen Länder zahlens ja, Finanzausgleich sei Dank!

Verantwortungsloses Pack, das auf Kosten anderer wie die Made im Speck lebt. Definiert man so nicht auch Parasiten? Und dennoch werden die Regierungen immer wieder so gewählt. Entweder sind die Wähler blind oder ihnen gefällt das so, wollen, dass es weiter bergab geht. Hass auf das eigene Land ist ja nicht ungewöhnlich heutzutage.


Trotzdem macht die Aussage von Laschet Mut. Einige andere – inklusive Mitgliedern der Leopoldina – machen mittlerweile ja auch die Klappe auf. Besser spät als nie.

Hoffen wir, dass dieser Alptraum aus Corona und linkem Irrsinn bald vorbei ist… oder man zumindest die Illusion haben kann. Ich liebe mein Land und alle Menschen hier. Das darf nicht wegen ein paar Spinnern – die nur laut sind aber eben nicht zahlreich – und ihrem verqueren Weltbild kaputt gemacht werden.

In Frankreich Platz Macron auch der Kragen. Irgendwann ist eben Schluss – egal ob Lockdown, Genderdreck, Selbstgeißelung weil man frecherweise weiß ist oder sonstigem Quark, der entweder nichts bringt oder sogar kontraproduktiv ist und Hass sät.


Geht wählen! Je höher die Wahlbeteiligung, desto weniger Anteil entfällt auf die Extremisten in den Reihen von AfD, Grünen und Linken.

Alle irre, keiner lernfähig?

Meine Güte… geht das nur mir so? Nervt es nicht doch noch jemand anderen außer mir, dass scheinbar niemand in der Lage ist, irgendwas aus der Vergangenheit zu lernen oder vernünftige Entscheidungen zu treffen?

Die irren Ideologinnen in Machtpositionen bei den einstigen Randgruppenparteien wie die Grünen oder die SED-Rechtsnachfolger der Linken scheinen völlig hohl zu drehen. Erst der Sexismus-Katalysator „Gendersprache“ schlechthin, der erst dafür sorgt, dass Menschen nach Geschlecht betrachtet und behandelt (!) werden (sollen) und zudem noch selektiv gestaltet ist, da nur und ausschließlich positive oder neutrale Begriffe „gegendert“ werden, aber eben kein einziges negatives Wort wie „Täter*in“ oder „Betrüger*in“. Passt eben nichts ins Narrativ. Und jetzt fangen sie an und basteln am Wahlprogramm für die diesjährige Bundestagswahl, konkretisieren damit ihre egozentrischen Machtfantasien von Revolution und Umsturz.

Die Grünen sind noch nicht ganz fertig mit ihrem Wahlprogramm, die Linke allerdings schon. Hier eine Zusammenfassung ohne Glanz und Gloria: Die Linke: Für Wolkenkuckucksheim und Orchideeninteressen (jungefreiheit.de)

Grüne und Linke wollten ja schon immer freier schalten und walten können. Da stört der Verfassungsschutz und die Polizei nur. Außerdem kann es ja nicht sein, dass Linksextreme genauso behandelt werden wie Rechtsextreme! Skandal!

Nunja. Scheinbar denken ja einige genauso, denn jeder, der Grüne oder Linke wählt, muss ja entweder dafür sein oder es ist ihm bzw. ihr egal und es wird toleriert. Somit ist also ein Grünen- oder Linken-Wähler für Sexismus, Ungleichheit, Bevorzugung bestimmter Bürger, Extremismus ohne Kontrolle und gegen die Exekutive. Eine tolle Welt, die man da herbeisehnt. Dass die beiden Parteien schon immer radikal, extrem und egoman agiert haben (kennt noch jemand die Anfangstage der Grünen oder der SED/PDS/Linken?), ist bekannt. Dass es aber immer noch Leute gibt, die Parteien wählen, deren Mitglieder offen die erschossenen Menschen an der innerdeutschen Grenze relativieren oder – hier wars die Jugendorganisation der SPD, die wohl auch „sozial“ und „sozialistisch“ munter synonym verwenden – Liberalen den Tod wünschen, macht mich traurig. Dass so viel Dummheit, Ignoranz und Hass bei diesen Parteien und deren Wählerinnen vorhanden und akzeptiert ist. solange man es nur hübsch und hip verpackt.

Aber Hauptsache, man darf nicht mehr „Idiot“ und „Warmduscher“ sagen, wenns nach den Gestörten von FUNK bzw. deren Fans geht.: Öffentlich-Rechtliche bieten „diskriminierungsfreies Beleidigen“ (jungefreiheit.de). Vom äußeren linken Rand kam die „taz“ schon einmal 2014 mit einer solchen Idee. Da hat man als Alternative „scheiß Kartoffel“ vorgeschlagen: Diskriminierungsfreies Beleidigen: Nazis richtig beschimpfen – taz.de. Als Linke*r/:_innen darf man eben sehr viel. Zumindest die (linksgerichtete) Jugendsparte von ARD und ZDF, zu der auch FUNK gehört, hat in den letzten Monaten auf „satirische Weise“ gezeigt, wie diese Menschen ticken. Kinder und Alte in Videospielen „plattmachen“ und Leute mit Deutschlandfahnen vom Reichstag treten. Zitate:

  • Das Virus sei ein „schöner und sinnvoller Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Denn diese Generation habe den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“
  • „Kämpfe dich durch eine Armee von Vollidioten und Virenschleudern! Mach sie platt! Jogger, Prepper, Party-People, hochinfektiöse kleine Kinder!“
  • In ‘Reichstag Defender‘ müssen die Gamer*innen mit drei Polizist*innen den Eingang vor verrückten Demonstrant*innen schützen. Die Challenge: Wer reinlässt, verliert. Spaßige Daddelei für die Mittagspause – die gleichzeitig zum Nachdenken anregt, was da eigentlich passiert ist.“

Aber gut, dass gegendert wird. Dann ist ja alles in Ordnung…

Scheinbar ist genug Zeit vergangen seit den Morden unter dem SED-Regime. Genug Zeit, damit sich das selektive Erinnern durchgesetzt hat. „Früher war alles besser“ – wer kennt es nicht? „War doch nicht alles schlecht!“ oder „Man muss auch mal gut sein lassen!“. Ich bin der Ansicht, dass man Verbrechen an Menschen, Völkern, Gesellschaften niemals „gut sein lassen“ darf. Man darf Hitler nicht vergessen und verharmlosen und Honecker auch nicht. Die NSDAP ebenfalls nicht und auch nicht die SED -> PDS -> Linke. Lebende Funktionäre des Nazi-Regimes wurden gejagt und vor Gericht gestellt, verurteilt und das war gerecht. SED-Funktionäre sitzen jedoch heute im Bundestag und giften gegen Andersdenkende, gegen das eigene Volk (wobei es „die Deutschen“ für die Grünen gar nicht gibt) – unbehelligt und verteilt über alle Parteien (ja, auch in der AfD, wenn auch relativ wenige). Da ist es auch nur konsequent, wenn man als Grüne (in BW, im Wahlprogramm) fordert, dass keine neuen Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen… Ernsthaft: Wer wählt solche Leute?

Haben wir echt so wenig gelernt? Oder wird heute in den Schulen nicht mehr gelehrt, wie gefährlich Extreme sind, wohin sie führen können UND werden und dass es eine freie und gerechte Gesellschaft – sofern zwischen Menschen möglich – nur geben kann, wenn die Waagschalen ausgeglichen sind, wenn man beide Seiten berücksichtigt OHNE sich nur einer Seite zuzuwenden, das Gewicht nur in eine Schale zu werfen? Ist das den Wählerinnen egal? Den Aktivistinnen? Den Ideologinnen? Oder sind sie so arrogant zu glauben, dass „sowas wie damals“ nie wieder passieren kann, dass wir „heute viel weiter denken können“. Sollte diese Arroganz zutreffen, ist das ein Armutszeugnis für das Bildungssystem, denn es hat in diesem Fall versagt, genauso wie die Eltern derer, die so denken.

Linke und rechte Extremistinnen lauern überall (!) in jedem Land (!) darauf, ihre Ideologien durchzusetzen, an die Macht zu kommen, ihr Weltbild anderen aufzuzwingen. Notfalls auch mit Gewalt, wie aktuell bei einem linksextremen Lehrer. Sobald man nachlässt bei Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, sobald man relativiert und verharmlost, sobald man auch nur kleine Zugeständnisse macht, beginnt der Prozess, den wir alleine im letzten Jahrhundert schon zwei Mal hatten. Wir kennen beide Extreme. Wir wissen, wohin beide Extreme führen. Beide führen zu Gewalt, Intoleranz, Armut und Krieg. Da ist keiner „besser“ als der andere! Wer extrem ist, ist extrem. Punkt! Und wer mit Extremem sympathisiert, sie wählt, unterstützt, schönredet, relativiert, der trägt Mitschuld an allem, was diese Menschen tun werden. Es gibt kein „das hab ich nicht gewusst“ mehr. Nicht im Informationszeitalter! Jeder hat Zugriff auf alle Informationen, man muss es nur wollen und vielleicht nicht nur in der eigenen Filterblase auf Instagram, Twitter und Facebook stöbern.

Mal ein Buch lesen, so aus Papier. Oldschool eben. Mal in der (englischen) Wikipedia stöbern. Mal ein paar Dokus schauen, gezielt nach bestimmten Themen suchen. Sich selbst informieren eben, statt nur informiert werden.

Aber gut. Heute hat ja keiner mehr Zeit dafür. Gerade heute… Hauptsache man sitzt zuhause und gendert sich diskriminierungsfrei und Woke-konform durch die immer gleiche Routine – oder kämpft sich wie schon seit vielen Monaten durch den Job als Pfleger, Arzt, Krankenschwester ohne dass es irgendeinen dieser Revolutionsspinnerinnen interessiert. Da gibts keine Shitstorms, Demos oder sonstwas. Da kettet sich keiner an eine Autobahnbrücke oder wirft mit Kacke nach Polizisten, schmeißt Scheiben ein, baut Bomben „gegen Rechts“ oder zertrümmert aus Wut ganze Straßenzüge.

Wichtig ist nicht das, was wichtig ist, sondern das, was wichtig scheint. Eine uninformierte oder scheuklappentragende Wählerschaft ist dabei natürlich sehr hilfreich. Es gibt ja so viel wichtigere Dinge. Zigeunersauce zum Beispiel. Schade finde ich, dass eine Sahra Wagenknecht, die meiner Meinung nach extrem kompetent, weitsichtig und vernünftig argumentiert und agiert, von der eigenen Partei angegriffen und teils als „Verräterin“ behandelt, mit Torten beschmissen und diffamiert wird. Dabei könnte die Frau wirklich was erreichen, wenn die Extremisten sie lassen würden. Doch es geht auch da nur um den eigenen Sturkopf und nicht ums Volk. Trotzdem hat sie offen gesagt, was in ihrer eigenen Partei so alles falsch läuft. Dafür hat sie meinen aufrichtigen Respekt!

Man merkt heute sehr schnell, was einem blüht, wenn man sich gegen die Linksextremen wehrt oder auch nur ihre verdrehte, intolerante und hasserfüllte Politik gegen alles „Alte“ nicht teilen möchte. Und sie werden nicht nur toleriert, sondern gefördert 🤦🏼‍♂️

Ich wünschte, es gäbe nicht nur Bärböcke und Kobolde, sondern mehr Politiker, die sich selbst und ihre Partei, ihre Linie, ihre Verantwortung hinterfragen und nicht nur so offensichtlich nur und ausschließlich an sich und ihre persönliche Weltsicht denken. Ein Wunschtraum…

Gewaltexplosion in den USA

Da denkt man, es würde im neuen Jahr ruhiger nach den ganzen Ausschreitungen, Anschlägen und auch Tötungen durch BLM, Proud Boys, Antifa und Co. in 2020 – und dann DAS!

Sturm auf das Kapitol: Was passiert ist und was nicht

Kranke Extremisten drängen zum Capitol in Washington D.C., die Wachmannschaft ist überfordert und kann sie nicht aufhalten, lässt sie durch. Drinnen eskaliert die Situation, es fallen Schüsse, Tränengas wird eingesetzt, Feuerlöscher als Waffen missbraucht. Chaos, Angst, Panik – und schlussendlich Tote.

Krank. Was anderes kann man dazu nicht sagen.

In den USA läuft einiges falsch und das hat erstmal nichts mit dem oder den Präsidenten zu tun. Trump war ein Symptom, Biden wurde auch nur gewählt, weil Trump nicht gewinnen sollte. Und oben sitzt in jedem Fall jemand, der nicht im Sinne des Volkes entscheidet, sondern der erwartet, dass das Volk mitzieht. Sowas ist problematisch bei derart knappen Lagern (50/50), denn die jeweils „anderen“ fühlen sich nicht repräsentiert.

Die Ära Trump hat dieses Problem katalysiert und schlussendlich eskaliert. Die Spaltung der Gesellschaft (die man übrigens auch in DE beobachten kann, wenn auch noch nicht so extrem) wird so schnell nicht verschwinden.

Dennoch rechtfertigt kein (!) einziger (!) Grund derartige Szenen und Gewaltexzesse!

Eine Bombe wurde im Kapitol gefunden, eine weitere bei der Parteizentrale der Republikaner. Beide wurden entschärft. Sämtliche Hintergründe sind derzeit noch unklar, doch es ist unstrittig, dass hier schnellstmöglich lückenlos aufgeklärt werden muss, was passiert ist, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte – und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn es kein „Putschversuch“ war, wie man ab und an mal von Halbintelligenten liest.

Das war ein Ausdruck der Ohnmacht und kein „Umsturzversuch“

Wenn es etwas gibt, das in unserer heutigen Toleranzwahngesellschaft NICHT toleriert werden darf, dann ist es Gewalt! Es gibt keine „gute“ Gewalt. Es gibt keine Legimitation für Gewalt. Es gibt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für Gewalt! Wer Gewalt befürwortet, hat in einer demokratischen, zivilisierten Gesellschaft NICHTS verloren.

Vor dem Hintergrund verurteile ich „Menschen“, die mit „War doch nur ein Trump-Nazi“ aktuell Twitter fluten, genauso wie „Menschen“, für die George Floyd „nur ein Schwarzer“ war. Beides Abschaum und beides Fraktionen, die keinerlei Respekt verdienen.

Letztes Jahr im Sommer brannte Portland dank BLM-Extremisten, die eine gute Sache als Entschuldigung nahmen, um ihren perversen Gelüsten zu frönen. 2021 ist das Kapitol in D.C. Schauplatz von ebenfalls gestörten Freaks, die sich einen Dreck um Demokratie und Frieden scheren. Solange es da niemand schafft, beide Hälften der Bevölkerung hinter sich zu vereinen, solange wird es weitergehen mit brennenden Bundesgebäuden, Ausschreitungen, Toten.

Und alles nur, weil irgendwer seinen oder ihren Kopf durchsetzen will. Das ist keine Demokratie im modernen Sinn. Macht doch bitte eine Monarchie draus, dann weiß man wenigstens, woran man ist – ohne dass man das Wort „Demokratie“ so in den Dreck ziehen muss.

Generation „MeMyselfAndI“ 🤷🏼‍♂️🤮