Gender Pay Gap / Niedriglohnsektor

Ja, das ist eins der Lieblingsthemen von Linken und Grünen. Klar, „Gender“ ist nunmal hip. Ein praktisches Schlagwort, mit dem man gut auffällt, Emotionen weckt und gleichzeitig alle Gegenargumente entkräftet bzw. entwertet, weil diese ja nur von Frauenhassern, Rassisten und dergleichen kommen können. Perfekt gespielt.

Doch was ist eigentlich dran an den Zahlen, mit denen wir in sozialen Medien und Talkshows konfrontiert werden? Schauen wir uns doch mal an, was höchst offizielle Stellen dazu zu sagen haben:

Zitat Statistisches Bundesamt:

„Bei der Interpretation des bereinigten Gender Pay Gap ist zu beachten, dass hierbei nur in der Statistik vorliegende Informationen Berücksichtigung finden. Der Wert des bereinigten Gender Pay Gap kann somit als eine Obergrenze interpretiert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Unterschiede geringer ausfielen, wenn weitere Informationen über lohnrelevante Einflussfaktoren für die Analysen zur Verfügung stünden, vor allem Angaben zu Erwerbsunterbrechungen.“

Aha, es scheint also einen bereinigten und einen unbereinigten Wert zu geben. Diese Differenzierung findet man allerdings kaum auf Plakaten oder geteilten Bildchen. Was bedeutet denn „bereinigter Gender Pay Gap“?

„Dagegen misst der bereinigte Gender Pay Gap den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen mit vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeiten und Erwerbsbiografien. Strukturbedingte Faktoren sind hier also weitgehend herausgerechnet.“

So ist das also. Der bereinigte GPG ist der vergleichbare Wert. Vergleichen kann man nur … naja … Gleiches. Daher die Bezeichnung. Also: gleiche Qualifikation, Tätigkeit, Hintergrund etc. – das ergibt dann Zahlen, die man verGLEICHen kann. Logisch für jeden, der die Grundschule abgeschlossen hat.


Aber wie hoch ist denn nun dieser Unterschied zwischen vergleichbaren Werten?

Grüne und Linke sprechen immer wieder von 18%, manchmal auch von 20%. Allerdings lassen sie dabei weg, dass dies der Wert des unbereinigten Gender Pay Gap ist. Diesen erhält man, indem man alle Arbeitnehmer und deren Einkommen nimmt und dann lediglich nach „männlich“ und „weiblich“ trennt.

Man stellt also einen Bandarbeiter in der Automobilindistrie, der mit seinem Einkommen in diesem Beispiel Hauptverdiener ist, seiner Frau gegenüber, die als Aushilfe am Wochenende beim Bäcker arbeitet. Er erhält 5000€ brutto im Monat, sie 450€. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Oder…?

Der bereinigte Gender Pay Gap würde den Bandarbeiter mit einer BandarbeiterIN vergleichen – mit gleicher Tätigkeit, Qualifikation, Erfahrung etc. Da es in Deutschland doch ein paar Tarifverträge gelten, ist ein Unterschied praktisch nicht vorhanden.

Unterschiede ergeben sich höchstwahrscheinlich daraus, dass es auch außer- oder übertarifliche Bezahlungen und Zulagen gibt, die nunmal nicht jeder einfach so bekommt. Die muss man aushandeln. Man muss sich auch „gut verkaufen“, die Klappe aufmachen, wenn man mehr Geld möchte. Tut man dies nicht, wird einem niemand (!) freiwillig und einfach so mehr Geld zahlen. Oder würdet ihr das machen?

Männer sind in dieser Hinsicht eher konfliktbereit, sie stecken weniger oft einfach zurück, sind aktiver, fordernder, forscher. Sie verlangen öfter, wollen mehr, sind direkter. Frauen nehmen vieles als gegeben hin, sind vielleicht froh, den Job zu haben, der ihnen Spaß macht und kommen oft auch nicht auf die Idee, einfach mal mehr Geld zu fordern. Vielleicht haben sie auch Angst, gegen billigere oder bequemere Arbeitnehmerinnen ausgetauscht zu werden, wenn sie zur Chefin gehen und eine Gehaltserhöhung verlangen. Das passiert recht oft… leider. Das Blog von Miss Katherine White zeigt ganz gut, was so im Niedriglohnsektor los ist.


Wie hoch ist denn der bereinigte Gender Pay Gap?

2-6%

Nicht „26%“ sondern zwei bis sechs Prozent. Auch nicht „18%“ oder „20%“, sondern 2 bis 6 Prozent.

Links: WikipediaStatistisches Bundesamt (ganz unten, klein, am Ende)

Nochmal zum Unterschied „bereinigt“/“unbereinigt“:

Zitat Wikipedia: „Beim bereinigten Gender-Pay-Gap wird also der Teil des Verdienstunterschieds herausgerechnet, der auf strukturellen Unterschieden (Ausstattungseffekten) wie Ausbildungsgraden, Berufen, Qualifikation, Arbeitserfahrung u. ä. von Männern und Frauen beruht. Daher ist der bereinigte Gender-Pay-Gap im Normalfall kleiner als der unbereinigte. Neben den genannten beobachtbaren Ausstattungsunterschieden kann es weitere Unterschiede geben, die unbeobachtbar oder schwer messbar sind (z. B. Arbeitsmotivation) und ebenfalls einen Teil der Lohndifferenz erklären. Demnach wäre der bereinigte Gender-Pay-Gap als das maximale Ausmaß der Lohndiskriminierung zu verstehen.“

Nun schmeckt das natürlich niemandem, der seine Politik unter anderem darauf aufbaut, möglichst viel Zwietracht zu säen, Unterschiede herauszustellen und vermeintliche Opfer und Unterdrückte zu ködern. Daher wird nicht nur mit dem unbereinigten Gender Pay Gap „geworben“, sondern der „bereinigte“ GPG relativiert. Also der Wert, der Gleiches vergleicht, der gleiche Voraussetzungen voraussetzt, der PKW mit PKW vergleicht und nicht Flugzeug mit Joghurt.

Frauen würden strukturell Benachteiligt, so sagt man. Sie hätten gar nicht die Möglichkeit, so viel Geld zu verdienen wie die Männer, könnten nicht alle Berufe ausüben, hätten nicht überall Zugang. Wohlgemerkt in Deutschland, nicht in irgendwelchen Gottesstaaten, wo Frauen wirklich unterdrückt werden, sondern in Deutschland, wo Frauen seit vielen Jahren regieren, Ministerposten innehaben, EU-Präsidentin sind und in so ziemlich jeder Parteiführung sitzen. HIER haben sie nicht alle Möglichkeiten… wie man sieht. Seltsamerweise sagen das immer die Frauen, die genau das Gegenteil darstellen.

Aber gut. Was weiß ich schon. Ich bin ein alter, weißer cis-Mann. Schande über mich.

Diese Behauptung lässt man dann einfach mit in den unbereinigten GPG einfließen und schon kann man wunderbar weiter „argumentieren“. Es hat nichts mit der Realität zu tun, nichts mit einer ungleichen Bezahlung aufgrund des Geschlechts (Gender Pay Gap) für gleiche Arbeit, aber es wirkt. Man spricht etwas über die Hälfte der Bevölkerung an, sagt ihnen „Du wirst ausgebeutet, bist das Opfer! Wehr dich! Wähl uns!“ und es wirkt scheinbar.

Linke und Grüne versprechen eine Lösung für ein Problem, das de facto gar nicht existiert. Praktisch: So kann man auf jeden Fall Erfolge erzielen. Man muss nur so tun, als würde man irgendwas machen und dann irgendwann sagen: „So, jetzt ist alles gut, der Unterschied beträgt nur noch 2%, bitteschön.“ Dass man nichts gemacht hat, weil man gar nichts machen musste, ist dann egal. Der Wähler vergisst schnell und erwartet Ergebnisse. Dass diese schon längst da sind, ist egal. Es zählt nur, wer als erstes behauptet, dafür verantwortlich zu sein. Man kann auf die Art gar nicht verlieren.

Aber Frauen verdienen doch weniger….!

Das mag sogar stimmen, wenn man sich manche Statistikseiten anschaut. Diese beziehen sich allerdings meist auf den unbereinigten GPG, der „klassische“ Frauenberufe wie Pflege oder Dienstleistung im Gastgewerbe mit Führungskräften in der Metallindustrie oder Piloten „vergleicht“ bzw. nicht zwischen Teil- und Vollzeit unterscheidet. In diesen Berufen verdienen Männer genauso „viel“ wie Frauen und in Teilzeit verdient man in aller Regel auch weniger als in Vollzeit. Deswegen ist es ja so wichtig, dass diese Faktoren berücksichtigt werden. Dass Frauen in Deutschland daran gehindert werden, Anwältin, Pilotin oder Politikerin zu werden, möge man beweisen und nicht nur mit Schlagworten behaupten.


Moment! Gender Pay Gap… betrifft das nicht alle Geschlechter? Warum ist dann nur von Frauen die Rede?

Gute Frage. Weils „in“ ist? Ich weiß es nicht. Abgesehen davon, dass es hierzulande keine Restriktionen bei Studium, Ausbildung und Berufswahl nach Geschlecht gibt – jeder kann Krankenschwester/-pfleger, Arzt, Friseur, Polizist, Manager, Straßenbauer, Gebäudereiniger, Verkäufer, Personalchef, Pilot oder Lagerarbeiter werden – so gelten für sehr viele Bereiche Tarifverträge. Dort wo sie nicht gelten, liegt es am jeweiligen Arbeitnehmer, ob er verhandelt und wie gut er das macht. Von nichts kommt nichts. Das ist aber dann keine Diskriminierung, sondern die Konsequenz aus dem eigenen (Nicht)Handeln.

In diesem Zusammenhang wird dann auch oft von irgendwelchen Quoten fantasiert. Interessanterweise spielen Quoten nur im Bereich „Manager“ oder „Vorstand“ eine Rolle. Eine Frauenquote bei Straßenbauern, Müllwerkern oder Feuerwehrleuten ist nie Gegenstand irgendeiner Forderung.

Wenn man doch Gleichberechtigung möchte und gleiche Chancen, gleichen Zugang für alle zu allen Berufen, warum dann nur für „bequeme“ Berufe? Warum gibts keine Quote für harte Arbeit? Warum keine für Pflegeberufe? Eine Männerquote fürs Altenheim oder Krankenhaus wäre doch auch eine Idee. Oder eine Männerquote bei Kindergärten. Oder Tierärzte? „Gleich“ bedeutet eben nicht „gleich“ oder „alle“. Manche sehen sich eben als gleicher.

Diese Quotenforderungen sind Rosinenpickerei. Genau wie das Gendern, das tunlichst vermeidet, negative Begriffe mit Sternchen zu versehen oder eben der Gender Pay Gap, der so zurechtgebogen wird, dass er möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es funktioniert, also macht man es. Hat ja auch bei Fukushima geklappt, wo aus einem (1) Toten mehrmals knapp 20.000 gemacht wurden. Es steht geschrieben, also stimmt es. Fakten stören nur.

Der Wähler ist entweder doof genug, alles ohne zu hinterfragen zu glauben, oder er macht es bewusst mit, weil er sich Vorteile erhofft, sich als Opfer sieht und ihm die Nachteile für alle anderen egal sind. Dummheit oder Egoismus – das Ergebnis bleibt dasselbe, denn es zählt am Ende nur die Stimme bei der Wahl und da ist es egal, aus welchem Grund das Kreuz gemacht wird.

Es gibt kein Gender Pay Gap-Problem. Das Problem liegt woanders…

Übrigens verdienen Männer auch weniger als Frauen. Zum Beispiel der Pizzafahrer, dessen Frau als Ärztin arbeitet. Und Männer werden komisch angeguckt, wenn sie Erzieher werden wollen. Was macht man dagegen? Oder ist das jetzt was anderes und man kann es nicht vergleichen?


Hier möchte ich dann gerne mal den Bogen zu den Geringverdienern machen, denn das ist ein Problem, das wirklich kritisch ist, von dem man aber kaum was liest oder hört. Scheinbar sind die Menschen, die wenig Geld verdienen, nicht die Wählerzielgruppe von Grünen und Linken.

Paradox, denn eigentlich sollten gerade linke Parteien doch für „die Kleinen“ da sein…?

Ach, unwichtig! Man muss die reichen 10% ködern und ein paar andere, die einfach so mitlaufen, weil sie glauben, was man da verbreitet. Grüne & Co. interessieren sich nicht für die Masse der Bevölkerung.

Die Wählerschaft der Grünen rekrutiert sich zum Großteil aus den gut bis sehr gut verdienenden Teilen der Bürgerschaft. Meist Akademiker mit so viel Geld, dass sie auch die auf uns zukommenden Mehrkosten locker tragen können und somit darin kein Problem sehen.

Klar, als Luisa Neubauer samt Vermögen und als Anteilseignerin einer (linken) Tageszeitung, wären mir die Mehrkosten für meine Flugreisen auch egal. Da kann man dann auch „grün“ wählen und jede Menge Dinge fordern, egal wie realitätsfern sie auch sind. Was weiß denn schon der Pöbel? Das gemeine Volk hat zu spuren, sich zu fügen! Und als Begründung nimmt man einfach irgendwas mit „Klima“ oder „Umwelt“, das zieht immer.

Somit machen also reiche Menschen Politik für Reiche auf Kosten und mit Hilfe der „Armen“, die dadurch noch mehr Kosten an der Backe haben, aber sich toll fühlen, weil diese netten Damen so sympathisch aussehen und sich so toll engagieren.

Da fragt man sich, ob Menschen wirklich so leicht zu manipulieren sind…


Was ist denn jetzt mit den Geringverdienern?

Geringverdiener ist ein Begriff, den ich zunächst definieren möchte. Im Sinne der Sozialversicherung ist Geringverdiener, wer unter speziellen Umständen beschäftigt ist und ein besonders niedriges Gehalt bezieht. Also zum Beispiel Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst oder Azubis mit weniger als 325€ Verdienst im Monat. Darum geht es hier aber nicht!

Hier spreche ich von Menschen, die ganz „normal“ arbeiten und trotzdem wenig Geld verdienen – also von Menschen im Niedriglohnsektor.


Ab wann hat man denn niedriges Einkommen?

Zitat Gabler Wirtschaftslexikon:

„Beschäftigungsverhältnisse, in denen weniger als zwei Drittel des Medianbruttoverdienstes gezahlt werden. Der Niedriglohnsektor wurde in den vergangenen Jahren in Deutschland stark ausgebaut. Er umfasst inzwischen mehr als 20 Prozent der abhängig Beschäftigten.“

Der Medianbruttoverdienst lag 2020 bei 3401€ (Pressestelle Bundestag). Zwei Drittel davon sind 2267,33€.

Wer also weniger als 2267,33€ brutto pro Monat verdient, befindet sich somit im Niedriglohnbereich.

Je nach Bundesland, Krankenversicherung, Kirchensteuer, Steuerklasse usw. sind das 1500-1600€ netto.


Und wie passt das jetzt mit Gender Pay Gap zusammen?

Ganz einfach: Es existiert kein GPG, wie er propagiert wird. Es existieren aber etliche Millionen Menschen, die trotz Vollzeitarbeit im Niedriglohnsektor festhängen. Für diese Menschen muss es wie Hohn klingen, wenn nach Quoten und „gleicher“ Bezahlung geschrien wird, während sie nach Abzug von Miete, Nebenkosten und Essen noch 200€ zum Leben, zum Sparen und für Urlaub, Kleidung, Reparaturen, „Kultur“ und dergleichen haben – wenn überhaupt.


Dafür können die Grünen doch nichts! Die kämpfen doch gegen diese Zustände!

Die Grünen haben diese Zustände erst mit ermöglicht. Unter der Rot-Grünen Bundesregierung wurde die Agenda 2010 initiiert, zu der auch die Hartz-Reformen gehören – somit auch Hartz IV, wie man das Arbeitslosengeld II auch nennt.

Was Rot-Grün damals auf den Weg gebracht hat, war unter anderem ein gelockerter Kündigungsschutz, Erhöhung der Sozialabgaben der Mitarbeiter, Handwerksbetriebsgründungen ohne Meisterbrief, Ausbildung durch Gesellen möglich, Kürzung des Leistungskatalogs der Krankenversicherungen und noch einiges mehr.

Leiharbeit erlebte ebenfalls einen Boom und da man unliebsame Arbeitskräfte nun auch einfacher wieder loswerden konnte, war es noch einfacher Leute zu finden, die für wenig Geld viel arbeiten.

Politik der „Arbeiterpartei“ und der „Grünen“, die gar nicht deutlicher gegen die Menschen gerichtet sein konnte, die sie aus gutem Glauben gewählt haben, für die sie eintreten sollten. Die „Kleinen“ haben den Preis gezahlt.


Ok. Aber das ändert sich ja, wenn die Grünen regieren!

Sicher? Aktuell ist ja „Klima“ das Thema schlechthin. Deutschland rettet die Welt, alle Einwohner, den Planeten und das Universum. Natürlich geht das nicht, aber wir müssen ja Vorbild sein! Wir haben die Pflicht!

Zumindest sagt man das immer in grünen Kreisen. Dass alle anderen Nationen unsere ideologisch verschwurbelten Sperenzchen durch den Neubau von Kohle- Gas- und Atomkraftwerken erst ermöglichen, ist egal. Deutschland ist in 20 Jahren CO2-Neutral und somit besser als der Rest der Welt! Ha!

So oder so ähnlich muss man denken, wenn man den Parolen glaubt, die Baerbock und Co. so von sich geben.

Wer allerdings mit 1500€ pro Monat auskommen muss, den packt das kalte Grausen, wenn er an eine grüne Zukunft denkt. Es ändert sich was, das stimmt. Aber es wird nur noch härter für die, die ohnehin schon wenig haben.

Dank CO²-Steuer und Klimaschutzgesetzen (die das Problem nur verlagern, aber nicht lösen!) darf man seit diesem Jahr (2021) schon tiefer in die Tasche greifen, wenn man mit Öl oder Gas heizt und noch kein Elektroauto hat.

Für 2021 dürfte man mit ca. 100-150€ Mehrkosten beim Heizen rechnen. 2025 muss man schon 300-400€ mehr einplanen pro Jahr. Wer dieses Jahr schonmal Tanken war, weiß wohin der Weg dort geht – unabhängig vom Ölpreis. Fliegen wird ebenfalls teurer, so dass man nicht mehr für kleines Geld in den Urlaub fliegen kann. Fahren geht dann auch nicht, weil bei 1,80-2,00€ pro Liter Benzin fährt man nur noch ungern in Richtung Gardasee oder an die Ostsee, sondern bleibt zuhause bzw. in der Nähe. Jedenfalls wenn man auf sein Geld achten muss.

Für die Zielgruppe von Grünen und Co. sind 10, 20, 50, 80 € Mehrkosten im Monat kein großes Problem. 50€ von frei verfügbaren 3000€ sind eben nur 1,6%. Wenn man nur 200€ „frei“ hat, machen 50€ aber sehr wohl etwas aus – nämlich 25%.

Genau deswegen machen Grüne (und derzeit auch CDU/CSU, SPD und Linke) keine Politik für die kleinen Leute, für die Masse, für die, die Unterstützung brauchen, für die, die sich krummbuckeln und trotzdem knapsen müssen.

Sie machen Politik für die, die sich alles leisten können und es auch weiterhin können werden. Man schreibt einfach nur „Klima“ drauf, und alle finden es gut. Sogar die, die nichts oder wenig haben. Weil sie gutmütig, gutgläubig sind. Weil sie hoffen, dass sich was ändert, dass alles gut wird. Weil sie den Worten glauben, die ihnen entgegengebracht werden.

Dabei geht es nur um Stimmen – und um Macht und Geld.

Der kleine Mann oder die kleine Frau interessiert nicht. Er oder sie ist unwichtig. Dafür macht man keine Politik. Die sollen ruhig weiter jammern, da passiert nichts, denn sie müssen ja arbeiten und haben keine Zeit, irgendwelche Demos zu organisieren. Sie sind zu beschäftigt mit Überleben.

Deswegen wird sich nichts (zum Guten) ändern. Man wird sich arrangieren und das wars dann schon. Die kleinen Leute schlucken, denn das kennen und das können sie. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.


Fazit

Wer wenig hat, wird bald noch weniger haben und niemand macht etwas dagegen. Erst recht nicht die, die sich als „Retter der Welt“ darstellen und angeblich für „Gerechtigkeit“ kämpfen. Aber man kann ja wunderbar mit „Diskriminierung“ und „Gender Pay Gap“ davon ablenken und somit dennoch die Stimmen von denen abgreifen, die zukünftig am Meisten unter dieser Politik zu leiden haben werden: Menschen im Niedriglohnsektor – und das sind nunmal oft Frauen – in der Altenpflege, in der Gebäudereinigung, im Gastgewerbe, in Teilzeit …. sie wählen grün, weil sie gerecht bezahlt werden wollen (was schon längst der Fall ist) und bekommen als Dankeschön Mehrkosten aufgedrückt.

Es ist zum kotzen…

Echte Probleme werden – wenn überhaupt – nur am Rande angesprochen, während Probleme, die gar keine sind, zum Erzfeind erklärt werden, einem Fanal gleich, dem die schlagzeilenlesende Masse nur zu gerne folgt. Es wird nicht hinterfragt und am Ende sucht man dann eben einen Schuldigen, wenn man an der Tankstelle steht oder die Nebenkostenabrechnung erhält. Nur man selbst hat nichts falsch gemacht, als man entsprechend gewählt hat. Schuld haben immer „die anderen“.

Politischer Hass im TV

Dank Stromausfall (Nummer 2 dieses Jahr) und anschließendem Internetausfall, habe ich mich gestern mal wieder mit linearen TV beschäftigt. Streaming ohne Internet ist eben schwierig 😁

Allerdings musste ich feststellen, dass ich nichts verpasst habe. Außer zu Trash TV-Terminen schaue ich ja kein „richtiges“ Fernsehen mehr, daher dachte ich, dass vielleicht doch mal was Interessantes zu sehen wäre.

Es gibt immer noch diesen ÖR-Sender, der quasi rund um die Uhr Hitler-Dokus zeigt. Dann noch jede Menge „Nachrichten“ und „Talkshows“ … und irgendwelche schlechten Serien aus Deutschland für Leute, denen das Lesen von Groschenromanen zu anstrengend ist.

Ach ja: und Hass gibts auch jede Menge neuerdings. Zumindest auf „Das Erste“ und dem „ZDF“.

Linke Asoziale, die Autos und anderes abfackeln, Polizisten zusammenschlagen und gegen alles „Kapitalistische“ hetzen, werden fast schon gelobt. Öffentlich. Aber gut, das mag damit zusammenhängen, dass „links“ bald offiziell die Richtung vorgibt, wie und was wir zu tun, zu lassen und zu denken haben. Da möchte man sich schonmal anbiedern.

Fassen wir zusammen:

  • Linke Gewalt ist ok. Vor allem am 1. Mai und wenn’s gegen „die Reichen“ geht. Natürlich muss korrekt gegendert werden.
  • Die Grünen sind supertoll und Annalena Baerbock ist gebildet (das ist die, die Kobold abbauen Strom im Netz speichern will).
  • Außerdem wünschen die ÖR noch einen „schönen Kampftag“ am 1. Mai (wenn auch fast nur dem weiblichen Teil der Bevölkerung*innen:/-;“). Natürlich flankiert von Marx und Engels.

Müsste da nicht das Anti-Hass-Gesetzdings greifen? 🤔

Ich habe jetzt erstmal alle ÖR-Sender aus der Programmliste gelöscht. Diesen Hass, diese Hetze muss ich nicht auch noch im TV haben, so selten ich das auch nutze.

Die Originaltweets wurden übrigens von den Verantwortlichen gelöscht, nachdem es selbst für Socialist Media zu abartig war, Gewalt zu verherrlichen, so offen zu hetzen und Wahlkampfwerbung für die #Grünen zu machen. Und das will was heißen 😁

Liebe #Neuland-Hetzer: Das Netz vergisst nicht. Da könnt ihr löschen wie ihr wollt.

Mit Hass und Lügen gewinnt man viel

… zumindest in der heutigen Hochzeit der intoleranten Egomanen. Ein paar aktuelle Beispiele:


Da entwickeln 2 Männer (!) – zusammen mit ihren Mitbewohnerinnen – ein Hygieneprodukt für Frauen (!!), das man mögen kann oder auch nicht. Früher wurde etwas einfach nicht gekauft, wenn es nicht gefällt. Heute gibts Mord- und Gewaltdrohungen. Was erdreisten sich diese toxischen Patriarchen?! Aber Gewalt, Hass und Hetze wirken eben und wir geben nach. Somit wird das weitergehen. Der Pöbel und der Mob bekommt schon was er/sie/es will. Egal wie.

Ob das genauso abgelaufen wäre, wenn da 2 Frau*innen gegründet hätten?


Kobold-Anna ist Kanzlerkandidatin der Grünen. Man muss nur lange genug die Wahrheit verbiegen und Minderheiten hofieren, die in Socialist Media Werbung für einen machen, schon kommt man als radikale Partei auf Werte, die einen befähigen, einen Kanzlerkandidaten zu stellen. Besonders auffällig ist der Stimmenzuwachs seit Fukushima und der vehementen Behauptung, bei dem dortigen Atomunglück seien tausende Menschen gestorben. Fast umgehend schossen die Stimmen für die Grünen in die Höhe, sie stellten kurze Zeit später das erste Mal einen Ministerpräsidenten und arbeiten seitdem erfolgreich mit Hetze und Manipulation daran, endlich 83 Millionen Menschen regieren zu können. Sie machen Politik für (sehr) wenige Menschen, die jedoch umso lauter sind und daher als viele erscheinen. Angst und Chauvinismus wirken eben immer. Besonders beim einfach gestrickten Wähler. Hilfreich dabei ist natürlich auch ein Gendersender wie ProSieben, der vorbildliche journalistische Arbeit leistet und für Qualitätsfernsehen bekannt ist.


Auch vor TrashTV macht die ideologisische Bewegung nicht halt. Prinz Marcus äußert sich betrunken homophob („Alkohol ist keine Entschuldigung.“) und wird auf heftigste abgestraft. Calvin Kleinen benimmt sich alkoholisiert wie der asozialste Mensch der Welt („Wenn du nicht betrunken bist, bist du voll ok, deswegen nominiere ich Patricia.“) und alles ist tutti (siehe Exit-Zeremonie Folge 2). Dank Shitstorm unterzog Sat1 die bereits abgedrehten Folgen einer erneuten Prüfung und hat bei Folge 2 knapp 30 Minuten herausgeschnitten. In den geschnittenen Minuten wurde gezeigt, wie manipulativ Katy Burak Bähm agiert und wie die restlichen Kandidaten darauf reagierten. Natürlich mit Streit. Man dürfe solche Szenen nicht ohne Kontext zeigen. Gilt scheinbar nicht für jede Szene… und es hindert einen auch nicht daran, Mobber wieder einzuladen. Ob nun wegen Streit geschnitten wurde oder ob man Katy Bähm nicht schon wieder als „Opfer“ zeigen wollte – oder als Täter? – werden wir wohl nicht erfahren.

Update 20.04.2021, 18:44 Uhr: Promis unter Palmen wird nicht weiter gezeigt, da heute Willi Herren (45) gestorben ist.


Im Fußball gehts oft heiß her und auch hier dreht der Hass-Mob auf. Friedhelm Funke ist ein Rassist, weil er etwas nicht gesagt hat. Er hat wohl gemerkt, dass er bei einem falschen Wort von der intoleranten Woke-Sprachpolizei abgestraft werden würde und demzufolge versucht, sich irgendwie zu retten. Doch wen der wütende Pöbel einmal auf dem Schirm hat, den macht er fertig. Dem muss man zeigen, was Frieden, Toleranz und Rücksicht bedeuten. Das Statement des 1. FC Köln half da wenig. Ebenso wie das Statement von Bayer Leverkusen. Also aufgepasst, was ihr sagt. Und was ihr nicht sagt.


Das war nur diese Woche. Und es ist erst Dienstag.

Eine Woche im Jahr 2021, beherrscht von satten, gelangweilten, ankerlosen Menschen ohne Platz in einer Gesellschaft, die darauf ausgelegt und angewiesen ist, dass man zusammenhält, zusammenarbeitet. Dass es Regeln, Grenzen und Werte gibt. Man möchte sich nicht anpassen. Anpassen muss sich die Gesellschaft. Wenn es nicht mit Manipulation klappt, dann mit offenen Lügen. Wenn das auch nicht hilft, greift man auch mal zu Drohungen und Gewalt.

Wer sowas wirklich will, sollte sich bewusst sein, dass in einer Anarchie, in grenzenloser Freiheit, derjenige Recht hat, der stärker ist. Spätestens dann ist das Geschrei nach Regeln und Grenzen groß. Natürlich nur für „die anderen“ 😉

Fukushima / Atomausstieg

Der eine Tote wurde übrigens 2018 anerkannt. Man nimmt an, dass die Krebserkrankung unter Umständen beim Atomunglück ihren Ursprung gehabt haben könnte.

Ein Toter.

Ein Toter reicht aus, um von „todbringender Strahlung“ und „Verseuchung für viele Jahre“ zu reden, Deutschland einen Hau-Ruck-Ausstieg aufzuzwingen, der weder der Umwelt, noch dem Bürger irgendwas bringt.

Ich könnte hier alle Aussagen und alle Panikmache aufführen und kommentieren, doch wird das dann ein sehr langer Beitrag. Daher lasse ich es bei weiterführenden Links, die etwas mehr Realität in den Ökowahnsinn der heutigen Aktivistinnen bringen.

Ein Toter durch Atomunglück bestätigt (BBC)

Fukushima und der Mandela-Effekt (Tichys Einblick)

UNSCEAR-Report 2020 zu Fukushima (UNSCEAR)

Was wirklich gefährlich ist (Prof. Gerry Thomas, YouTube)

Fukushima und Tritium (Quarks)

Grüne Kreativwahrheit 1 (Wirtschaftswoche, unten)

Grüne Kreativwahrheit 2 (Welt)

Profiteure der Panikpolitik (FAZ)

Energiewende schlecht konzipiert (Handelsblatt/Bundesrechnungshof)


Fassen wir zusammen:

  • Die freigesetzte Strahlung war und ist ungefährlich
  • Eine Verseuchung des Meerwassers findet nicht statt
  • Röntgen ist belastender als hektoliterweise „Fukushimawasser“ zu trinken
  • Das „verseuchte“ Gebiet ist schon längst wieder bewohnbar
  • Der Vergleich mit Tschernobyl hinkt extrem
  • Atommüll kann problemlos (aber nicht restlos) recycelt werden
  • Kurz nach dem Unglück schürten die Grünen Panik und feierten umgehend einen Wahlerfolg, stellten das erste Mal einen Ministerpräsidenten und schlachten seitdem die Toten durch Erdbeben und Tsunami gnadenlos für ihre Zwecke aus
  • Angst funktioniert und treibt die Menschen in die Arme von Neppern, Schleppern, Bauernfängern
  • In der Konsequenz erwarten uns belegbar teurer Strom, mehr Abgaben, unsichere Energieversorgung

Gut, was will man erwarten von einer Partei, die mit Angst und Hass Wahlkampf führt und sich bei der Entscheidung, ob man sexuellen Missbrauch härter bestrafen soll, enthält..?

Warum sagt man nicht einfach: „Hey, lasst uns aussteigen. So schaffen wir neue Märkte und Bedarfe, weil so wie bisher lebt unsere Industrie keine 50 Jahre mehr und nebenbei tun wir noch was für die Umwelt.“

Warum muss man was erfinden, was vorschieben? Es wirkt! Wer Angst hat, macht viel mit, nimmt viel in Kauf. Auch Dinge, die man eigentlich nicht will. Die Angst soll verschwinden – nichts anderes zählt. Auch keine Fakten oder das Parteiprogramm oder die Geschichte…


Lest euch die verlinkten Artikel durch und macht euch selbst ein Bild.

Ich für meinen Teil werde diese Partei voller hasserfüllter Egomanen und Manipulatorinnen nicht unterstützen. Wer Tote missbraucht und wem missbrauchte Kinder egal sind – nichts anderes bedeutet es, wenn man sich enthält! – der darf nirgendwo irgendwas regieren!

Welt-Autismus-Tag 2021

Ja, sowas gibt’s.

Aber wenn wir ehrlich sind: was bringen diese „Tage“, die es gefühlt für allen möglichen Kram gibt?

Es gibt keine Sondersendungen, keine Paraden, keine Demos.

Autisten leben mitten unter uns und machen das, was andere gar nicht in Erwägung ziehen: sie passen sich an, so gut es geht.

Wobei ich hier explizit für Asperger-Betroffene spreche, die es noch etwas „leichter“ haben und je nach schwere des Syndroms oftmals gar nicht so sehr auffallen. Meist erscheinen sie eifnach nur wunderlich, irgendwie „seltsam“ und das war’s.

Logisch, wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie Aspis sind. Da werden – gerade bei Frauen – oftmals abstruse Diagnosen gestellt, die einige Symptome erklären und schnell zu identifizieren sind. AD(H)S, Borderline, Burnout, allgemeine Zickigkeit (ja, auch das gab’s offiziell) oder ganz simpel: die Hormone!

Das mag auch oft zutreffen, doch eben nicht immer. Aber um Asperger zu diagnostizieren, braucht man jede Menge Erfahrung. Und Zeit. Und Geduld.

Jemand, der auf Asperger bei Kindern spezialisiert ist, ist nicht geeignet, um dies bei Erwachsenen zu diagnostizieren oder zu „behandeln“. Es gibt sogar recht wenige Anlaufstellen für Erwachsene, die sich meist an Universitäten wenden müssen, wenn sie einen entsprechenden Verdacht haben. Mit einem Besuch beim Hausarzt oder beim „normalen“ Psychologen um die Ecke ist es hier nunmal nicht getan.

Aber trotz dieses speziellen Tages weiß kaum einer, was Autismus ist. Noch weniger können etwas mit „Asperger“ anfangen. Klar, durch Klima-Greta wurde der Begriff etwas in die Öffentlichkeit gerückt. Das war’s dann aber auch. Ich gehe sogar so weit, dass dieses Herumreiten auf ihrem Aspi-Sein geschadet hat, wenn es um die Akzeptanz, um Differenzierung geht.

Aspis haben durchaus viele positive Eigenschaften, aber eben auch Beeinträchtigungen. Ich sehe das an mir recht gut.

Ich habe ein sehr klares und ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, lasse mich nicht so leicht von Zwischentönen in die Irre führen, gehe den Dingen schnell auf den Grund, während sich Nicht-Betroffene schnell mit Überschriften und einfachen Erklärungen zufrieden geben, Gerechtigkeit relativieren und in Grautönen sprechen und argumentieren.

Allerdings befähigt das nicht dazu, dass man auch Lösungen für Probleme anbietet, die praktikabel sind. Aspis finden oftmals Lösungen, auf die Nicht-Betroffene gar nicht kommen würden, doch je größer der Maßstab wird, desto mehr muss man auch die Zusammenhänge berücksichtigen.

Lösungen, die Aspis erarbeiten, sind oft sehr pragmatisch und effektiv. Das macht sie zu wertvollen Mitarbeitern in Unternehmen und auch zu geschätzten Ratgebern im privaten Bereich. Geht es jedoch um globale Angelegenheiten, die viele Millionen Menschen und Existenzen betreffen, sollte man ihnen die Lösungsfindung nicht allein überlassen.

Sie finden dann zwar (mindestens) eine Lösung, die auf das Problem passt, jedoch priorisieren sie auch entsprechend. Sprich: Die Lösung des Problems steht im Vordergrund. Alles andere ist in dem Moment unwichtig(er). Der gefundenen Lösung muss sich alles andere und jeder andere unterordnen. Es gibt keinen anderen Weg.

Bei Greta wurde diese Eigenschaft instrumentalisiert und gezielt vermarktet. Wer erinnert sich nicht an ihren grotesken Auftritt in den USA… „How dare you?!“

Aus ihrer Sicht war das vollkommen in Ordnung, stehen doch „die Mächtigen“ der Lösung des Klimaproblems im Weg. Die Menschen hinter Greta wussten und wissen ganz genau, wie sie solche publikumswirksamen Auftritte triggern können, wie sie tickt, was sie tun müssen, damit sie wahrgenommen wird. Es ist nicht anders als bei einer PR-Agentur und ihren Popstars.

Aspis haben oft ein Ziel und verfolgen es bis zum Schluss. Wenn man das für bestimmte Zwecke ausnutzt, ist das effektiv, schafft Aufmerksamkeit und Medienpräsenz, aber es ist und bleibt eine Form des Missbrauchs.

Und es schadet denen, die ihren Alltag mit Asperger und anderen Störungen des Autismus-Spektrums bestreiten müssen. Durch dieses gezielte Fokussieren haben die Macher von Greta nicht nur einer guten Sache geschadet, sondern auch alle Aspis auf ein Level mit der „ungezogenen Göre“ gestellt. Dabei ist Greta hier in Wahrheit Opfer, wurde missbraucht und hat mitgemacht, weil sie daran geglaubt hat, dennoch etwas bewirken, ihrer Lösung näherkommen zu können..

Aspis sind nämlich nicht nur ehrlich, sie sind auch loyal. Man kann sich auf sie verlassen – und solche Menschen werden nur allzu gerne benutzt.

Vielleicht sollte man sich an einem solchen Gedenktag an diese Besonderheiten erinnern, den Blick auf die Hintergründe werfen… oder versuchen, für einen Tag mal wie ein Aspi zu denken.

Immerhin sind Schätzungen zufolge zwischen 1 und 2 % der Bevölkerung davon betroffen. Das entspricht etwa 830.000 bis 1.660.000 Menschen.


Es gibt 1.000.000 Veganer – dafür wird Werbung gemacht, es gibt spezielle Supermärkte, große Events, Kampagnen, Demos, …. bei ungefähr gleich vielen Aspis gibt’s nichts Vergleichbares.

Wir haben 394 „Diverse“ und ca. 100.000 Intersexuelle – dafür gibt es neue Formulare, die alle Bürger benutzen müssen, es wird versucht, allen das Gendern aufzuzwingen, Paraden, Online-Kampagnen und Demos werden veranstaltet, Sondertoiletten und sogar Lehrstühle installiert … bei 8-16x so vielen Aspis passiert nichts Ähnliches.

Aspis lassen sich nicht so gut vermarkten, sie haben keine Lobby. Da geht es ihnen nicht anders wie den 300.000 – 1.000.000 missbrauchten Kindern in Deutschland…

Aufgrund ihres strikten Gerechtigkeits- und Moralkodex‘ wechseln sie auch nur selten ihre Ansichten. Da müssen schon wasserdichte Argumente angebracht werden – doch wer hat die denn heute noch? Wer nimmt sich denn noch die Zeit für eine Diskussion?

Heute wird fast sofort irgendeine „Keule“ rausgeholt: Entweder Rassismus oder Nazi oder Frauenhass oder Homophobie. Eine Diskussion ist da doch gar nicht mehr möglich.

Ich als Aspi erachte es als Zeitverschwendung, mit dieser Art Mensch zu reden. Es ist selten, dass jemand wirklich offen spricht, nicht nur überreden, sondern überzeugen möchte – ein Unterschied, den auch kaum noch wer zu kennen scheint.

Kampfbegriffe, Slogans, Hashtags lassen sich schnell verbreiten – und Halbwahrheiten, Halbwissen ebenfalls. Die meisten Menschen fallen darauf herein, glauben den (nachweislich falschen) Quatsch wie „zehntausende Atomtote in Fukushima“ oder „Frauen verdienen 20% weniger weil sie Frauen sind“.

Das macht sich gut, damit fängt man leichtgläubige Wählerstimmen.

Wer prüft schon nach? Und selbst wenn, ist es meist zu spät. Dann hat das Bombardement aus „Fake Facts“ schon gewirkt. In Fukushima ist niemand durch das Reaktorunglück gestorben (ok, 1 (!) wurde 2018 nach einer Krebserkrankung entsprechend zugeordnet), das Gebiet ist nicht auf Jahrtausende hinweg verseucht und Frauen verdienen lediglich 2-7% weniger als Männer in vergleichbaren Berufen, Branchen und Qualifikationen, wahrscheinlich weil sie weniger „hart“ oder „vehement“ verhandeln, sich unter Wert verkaufen, zu schnell Angebote annehmen, weniger risikobereit sind. Das sind dann aber erzieherische Probleme und haben mehr mit Eigenverantwortung zu tun. Aber wie gesagt: damit holt man keine Stimmen.

Das geht mit „Katastrophen“ besser. Nach Fukushima erhielten die Grünen einen extremen Zuwachs an stimmen und stellten kurz nach dem Unglück mit zu dem Zeitpunkt NULL Toten zum ersten Mal einen Ministerpräsidenten. Sie haben diesen Vorfall schamlos ausgenutzt und damit die knapp 20.000. Opfer von Erdbeben und Tsunami verhöhnt.


Deswegen will ich solche Leute nicht in meinem Leben haben. Weder aktive Politiker, noch deren Wähler. Ich unterstütze keine offensichtlichen Manipulatoren und wer trotz Fakten weiter an deren Lügen glaubt und auf diesen falschen Basisinformationen begründete Verhaltensweisen für Millionen durchdrücken will, ist in meinen Augen 60-90 Jahre zu spät geboren worden.

Sie haben sich ja sogar entschuldigt, dass sie gelogen haben. Allerdings erst nach längerer Zeit. Da hatten sie schon genug profitiert und konnten sich gönnerhaft geben. Wer einmal geködert wurde, am Haken hängt, den bringen auch Fakten oder die Wahrheit nicht mehr davon weg.

Es fühlt sich einfach super an, wenn da jemand ist, der für „das Gute“ kämpft. Dass es gar nichts zum Bekämpfen gibt, dass es weder „zehntausende Atomtote“ gab, noch Frauen beim Gehalt diskriminiert werden, ist egal. Man kämpft! Es wird was getan!

Als würde man Leute bewundern, die proaktiv löschen. Alle drei Tage stehen irgendwelche Spinner vor der Wohnung, werfen die Fenster ein und fluten die Zimmer mit 5 Kubikmetern Löschwasser.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich. Genau wie die Forderungen der Grünen. Genau wie jede Stimme, die diese Partei erhält.

Man muss nur mal hinter die Fassade schauen.

Doch wer hat schon Zeit dafür? Oder Lust? Wer will schon erkennen müssen, dass er sich geirrt hat?


Vielleicht ist der Welt-Autismus-Tag eine gute Gelegenheit, Dinge zu hinterfragen, sich mal mit Hintergründen zu befassen und damit, was wirklich wichtig ist: nämlich die Menschen in all ihren Facetten.

Menschen brauchen keine idiotischen Quoten oder Kampfbegriffe. Menschen brauchen echte Akzeptanz und keine, die gesetzlich oder durch Aktivisten-Kasper aufgenötigt wird. Druck erzeugt Gegendruck, das dritte Newtonsche Gesetz greift eben auch hier.

Durch Quoten, Forderungen und „Lösungen“ für Probleme, die es gar nicht gibt, schafft man erst deren Grundlage, schafft erst Hass, sorgt so selbst dafür, dass die angeprangerten Probleme überhaupt erst entstehen. Und schon hat man eine wunderbare Rechtfertigung für die Lösungsstrategien.

Dass sie von Anfang an unnötig waren und nur etwas lösen wollen, was sie selbst geschaffen haben, ist da uninteressant. Der Mob hat übernommen und shitstormt fröhlich durch die Welt.

Sinnlos. Unbegründet. Schädlich…


Manchmal denke ich, dass die Welt angenehmer wäre, wenn es mehr Autisten gäbe, mehr Aspis. Zumindest würde der Ehrlichkeitsfaktor extrem steigen und es wäre viel ruhiger. Passend, dass heute Karfreitag ist, ein stiller Feiertag, an welchem Ruhe gesetzlich verordnet ist.

Andererseits könnte man sich dann auch nicht über grüne Trottel und Spinner:-*/innen aufregen. Aber irgendwas ist ja immer 😀

Trotz Gegenwehr: Endlich ist es geschafft

Die Gesetzesänderung bzgl. sexuellem Missbrauch von Kindern ist nun durch.

Lange haben sich Grüne und SPD dagegen gewehrt, blockiert, gebremst… Jahre und Jahrzehnte. Doch nun ist es geschafft.

Sexueller Missbrauch ist offiziell ein Verbrechen und kein Vergehen mehr!

Bewährung gibts nur noch in Ausnahmefällen, U-Haft wird einfacher möglich, schwerer Missbrauch bleibt lebenslang im BZR gespeichert.

https://www.tagesspiegel.de/politik/am-meisten-kritisierter-punkt-bleibt-erhalten-bundestag-will-neues-sexualstrafgesetz-verabschieden/27036550.html

Beschlossen haben das übrigens CDU, SPD (man höre und staune!) und AfD.

Enthalten haben sich FDP, Grüne und Linke.

Während die Regierungsfraktionen und die AfD für den Beschluss stimmten, enthielten sich Grüne, Linke und die FDP. Hauptkritikpunkt war bei den drei Fraktionen, dass es strafrechtlich keine Unterscheidung zwischen schwerem Missbrauch und einem minderschweren Fall mehr gebe.

Eine Enthaltung sagt nicht „ja“, sie sagt auch nicht zwingend „nein“. Sie sagt „macht ihr mal, mir ist es egal“.

Wem Kinder „egal“ sind, der darf nicht regieren. Niemals! Niemanden! Nirgendwo!

Liebe Jünger der Genderparteien, von Gratisgeld, Kuscheljustiz und Staatsdoktrin, von Kommunismus und Sozialismus, Energiewende, Klimahorrorszenarien und Eigenheimhass, die ihr einen Staatsakt daraus macht, wenn jemand als Kind im Karneval Indianerhäuptling werden will und die ihr dem weitaus größten Teil der Bevölkerung verbietet, „normal“ zu sein: ihr seid widerlich!

Eure Stimmen gehen an Menschen, die nicht nur (geschickt) Hass schüren, sondern auch an Leut*innen, denen Kinder scheißegal sind – sonst würde man sich nicht enthalten!

Bei sexuellem Missbrauch gibt es keine „minderschweren Fälle“. Es sind Menschenleben, die unwiderruflich zerstört werden – und Bewährung schreckt niemanden ab!

Intelligenzbestie

Ein Wort, das wohl jeder kennt.

Und eines, das mich wütend macht.

Wie kann es sein, dass in einer Gesellschaft – egal welcher – die ein gewisses Maß an Zivilisation erreicht hat, nicht mehr mit Keulen hinter Tieren herrennt, nicht mehr an Beeren lutscht und hofft, nicht zu sterben oder krank zu werden, Intelligenz als etwas Negatives angesehen wird?

Klar, wenn man so offen fragt, wird man wohl kaum jemanden finden, der Intelligenz als grundsätzlich negativ ansieht. Trotzdem lernen unsere Kinder schon in der Schule, dass man besser nicht als „Streber“ gilt, dass man kein „Klugscheißer“ sein soll und „Intelligenzbestien“ auch nicht so beliebt sind.

Warum regt sich da niemand drüber auf? Warum sagt da niemand was?

Wer ein „Streber“ ist, ist in der Schule im Abseits. Von den „coolen“ und „beliebten“ Schülern wird man drangsaliert oder mit Glück nur ausgenutzt. Ein Streber zu sein, ist nicht erstrebenswert. So scheint es zumindest.

Wer groß, stark, sportlich, gutaussehend ist, der ist beliebt, der wird geschätzt, hat es einfacher im sozialen Umgang mit den Mitschülern. Sowas ist erstrebenswert, aber Intelligenz? Braucht man nicht. Sieht man ja auch nicht. Kann man nicht mit angeben, denn dann wird man wieder aufgezogen, beschimpft, ausgenutzt. Zu Parties wird man nicht eingeladen, wenn man schlau ist, denken kann und will, wenn man auf diese Weise anders ist.

Über diese Form der Diskriminierung, die wirklich alle Bevölkerungsschichten betrifft, wird nicht diskutiert. Im Gegenteil. Die obigen Schimpfwörter halten sich bis weit ins Erwachsenenleben, auch wenn es weniger wird, weil dann auch die weniger intelligenten Menschen langsam begreifen, dass Intelligenz etwas Positives ist.

Dabei muss man nicht einmal hochbegabt sein, um Teil dieser Zielgruppe zu sein. Ein überdurchschnittlicher IQ genügt völlig. Ab IQ 115 wird die Luft schon sehr dünn, denn dieser Wert bedeutet, dass 85% (!) der Bevölkerung weniger intelligent sind, als man selbst. Das sind auf 83 Millionen Deutsche gerechnet 70,5 Millionen Menschen, die weniger intelligent sind als jemand, der einen IQ von 115 erzielt hat.

Als „hochbegabt“ gilt man ab einem gemessenen IQ von 130 (nein, diese Internet-IQ-Tests sind NICHT aussagekräftig ;-)), was gleichzeitig Zugangsvoraussetzung für Mensa ist. In diesem Fall sind 98% (!) der Referenzbevölkerung weniger intelligent als man selbst – oder auf Deutschland bezogen eben 81,3 Millionen Bürger. Hier sieht man übrigens auch sehr gut, dass nun wirklich nicht jedes Helikopterkind hochbegabt sein kann, auch wenn Mama und Papa das bestimmt anders sehen 😉

Intelligenz ist normalverteilt. Das bedeutet, dass die obigen Beispiele auch für „Dummheit“ gelten. Sprich, wenn man einen IQ von 85 hat, ist man dümmer als 85% der Referenzgruppe und bei einem IQ von 70 sind 98% intelligenter als man selbst.

Der durchschnittliche IQ liegt bei 100. 50% sind darunter, 50% darüber anzusiedeln, dargestellt durch eine Glockenkurve – eben „normalverteilt“. Die Bereiche sind gleichmäßig auf beiden Seiten verteilt.

Um mal zu verdeutlichen, was das bedeuten kann – überspitzt gesagt natürlich: Ein Hochbegabter (IQ 130), der mit einem normal intelligenten Menschen (IQ 100) interagiert verhält sich in etwa so wie ein normal intelligenter Mensch zu einem Schwachsinnigen (IQ 70).

Das mag arrogant klingen, ist aber simple Mathematik. Jetzt stelle man sich als normal intelligenter Mensch vor, jemand mit IQ 70 (Forrest Gump lag glaube ich bei 75) will jemandem mit IQ 100 erklären, wie die Welt funktioniert, dass dieser alles falsch sieht, keine Ahnung hat und der Intelligentere sich gefälligst anpassen soll.

Selbstverständlilch würde man nicht auf die Idee kommen, auf diesen „Dummen“ zu hören. Schließlich ist man ja intelligenter. Aber genau diese „Intelligenteren“ verhalten sich genauso gegenüber noch intelligenteren Menschen. Nur scheint das in Ordnung zu sein. Sollen sich doch die Schlauen anpassen, zurückhalten, Rücksicht nehmen und sich nicht als intelligenter hinstellen…

Hochbegabte Menschen werden anders behandelt als ihre Gegenstücke auf der linken Seite der Kurve. Wenn man unterdurchschnittlich intelligent oder sonstwie zurückgeblieben ist, wird man bemitleidet, bekommt Hilfe, Unterstützung, „Respekt“. Als Hochbegabter ist man der Arrogante, der Besserwisser, ein Streber ohne Freunde, Nerd, Geek, Klugscheißer, Schlauberger und so weiter. Hilfe? Unterstützung? Respekt? Selten. Anerkennung? Lob? Vielleicht von manchen Lehrern … mit Glück.

Selbst später im Arbeitsleben ändert sich das nur langsam. Oft genug ist es ratsamer, nicht zu zeigen, dass man intelligent(er) ist. Man wird es nicht leicht haben. Man ist gezwungen, geschickt und verdeckt vorzugehen. Man muss einen sehr großen Teil seiner geistigen Kapazität dafür aufwenden, nicht negativ aufzufallen, sich anzupassen, Taktiken und Strategien zu entwickeln, um sein Potenzial in etwas Positives verwandeln zu können.

Als Hochbegabter erhält man keine Unterstützung und selten Förderung. Hier sind private Schulen klar im Vorteil, und das lassen sie sich sehr gut bezahlen. Als Hochbegabter muss man Rücksicht nehmen, sich zurückhalten, Zielscheibe sein, unbeliebt die Schulzeit hinter sich bringen (natürlich gibt es auch Ausnahmen) und ja aufpassen, dass man nicht zeigt, dass man etwas besser kann, weiß, macht als die meisten anderen.

Niemand mag Klugscheißer.

Paradox, wenn man bedenkt, dass es intelligente Menschen braucht, um Fortschritte zu machen – egal wobei. Schlimm finde ich, dass auch durch diese Prägung seitens Eltern und anderen Kinder, von Lehrern und Erziehern eine Gesellschaft als Ganzes ausgebremst wird.

Wir orientieren uns nach „hinten“ anstatt nach „vorne“. Wir nehmen so sehr Rücksicht auf die Schwächsten, dass wir die Starken sich selbst überlassen. Die ziehen schon weiter, die packen das. Die sind ja stark. Die müssen ja die Schwachen mitziehen.

Dass die Starken irgendwann aber nicht mehr können, sieht man nicht. Es gibt genau so viele Starke wie Schwache – 15% jeweils. Die Starken ziehen die Schwachen mit – und sollen dann noch für Fortschritt und Innovationen sorgen? Wie soll das gehen?

Jeder bekommt Anerkennung heutzutage. Anerkennung für „den Versuch“ oder nur fürs Teilnehmen. Der Gedanke oder der Wille zählt, nicht die Leistung an sich. Hauptsache man hat’s versucht. Das ist ein Lob Wert, da gibts Urkunden für. Alles, damit sich niemand als Durchschnitt oder drunter fühlt. Nur für die „besseren“ gilt das nicht. Sind sie nicht herausragend, werden sie auf eine Stufe mit den anderen herabgesetzt. Bringen sie Leistung, müssen sie sich zurückhalten oder zusätzlich noch für die Schwächeren mitdenken, mitarbeiten. Wer intelligent ist, hat Last, ob er will oder nicht. Wer weniger intelligent ist, kann immer nach Unterstützung verlangen, sie sogar erwarten. Intelligentere müssen darum kämpfen.

Sollte man sich nicht lieber an den Starken orientieren, ihnen nacheifern, versuchen, genau so viel zu leisten, danach streben, mehr aus sich zu machen? Gut, man könnte sich dann nciht mehr auf seinem aktuellen Stand ausruhen, müsste mehr machen um mithalten zu können. Aber es würde die Starken entlasten, die dann wiederum besser die Schwachen mitziehen könnten. Es bliebe noch etwas übrig für unsere Zukunft. Wäre doch toll, oder?

In unserem Grundgesetz ist der Minderheitenschutz verankert. Ein hohes Gut und auch etwas, das eine Gesellschaft braucht, um dauerhaft zu funktionieren. Doch wir interpretieren „Minderheit“ oft sehr einseitig, die letzten Jahre auch gerne nach Belieben. Hochbegabte sind ebenfalls eine Minderheit – 2% der Bevölkerung. Doch von ihnen wird stets nur gefordert. Wer schützt die Intelligenzbestien, die Streber vor den Schlägern, den Prolls, den Checkern, Diggan, Vallahs und Aldas? Vielleicht zielt ja darauf die geplante Änderung des Grundgesetzes durch die Grünen ab? Wobei…. wer diese Leute kennt, weiß, dass sie nur bestimmte Minderheiten schützen oder vielmehr grundgesetzwidrig bevorzugen wollen – und das sind gewiss nicht die „Starken“, die eine Gesellschaft voran bringen können und sollen.

Wer sorgt dafür, dass man sich nicht mehr schämen muss, wenn man intelligenter ist als andere und dass man sich nicht mehr entschuldigen muss, wenn man etwas besser weiß, sieht, erkennt, macht als der Durchschnittsbürger? Wenn heute jemand offen sagt, wen oder was er im Schlafzimmer so bevorzugt, schreit man „PRIDE“ und feiert diese Person. Sagt jemand öffentlich, dass er intelligenter als 98% der Bevölkerung ist (IQ130+), wird er beschimpft, lächerlich gemacht, ist ein arroganter Arsch und soll den Mist gefälligst für sich behalten…

Sind viele Menschen wirklich noch so zurückgeblieben, dass sie auf primitivste Dinge mehr Wert legen, sie mehr schätzen als geistige Leistungsfähigkeit? Dicke Titten, Sixpack, gezupfte Augenbrauen – das scheint heute mehr denn je zu zählen. Social Media macht es ja auch leicht, sich mit Bildern und Videos zu präsentieren und zu profilieren. Aber Intelligenz kann man nicht fotografieren, nicht filmen. Intelligenz schert sich nicht um Herkunft oder Geschlecht, ob man gerne Steak oder Sellerie isst. Intelligenz ist keine eigene Leistung, aber sie ist ein Brandmal für die „Betroffenen“ – und die haben keine Lobby. Im Gegenteil. Die haben’s ja gut, sollen still sein und gefälligst Rücksicht nehmen!

Viele „intelligente“ Menschen sind depressiv und vereinsamen nicht selten, eben weil sie anders sind. Aber dieses „anders“ ist eben Schwachen vorbehalten. Intelligente dürfen keine Opfer sein. Können sie auch gar nicht. Dieses verquere Denken ist in den meisten Köpfen vorhanden – ähnlich wie das fatale „Mann = Täter, Frau = Opfer“, was durch das Gendern noch zementiert wird und so für ein extrem stereotypes Geschlechterbild sorgt.

Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Nicht jeder Intelligente ist erfolgreich, reich, berühmt. Nicht jeder Berühmte, Reiche, Erfolgreiche ist intelligent. Das darf man nicht vergessen! Man kann durchaus massig Kohle scheffeln und trotzdem dumm wie Brot sein. Genauso umgekehrt. Die Wahrscheinlichkeiten sind natürlich entsprechend hoch bzw. niedrig. Hier darf man nicht den Fehler machen, und Kausalitäten aus falsch verstandener Political Correctness umkehren. Wer erfolgreich ist, ist wahrscheinlich intelligent(er). Man ist auch nicht arm, weil man „unten“ ist, man ist „unten“, weil man arm ist. Nur mal so nebenbei… ihr wisst, was ich meine. Darf man nicht sagen, ist aber so – und es erklärt, warum der umgekehrte Fall so viele Probleme macht, wenn es um die Erklärung der IQ-Unterschiede bei verschiedenen Bevölkerungsschichten geht. Es wird eben alles politisiert – auch wenn man dann stumpf in die falsche Richtung forscht, weil man bestimmte Dinge einfach nicht denken darf. Ein Unding in jeder wissenschaftlichen Disziplin!

Intelligenz ist, was man draus macht. Intelligenz ist ein Potenzial, das man nutzen oder brachliegen lassen kann. Ich vergleiche das gerne mit Computern. Ein Bürorechner und ein Gaming-PC können vom Prinzip her das gleiche. Man kann mit ihnen arbeiten, spielen, Filme schauen, im Netz surfen und so weiter. Auf dem Gaming-PC kann man Spiele mit höheren Details zocken, Filme in höherer Qualität anschauen, komplexere Berechnungen anstellen und das in kürzerer Zeit. Der Office-PC kann das auch, braucht aber eben länger dafür, kann es nicht so schön oder nicht so viel auf einmal. Aber wenn man mit dem Gaming-PC nur Solitär spielt, hat man nichts von der Mehrleistung. Intelligenz sagt nichts darüber aus, wie ein Mensch tickt, was ihn antreibt, ob er gut oder böse ist, arrogant, stur oder lernwillig. Es kommt wie so oft darauf an, was man draus macht.

Intelligenz ist etwas Wertvolles, etwas, das man fördern und schätzen muss. Intelligenz sichert Fortschritt, Wohlstand und sorgt für den Erhalt von Mensch und Umwelt, schafft Zivilisation, Ordnung, Frieden. Intelligenz ist keine Garantie dafür, doch ohne Intelligenz rückt all dies in weite Ferne.

Man darf auch die Begriffe „Intelligenz“ und „Bildung“ nicht verwechseln oder gar synonym verwenden! Dies wird ebenfalls gerne gemacht, ist aber grundfalsch und führt ebenfalls zu absurden Entscheidungen und Schwerpunktverlagerungen, z.B. in Schulen. Aber in einer Welt – oder ist das nur in Deutschland so? – in der man die Intelligenten alleine lässt und sich an den Schwachen orientiert, fällt das kaum auf. Schade.

Ich fasse mal zusammen:

  • Bildung ist nicht gleich Intelligenz
  • nicht jede Nachkommenschaft ist hochbegabt
  • als mindestens „begabt“ gelten ~15% der Referenzbevölkerung
  • „hochbegabt“ sind nur 2%
  • 15% der Bevölkerung sollen die restlichen 85% mitziehen und noch voranbringen
  • eine verbreitete und selbstverständliche Identifikation und Förderung von Hochbegabten existiert nicht
  • wir als Gesellschaft orientieren uns nach „unten“ statt nach „oben“, damit sich niemand schlecht fühlt oder diskriminiert wird
  • „Intelligenz“ ist negativ konnotiert – und das mit völliger Akzeptanz ab frühester Kindheit
  • nicht jeder „oben“ ist schlau, aber auch nicht jeder „unten“
  • Geld und Status ermöglichen Zugang zu besserer Bildung, ändern aber nichts an der Intelligenz
  • Intelligentere müssen gefördert werden, damit sie ihren Job vernünftig und ohne am Limit zu arbeiten machen können: die weniger Intelligenten unterstützen und für Fortschritt sorgen
  • Minderheitenschutz gilt nicht nur für manche Minderheiten, sondern für alle – zumindest sollte es so sein

Warum also ist es üblich und akzeptiert, dass Intelligenz eher negativ angesehen wird bei vielen? Ist es Neid? Angst? Erziehung? Charakterschwäche? Wer dumm ist, kann nichts dafür. Wer intelligent ist, ebenfalls nicht. Dennoch werden beide unterschiedlich behandelt und angesehen… die einen werden gefördert, die anderen müssen sich zurückhalten, tolerant sein, sich bremsen, unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Wie dem auch sei: Im Wissen, dass ich hiermit etlichen Leuten aufs Füßchen getreten bin, beende ich den Beitrag hier mal 😉

PS: Hier mal ein Vergleich von LEGO-Bauanleitungen. Eine aktuelle (75092), die andere von vor 30 Jahren (6984). Man muss heute sogar Kreativspielzeug einfach halten 🤦🏼‍♂️