Zu dumm zum Parken

Da fährt man mittags einkaufen, weil der Autorenhund leckeres Nassfutter braucht, quält sich durch Horden von Rentnern, die auf dem Parkplatz Kupplungen am Fließband schrotten und an der Kasse vollkommen überrascht sind, dass man dort zahlen muss.

Normaler Wahnsinn eben. Alltag. Nichts Besonderes und keine Meldung wert.

Auf dem Rückweg herrscht natürlich Stau, der dafür sorgt, dass man für 3 Kilometer 20 Minuten braucht. Selbst Schuld. Was fahr ich auch um die Uhrzeit an einem Freitag los?

Doch hätte ich dies nicht getan, wäre ich nie in den Genuss des Anblicks gekommen, der sich mit auf der Gegenfahrbahn im Ort bot.

In besagtem Stadtteil ist das Parken am Straßenrand erlaubt. Entsprechende Markierungen sind gut sichtbar aufgebracht und die Plätze ausreichend vorhanden.

Dort gibt es ebenfalls eine Polizeiwache. Die Stellplätze vor der Wache sind mit gigantischen Buchstaben, die das Wort „POLIZEI“ bilden, auf dem Asphalt gekennzeichnet. Dass man da nicht parken darf, sollte selbst dem debilsten Vollhonk klar sein.

Deswegen waren diese Plätze auch nicht belegt. Allerdings hat sich irgendein Spezialist (wahrscheinlich Aktivist oder so 😁) vor diese beiden Polizeiparkplätze gestellt.

Auf eine schraffierte Fläche.

Vor der Einfahrt in den Hof der Wache.

Ich sah dieses debile Verhalten von weitem und ganz ehrlich: so schnell habe ich noch nie einen Abschleppwagen kommen sehen. Wegen des Staus konnte ich alles gut beobachten. Wie der Typ aus seiner silbernen Mülltonne (Corsa C) ausstieg, wie er dann in Richtung Supermarkt (kleine Filiale an der Straße) davonschlurfte und wie die beiden Polizisten kurz aus der Tür schauten und dann wieder drinnen verschwanden.

Keine 10 Minuten später – ich war inzwischen knapp an der Wache vorbei – kam dann auch der Appschleppdienst und lud die uralte Karre auf. Leider habe ich die Reaktion des Fahrers nicht mehr miterlebt.

Aber wer so dämlich ist, die Einfahrt einer Polizeiwache zuzuparken, der sollte gar kein Fahrzeug mehr führen dürfen 🤦🏼‍♂️

Promis unter Palmen 2021 – Der Anfang (Sat 1)

Die erste Folge hatte es in sich. Es gab alles, was man wollte … und was man nicht wollte.

Der Alki-Prinz mag keine „offensiven“ Homosexuellen (ist ok), greift aber Katy Bähm aktiv an, beleidigt sie, wird aggressiv (ist nicht ok!!). Dafür klappt der Adoptivprinz beim ersten Gruppenspiel am Strand zusammen. Karma?

Calvin und Henrik senken das ohnehin schon recht niedrige Niveau der Show nochmals beträchtlich. Dauersaufen, Kotzen sowie permanentes „Brudi“-, „Digga“- und „Alda“-Gossengeschwalle täuschen erfolglos darüber hinweg, dass beide nicht in der Lage sind, einen Satz mit mehr als drei Wörtern zu bilden.

Zitat Katy Bähm: „Calvin ist halt auch nur ein heterosexueller Kerl. Klar, dass der die will und die und die.“ … ist das eigentlich heterophob? 🤔 Egal, auf den Sieg holt sie sich am Abend erstmal einen runter.

Trash TV vom Allerfeinsten!

Emmy beschwert sich über die Asozialität der „Kerle“, speziell bezogen auf Calvin, rennt dem hohlbirnigen Säufer aber hinterher wie eine läufige Hündin 🤦🏼‍♂️

Chris Currywurst (mit Bänderdehnung und ohne Gejammer) ist zusammen mit Melanie Müller erwachsen(er). Die beiden machen die Gesocksparade erträglich.

Das Niveau von letzten Jahr wurde jetzt bereits nach der ersten Folge unterschritten. Respekt dafür! Ich bin mal gespannt wie es weitergeht und habe mich bewusst bisher nicht gespoilert. Wenn, dann will ich das ganze Elend voll auskosten 😁

Achja: der Rest der Promi-Brigade ist derzeit noch langweilig. Giulia Siegel hat als erste Amtshandlung im Haus ne Flasche Wein geköpft, Willi Herren manipuliert primitiv und asozial vor sich hin wie gewohnt, Patricia Blanco gefällt nicht, wenn jemand keinen Sex mit Dicken will, Elena Miras ist (noch) ruhig und Kate Merlan … hohl, aber lieb.

Eine interessante Mischung. Mich persönlich stören nur die Freaks aus Love Island bzw Temptation Island – Calvin Kleinen und Henrik (Enkel des verstorbenen Ex-Verteidigungsministers Gerhard) Stoltenberg.

Ein „Rapper“ und ein Ficker. Primitiv und dumm. Aber erfolgreich. Also… sie geben sich jedenfalls so. Sind ja Promis 🤷🏼‍♂️

Erschreckend ist, dass die alle wählen und Kinder in die Welt setzen dürfen. Eklig. Aber es gibt ja offensichtlich genug Frauen, die auf sowas stehen.

Die nächsten Wochen werden jedenfalls nicht langweilig. Ich fühle mich wie ein Zoobesucher, der besonders extreme und dämliche Exemplare der Spezies „Mensch“ beobachtet 😁

Intelligenz und der Hass der heutigen Zeit

Intelligenz ist definiert. Sie ist die Fähigkeit zu abstrahieren, sich schnell auf neue Probleme und Aufgaben einstellen zu können.
Intelligenz hat nichts mit Bildung oder Schulabschlüssen zu tun. Auch nicht mit Erfolg und Co. Es korreliert oft, aber es besteht keine echte Kausalität.

Der EQ und die ganzen anderen Indizes messen auch was. Aber sie sind eben nicht „Intelligenz“ per definitionem. Man kann es nicht vergleichen. Manchmal glaube ich, dass diese „Qs“ erfunden wurden, damit man wenigstens irgendeinen Wert vorweisen kann, der überdurchschnittlich ist, wenn’s beim IQ nicht geklappt hat. Wie eine Teilnehmerurkunde beim Sport oder ein Pokal für Platz 17. Damit man sich nicht durchschnittlich fühlt eben.

Dabei ist das nichts schlechtes. Hab ich ja alles in meinem ersten Intelligenz-Artikel ausgeführt.

Wir lebten in einer Leistubgsgesellschaft. Wer viel Leistung oder Potenzial hatte oder erbracht hat, war angesehen. Das wollten logischerweise alle. Geht aber nicht (Normalverteilung eben), also wurden Dinge vereinfacht und man wurde nach und nach für alles und schlussendlich auch für Banalitäten gelobt. Jeder will „oben“ sein, aber bitte ohne Anstrengung oder gar Verantwortung. Rechte ohne Pflichten. Belohnung ohne Leistung.

Wenn’s nicht klappt oder reicht, sind die Tests eben unfair, die Werte nichtssagend, die Aufgaben veraltet oder – heute besonders „in“ – man wird von denen „da oben“ bewusst klein gehalten, diskriminiert. Weil man schwarz ist (oder nicht), eine Mumu hat (oder nicht), weil man Fleisch isst (oder nicht). Stets ist alles andere Schuld daran, dass man nichts Besonderes ist, nur nicht man selbst.
Also macht man alle gleich, zieht alle auf sein Level runter. Wenn alle gleich sind, sind alle gleich besonders. Oder gleich unbedeutend. Wenn jeder gleich viel Geld hat, ist dann jeder reich oder arm? Woran misst man etwas, wenn es keine Unterschiede mehr gibt? Und was ist dann Schuld am eigenen Unvermögen, wenn schließlich alles gequotet, gleich, „gerecht“ ist?

Wir haben heute keine Leistungsgesellschaft mehr. Wir haben eine Leistungsvermeidungs- und Relativierungsgesellschaft, die „schwache“ Minderheiten vergöttert und bevorzugt, einsetzt als willige Waffen im Kampf gegen die verhassten „starken“ Minderheiten. Wer Geld hat, intelligent ist, eine Familie hat, einen guten Job und das alles, ohne einer „schwachen“ Schicht der Gesellschaft anzugehören, ist „böse“.

Man schaue sich an, was alles nach und nach geändert wird und gegen wen sich das richtet, wer sich anpassen soll. Neid, Hass, Missgunst – das sind die Triebfedern hinter den Extremisten von links und auch rechts. Wer heraussticht ohne „schwach“ zu sein, gehört gleich gemacht.

Dabei lebt eine Gesellschaft von den Unterschieden. Es geht gar nicht anders. Die Reichen tragen den Löwenteil der Kosten eines Staates, die Konzerne beschäftigen die Menschen, die Intelligenten sorgen für den Fortschritt, die fremden Kulturen sorgen für Vielfalt und die Geschlechter haben jeweils unterschiedliche Stärken.

Wir sind nicht gleich und das ist auch gut so! Wie in der Physik gilt auch hier: ein System ohne Unterschiede ist tot.

Etwas wird auch nicht einfach wahr, nur weil man es behauptet. Man kann zwar sagen „Wir machen das Abi leichter“, aber deswegen ändert sich nichts am Wissen oder an der Intelligenz der Abiturienten. Man kann auch behaupten, dass rot, grün und gelb gleich sind. Dann knallts halt an jeder Kreuzung. Muss man eben mehr aufpassen…

Deswegen verachte ich unsere drei Extremparteien, halte mich von jedem fern, der denen nachläuft und deren Parolen skandiert. Deswegen bin ich strikt gegen Quoten, gegen Bevorzung, gegen Gender-Newspeak, gegen den Woke-Irrsinn. All das bietet nichts als Ausreden. All das sorgt dafür, dass echte Vielfalt stirbt, gar nicht erst entstehen kann. All das ist Gift für eine Gesellschaft. All das löst keine Probleme, sondern schafft nur noch mehr!

Heute kann man im Job schlecht sein und gekündigt werden. Früher (TM) war man eben schlecht, heute wird man diskriminiert. Wegen irgendwas. Es findet sich schon ein Grund, warum es nicht an einem selbst liegt.
Dabei kann niemand was für sein Geschlecht, seine Hautfarbe, seine Herkunft oder sein geistiges Leistungsvermögen. Nur haben eben ein paar Freaks entschieden, dass die einen „gut“ sind und der Rest „Schuld“ hat. Aber die, die „Schuld“ sind, haben sich ihre Vorgaben auch nicht ausgesucht. Nur ist das bei denen was anderes. Sie sind der Feind. Da zählt die Maxime nicht. Bigotterie deluxe.

Und statt „Nein!“ zu sagen, macht man diesen Quatsch mit. Ist ja nicht schlimm. Tut keinem weh. Ist ja kein Aufwand. Haben die Leute vor 80 Jahren auch gesagt….

Wenn die Klügeren nachgeben, regieren die Dummen die Welt. Oder: Wenn die Masse nachgibt, diktieren die Minderheiten. Nicht weil sie so stark oder so viele sind, sondern weil die Mehrheit nicht begreift, begreifen will. Weil sie desinteressiert ist und satt.

Sie ist auch nicht dumm. Immerhin ist jedes Kind hochbegabt. Steht auch so im Internet. Und in der Schule gehts ja auch immer weiter vorwärts.

Die Mehrheit ist Durchschnitt. Punkt. Das ist eine einfache Wortdefinition.
Es ist nicht gut, es ist nicht schlecht. Jeder hat seinen Platz, jeder kann etwas beitragen. Und wir brauchen jeden.

Nur wenn man etwas will, was man nicht kann, gibts Stress, wenn man das zu erzwingen versucht. Ich will auch fliegen können. Kann ich nicht. Ist so. Aber vielleicht suche ich mir einen hippen Hashtag, packe was mit „Diskriminierung“ auf meine Seite und zwinge eben die Gesetze der Biologie und Physik, mir zu Diensten zu sein. Die sind immerhin Schuld, dass ich nicht fliegen kann! Falsch. Es sind die Eliten. Die Konzerne, die Schlauen, Bill Gates! Der hat bestimmt schon irgendwas erfunden, das Menschen fliegen lassen kann und behält es für sich allein! Das muss es sein!

Das Wichtigste ist und bleibt aber doch der Mensch in all seinen Facetten. Dieses ganze hass- und neiderfüllte Geschwafel von Linken (und Rechten), ihre verlogenen Aktionen und ihre asozialen Methoden sorgen dafür, dass die Menschen noch weniger aufeinander achten. Sie reden nicht mehr mit-, sondern nur noch übereinander. Sie lösen keine Probleme mehr sondern gehen nur noch gegen Symptome vor.

Wie eine tiefe Wunde, auf die man immer wieder nur Pflaster klebt. Das geht nicht gut. Extreme sind nie gut, egal welche Farbe sie haben.

Wer am Längsten und Lautesten schreit, dem darf man nicht glauben. Der will keine Hilfe, der will Machtf, Gehorsam, sich über andere stellen. Und alles im Namen der „Gleichheit“… die es zum Glück nicht gibt und niemals geben wird.

Verantwortungslose Egomanen

So könnte man den heutigen Mainstream beschreiben. Zumindest den, den wir überall wahrnehmen können. Ob das tatsächlich der Mainstream, die Mehrheit, ist, darf bezweifelt werden.

Die Mehrheit hält eben die Klappe und erträgt diese „verantwortungslosen Egomanen“. Damit ist die Masse weniger sichtbar und es entsteht der Eindruck, dass die Schreihälse zahlreich sind. Dabei sind es Bevölkerungsanteile im Promille- oder maximal unteren, einstelligen Prozentbereich.

Es handelt sich um Menschen, die fordern. Menschen, die wollen. Menschen, die eine bestimmte Vorstellung haben und erwarten, dass alle anderen dieser folgen. Ihnen ist egal, was alle anderen wollen. Sie wissen, was richtig ist, was gemacht werden muss.

Das stimmt. Nur fehlt da ein Satzteil. Sie wissen, was für sie richtig ist und was für sie gemacht werden muss.

Sie wollen etwas, also muss jeder andere dafür sorgen, dass sie es bekommen.

Ihnen gefällt etwas nicht, also muss jeder andere dafür sorgen, dass sich das ändert.

Irgendwas geht nicht so aus, wie sie wollen, also haben alle anderen Schuld daran.


Der alternde, verhinderte Rennradprofi, der trotz ausgebautem und bewchildertem, freien Radweg auf der Straße fährt, die Autos und LKW behindert und bei einem Unfall darauf pocht, dass die anderen besser aufpassen müssen. Er schreit nach mehr Rechten für sich und mehr Pflichten für andere. Er hält sich nicht an die Regeln, doch alle anderen sind Schuld.


Der Autofahrer, der auf der Autobahn hinter einem LKW hertuckert und plötzlich zum Überholen ansetzt, ohne nach hinten zu schauen. Alle anderen passen ja auf, können doch bremsen. Bei einem Unfall waren die anderen Schuld, die bestimmt gerast sind, sonst hätten sie ja bremsen können. Nur er selbst muss natürlich nicht drauf achten, was um ihn herum geschieht. Er will überholen, also macht er das. Er hat das Recht dazu und Pflichten gibt es im Zweifel nicht.


Jemand bewirbt sich für einen Job und erhält eine Absage. Heute liegt es nicht daran, dass man nicht qualifiziert oder sympathisch genug war. Auch nicht daran, dass andere besser waren, denn das ist nicht erlaubt, nicht möglich im Gleichheitsland. Es liegt mit Sicherheit daran, dass die Personaler Rassisten sind. Oder Frauenhasser. Oder Homophob. Schwierig wird die Argumentation nur, wenn man zu keiner dieser Gruppen gehört. Dann ist der Staat Schuld. Also müssen Quoten her. Und Strafen. Und mehr Rechte. Warum sich mit sich selbst auseinandersetzen, wenn man doch ganz einfach Zuspruch bekommt – und alles was man möchte? Man selbst ist stets Opfer, alle anderen Täter. Man verdient es, besser behandelt zu werden als die anderen.


Da sitzt man im Unterricht und kommt nicht mit. Man versteht einfach nicht, was der Typ oder die Frau da vorne von sich gibt. Anstatt dass die Eltern sich mit ihren Kindern beschäftigen und ehrlich sind, ihrem Kind helfen, ihn fördern und dazu motivieren, zu den anderen aufzuschließen, wird der egomane Weg gewählt. Es ist für einen selbst nunmal einfacher, alle anderen auszubremsen, damit man sich nicht schlecht fühlt, nicht zugeben muss, dass das eigene Kind eben doch nicht superschlau ist. Bestimmt ist es nur unterfordert. Doch wenn alle anderen sich zurückhalten, wird dieses Kind plötzlich zum Durchschnitt. So gewinnt man, während alle anderen verlieren.


Warum wird man als Mörder oder Totschläger hingestellt, verurteilt, muss in den Knast? Oder warum ist man plötzlich Kinderschänder? Das kann nicht sein, denn man hat ja nichts falsch gemacht. Die anderen haben einen provoziert, da muss man sich eben wehren. Sie standen im Weg oder wollten einem ihre Sachen nicht geben. Sie haben sich mit der falschen Frau eingelassen oder den falschen Kerl nicht respektiert. Oder sie standen nur zufällig am falschen Ort, als man plötzlich ausgerastet ist. Daran sind also alle anderen selbst Schuld. Genau wie die Kinder. Die haben doch alles mitgemacht, sind nicht zur Polizei gegangen, haben sich nicht genug gewehrt. Selbst schuld. Und wenn das alles nicht zieht, hat man bestimmt eine schlimme Kindheit durchlebt. Dann waren eben die Eltern Schuld oder der Freundeskreis, das Umfeld, die soziale Schicht. Irgendwas findet sich schon, damit man als Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder nicht Schuld ist, keine Verantwortung tragen muss.


Man kann auch einen Vertrag abschließen. Dann fällt einem auf, dass einem die Konditionen doch nicht gefallen, die Ware nicht zusagt oder man doch nicht genug Geld hat. Man könnte nun den Grundsatz „pacta sunt servanda“ anwenden, daraus lernen und das nächste Mal vorher über die Konsequenzen nachdenken, den Vertrag durchlesen. Oder man besteht darauf, dass die anderen Schuld sind. Man wurde zu wenig auf die Pflichten hingewiesen. Bestimmt sind diese auch ungültig, überzogen, illegal. Irgendwas findet sich schon, damit man sich aus der Verantwortung stehlen kann. Rechte gibts immer. Notfalls biegt man sie eben passend. Davon lebt ein ganzer Berufsstand. Pflichten sind zu vermeiden. Die haben nur die anderen.


Das ist die Welt, die wir heute präsentiert bekommen. Doch es ist nicht die Mehrheit! Allerdings lässt die Mehrheit durch ihr Schweigen zu, dass die „verantwortungslosen Egomanen“ immer mehr Einfluss gewinnen.

Regeln DIENEN einem, nur die anderen müssen sie einhalten. Für das eigene Versagen, das Schicksal oder Unvermögen sind stets alle anderen verantwortlich. Ebenso haben alle anderen dafür zu sorgen, dass es einem selbst gut geht, man sich wohlfühlt.

Lärm in der Mietwohnung ist unverschämt. Außer wenn man selbst es ist, der stört. ICH bin wichtig, wICHtig. Alle anderen haben sich zu fügen. So hat man es gelernt in einer Erziehung ohne Grenzen und mit Freiheiten ohne Pflichten 🤷🏼‍♂️

Kaum jemand sagt „NEIN“, kaum jemand setzt ihnen Grenzen. Manchmal aus Desinteresse, weil man es nicht für wichtig hält und nicht sieht, wohin das führt, wenn man jedem alles nachträgt. Oft aber auch aus Angst. Wer das Verhalten kritisiert wird mittlerweile als Gegner der Sache hingestellt. Es wird mit zweierlei Maß gemessen.

Wir haben zu lange zugeschaut, wie kleine Grüppchen von Egomanen ihr Ding machten. Wir haben sie gewähren lassen, haben integriert und toleriert, haben Zugeständnisse gemacht, mehr Rechte geschaffen und uns zurückgenommen.

Mit jedem Akt dieser Art wollten sie mehr, wurden dreister, fordernder und rücksichtsloser. Wie ein verzogenes Kind, dem man immer nachgibt. Nun werden wir nicht mehr Herr über diese Grüppchen und lassen uns von einigen wenigen diktieren, was wir dürfen, müssen, sollen. Wir geben nach damit wir Ruhe haben, weil wir wirklich tolerant sind und an das Gute glauben. Doch wir werden nur ausgenutzt, als schwach angesehen – WEIL wir nachgeben.

Genauso wie Eltern nicht respektiert werden, wenn sie keine Grenzen setzen.

Dabei hilft es, bewusst „NEIN“ zu sagen. Wer damit nicht klarkommt, will nicht lernen, wachsen oder Probleme lösen. Der will nur seinen Willen durchdrücken, andere unterwerfen. Um solche Menschen ist es nicht schade, wenn sie aus dem eigenen Leben verschwinden. Würde jeder konsequent Grenzen setzen, könnte die Gesellschaft das Versagen der Eltern kompensieren, die Krakeeler, Aktivisten und Lobbyisten und was es alles gibt verstummen lassen, oder ihnen zumindest keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Sie müssten lernen, dass nicht alle anderen, sondern SIE sich anzupassen haben. Zumindest in einer Gesellschaft, die nicht aus gleichgeschalteten Robotern besteht, sondern vielfältig ist.

Doch die Gesellschaft ist eingeschüchtert. Sie glaubt, sie kann nichts ändern, dass diese Grüppchen voller verantwortungsloser Egomanen zu groß sind. Dabei sind sie nur potemkinsche Dörfer, von denen wir uns zum Narren halten lassen.

Intelligenzbestie

Ein Wort, das wohl jeder kennt.

Und eines, das mich wütend macht.

Wie kann es sein, dass in einer Gesellschaft – egal welcher – die ein gewisses Maß an Zivilisation erreicht hat, nicht mehr mit Keulen hinter Tieren herrennt, nicht mehr an Beeren lutscht und hofft, nicht zu sterben oder krank zu werden, Intelligenz als etwas Negatives angesehen wird?

Klar, wenn man so offen fragt, wird man wohl kaum jemanden finden, der Intelligenz als grundsätzlich negativ ansieht. Trotzdem lernen unsere Kinder schon in der Schule, dass man besser nicht als „Streber“ gilt, dass man kein „Klugscheißer“ sein soll und „Intelligenzbestien“ auch nicht so beliebt sind.

Warum regt sich da niemand drüber auf? Warum sagt da niemand was?

Wer ein „Streber“ ist, ist in der Schule im Abseits. Von den „coolen“ und „beliebten“ Schülern wird man drangsaliert oder mit Glück nur ausgenutzt. Ein Streber zu sein, ist nicht erstrebenswert. So scheint es zumindest.

Wer groß, stark, sportlich, gutaussehend ist, der ist beliebt, der wird geschätzt, hat es einfacher im sozialen Umgang mit den Mitschülern. Sowas ist erstrebenswert, aber Intelligenz? Braucht man nicht. Sieht man ja auch nicht. Kann man nicht mit angeben, denn dann wird man wieder aufgezogen, beschimpft, ausgenutzt. Zu Parties wird man nicht eingeladen, wenn man schlau ist, denken kann und will, wenn man auf diese Weise anders ist.

Über diese Form der Diskriminierung, die wirklich alle Bevölkerungsschichten betrifft, wird nicht diskutiert. Im Gegenteil. Die obigen Schimpfwörter halten sich bis weit ins Erwachsenenleben, auch wenn es weniger wird, weil dann auch die weniger intelligenten Menschen langsam begreifen, dass Intelligenz etwas Positives ist.

Dabei muss man nicht einmal hochbegabt sein, um Teil dieser Zielgruppe zu sein. Ein überdurchschnittlicher IQ genügt völlig. Ab IQ 115 wird die Luft schon sehr dünn, denn dieser Wert bedeutet, dass 85% (!) der Bevölkerung weniger intelligent sind, als man selbst. Das sind auf 83 Millionen Deutsche gerechnet 70,5 Millionen Menschen, die weniger intelligent sind als jemand, der einen IQ von 115 erzielt hat.

Als „hochbegabt“ gilt man ab einem gemessenen IQ von 130 (nein, diese Internet-IQ-Tests sind NICHT aussagekräftig ;-)), was gleichzeitig Zugangsvoraussetzung für Mensa ist. In diesem Fall sind 98% (!) der Referenzbevölkerung weniger intelligent als man selbst – oder auf Deutschland bezogen eben 81,3 Millionen Bürger. Hier sieht man übrigens auch sehr gut, dass nun wirklich nicht jedes Helikopterkind hochbegabt sein kann, auch wenn Mama und Papa das bestimmt anders sehen 😉

Intelligenz ist normalverteilt. Das bedeutet, dass die obigen Beispiele auch für „Dummheit“ gelten. Sprich, wenn man einen IQ von 85 hat, ist man dümmer als 85% der Referenzgruppe und bei einem IQ von 70 sind 98% intelligenter als man selbst.

Der durchschnittliche IQ liegt bei 100. 50% sind darunter, 50% darüber anzusiedeln, dargestellt durch eine Glockenkurve – eben „normalverteilt“. Die Bereiche sind gleichmäßig auf beiden Seiten verteilt.

Um mal zu verdeutlichen, was das bedeuten kann – überspitzt gesagt natürlich: Ein Hochbegabter (IQ 130), der mit einem normal intelligenten Menschen (IQ 100) interagiert verhält sich in etwa so wie ein normal intelligenter Mensch zu einem Schwachsinnigen (IQ 70).

Das mag arrogant klingen, ist aber simple Mathematik. Jetzt stelle man sich als normal intelligenter Mensch vor, jemand mit IQ 70 (Forrest Gump lag glaube ich bei 75) will jemandem mit IQ 100 erklären, wie die Welt funktioniert, dass dieser alles falsch sieht, keine Ahnung hat und der Intelligentere sich gefälligst anpassen soll.

Selbstverständlilch würde man nicht auf die Idee kommen, auf diesen „Dummen“ zu hören. Schließlich ist man ja intelligenter. Aber genau diese „Intelligenteren“ verhalten sich genauso gegenüber noch intelligenteren Menschen. Nur scheint das in Ordnung zu sein. Sollen sich doch die Schlauen anpassen, zurückhalten, Rücksicht nehmen und sich nicht als intelligenter hinstellen…

Hochbegabte Menschen werden anders behandelt als ihre Gegenstücke auf der linken Seite der Kurve. Wenn man unterdurchschnittlich intelligent oder sonstwie zurückgeblieben ist, wird man bemitleidet, bekommt Hilfe, Unterstützung, „Respekt“. Als Hochbegabter ist man der Arrogante, der Besserwisser, ein Streber ohne Freunde, Nerd, Geek, Klugscheißer, Schlauberger und so weiter. Hilfe? Unterstützung? Respekt? Selten. Anerkennung? Lob? Vielleicht von manchen Lehrern … mit Glück.

Selbst später im Arbeitsleben ändert sich das nur langsam. Oft genug ist es ratsamer, nicht zu zeigen, dass man intelligent(er) ist. Man wird es nicht leicht haben. Man ist gezwungen, geschickt und verdeckt vorzugehen. Man muss einen sehr großen Teil seiner geistigen Kapazität dafür aufwenden, nicht negativ aufzufallen, sich anzupassen, Taktiken und Strategien zu entwickeln, um sein Potenzial in etwas Positives verwandeln zu können.

Als Hochbegabter erhält man keine Unterstützung und selten Förderung. Hier sind private Schulen klar im Vorteil, und das lassen sie sich sehr gut bezahlen. Als Hochbegabter muss man Rücksicht nehmen, sich zurückhalten, Zielscheibe sein, unbeliebt die Schulzeit hinter sich bringen (natürlich gibt es auch Ausnahmen) und ja aufpassen, dass man nicht zeigt, dass man etwas besser kann, weiß, macht als die meisten anderen.

Niemand mag Klugscheißer.

Paradox, wenn man bedenkt, dass es intelligente Menschen braucht, um Fortschritte zu machen – egal wobei. Schlimm finde ich, dass auch durch diese Prägung seitens Eltern und anderen Kinder, von Lehrern und Erziehern eine Gesellschaft als Ganzes ausgebremst wird.

Wir orientieren uns nach „hinten“ anstatt nach „vorne“. Wir nehmen so sehr Rücksicht auf die Schwächsten, dass wir die Starken sich selbst überlassen. Die ziehen schon weiter, die packen das. Die sind ja stark. Die müssen ja die Schwachen mitziehen.

Dass die Starken irgendwann aber nicht mehr können, sieht man nicht. Es gibt genau so viele Starke wie Schwache – 15% jeweils. Die Starken ziehen die Schwachen mit – und sollen dann noch für Fortschritt und Innovationen sorgen? Wie soll das gehen?

Jeder bekommt Anerkennung heutzutage. Anerkennung für „den Versuch“ oder nur fürs Teilnehmen. Der Gedanke oder der Wille zählt, nicht die Leistung an sich. Hauptsache man hat’s versucht. Das ist ein Lob Wert, da gibts Urkunden für. Alles, damit sich niemand als Durchschnitt oder drunter fühlt. Nur für die „besseren“ gilt das nicht. Sind sie nicht herausragend, werden sie auf eine Stufe mit den anderen herabgesetzt. Bringen sie Leistung, müssen sie sich zurückhalten oder zusätzlich noch für die Schwächeren mitdenken, mitarbeiten. Wer intelligent ist, hat Last, ob er will oder nicht. Wer weniger intelligent ist, kann immer nach Unterstützung verlangen, sie sogar erwarten. Intelligentere müssen darum kämpfen.

Sollte man sich nicht lieber an den Starken orientieren, ihnen nacheifern, versuchen, genau so viel zu leisten, danach streben, mehr aus sich zu machen? Gut, man könnte sich dann nciht mehr auf seinem aktuellen Stand ausruhen, müsste mehr machen um mithalten zu können. Aber es würde die Starken entlasten, die dann wiederum besser die Schwachen mitziehen könnten. Es bliebe noch etwas übrig für unsere Zukunft. Wäre doch toll, oder?

In unserem Grundgesetz ist der Minderheitenschutz verankert. Ein hohes Gut und auch etwas, das eine Gesellschaft braucht, um dauerhaft zu funktionieren. Doch wir interpretieren „Minderheit“ oft sehr einseitig, die letzten Jahre auch gerne nach Belieben. Hochbegabte sind ebenfalls eine Minderheit – 2% der Bevölkerung. Doch von ihnen wird stets nur gefordert. Wer schützt die Intelligenzbestien, die Streber vor den Schlägern, den Prolls, den Checkern, Diggan, Vallahs und Aldas? Vielleicht zielt ja darauf die geplante Änderung des Grundgesetzes durch die Grünen ab? Wobei…. wer diese Leute kennt, weiß, dass sie nur bestimmte Minderheiten schützen oder vielmehr grundgesetzwidrig bevorzugen wollen – und das sind gewiss nicht die „Starken“, die eine Gesellschaft voran bringen können und sollen.

Wer sorgt dafür, dass man sich nicht mehr schämen muss, wenn man intelligenter ist als andere und dass man sich nicht mehr entschuldigen muss, wenn man etwas besser weiß, sieht, erkennt, macht als der Durchschnittsbürger? Wenn heute jemand offen sagt, wen oder was er im Schlafzimmer so bevorzugt, schreit man „PRIDE“ und feiert diese Person. Sagt jemand öffentlich, dass er intelligenter als 98% der Bevölkerung ist (IQ130+), wird er beschimpft, lächerlich gemacht, ist ein arroganter Arsch und soll den Mist gefälligst für sich behalten…

Sind viele Menschen wirklich noch so zurückgeblieben, dass sie auf primitivste Dinge mehr Wert legen, sie mehr schätzen als geistige Leistungsfähigkeit? Dicke Titten, Sixpack, gezupfte Augenbrauen – das scheint heute mehr denn je zu zählen. Social Media macht es ja auch leicht, sich mit Bildern und Videos zu präsentieren und zu profilieren. Aber Intelligenz kann man nicht fotografieren, nicht filmen. Intelligenz schert sich nicht um Herkunft oder Geschlecht, ob man gerne Steak oder Sellerie isst. Intelligenz ist keine eigene Leistung, aber sie ist ein Brandmal für die „Betroffenen“ – und die haben keine Lobby. Im Gegenteil. Die haben’s ja gut, sollen still sein und gefälligst Rücksicht nehmen!

Viele „intelligente“ Menschen sind depressiv und vereinsamen nicht selten, eben weil sie anders sind. Aber dieses „anders“ ist eben Schwachen vorbehalten. Intelligente dürfen keine Opfer sein. Können sie auch gar nicht. Dieses verquere Denken ist in den meisten Köpfen vorhanden – ähnlich wie das fatale „Mann = Täter, Frau = Opfer“, was durch das Gendern noch zementiert wird und so für ein extrem stereotypes Geschlechterbild sorgt.

Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Nicht jeder Intelligente ist erfolgreich, reich, berühmt. Nicht jeder Berühmte, Reiche, Erfolgreiche ist intelligent. Das darf man nicht vergessen! Man kann durchaus massig Kohle scheffeln und trotzdem dumm wie Brot sein. Genauso umgekehrt. Die Wahrscheinlichkeiten sind natürlich entsprechend hoch bzw. niedrig. Hier darf man nicht den Fehler machen, und Kausalitäten aus falsch verstandener Political Correctness umkehren. Wer erfolgreich ist, ist wahrscheinlich intelligent(er). Man ist auch nicht arm, weil man „unten“ ist, man ist „unten“, weil man arm ist. Nur mal so nebenbei… ihr wisst, was ich meine. Darf man nicht sagen, ist aber so – und es erklärt, warum der umgekehrte Fall so viele Probleme macht, wenn es um die Erklärung der IQ-Unterschiede bei verschiedenen Bevölkerungsschichten geht. Es wird eben alles politisiert – auch wenn man dann stumpf in die falsche Richtung forscht, weil man bestimmte Dinge einfach nicht denken darf. Ein Unding in jeder wissenschaftlichen Disziplin!

Intelligenz ist, was man draus macht. Intelligenz ist ein Potenzial, das man nutzen oder brachliegen lassen kann. Ich vergleiche das gerne mit Computern. Ein Bürorechner und ein Gaming-PC können vom Prinzip her das gleiche. Man kann mit ihnen arbeiten, spielen, Filme schauen, im Netz surfen und so weiter. Auf dem Gaming-PC kann man Spiele mit höheren Details zocken, Filme in höherer Qualität anschauen, komplexere Berechnungen anstellen und das in kürzerer Zeit. Der Office-PC kann das auch, braucht aber eben länger dafür, kann es nicht so schön oder nicht so viel auf einmal. Aber wenn man mit dem Gaming-PC nur Solitär spielt, hat man nichts von der Mehrleistung. Intelligenz sagt nichts darüber aus, wie ein Mensch tickt, was ihn antreibt, ob er gut oder böse ist, arrogant, stur oder lernwillig. Es kommt wie so oft darauf an, was man draus macht.

Intelligenz ist etwas Wertvolles, etwas, das man fördern und schätzen muss. Intelligenz sichert Fortschritt, Wohlstand und sorgt für den Erhalt von Mensch und Umwelt, schafft Zivilisation, Ordnung, Frieden. Intelligenz ist keine Garantie dafür, doch ohne Intelligenz rückt all dies in weite Ferne.

Man darf auch die Begriffe „Intelligenz“ und „Bildung“ nicht verwechseln oder gar synonym verwenden! Dies wird ebenfalls gerne gemacht, ist aber grundfalsch und führt ebenfalls zu absurden Entscheidungen und Schwerpunktverlagerungen, z.B. in Schulen. Aber in einer Welt – oder ist das nur in Deutschland so? – in der man die Intelligenten alleine lässt und sich an den Schwachen orientiert, fällt das kaum auf. Schade.

Ich fasse mal zusammen:

  • Bildung ist nicht gleich Intelligenz
  • nicht jede Nachkommenschaft ist hochbegabt
  • als mindestens „begabt“ gelten ~15% der Referenzbevölkerung
  • „hochbegabt“ sind nur 2%
  • 15% der Bevölkerung sollen die restlichen 85% mitziehen und noch voranbringen
  • eine verbreitete und selbstverständliche Identifikation und Förderung von Hochbegabten existiert nicht
  • wir als Gesellschaft orientieren uns nach „unten“ statt nach „oben“, damit sich niemand schlecht fühlt oder diskriminiert wird
  • „Intelligenz“ ist negativ konnotiert – und das mit völliger Akzeptanz ab frühester Kindheit
  • nicht jeder „oben“ ist schlau, aber auch nicht jeder „unten“
  • Geld und Status ermöglichen Zugang zu besserer Bildung, ändern aber nichts an der Intelligenz
  • Intelligentere müssen gefördert werden, damit sie ihren Job vernünftig und ohne am Limit zu arbeiten machen können: die weniger Intelligenten unterstützen und für Fortschritt sorgen
  • Minderheitenschutz gilt nicht nur für manche Minderheiten, sondern für alle – zumindest sollte es so sein

Warum also ist es üblich und akzeptiert, dass Intelligenz eher negativ angesehen wird bei vielen? Ist es Neid? Angst? Erziehung? Charakterschwäche? Wer dumm ist, kann nichts dafür. Wer intelligent ist, ebenfalls nicht. Dennoch werden beide unterschiedlich behandelt und angesehen… die einen werden gefördert, die anderen müssen sich zurückhalten, tolerant sein, sich bremsen, unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Wie dem auch sei: Im Wissen, dass ich hiermit etlichen Leuten aufs Füßchen getreten bin, beende ich den Beitrag hier mal 😉

PS: Hier mal ein Vergleich von LEGO-Bauanleitungen. Eine aktuelle (75092), die andere von vor 30 Jahren (6984). Man muss heute sogar Kreativspielzeug einfach halten 🤦🏼‍♂️

Politik, Corona, Irrsinn – und kein Ende in Sicht?

Was mir dieses Kapsertheater auf den Sack geht. Ganz ehrlich. Ich verstehe es auch nicht.

Es ist jetzt bald 1 Jahr her, seit der erste Lockdown verordnet wurde. Masken sind alltäglich geworden, man hält (meist) Abstand, Restaurantbesuche gibts nicht mehr, Kino auch nicht. Keine Konzerte, kein Fußball, im Schwimmbad schwimmt man schön mit Abstand im Kreis (wenn überhaupt), Wegfahren am Wochenende ist nicht, ins Ausland darf man auch nicht, Shoppen macht keinen Spaß und geht sowieso nicht… ich glaube, es wäre einfacher, das aufzuzählen, was noch geht.

Und all das ist mittlerweile „normal“ wie es scheint, oder?

Ich empfinde es nicht als normal! Es machen zwar alle mit und gemeckert wird maximal im kleinen Kreis (mehr geht ja auch nicht mehr…) oder im Internet. Auch wir ziehen unsere Masken auf, halten Abstand, gehen nicht raus wenn’s nicht sein muss und fahren auch nicht weg.

Trotzdem ist es nicht normal, wie wir derzeit leben. Das müssen wir uns stets aufs Neue bewusst machen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das sehr effizient. Wer Verhaltensweisen ändern möchte, muss dies in aller Regel zwischen 6 und 8 Wochen durchziehen. Danach hat man sich an das „Neue“ gewöhnt. Mehr braucht es nicht, nur Konsequenz und wenige Wochen Zeit. Probiert’s mal aus.

Und dieser Mist hier dauert nun schon fast ein Jahr! Gebracht hat es nichts. Die Leute, die am gefährdetsten sind, sind immer noch ungeschützt. Die ausgelachten und geschassten „alten weißen Männer“ Trump, Netanjahu und Johnson sind weitaus effektiver unterwegs bei den Impfungen als unser Bankkaufmann, der Bundeshosenanzug oder Multitaltent von der Leyen. Alle haben sie versagt, und das sogar sehenden Auges, in vollem Bewusstsein.

Mittlerweile geben diese Menschen, die uns eigentlich führen, schützen, leiten, helfen sollten sogar offen zu, dass sie viele Fehler gemacht haben. Und was ist die Konsequenz? Sie machen genauso weiter wie bisher.

Ist ja auch logisch. Man rennt monatelang gegen eine Wand, erkennt dann, dass da keine Tür ist und beschließt, dass man weiter gegen die Wand rennt. Irgendwann muss man doch durchbrechen… oder der Schädel platzt 🤷🏼‍♂️

Wie Kleinkinder, die versuchen, den Würfel durchs runde Loch zu drücken. Nur besser bezahlt.

Interessant ist auch, dass das erst jetzt öffentlich zugegeben wird. Der „Kampf ums Weiße Haus“ ist vorbei, Knorr hat die Zigeunersauce umbenannt und Linksextreme propagieren Gendersprech. Alles normal, aber dadurch müssen eben auch Lücken gefüllt werden. Und es fehlt Ablenkung. Wenn man nicht mehr auf anderen rumhacken kann und unwichtige Dinge nicht mehr aufgebauscht werden können, wenden sich auch heutige „Journalisten“ wieder wichtigen Themen zu. Besser spät als nie…

„Wir haben Fehler gemacht, lasst uns genauso weitermachen!“

Politik stresst, denn Politik ist ein riesiger Kindergarten. Wobei ich den Kindern da nicht Unrecht tun will. Die sind oft vernünftiger und kompromissbereiter.

Ich war einige Jahre aktives Mitglied bei Mensa in Deutschland. Ich bin da allerdings wieder ausgetreten, weil auch da genau dasselbe infantile Verhalten vorhanden war. Ist ja auch verständlich. Da hocken 10.000 Menschen in einem Verein, alle gehören zu den intelligentesten 2% der Bevölkerung (IQ130+) und alle sind es gewohnt, im Recht zu sein, alles zu wissen und korrekt zu verstehen.

Dass das zu Konflikten führt, ist offensichtlich. Man sieht also: Intelligenz schützt nicht vor falschen Entscheidungen, Interpretationen, vor seltsamem Denken oder vorm Arschlochsein. Aber dort hat niemand jemals gesagt: „Das klappt so nicht, wir machen trotzdem weiter!“

Sowas ist entweder dumm oder böswillig. Von keiner Art möchte ich regiert werden. Fehler macht jeder, man sollte sie aber zugeben UND aus ihnen lernen.

Fast 1 Jahr Herumdoktern und Leute sterben lassen, die Schutz brauchten und immer noch brauchen! Klar wurde letztes Jahr mal geklatscht, aber was hat sich beim Pflegepersonal geändert? Die Digitalisierung der Schulen ist immer noch ein Witz – wohlgemerkt in einer der reichsten Industrienationen der Welt! Alte, Kranke, Schwache sterben immer noch, obwohl alle anderen zuhause bleiben.

Was hat’s gebracht, dass Oma wochenlang alleine im Bett liegen musste? Oder dass Opa nur mit dem Piepen des Morphininjektors als Gesellschaft gestorben ist? Nichts. Es wurde gepennt. Zulassungsverfahren wurden zum „Das ist meine Schippe“-Kleinkrieg, man feilschte über Centbeträge pro Impfdosis und verteilt schön Gutscheine für Masken, inklusive Zuzahlung in Höhe von mehreren Euro. Aber für „den Strukturwandel“, Klima, Migration, Elektroautos, Windkraftanlagen, …werden Milliarden rausgehauen. Wer bezahlt das eigentlich? Wir sind jetzt schon bis in die 2060er verschuldet.

Auf der anderen Seite war auch noch jede Menge Geld da für ganz wichtige Sachen. Diverse Lehrstühle für Genderfragen (immerhin mehrere hundert (!) betroffene Menschen in Deutschland) wurden installiert, Polizisten auf die Müllkippe gewünscht – inklusive Verteidigung dieser Aussage durch „die Regierung“. Melchior darf nicht mehr von einem schwarz geschminkten weißen Kind dargestellt werden, Kinderbücher werden umgeschrieben und der WDR bzw. dessen Derivat „Funk“ stellt klar, dass man „asozial“ und „Idiot“ nicht mehr sagen darf, weils im dritten Reich benutzt wurde. Und „Warmduscher“ ist ebenfalls eine nicht gendergerechte Beleidigung, denn das Wort drückt durch das „warm“ Homophobie aus. Orwells Newspeak, anyone? Oder knallt man doch besser Impfgegner im Videospiel ab? Vielleicht doch besser AfD-Wähler? Oder Umweltsäue? Gibts alles beim WDR zum runterladen 😉

Alles kein Scherz. Alles normal. Dafür war Zeit, da hat man sich hintergeklemmt. Dort wurde Geld reingepumpt. Da passierten keine „Fehler“ oder wurden Milliarden verschenkt. Da hat auch niemand diskutiert oder gefeilscht. Es wurde einfach gemacht, es ist jetzt so, gewöhnt euch dran.

Aber die wichtigen Sachen wurden versemmelt, um es freundlich auszudrücken. Scheinbar liegen die Prioritäten einfach anders. Vielleicht erkennen wir auch einfach nicht die unendliche Weisheit hinter den Entscheidungen.

Achja: Biden ist ja jetzt US-Präsident. Er hat ja das ganze „Böse“ vom bösen Trump rückgängig gemacht. Und auch trotz hoher Inzidenzzahlen und knapper Intensivbettenkapazität wird der Lockdown jetzt – 1 Woche nach Trump – in Kalifornien (und anderen Democrats-States) aufgehoben. Also alles doch nicht so schlimm? Unsere Linksmedien wie die Zeit oder die SZ, die vor einem Monat noch auf den USA rumgehackt haben (alles zu lasch etc.), sprechen mittlerweile von „ZeroCovid“ und machen Biden mit zum „Erlöser“, voller Lob für die gelungene Politik.

Also alles nur politisch missbraucht? Zahlen und Maßnahmen sind gut oder schlecht in Abhängigkeit derer, die sie verbreiten oder verordnen? Kann das sein? Ist das bei uns auch so?

Falls ja, wird dieses Hickhack, diese Kopflosigkeit, diese Führung, die keine ist noch bis zur Bundestagswahl 2021 anhalten. Danach werden Lockerungen kommen und Corona innerhalb weniger Wochen aus den Schlagzeilen verschwinden. Alles doch nicht so schlimm, oder? Und die neue Bundesregierung kann den ersten Erfolg verbuchen. Praktisch!

Ich hoffe nicht, dass es so ist. Leider irre ich mich recht selten. Doch hier hoffe ich wirklich, dass ich falschliege. Ernsthaft. Ich möchte nicht von Schwarz/Grün regiert werden, will keinen Kobold, keine Quoten, nicht als minderwertig angesehen werden, weil ich männlich, hetero und weiß bin, wie im Buch „Ich hasse Männer“. Ich will nicht „Freund*innen“ schreiben, weil es 1. falsch und 2. ideologisch ist. Wenn, müsste es „Freunde*innen“ heißen und es müsste auch „Täter*in“ lauten. Außerdem kenne ich den Unterschied zwischen Genus und Sexus. Aber ich war auch noch auf einer Schule, die nicht „Schreiben nach Gehör“ als Leitsatz hatte.

Und ich war in einem Kindergarten ohne politische Sexualerziehung, vorgegeben von der WHO und der BzgA mit dem Titel „Standards für die Sexualaufklärung in Europa“, wo Kinder von 0-4 Jahren (!) Dinge lernen wie „verschiedene Geschlechter“, „was ist Adoption“, „frühkindliche Masturbation“, „lustvolle Erfahrung körperlicher Nähe“, „Geschlechtsidentität entwickeln“ und „verschiedene Arten von Liebe“. Nachzulesen im entsprechenden PDF ab Seite 43.

Allein diese Vorgaben wecken Erinnerungen an die radikalen Mitglieder der Grünen vor einigen Jahrzehnten. Aber die haben sich ja vor ein paar Jahren davon distanziert. Mit Erfolg, wie man sieht. Da fällt mir auch noch die Edathy-Affäre der SPD ein, die vielleicht erklärt, warum sich unsere Bundesjustizministerin (ebenfalls SPD) mit Hönden und Füßen gegen eine Verschärfung des Strafrechts bei Kindesmissbrauch gewehrt hat. Aber ich schweife schon wieder ab.

Politik ist ein weites Feld und wenn man da anfängt zu graben, stößt man auf so viele Dinge, die einfach falsch laufen. Zumindest für die auf der rechten Seite der Normalverteilungskurve der Intelligenz.

Als ich vor vielen Jahren das erste Mal „Starship Troopers“ geschaut habe, brannte sich ein Satz in mein Hirn. Am Anfang des Films wird über eine massive Fehlentscheidung mit unzähligen Toten als Konsequenz berichtet. Die Nachrichtensendung endete mit den Worten: „Sky Marshal Dingsbums übernahm die volle Verantwortung und trat zurück.“

Das wars. Millionen Tote, „Jo, war doof von mir, tschüss“, Ende.

Verantwortung zu übernehmen heißt aber nicht nur, dass man Fehler zugibt, sondern auch dafür sorgen muss, dass sich Ähnliches nicht wiederholt, dass der Schaden wiedergutgemacht wird und dass man NICHT stumpf weiter gegen die Wand rennt und sich mit Nichtigkeiten befasst, die woanders ein Problem sind, aber eben nicht hier!

Das alles macht Covid, Corona, möglich. Und wir alle machen mit. Was will man auch tun? Demonstrieren? Das wurde versucht und von links und rechts torpediert. Wählen? Hat man auch versucht. Es ändert sich nichts oder Wahlen werden eben rückgängig gemacht. Shitstorms organisieren? Dazu müsste man sich öffentlich „outen“, was mittlerweile einem sozialen, beruflichen, politischen Selbstmord gleichkommt. Wir haben Angst. Ich habe Angst. Aus dem gleichen Grund, warum niemand Mohammed-Witze macht: weil man nicht geächtet, ausgestoßen, gebrandmarkt oder geschlagen werden will.

Also warten und hoffen, dass es besser wird. Irgendwie, irgendwann und von alleine.

Ich schreibe mir sowas von der Seele. Dieses Blog ist mein Ventil. Das Schreiben hilft gegen den Frust, machtlos zu sein und hoffen zu müssen, dass irgendwer irgendwann irgendwie hilfreiche und sinnvolle Entscheidungen FÜR alle trifft, ohne auf persönliche Vorteile, Parteifreundinnen oder sonstwas zu achten. Und ich wehre mich im Kleinen. Ich boykottiere die aktuellen Ideologen, halte mich von Menschen fern, die mich bekehren wollen und schaffe mir so geistigen Freiraum, den ich dringend brauche. Ich würde gerne mehr tun, aber was? Irgendwas verändern im großen Maßstab, doch wie?

Ich bin (leichter) Aspi, aber ich bezweifle, dass ich viel Zuspruch bekomme, wenn ich mich Montags vor die geschlossenen Schulen setze mit einem Schild „Mondays for Future“ (ich kann aber auch Englisch)…

Neulich beim Arzt

Also nicht „neulich“, eher gerade eben.

Seit 3 Wochen hab ich irgendwas im Hals. Keine Ahnung was, es nervt aber. Die meiste Zeit des Tages merke ich gar nichts, aber manchmal eben doch. Dafür hab ich keine Schmerzen, Atemnot, Schluckbeschwereden oder sonstwas. Es ist einfach nur was „da“.

Und ich hab’s nicht eingeladen!

Krebs hat der Doc ausgeschlossen. Evtl. ist‘s ein Fremdkörper, der abgekapselt wurde. Keine Ahnung, bin kein Mediziner. Heute war ich nochmal da und habe mir eine Überweisung zum HNO geben lassen.

Und da war wieder der Aspi in mir gefragt…

Das Wartezimmer war nicht voll. So weit, so gut. Ein anderer Mann, der am Handy gespielt hat, eine ältere Frau, die kaum laufen konnte – und eine jüngere Frau, die die Wartezimmerzeit ebenfalls mit Handy überbrückte… und genüsslichem Trinken. Alle trugen Masken. Diese „Dame“ jedoch nur sporadisch. Immerhin musste sie ja alle 3 Sekunden Mineralwasser in sich schütten. Da lässt man die Maske besser am Kinn baumeln. Stört ja nur.

Niemand hat was gesagt, ich auch nicht. Ich brauche relativ lange, bis ich mich melde. Doch hier kam mir die Arzthelferin zuvor. Allerdings stieß sie auf Unverständnis seitens der Patientin. Sie hätte sich doch desinfiziert und es reicht ja, wenn alle anderen (da isses wieder, dieses „die anderen“) die Maske tragen.

Mich nerven diese Dinger auch, aber ich suche nicht permanent nach Ausreden, warum ich keine tragen muss. Übrigens war sie nicht wegen einer Untersuchung dort, sondern nur um sich ein Rezept samt AU abzuholen. Beides brachte die Arzthelferin nämlich rein.

Dafür musste ich heute mal nicht an mich halten. Normalerweise bekomme ich bei jedem (!) Arztbesuch den Blutdruck gemessen. Jedesmal wenn mir die nette Arzthelferin die Manschette anlegt, weise ich darauf hin, dass da gleich wieder utopische Werte rauskommen, die deswegen falsch sind, weil die Manschette zu klein ist.

Fun Fact: bis ca. 32 cm Oberarmumfang sind die „normalen“ Manschetten in Ordnung. Ist der Oberarm kräftiger, braucht man eine breitere Manschette. Sage ich jedesmal. Meine Historie beim Doc ist voll von fast tödlichen Blutdruckwerten. Es nervt.

Die haben den Job doch gelernt, oder? Sowas sollte man als Arzt oder Arzthelferin wissen. Aber immer wieder erfolgt die gleiche Prozedur: „Ah, hallo, ich Messe mal ihren Blutdruck.“ – „Das funktioniert nicht mit dem kleinen Ding.“ – „Doch, doch. Machen sie mal den Arm frei.“ – „…“ – Pschh Pschh Pschh Pfffff – „Oh, das ist aber hoch! Da muss der Doc gleich mal dringen nach sehen!“

Hmpf.

Dann kommt der Doc, nimmt die passende Manschette, misst bei mir einen – Zitat – „perfekten Blutdruck“, schreibt eine Korrektur zum Eintrag der Arzthelferin und fertig. Bis zum nächsten Besuch 🤷🏼‍♂️🤦🏼‍♂️

Das sind Basics, verdammt! Oder liegt’s am desolaten Bildungssystem, das seit den 90ern den Bach runter geht – angefangen mit „Schreiben nach Gehör“? Vielleicht macht man auch einfach immer alles richtig..?

Klar kann man nicht auf jeden Quark von Patienten hören, darf man oft auch nicht. Aber man sollte sein eigenes Handeln hinterfragen, wenn immer wieder dieselben Beanstandungen samt Erklärungen kommen, sogar vom Arzt unterstützt und schriftlich fixiert. In diesem Fall hier ist die Messung durch die Arzthelferin für die Tonne, kann sie sich schenken, bringt nix, sagt nix aus.

Ich hatte da von Anfang an Bedenken und das dem Doc auch explizit gesagt. Zudem haben wir ein Messgerät zuhause, daher fiel mir der Unterschied auf. 50% Abweichung ist nicht wenig. Trotzdem stand ich kurz davor, Blutdrucksenker verschrieben zu bekommen.

Vollkommen unnötigerweise! Da frage ich mich, wie vielen anderen Leuten es auch so geht, die blind das glauben (müssen), was Arzt oder Personal ihnen sagen?!