Einseitiger Toleranzirrsinn

Ein Kind schlägt einem anderen im Kindergarten die Schippe auf den Kopf.

Wer ist Schuld?

Ein einfacher Sachverhalt – so mutet es an. Doch heute ist das nicht mehr so leicht.

Man muss genau erörtern, wer wirklich der Schuldige ist. Einfach den, der draufgehauen hat, als Schuldigen in Bezug aufs Draufhauen zu benennen, ist fahrlässig.

Wer war denn unmittelbar beteiligt? Der Schläger und der Geschlagene.

Man könnte es sich jetzt einfach machen und sagen, dass der, der Gewalt anwendet ohne in Notwehr zu handeln, sich der Körperverletzung schuldig gemacht hat. Aber vielleicht hat ihn der Geschlagene ja auch provoziert? Beleidigt? Ihn nicht respektiert? Schief angesehen? Einfach so schlägt doch niemand zu, da muss es einen Grund geben. Irgendeine Sache, die den Schläger etwas entlastet.

Wo war denn die Erzieherin? Hat sie ihre Aufsichtspflicht verletzt? Wurde der Schläger vielleicht ausgegrenzt oder gehänselt? Hat die Erzieherin nicht aufgepasst? Vielleicht mit provoziert? Ist sie dann überhaupt geeignet für diesen Job?

Oder kommt der Schläger vielleicht aus einem zerrütteten Elternhaus, aus einer anderen Kultur oder einem Problemviertel? Ist er arm oder mit ständiger Gewalt konfrontiert? Hat er es schwer im Leben?

Wie sähe das eigentlich aus, wenn ein Mädchen geschlagen hätte oder geschlagen worden wäre? Oder wenn einer von beiden einen Migrationshintergrund hat? Oder homosexuelle Eltern? Würden wir dann sachlich und neutral urteilen? Oder noch vehementer nach Ausreden suchen bzw. die Schuld beim nicht-Minderheitenkind suchen, da es ja bestimmt intolerant erzogen wurde…?


Wir suchen geradezu besessen nach Gründen, warum ein Täter weniger Schuld sein muss und geben teils sogar den Opfern eine Mitschuld. Verstärkt wird diese Denkweise, wenn es Unterschiede bei Geschlecht, Alter, Herkunft, Aussehen etc. gibt. Generell die Tat zu verurteilen und sie unabhängig vom Menschen zu betrachten, ist heute ein NoGo. Wo bleibt denn da die Menschlichkeit! Man toleriert und versteht sich zu Tode, weil nicht sein kann was nicht sein darf. Und je nach Tathergang und Emotionen ist dann eben mal das Opfer Schuld, das den Täter eben gereizt hat oder sonstwie Ursache dafür trägt, dass es geschlagen wurde.

Warum geht man als Frau auch nachts alleine durch die Inennstadt? Warum zieht man sich denn „sexy“ an? Warum gibt man nicht einfach das Sandförmchen oder die Geldbörse oder das Handy her, wenn jemand danach verlangt? Warum guckt man andere „komisch“ an? Warum ist man überhaupt *da*?

Muss man nicht jetzt erklären? Den Täter umsorgen? Resozialisieren? Ihm helfen? Unterstützen? Ein Opfer ist Opfer. Da muss man nix machen. Aber der Täter! Da muss sich drum gekümmert werden! Der Mensch ist schließlich durch und durch „gut“, also muss es eine Ausrede geben, warum er nicht (allein) Schuld sein kann. Man kann ihm doch nicht die Zukunft verbauen, nur weil er einmal einen Fehler gemacht hat. Einmal ein Kind misshandelt, einmal eine Frau vergewaltigt, einmal jemanden vor die Bahn geschubst, einmal jemanden ins Koma geprügelt. Da muss doch was im Argen liegen, der Täter kann da bestimmt nichts für. Er ist selbst Opfer der Umstände, der Umwelt, der Gesellschaft.

Wir schützen die Täter und spucken den Opfern mit jeder Ausrede ins Gesicht.

In Deutschland hat der Staat das Gewaltmonopol. Mit Ausnahme der Notwehr hat kein sonstiger Bürger das Recht, irgendeine Form der Gewalt auszuüben. Wer das ignoriert, der ist Schuld. Alles andere dient der Relativierung, Politisierung und dem Beschäftigen von Anwälten. Der Lerneffekt dieser Haltung ist, dass man vieles machen kann – man muss nur genug Gründe anführen, warum man so handeln *musste* und einen Schuldigen benennen, jemanden, der *wirklich* verantwortlich ist.

So behandelt man oft genug Täter.


Das geht auch umgekehrt, zum Beispiel im Straßenverkehr. Radfahrer quetschen sich – trotz Radweg – auf die Fahrspur, rechts neben einen LKW, der rechts abbiegen will. Der LKW fährt an und entsorgt den Radfahrer. Wer ist Schuld?

Der Radfahrer, der sich nicht an die Regeln hält, nicht auf dem Radweg fährt und sich bewusst neben den todbringenden LKW in den toten Winkel gequetscht hat?

Nunja… könnte man meinen. Die Forderungen nach Abbiegeassistenten, mehr Fahrradspuren und Strafquoten, die so gut wie immer die Alleinschuld dem LKW oder PKW anlasten, sagen was anderes. Die Lösung ist also nicht, Bewusstsein für ein falsches Verhalten zu schaffen, sondern möglichst teure, komplizierte und höchstens symptomatisch wirksame Pflaster auf das Problem zu kleben.

Statt dass man Verantwortung verlangt und auch darauf pocht, dass mit Rechten auch Pflichten einhergehen, spricht man dem vermeintlich Schwächeren jedwede Verantwortung ab und macht alle anderen zum Schuldigen.

Hätten alle LKW einen Abbiegeassistenten, gäbe es keine Abbiegeunfälle mehr mit Radfahrern. Immense Kosten und eine zweifelhafte Unfehlbarkeit sind die Folge. Dazu dauert es, bis sowas überall – auch weltweit, denn wir sind ein Transitland – eingeführt ist. In der Zwischenzeit sterben Menschen. Unsinnig. Weil sie ihren Kopf durchsetzen wollen, andere haben ja aufzupassen!

Würde sich kein Radfahrer mehr rechts neben LKW quetschen, auf ihren Radwegen bleiben, nicht willkürlich die Fahrspuren wechseln, rote Ampeln beachten gäbe es ebenfalls keine Unfälle dieser Art mehr. Ganz ohne irgendwelche Kosten oder Jahre der Umstellung. Man müsste nur mal seine Arroganz zuhause lassen. Aber es gibt ja immer einen Grund, warum das nicht geht.

Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.


Wir haben auch ein supertolles Rollenbild in unseren Köpfen. Sexistisch und Chauvinistisch *) bis zum Abwinken.

*) Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe und hat nichts mit „männlich“ zu tun. Wird gerne mit dem „Macho“ verwechselt.

Filmszene. Eine Frau sitzt an der Bar. Sie hat vor sich einen Cocktail stehen, an dem sie ab und an nippt. Ein Mann gesellt sich zu ihr. Beide scheinen sich zu kennen und beginnen eine Unterhaltung. Diese wird schnell lauter, heftiger und schließlich steht der Mann auf, schüttet der Frau den Cocktail auf die Bluse und schlägt ihr ins Gesicht.

Was macht diese Szene mit euch? Empörung? Wut? Hass? Rachegelüste? Schauen wir uns die Szene nochmal an:

Eine Frau sitzt an der Bar. Sie hat vor sich einen Cocktail stehen, an dem sie ab und an nippt. Ein Mann gesellt sich zu ihr. Beide scheinen sich zu kennen und beginnen eine Unterhaltung. Diese wird schnell lauter, heftiger und schließlich steht die Frau auf, schüttet dem Mann den Cocktail auf das Hemd und schlägt ihm ins Gesicht.

Ist das besser? Angenehmer? Gerechter? Verträglicher?

Wer bei beiden Szenen dieselben Empfindungen hatte, gehört zu einer Minderheit. Hier stimmt das Gerechtigkeitsempfinden. Jeder, der beim ersten Beispiel dem Mann an den Hals gehen wollte, gedacht hat, dass man keine Frauen schlägt und dieses Arschloch kastriert gehört, ist ein Sexist. Genauso wer beim zweiten Beispiel dachte, dass der Kerl wohl selbst Schuld ist. Wahrscheinlich hat er sie betrogen. Verdient hat er’s!


Anstatt alle (!) Formen der Gewalt zu ächten, konzentrieren wir uns darauf, kranke Rollenbilder zu fördern und die Gesellschaft in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Alle Minderheiten sind „gut“. Alles was dagegenspricht sind Ausnahmen. Alle Frauen sind gut und „Opfer“. Alle Männer sind böse und „Täter“. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Es wird gegendert wie blöd. Aber nur die „guten“ Begriffe. Niemals „Täter*in“ o.ä.

Es wird für Vorstandposten und Führungspositionen gequotet, aber nie für Müllwerker, Gerüstbauer, Klempner, Straßenbauer.

Es werden Menschen bevorzugt behandelt, die dadurch nur lernen, dass sich alle nach ihnen und ihren Bedürfnissen und Forderungen richten. Sie lernen nicht, sich in einer Gesellschaft – also „sozial“ – zu verhalten. Die individuelle Freiheit ist das ultimative Ziel – wenn man denn dem richtigen Geschlecht und/oder der richtigen Gruppe angehört. Da sind dann auch die Freiheiten der „anderen“ egal.

Die eigene Freiheit hört aber dort auf, wo die eines anderen beginnt. Und es gilt immer noch, dass Rechte stets mit Pflichten einhergehen. Rosinenpicken bringt niemanden auf Dauer weiter, sondern fördert nur Hass und Ungleichheit.

Hm. Heißt es deswegen „GleichbeRECHTigung“ statt Gleichbehandlung? 🤔


Ein AfD‘ler hat neulich getwittert: „Alle Linken in die Gaskammer!“ und über eine Stiftungsvorsetzende geschrieben: „Ich freue mich, wenn ich auf ihrem Grab tanzen kann!“

Wie bewertet ihr diese Aussage? Krank? Nazischwein? Sowas darf man nicht wählen? Auch wenn’s nur ein Politiker war?

Gut, dann muss ich gestehen, dass ich mich verschrieben habe. Diese Aussagen stammen von einer Politikerin der Linken (KLICK).

Wir definieren Aussagen und Handlungen nicht (mehr) nach ihrem Wert, der Tat an sich. Wir bewerten sie anhand dessen, wer sie macht, gegen wen sie sich richten. Gewalt ist nicht per se schlecht – wenn sie denn die richtigen trifft…


  • Gleiche Rechte für alle
  • Gleiche Pflichten für alle
  • Eigenverantwortung fördern
  • Täter nicht zwanghaft entschuldigen
  • Gendern fördert Sexismus und Ungleichheit
  • Die Mehrheit definiert die Ziele, nach denen sich Minderheiten zu richten haben
  • Bevorzugung führt zu Diskriminierung
  • Gewalt ist nicht tolerierbar und nicht entschuldbar (excl. Notwehr)
  • Statt stets neue Rechte zu fordern bzw einzuführen, auf Einhaltung der geltenden Pflichten bestehen
  • Es gibt keine „gute“ Gewalt, keinen „guten“ Hass. Hass ist immer zu ächten

Es könnte so einfach sein. Aber mit „mehr Rechte für XYZ“ bekommt man eben mehr Fans und Wähler als wenn man an die Vernunft appellieren würde. Niemand hört gerne, dass er was falsch gemacht hat. Da vermeidet man lieber Konflikte und nimmt in Kauf, dass Ungerechtigkeiten zum Alltag werden. Und das immer mehr…

Die Festspiele der Reality Stars – Wer ist die hellste Kerze? (SAT1)

Die letzte „Staffel“ hatte ich abgebrochen und verdrängt. So gut, dass ich mir diesen Müll, den ProSiebenSat1 da verbricht, erneut angetan habe. Letzte Woche.

Eigentlich hätte sich mein Hirn schon bei der nervig penetranten Stimme der Urtunte „Olivia Jones“ melden und mich vorm Weiterschauen warnen müssen. Hat es nicht getan. Wie auch? Die Selbstschutzfunktion besteht bei mir darin, Gesehenes zu vergessen. Das hat Vorteile, aber eben auch Nachteile, weil ich mir manches mehrmals antue, einfach weil ich nicht mehr weiß, wie grottenschlecht es war.

Ich wollte auch gar nicht drüber schreiben. ProSiebenSat1 ist sowieso kein Favorit meinerseits mehr, seitdem diese Anstalt dazu übergegangen ist, sich entweder über Konkurrenten erheben oder die Bevölkerung mit ihrem stupiden Gendergeschwurbel und Ideologiepropagandamist erziehen zu wollen.

Als ich gerade via Zappen nachgeschaut habe, was so im TV läuft (normalerweise schauen wir nur noch Streaming und „90 Tage“ auf TLC, sonst nix), blieb ich kurz bei der heutigen Ausgabe dieser „Show“ hängen.

Ich mag Trash TV. Aber – abgesehen von Olivia Jones, der/die/das in Hamburg doch wesentlich besser aufgehoben ist als im TV – wenn ich dann Lisha und Lou als „Kandidaten“ sehe, die bei ProSiebenSat1 eine neue Heimat gefunden zu haben scheinen, wird mir schlecht.

Das ist kein Trash TV, das ist eine Beleidigung und ein hofieren von Tätern. Ganz schwache Leistung, gerade von dem Sender, der sich so stark moralisch über alle erheben möchte.

Dieses asoziale Mobberpack aus der Gosse hat einfach keine Plattform mehr verdient! Aber Sat1 scheint ein Herz für Täterinnen zu haben, sonst würden sie diese Personen ja nicht beschäftigen. Wer also Asozialität, Hass und Mobbing unterstützen möchte, kann sich „Die Festspiele der Reality Stars – Wer ist die hellste Kerze?“ auf Sat1 bedenkenlos anschauen.

🤮

Alle irre, keiner lernfähig?

Meine Güte… geht das nur mir so? Nervt es nicht doch noch jemand anderen außer mir, dass scheinbar niemand in der Lage ist, irgendwas aus der Vergangenheit zu lernen oder vernünftige Entscheidungen zu treffen?

Die irren Ideologinnen in Machtpositionen bei den einstigen Randgruppenparteien wie die Grünen oder die SED-Rechtsnachfolger der Linken scheinen völlig hohl zu drehen. Erst der Sexismus-Katalysator „Gendersprache“ schlechthin, der erst dafür sorgt, dass Menschen nach Geschlecht betrachtet und behandelt (!) werden (sollen) und zudem noch selektiv gestaltet ist, da nur und ausschließlich positive oder neutrale Begriffe „gegendert“ werden, aber eben kein einziges negatives Wort wie „Täter*in“ oder „Betrüger*in“. Passt eben nichts ins Narrativ. Und jetzt fangen sie an und basteln am Wahlprogramm für die diesjährige Bundestagswahl, konkretisieren damit ihre egozentrischen Machtfantasien von Revolution und Umsturz.

Die Grünen sind noch nicht ganz fertig mit ihrem Wahlprogramm, die Linke allerdings schon. Hier eine Zusammenfassung ohne Glanz und Gloria: Die Linke: Für Wolkenkuckucksheim und Orchideeninteressen (jungefreiheit.de)

Grüne und Linke wollten ja schon immer freier schalten und walten können. Da stört der Verfassungsschutz und die Polizei nur. Außerdem kann es ja nicht sein, dass Linksextreme genauso behandelt werden wie Rechtsextreme! Skandal!

Nunja. Scheinbar denken ja einige genauso, denn jeder, der Grüne oder Linke wählt, muss ja entweder dafür sein oder es ist ihm bzw. ihr egal und es wird toleriert. Somit ist also ein Grünen- oder Linken-Wähler für Sexismus, Ungleichheit, Bevorzugung bestimmter Bürger, Extremismus ohne Kontrolle und gegen die Exekutive. Eine tolle Welt, die man da herbeisehnt. Dass die beiden Parteien schon immer radikal, extrem und egoman agiert haben (kennt noch jemand die Anfangstage der Grünen oder der SED/PDS/Linken?), ist bekannt. Dass es aber immer noch Leute gibt, die Parteien wählen, deren Mitglieder offen die erschossenen Menschen an der innerdeutschen Grenze relativieren oder – hier wars die Jugendorganisation der SPD, die wohl auch „sozial“ und „sozialistisch“ munter synonym verwenden – Liberalen den Tod wünschen, macht mich traurig. Dass so viel Dummheit, Ignoranz und Hass bei diesen Parteien und deren Wählerinnen vorhanden und akzeptiert ist. solange man es nur hübsch und hip verpackt.

Aber Hauptsache, man darf nicht mehr „Idiot“ und „Warmduscher“ sagen, wenns nach den Gestörten von FUNK bzw. deren Fans geht.: Öffentlich-Rechtliche bieten „diskriminierungsfreies Beleidigen“ (jungefreiheit.de). Vom äußeren linken Rand kam die „taz“ schon einmal 2014 mit einer solchen Idee. Da hat man als Alternative „scheiß Kartoffel“ vorgeschlagen: Diskriminierungsfreies Beleidigen: Nazis richtig beschimpfen – taz.de. Als Linke*r/:_innen darf man eben sehr viel. Zumindest die (linksgerichtete) Jugendsparte von ARD und ZDF, zu der auch FUNK gehört, hat in den letzten Monaten auf „satirische Weise“ gezeigt, wie diese Menschen ticken. Kinder und Alte in Videospielen „plattmachen“ und Leute mit Deutschlandfahnen vom Reichstag treten. Zitate:

  • Das Virus sei ein „schöner und sinnvoller Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Denn diese Generation habe den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“
  • „Kämpfe dich durch eine Armee von Vollidioten und Virenschleudern! Mach sie platt! Jogger, Prepper, Party-People, hochinfektiöse kleine Kinder!“
  • In ‘Reichstag Defender‘ müssen die Gamer*innen mit drei Polizist*innen den Eingang vor verrückten Demonstrant*innen schützen. Die Challenge: Wer reinlässt, verliert. Spaßige Daddelei für die Mittagspause – die gleichzeitig zum Nachdenken anregt, was da eigentlich passiert ist.“

Aber gut, dass gegendert wird. Dann ist ja alles in Ordnung…

Scheinbar ist genug Zeit vergangen seit den Morden unter dem SED-Regime. Genug Zeit, damit sich das selektive Erinnern durchgesetzt hat. „Früher war alles besser“ – wer kennt es nicht? „War doch nicht alles schlecht!“ oder „Man muss auch mal gut sein lassen!“. Ich bin der Ansicht, dass man Verbrechen an Menschen, Völkern, Gesellschaften niemals „gut sein lassen“ darf. Man darf Hitler nicht vergessen und verharmlosen und Honecker auch nicht. Die NSDAP ebenfalls nicht und auch nicht die SED -> PDS -> Linke. Lebende Funktionäre des Nazi-Regimes wurden gejagt und vor Gericht gestellt, verurteilt und das war gerecht. SED-Funktionäre sitzen jedoch heute im Bundestag und giften gegen Andersdenkende, gegen das eigene Volk (wobei es „die Deutschen“ für die Grünen gar nicht gibt) – unbehelligt und verteilt über alle Parteien (ja, auch in der AfD, wenn auch relativ wenige). Da ist es auch nur konsequent, wenn man als Grüne (in BW, im Wahlprogramm) fordert, dass keine neuen Einfamilienhäuser mehr gebaut werden dürfen… Ernsthaft: Wer wählt solche Leute?

Haben wir echt so wenig gelernt? Oder wird heute in den Schulen nicht mehr gelehrt, wie gefährlich Extreme sind, wohin sie führen können UND werden und dass es eine freie und gerechte Gesellschaft – sofern zwischen Menschen möglich – nur geben kann, wenn die Waagschalen ausgeglichen sind, wenn man beide Seiten berücksichtigt OHNE sich nur einer Seite zuzuwenden, das Gewicht nur in eine Schale zu werfen? Ist das den Wählerinnen egal? Den Aktivistinnen? Den Ideologinnen? Oder sind sie so arrogant zu glauben, dass „sowas wie damals“ nie wieder passieren kann, dass wir „heute viel weiter denken können“. Sollte diese Arroganz zutreffen, ist das ein Armutszeugnis für das Bildungssystem, denn es hat in diesem Fall versagt, genauso wie die Eltern derer, die so denken.

Linke und rechte Extremistinnen lauern überall (!) in jedem Land (!) darauf, ihre Ideologien durchzusetzen, an die Macht zu kommen, ihr Weltbild anderen aufzuzwingen. Notfalls auch mit Gewalt, wie aktuell bei einem linksextremen Lehrer. Sobald man nachlässt bei Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, sobald man relativiert und verharmlost, sobald man auch nur kleine Zugeständnisse macht, beginnt der Prozess, den wir alleine im letzten Jahrhundert schon zwei Mal hatten. Wir kennen beide Extreme. Wir wissen, wohin beide Extreme führen. Beide führen zu Gewalt, Intoleranz, Armut und Krieg. Da ist keiner „besser“ als der andere! Wer extrem ist, ist extrem. Punkt! Und wer mit Extremem sympathisiert, sie wählt, unterstützt, schönredet, relativiert, der trägt Mitschuld an allem, was diese Menschen tun werden. Es gibt kein „das hab ich nicht gewusst“ mehr. Nicht im Informationszeitalter! Jeder hat Zugriff auf alle Informationen, man muss es nur wollen und vielleicht nicht nur in der eigenen Filterblase auf Instagram, Twitter und Facebook stöbern.

Mal ein Buch lesen, so aus Papier. Oldschool eben. Mal in der (englischen) Wikipedia stöbern. Mal ein paar Dokus schauen, gezielt nach bestimmten Themen suchen. Sich selbst informieren eben, statt nur informiert werden.

Aber gut. Heute hat ja keiner mehr Zeit dafür. Gerade heute… Hauptsache man sitzt zuhause und gendert sich diskriminierungsfrei und Woke-konform durch die immer gleiche Routine – oder kämpft sich wie schon seit vielen Monaten durch den Job als Pfleger, Arzt, Krankenschwester ohne dass es irgendeinen dieser Revolutionsspinnerinnen interessiert. Da gibts keine Shitstorms, Demos oder sonstwas. Da kettet sich keiner an eine Autobahnbrücke oder wirft mit Kacke nach Polizisten, schmeißt Scheiben ein, baut Bomben „gegen Rechts“ oder zertrümmert aus Wut ganze Straßenzüge.

Wichtig ist nicht das, was wichtig ist, sondern das, was wichtig scheint. Eine uninformierte oder scheuklappentragende Wählerschaft ist dabei natürlich sehr hilfreich. Es gibt ja so viel wichtigere Dinge. Zigeunersauce zum Beispiel. Schade finde ich, dass eine Sahra Wagenknecht, die meiner Meinung nach extrem kompetent, weitsichtig und vernünftig argumentiert und agiert, von der eigenen Partei angegriffen und teils als „Verräterin“ behandelt, mit Torten beschmissen und diffamiert wird. Dabei könnte die Frau wirklich was erreichen, wenn die Extremisten sie lassen würden. Doch es geht auch da nur um den eigenen Sturkopf und nicht ums Volk. Trotzdem hat sie offen gesagt, was in ihrer eigenen Partei so alles falsch läuft. Dafür hat sie meinen aufrichtigen Respekt!

Man merkt heute sehr schnell, was einem blüht, wenn man sich gegen die Linksextremen wehrt oder auch nur ihre verdrehte, intolerante und hasserfüllte Politik gegen alles „Alte“ nicht teilen möchte. Und sie werden nicht nur toleriert, sondern gefördert 🤦🏼‍♂️

Ich wünschte, es gäbe nicht nur Bärböcke und Kobolde, sondern mehr Politiker, die sich selbst und ihre Partei, ihre Linie, ihre Verantwortung hinterfragen und nicht nur so offensichtlich nur und ausschließlich an sich und ihre persönliche Weltsicht denken. Ein Wunschtraum…

Politik, Corona, Irrsinn – und kein Ende in Sicht?

Was mir dieses Kapsertheater auf den Sack geht. Ganz ehrlich. Ich verstehe es auch nicht.

Es ist jetzt bald 1 Jahr her, seit der erste Lockdown verordnet wurde. Masken sind alltäglich geworden, man hält (meist) Abstand, Restaurantbesuche gibts nicht mehr, Kino auch nicht. Keine Konzerte, kein Fußball, im Schwimmbad schwimmt man schön mit Abstand im Kreis (wenn überhaupt), Wegfahren am Wochenende ist nicht, ins Ausland darf man auch nicht, Shoppen macht keinen Spaß und geht sowieso nicht… ich glaube, es wäre einfacher, das aufzuzählen, was noch geht.

Und all das ist mittlerweile „normal“ wie es scheint, oder?

Ich empfinde es nicht als normal! Es machen zwar alle mit und gemeckert wird maximal im kleinen Kreis (mehr geht ja auch nicht mehr…) oder im Internet. Auch wir ziehen unsere Masken auf, halten Abstand, gehen nicht raus wenn’s nicht sein muss und fahren auch nicht weg.

Trotzdem ist es nicht normal, wie wir derzeit leben. Das müssen wir uns stets aufs Neue bewusst machen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das sehr effizient. Wer Verhaltensweisen ändern möchte, muss dies in aller Regel zwischen 6 und 8 Wochen durchziehen. Danach hat man sich an das „Neue“ gewöhnt. Mehr braucht es nicht, nur Konsequenz und wenige Wochen Zeit. Probiert’s mal aus.

Und dieser Mist hier dauert nun schon fast ein Jahr! Gebracht hat es nichts. Die Leute, die am gefährdetsten sind, sind immer noch ungeschützt. Die ausgelachten und geschassten „alten weißen Männer“ Trump, Netanjahu und Johnson sind weitaus effektiver unterwegs bei den Impfungen als unser Bankkaufmann, der Bundeshosenanzug oder Multitaltent von der Leyen. Alle haben sie versagt, und das sogar sehenden Auges, in vollem Bewusstsein.

Mittlerweile geben diese Menschen, die uns eigentlich führen, schützen, leiten, helfen sollten sogar offen zu, dass sie viele Fehler gemacht haben. Und was ist die Konsequenz? Sie machen genauso weiter wie bisher.

Ist ja auch logisch. Man rennt monatelang gegen eine Wand, erkennt dann, dass da keine Tür ist und beschließt, dass man weiter gegen die Wand rennt. Irgendwann muss man doch durchbrechen… oder der Schädel platzt 🤷🏼‍♂️

Wie Kleinkinder, die versuchen, den Würfel durchs runde Loch zu drücken. Nur besser bezahlt.

Interessant ist auch, dass das erst jetzt öffentlich zugegeben wird. Der „Kampf ums Weiße Haus“ ist vorbei, Knorr hat die Zigeunersauce umbenannt und Linksextreme propagieren Gendersprech. Alles normal, aber dadurch müssen eben auch Lücken gefüllt werden. Und es fehlt Ablenkung. Wenn man nicht mehr auf anderen rumhacken kann und unwichtige Dinge nicht mehr aufgebauscht werden können, wenden sich auch heutige „Journalisten“ wieder wichtigen Themen zu. Besser spät als nie…

„Wir haben Fehler gemacht, lasst uns genauso weitermachen!“

Politik stresst, denn Politik ist ein riesiger Kindergarten. Wobei ich den Kindern da nicht Unrecht tun will. Die sind oft vernünftiger und kompromissbereiter.

Ich war einige Jahre aktives Mitglied bei Mensa in Deutschland. Ich bin da allerdings wieder ausgetreten, weil auch da genau dasselbe infantile Verhalten vorhanden war. Ist ja auch verständlich. Da hocken 10.000 Menschen in einem Verein, alle gehören zu den intelligentesten 2% der Bevölkerung (IQ130+) und alle sind es gewohnt, im Recht zu sein, alles zu wissen und korrekt zu verstehen.

Dass das zu Konflikten führt, ist offensichtlich. Man sieht also: Intelligenz schützt nicht vor falschen Entscheidungen, Interpretationen, vor seltsamem Denken oder vorm Arschlochsein. Aber dort hat niemand jemals gesagt: „Das klappt so nicht, wir machen trotzdem weiter!“

Sowas ist entweder dumm oder böswillig. Von keiner Art möchte ich regiert werden. Fehler macht jeder, man sollte sie aber zugeben UND aus ihnen lernen.

Fast 1 Jahr Herumdoktern und Leute sterben lassen, die Schutz brauchten und immer noch brauchen! Klar wurde letztes Jahr mal geklatscht, aber was hat sich beim Pflegepersonal geändert? Die Digitalisierung der Schulen ist immer noch ein Witz – wohlgemerkt in einer der reichsten Industrienationen der Welt! Alte, Kranke, Schwache sterben immer noch, obwohl alle anderen zuhause bleiben.

Was hat’s gebracht, dass Oma wochenlang alleine im Bett liegen musste? Oder dass Opa nur mit dem Piepen des Morphininjektors als Gesellschaft gestorben ist? Nichts. Es wurde gepennt. Zulassungsverfahren wurden zum „Das ist meine Schippe“-Kleinkrieg, man feilschte über Centbeträge pro Impfdosis und verteilt schön Gutscheine für Masken, inklusive Zuzahlung in Höhe von mehreren Euro. Aber für „den Strukturwandel“, Klima, Migration, Elektroautos, Windkraftanlagen, …werden Milliarden rausgehauen. Wer bezahlt das eigentlich? Wir sind jetzt schon bis in die 2060er verschuldet.

Auf der anderen Seite war auch noch jede Menge Geld da für ganz wichtige Sachen. Diverse Lehrstühle für Genderfragen (immerhin mehrere hundert (!) betroffene Menschen in Deutschland) wurden installiert, Polizisten auf die Müllkippe gewünscht – inklusive Verteidigung dieser Aussage durch „die Regierung“. Melchior darf nicht mehr von einem schwarz geschminkten weißen Kind dargestellt werden, Kinderbücher werden umgeschrieben und der WDR bzw. dessen Derivat „Funk“ stellt klar, dass man „asozial“ und „Idiot“ nicht mehr sagen darf, weils im dritten Reich benutzt wurde. Und „Warmduscher“ ist ebenfalls eine nicht gendergerechte Beleidigung, denn das Wort drückt durch das „warm“ Homophobie aus. Orwells Newspeak, anyone? Oder knallt man doch besser Impfgegner im Videospiel ab? Vielleicht doch besser AfD-Wähler? Oder Umweltsäue? Gibts alles beim WDR zum runterladen 😉

Alles kein Scherz. Alles normal. Dafür war Zeit, da hat man sich hintergeklemmt. Dort wurde Geld reingepumpt. Da passierten keine „Fehler“ oder wurden Milliarden verschenkt. Da hat auch niemand diskutiert oder gefeilscht. Es wurde einfach gemacht, es ist jetzt so, gewöhnt euch dran.

Aber die wichtigen Sachen wurden versemmelt, um es freundlich auszudrücken. Scheinbar liegen die Prioritäten einfach anders. Vielleicht erkennen wir auch einfach nicht die unendliche Weisheit hinter den Entscheidungen.

Achja: Biden ist ja jetzt US-Präsident. Er hat ja das ganze „Böse“ vom bösen Trump rückgängig gemacht. Und auch trotz hoher Inzidenzzahlen und knapper Intensivbettenkapazität wird der Lockdown jetzt – 1 Woche nach Trump – in Kalifornien (und anderen Democrats-States) aufgehoben. Also alles doch nicht so schlimm? Unsere Linksmedien wie die Zeit oder die SZ, die vor einem Monat noch auf den USA rumgehackt haben (alles zu lasch etc.), sprechen mittlerweile von „ZeroCovid“ und machen Biden mit zum „Erlöser“, voller Lob für die gelungene Politik.

Also alles nur politisch missbraucht? Zahlen und Maßnahmen sind gut oder schlecht in Abhängigkeit derer, die sie verbreiten oder verordnen? Kann das sein? Ist das bei uns auch so?

Falls ja, wird dieses Hickhack, diese Kopflosigkeit, diese Führung, die keine ist noch bis zur Bundestagswahl 2021 anhalten. Danach werden Lockerungen kommen und Corona innerhalb weniger Wochen aus den Schlagzeilen verschwinden. Alles doch nicht so schlimm, oder? Und die neue Bundesregierung kann den ersten Erfolg verbuchen. Praktisch!

Ich hoffe nicht, dass es so ist. Leider irre ich mich recht selten. Doch hier hoffe ich wirklich, dass ich falschliege. Ernsthaft. Ich möchte nicht von Schwarz/Grün regiert werden, will keinen Kobold, keine Quoten, nicht als minderwertig angesehen werden, weil ich männlich, hetero und weiß bin, wie im Buch „Ich hasse Männer“. Ich will nicht „Freund*innen“ schreiben, weil es 1. falsch und 2. ideologisch ist. Wenn, müsste es „Freunde*innen“ heißen und es müsste auch „Täter*in“ lauten. Außerdem kenne ich den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Aber ich war auch noch auf einer Schule, die nicht „Schreiben nach Gehör“ als Leitsatz hatte.

Und ich war in einem Kindergarten ohne politische Sexualerziehung, vorgegeben von der WHO und der BzgA mit dem Titel „Standards für die Sexualaufklärung in Europa“, wo Kinder von 0-4 Jahren (!) Dinge lernen wie „verschiedene Geschlechter“, „was ist Adoption“, „frühkindliche Masturbation“, „lustvolle Erfahrung körperlicher Nähe“, „Geschlechtsidentität entwickeln“ und „verschiedene Arten von Liebe“. Nachzulesen im entsprechenden PDF ab Seite 43.

Allein diese Vorgaben wecken Erinnerungen an die radikalen Mitglieder der Grünen vor einigen Jahrzehnten. Aber die haben sich ja vor ein paar Jahren davon distanziert. Mit Erfolg, wie man sieht. Da fällt mir auch noch die Edathy-Affäre der SPD ein, die vielleicht erklärt, warum sich unsere Bundesjustizministerin (ebenfalls SPD) mit Hönden und Füßen gegen eine Verschärfung des Strafrechts bei Kindesmissbrauch gewehrt hat. Aber ich schweife schon wieder ab.

Politik ist ein weites Feld und wenn man da anfängt zu graben, stößt man auf so viele Dinge, die einfach falsch laufen. Zumindest für die auf der rechten Seite der Normalverteilungskurve der Intelligenz.

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal „Starship Troopers“ geschaut habe, brannte sich ein Satz in mein Hirn. Am Anfang des Films wird über eine massive Fehlentscheidung mit unzähligen Toten als Konsequenz berichtet. Die Nachrichtensendung endete mit den Worten: „Sky Marshal Dingsbums übernahm die volle Verantwortung und trat zurück.“

Das wars. Millionen Tote, „Jo, war doof von mir, tschüss“, Ende.

Verantwortung zu übernehmen heißt aber nicht nur, dass man Fehler zugibt, sondern auch dafür sorgen muss, dass sich Ähnliches nicht wiederholt, dass der Schaden wiedergutgemacht wird und dass man NICHT stumpf weiter gegen die Wand rennt und sich mit Nichtigkeiten befasst, die woanders ein Problem sind, aber eben nicht hier!

Das alles macht Covid, Corona, möglich. Und wir alle machen mit. Was will man auch tun? Demonstrieren? Das wurde versucht und von links und rechts torpediert. Wählen? Hat man auch versucht. Es ändert sich nichts oder Wahlen werden eben rückgängig gemacht. Shitstorms organisieren? Dazu müsste man sich öffentlich „outen“, was mittlerweile einem sozialen, beruflichen, politischen Selbstmord gleichkommt. Wir haben Angst. Ich habe Angst. Aus dem gleichen Grund, warum niemand Mohammed-Witze macht: weil man nicht geächtet, ausgestoßen, gebrandmarkt oder geschlagen werden will.

Also warten und hoffen, dass es besser wird. Irgendwie, irgendwann und von alleine.

Ich schreibe mir sowas von der Seele. Dieses Blog ist mein Ventil. Das Schreiben hilft gegen den Frust, machtlos zu sein und hoffen zu müssen, dass irgendwer irgendwann irgendwie hilfreiche und sinnvolle Entscheidungen FÜR alle trifft, ohne auf persönliche Vorteile, Parteifreundinnen oder sonstwas zu achten. Und ich wehre mich im Kleinen. Ich boykottiere die aktuellen Ideologen, halte mich von Menschen fern, die mich bekehren wollen und schaffe mir so geistigen Freiraum, den ich dringend brauche. Ich würde gerne mehr tun, aber was? Irgendwas verändern im großen Maßstab, doch wie?

Ich bin (leichter) Aspi, aber ich bezweifle, dass ich viel Zuspruch bekomme, wenn ich mich Montags vor die geschlossenen Schulen setze mit einem Schild „Mondays for Future“ (ich kann aber auch Englisch)…