Intelligenzbestie

Ein Wort, das wohl jeder kennt.

Und eines, das mich wütend macht.

Wie kann es sein, dass in einer Gesellschaft – egal welcher – die ein gewisses Maß an Zivilisation erreicht hat, nicht mehr mit Keulen hinter Tieren herrennt, nicht mehr an Beeren lutscht und hofft, nicht zu sterben oder krank zu werden, Intelligenz als etwas Negatives angesehen wird?

Klar, wenn man so offen fragt, wird man wohl kaum jemanden finden, der Intelligenz als grundsätzlich negativ ansieht. Trotzdem lernen unsere Kinder schon in der Schule, dass man besser nicht als „Streber“ gilt, dass man kein „Klugscheißer“ sein soll und „Intelligenzbestien“ auch nicht so beliebt sind.

Warum regt sich da niemand drüber auf? Warum sagt da niemand was?

Wer ein „Streber“ ist, ist in der Schule im Abseits. Von den „coolen“ und „beliebten“ Schülern wird man drangsaliert oder mit Glück nur ausgenutzt. Ein Streber zu sein, ist nicht erstrebenswert. So scheint es zumindest.

Wer groß, stark, sportlich, gutaussehend ist, der ist beliebt, der wird geschätzt, hat es einfacher im sozialen Umgang mit den Mitschülern. Sowas ist erstrebenswert, aber Intelligenz? Braucht man nicht. Sieht man ja auch nicht. Kann man nicht mit angeben, denn dann wird man wieder aufgezogen, beschimpft, ausgenutzt. Zu Parties wird man nicht eingeladen, wenn man schlau ist, denken kann und will, wenn man auf diese Weise anders ist.

Über diese Form der Diskriminierung, die wirklich alle Bevölkerungsschichten betrifft, wird nicht diskutiert. Im Gegenteil. Die obigen Schimpfwörter halten sich bis weit ins Erwachsenenleben, auch wenn es weniger wird, weil dann auch die weniger intelligenten Menschen langsam begreifen, dass Intelligenz etwas Positives ist.

Dabei muss man nicht einmal hochbegabt sein, um Teil dieser Zielgruppe zu sein. Ein überdurchschnittlicher IQ genügt völlig. Ab IQ 115 wird die Luft schon sehr dünn, denn dieser Wert bedeutet, dass 85% (!) der Bevölkerung weniger intelligent sind, als man selbst. Das sind auf 83 Millionen Deutsche gerechnet 70,5 Millionen Menschen, die weniger intelligent sind als jemand, der einen IQ von 115 erzielt hat.

Als „hochbegabt“ gilt man ab einem gemessenen IQ von 130 (nein, diese Internet-IQ-Tests sind NICHT aussagekräftig ;-)), was gleichzeitig Zugangsvoraussetzung für Mensa ist. In diesem Fall sind 98% (!) der Referenzbevölkerung weniger intelligent als man selbst – oder auf Deutschland bezogen eben 81,3 Millionen Bürger. Hier sieht man übrigens auch sehr gut, dass nun wirklich nicht jedes Helikopterkind hochbegabt sein kann, auch wenn Mama und Papa das bestimmt anders sehen 😉

Intelligenz ist normalverteilt. Das bedeutet, dass die obigen Beispiele auch für „Dummheit“ gelten. Sprich, wenn man einen IQ von 85 hat, ist man dümmer als 85% der Referenzgruppe und bei einem IQ von 70 sind 98% intelligenter als man selbst.

Der durchschnittliche IQ liegt bei 100. 50% sind darunter, 50% darüber anzusiedeln, dargestellt durch eine Glockenkurve – eben „normalverteilt“. Die Bereiche sind gleichmäßig auf beiden Seiten verteilt.

Um mal zu verdeutlichen, was das bedeuten kann – überspitzt gesagt natürlich: Ein Hochbegabter (IQ 130), der mit einem normal intelligenten Menschen (IQ 100) interagiert verhält sich in etwa so wie ein normal intelligenter Mensch zu einem Schwachsinnigen (IQ 70).

Das mag arrogant klingen, ist aber simple Mathematik. Jetzt stelle man sich als normal intelligenter Mensch vor, jemand mit IQ 70 (Forrest Gump lag glaube ich bei 75) will jemandem mit IQ 100 erklären, wie die Welt funktioniert, dass dieser alles falsch sieht, keine Ahnung hat und der Intelligentere sich gefälligst anpassen soll.

Selbstverständlilch würde man nicht auf die Idee kommen, auf diesen „Dummen“ zu hören. Schließlich ist man ja intelligenter. Aber genau diese „Intelligenteren“ verhalten sich genauso gegenüber noch intelligenteren Menschen. Nur scheint das in Ordnung zu sein. Sollen sich doch die Schlauen anpassen, zurückhalten, Rücksicht nehmen und sich nicht als intelligenter hinstellen…

Hochbegabte Menschen werden anders behandelt als ihre Gegenstücke auf der linken Seite der Kurve. Wenn man unterdurchschnittlich intelligent oder sonstwie zurückgeblieben ist, wird man bemitleidet, bekommt Hilfe, Unterstützung, „Respekt“. Als Hochbegabter ist man der Arrogante, der Besserwisser, ein Streber ohne Freunde, Nerd, Geek, Klugscheißer, Schlauberger und so weiter. Hilfe? Unterstützung? Respekt? Selten. Anerkennung? Lob? Vielleicht von manchen Lehrern … mit Glück.

Selbst später im Arbeitsleben ändert sich das nur langsam. Oft genug ist es ratsamer, nicht zu zeigen, dass man intelligent(er) ist. Man wird es nicht leicht haben. Man ist gezwungen, geschickt und verdeckt vorzugehen. Man muss einen sehr großen Teil seiner geistigen Kapazität dafür aufwenden, nicht negativ aufzufallen, sich anzupassen, Taktiken und Strategien zu entwickeln, um sein Potenzial in etwas Positives verwandeln zu können.

Als Hochbegabter erhält man keine Unterstützung und selten Förderung. Hier sind private Schulen klar im Vorteil, und das lassen sie sich sehr gut bezahlen. Als Hochbegabter muss man Rücksicht nehmen, sich zurückhalten, Zielscheibe sein, unbeliebt die Schulzeit hinter sich bringen (natürlich gibt es auch Ausnahmen) und ja aufpassen, dass man nicht zeigt, dass man etwas besser kann, weiß, macht als die meisten anderen.

Niemand mag Klugscheißer.

Paradox, wenn man bedenkt, dass es intelligente Menschen braucht, um Fortschritte zu machen – egal wobei. Schlimm finde ich, dass auch durch diese Prägung seitens Eltern und anderen Kinder, von Lehrern und Erziehern eine Gesellschaft als Ganzes ausgebremst wird.

Wir orientieren uns nach „hinten“ anstatt nach „vorne“. Wir nehmen so sehr Rücksicht auf die Schwächsten, dass wir die Starken sich selbst überlassen. Die ziehen schon weiter, die packen das. Die sind ja stark. Die müssen ja die Schwachen mitziehen.

Dass die Starken irgendwann aber nicht mehr können, sieht man nicht. Es gibt genau so viele Starke wie Schwache – 15% jeweils. Die Starken ziehen die Schwachen mit – und sollen dann noch für Fortschritt und Innovationen sorgen? Wie soll das gehen?

Jeder bekommt Anerkennung heutzutage. Anerkennung für „den Versuch“ oder nur fürs Teilnehmen. Der Gedanke oder der Wille zählt, nicht die Leistung an sich. Hauptsache man hat’s versucht. Das ist ein Lob Wert, da gibts Urkunden für. Alles, damit sich niemand als Durchschnitt oder drunter fühlt. Nur für die „besseren“ gilt das nicht. Sind sie nicht herausragend, werden sie auf eine Stufe mit den anderen herabgesetzt. Bringen sie Leistung, müssen sie sich zurückhalten oder zusätzlich noch für die Schwächeren mitdenken, mitarbeiten. Wer intelligent ist, hat Last, ob er will oder nicht. Wer weniger intelligent ist, kann immer nach Unterstützung verlangen, sie sogar erwarten. Intelligentere müssen darum kämpfen.

Sollte man sich nicht lieber an den Starken orientieren, ihnen nacheifern, versuchen, genau so viel zu leisten, danach streben, mehr aus sich zu machen? Gut, man könnte sich dann nciht mehr auf seinem aktuellen Stand ausruhen, müsste mehr machen um mithalten zu können. Aber es würde die Starken entlasten, die dann wiederum besser die Schwachen mitziehen könnten. Es bliebe noch etwas übrig für unsere Zukunft. Wäre doch toll, oder?

In unserem Grundgesetz ist der Minderheitenschutz verankert. Ein hohes Gut und auch etwas, das eine Gesellschaft braucht, um dauerhaft zu funktionieren. Doch wir interpretieren „Minderheit“ oft sehr einseitig, die letzten Jahre auch gerne nach Belieben. Hochbegabte sind ebenfalls eine Minderheit – 2% der Bevölkerung. Doch von ihnen wird stets nur gefordert. Wer schützt die Intelligenzbestien, die Streber vor den Schlägern, den Prolls, den Checkern, Diggan, Vallahs und Aldas? Vielleicht zielt ja darauf die geplante Änderung des Grundgesetzes durch die Grünen ab? Wobei…. wer diese Leute kennt, weiß, dass sie nur bestimmte Minderheiten schützen oder vielmehr grundgesetzwidrig bevorzugen wollen – und das sind gewiss nicht die „Starken“, die eine Gesellschaft voran bringen können und sollen.

Wer sorgt dafür, dass man sich nicht mehr schämen muss, wenn man intelligenter ist als andere und dass man sich nicht mehr entschuldigen muss, wenn man etwas besser weiß, sieht, erkennt, macht als der Durchschnittsbürger? Wenn heute jemand offen sagt, wen oder was er im Schlafzimmer so bevorzugt, schreit man „PRIDE“ und feiert diese Person. Sagt jemand öffentlich, dass er intelligenter als 98% der Bevölkerung ist (IQ130+), wird er beschimpft, lächerlich gemacht, ist ein arroganter Arsch und soll den Mist gefälligst für sich behalten…

Sind viele Menschen wirklich noch so zurückgeblieben, dass sie auf primitivste Dinge mehr Wert legen, sie mehr schätzen als geistige Leistungsfähigkeit? Dicke Titten, Sixpack, gezupfte Augenbrauen – das scheint heute mehr denn je zu zählen. Social Media macht es ja auch leicht, sich mit Bildern und Videos zu präsentieren und zu profilieren. Aber Intelligenz kann man nicht fotografieren, nicht filmen. Intelligenz schert sich nicht um Herkunft oder Geschlecht, ob man gerne Steak oder Sellerie isst. Intelligenz ist keine eigene Leistung, aber sie ist ein Brandmal für die „Betroffenen“ – und die haben keine Lobby. Im Gegenteil. Die haben’s ja gut, sollen still sein und gefälligst Rücksicht nehmen!

Viele „intelligente“ Menschen sind depressiv und vereinsamen nicht selten, eben weil sie anders sind. Aber dieses „anders“ ist eben Schwachen vorbehalten. Intelligente dürfen keine Opfer sein. Können sie auch gar nicht. Dieses verquere Denken ist in den meisten Köpfen vorhanden – ähnlich wie das fatale „Mann = Täter, Frau = Opfer“, was durch das Gendern noch zementiert wird und so für ein extrem stereotypes Geschlechterbild sorgt.

Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Nicht jeder Intelligente ist erfolgreich, reich, berühmt. Nicht jeder Berühmte, Reiche, Erfolgreiche ist intelligent. Das darf man nicht vergessen! Man kann durchaus massig Kohle scheffeln und trotzdem dumm wie Brot sein. Genauso umgekehrt. Die Wahrscheinlichkeiten sind natürlich entsprechend hoch bzw. niedrig. Hier darf man nicht den Fehler machen, und Kausalitäten aus falsch verstandener Political Correctness umkehren. Wer erfolgreich ist, ist wahrscheinlich intelligent(er). Man ist auch nicht arm, weil man „unten“ ist, man ist „unten“, weil man arm ist. Nur mal so nebenbei… ihr wisst, was ich meine. Darf man nicht sagen, ist aber so – und es erklärt, warum der umgekehrte Fall so viele Probleme macht, wenn es um die Erklärung der IQ-Unterschiede bei verschiedenen Bevölkerungsschichten geht. Es wird eben alles politisiert – auch wenn man dann stumpf in die falsche Richtung forscht, weil man bestimmte Dinge einfach nicht denken darf. Ein Unding in jeder wissenschaftlichen Disziplin!

Intelligenz ist, was man draus macht. Intelligenz ist ein Potenzial, das man nutzen oder brachliegen lassen kann. Ich vergleiche das gerne mit Computern. Ein Bürorechner und ein Gaming-PC können vom Prinzip her das gleiche. Man kann mit ihnen arbeiten, spielen, Filme schauen, im Netz surfen und so weiter. Auf dem Gaming-PC kann man Spiele mit höheren Details zocken, Filme in höherer Qualität anschauen, komplexere Berechnungen anstellen und das in kürzerer Zeit. Der Office-PC kann das auch, braucht aber eben länger dafür, kann es nicht so schön oder nicht so viel auf einmal. Aber wenn man mit dem Gaming-PC nur Solitär spielt, hat man nichts von der Mehrleistung. Intelligenz sagt nichts darüber aus, wie ein Mensch tickt, was ihn antreibt, ob er gut oder böse ist, arrogant, stur oder lernwillig. Es kommt wie so oft darauf an, was man draus macht.

Intelligenz ist etwas Wertvolles, etwas, das man fördern und schätzen muss. Intelligenz sichert Fortschritt, Wohlstand und sorgt für den Erhalt von Mensch und Umwelt, schafft Zivilisation, Ordnung, Frieden. Intelligenz ist keine Garantie dafür, doch ohne Intelligenz rückt all dies in weite Ferne.

Man darf auch die Begriffe „Intelligenz“ und „Bildung“ nicht verwechseln oder gar synonym verwenden! Dies wird ebenfalls gerne gemacht, ist aber grundfalsch und führt ebenfalls zu absurden Entscheidungen und Schwerpunktverlagerungen, z.B. in Schulen. Aber in einer Welt – oder ist das nur in Deutschland so? – in der man die Intelligenten alleine lässt und sich an den Schwachen orientiert, fällt das kaum auf. Schade.

Ich fasse mal zusammen:

  • Bildung ist nicht gleich Intelligenz
  • nicht jede Nachkommenschaft ist hochbegabt
  • als mindestens „begabt“ gelten ~15% der Referenzbevölkerung
  • „hochbegabt“ sind nur 2%
  • 15% der Bevölkerung sollen die restlichen 85% mitziehen und noch voranbringen
  • eine verbreitete und selbstverständliche Identifikation und Förderung von Hochbegabten existiert nicht
  • wir als Gesellschaft orientieren uns nach „unten“ statt nach „oben“, damit sich niemand schlecht fühlt oder diskriminiert wird
  • „Intelligenz“ ist negativ konnotiert – und das mit völliger Akzeptanz ab frühester Kindheit
  • nicht jeder „oben“ ist schlau, aber auch nicht jeder „unten“
  • Geld und Status ermöglichen Zugang zu besserer Bildung, ändern aber nichts an der Intelligenz
  • Intelligentere müssen gefördert werden, damit sie ihren Job vernünftig und ohne am Limit zu arbeiten machen können: die weniger Intelligenten unterstützen und für Fortschritt sorgen
  • Minderheitenschutz gilt nicht nur für manche Minderheiten, sondern für alle – zumindest sollte es so sein

Warum also ist es üblich und akzeptiert, dass Intelligenz eher negativ angesehen wird bei vielen? Ist es Neid? Angst? Erziehung? Charakterschwäche? Wer dumm ist, kann nichts dafür. Wer intelligent ist, ebenfalls nicht. Dennoch werden beide unterschiedlich behandelt und angesehen… die einen werden gefördert, die anderen müssen sich zurückhalten, tolerant sein, sich bremsen, unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Wie dem auch sei: Im Wissen, dass ich hiermit etlichen Leuten aufs Füßchen getreten bin, beende ich den Beitrag hier mal 😉

PS: Hier mal ein Vergleich von LEGO-Bauanleitungen. Eine aktuelle (75092), die andere von vor 30 Jahren (6984). Man muss heute sogar Kreativspielzeug einfach halten 🤦🏼‍♂️

TRIGGERWARNUNG Kindesmissbrauch „Zartes Fleisch“ Kapitel 11: Sabrina

Der Beitrag darf gerne geteilt werden, allerdings nur mit entsprechender Warnung und unter Nennung der Quelle (mein Blog und/oder meine Person).

Anlaufstellen für Betroffene von sexuellem Missbrauch sind zum Beispiel N.I.N.A e.V. oder auch die Nummer gegen Kummer (inklusive Chatfunktion).


Irgendwie wird es in letzter Zeit immer angespannter, nerviger, lauter hier bei uns. Papa ist immer seltener zuhause und wenn, dann gibt es meist Streit mit Mama. Timo hält sich raus. So ist er eben. Meist spielt er dann nebenan in Papas Arbeitszimmer oder ist unten bei der Großtante und wartet, bis es wieder ruhig ist.

Und ich? Ich komme von der Schule nach Hause, esse etwas von dem was Mama gekocht hat und gehe auf mein Zimmer. Jeden Tag. Warum auch nicht? Mit Mama komme ich nicht so gut klar. Sie ist so sehr auf Timo fixiert, dass da kein Platz für mich ist. Papa kommt zu mir, wenn er wieder Sex will und das geht sowieso nur hier oben, wo uns niemand stört.

Also wo soll ich hin? Mein Leben besteht daraus, zur Schule zu gehen, zu essen und zu schlafen und meinem Vater Befriedigung zu verschaffen. Ist das wirklich schon alles? Klar, die Zeit in der Kirche ist noch zur Abwechslung da. Hier kann ich Klavier spielen und auch Gitarre, aber ich mache das nicht gerne vor Publikum. Dafür bin ich nicht gut genug, auch wenn andere das Gegenteil behaupten.

Meist spiele ich im kleinen Kreis, also zum Beispiel im Kindergottesdienst, der vor dem „richtigen“ Gottesdienst stattfindet, und dann auch nur einfache Kinderlieder wie „Danke für diesen guten Morgen“ oder sowas. Das ist auch immer dasselbe, aber wenigstens ein anderes „Selbes“.

Dann gibt’s da noch das CVJM und die Freie Evangelische Gemeinde. Die sind nicht so steif wie die Kirche und irgendwie moderner, auch wenn das manchmal etwas aufgesetzt wirkt. CVJM ist immer donnerstags abends. Hier darf ich hingehen, wenn Papa unterwegs ist. So hat Mama auch mehr Zeit für Timo.

Im CVJM treffen sich Jungs und Mädchen in meinem Alter und reden über Gott, Jesus und wie schön doch die Welt ist. Das CVJM-Heim liegt am Dorfrand, fast schon außerhalb. Von hier kann man den Friedhof sehen, der hinter den Pferdekoppeln liegt. Um hierhin zu kommen, muss man von uns aus durch das halbe Dorf und ein Stück durch den Wald. Es ist nicht weit, aber es fühlt sich an wie eine andere Welt. Wald und Felder, Ruhe und Frieden und mittendrin dieses weiße Steingebäude mit dem roten Dreieck an der Seite.

Auch wenn ich die Ansichten, die die Redner dort verbreiten, nicht komplett teile, tut es ganz gut mal rauszukommen und mit anderen Menschen in meinem Alter zu reden. Alle sind so freundlich und schaffen eine Atmosphäre, in der man sich willkommen fühlt. Ich fühle mich dort willkommen und nicht nur als jemand der „da ist“ und macht was von ihr erwartet wird. Hier ist es egal, wie gut ich bei irgendwas bin oder woher ich komme. Zumindest habe ich diesen Eindruck. Man kann den Leuten ja nur vor den Kopf schauen. Aber ich will es auch glauben.

Ein Klavier gibt es hier zwar ebenso wenig wie eine richtige Heizung, aber ich kann meine Gitarre mitbringen und auch mal andere Lieder spielen, die etwas mehr als 2 Akkorde benötigen. Wir haben sogar eine richtige kleine Band, die auch schon Auftritte in der Gemeinde hatte, aber da mache ich meist nicht mit. Ich mag kein Publikum, keine fremden Leute, die mich beobachten und am Ende noch kritisieren, auslachen, beschimpfen, wenn ich nicht gut genug bin.

Ich habe auch schon ein paar Freunde gefunden. Auf dem Gymnasium in der Stadt bin ich nicht glücklich. Klar, es macht Spaß, so viel Neues zu lernen und die Lehrer sind auch toll, aber ich komme vom Dorf – und das lassen mich meine Klassenkameraden jeden Tag spüren. Papa meinte es gut, als er mich aufs Gymnasium gebracht hat, aber es tut mir nicht gut. Ich wünschte, ich wäre auf der Schule, wo alle meine Freunde hin gewechselt sind. Die sehe ich nun gar nicht mehr. Nur ein oder zwei kommen selten ins CVJM und selbst da reden sie kaum mit mir. Ich bin eben die, die sich für was Besseres hält – und in der Stadt bin ich die Dumme vom Dorf.

Wo gehöre ich also hin?

Vielleicht finde ich die Antworten, wenn ich lange genug in der Bibel lese und die Treffen besuche. Auch deswegen bin ich froh, wenn Papa länger unterwegs ist. Dann kann ich „ich“ sein oder zumindest versuchen herauszufinden, wer ich eigentlich bin und was das alles für einen Sinn hat.

Demnächst müssen wir uns einen Praktikumsplatz suchen, hat unsere Klassenlehrerin gesagt. Wir sollen lernen, wie es in der Arbeitswelt zugeht und so auch Erfahrungen sammeln, damit wir irgendwann mal erkennen, was wir eigentlich später mal machen wollen und wo unsere Stärken liegen.

Mir graust es davor. Nicht, dass ich dann so lange weg bin von meiner Familie, aber dass ich mich vor wieder anderen Fremden beweisen muss, ohne zu wissen, was genau auf mich zukommt. Warum muss das sein? Ich habe keine Ahnung, was ich mal werden will. Wie soll ich mich da für einen Praktikumsplatz entscheiden oder überhaupt erstmal einen finden?

Das alles schwirrt in meinem Kopf herum. Ich liege in meinem Bett und komme einfach nicht zur Ruhe. Ich habe keine Lust zu lesen und es ist noch zu früh zum Schlafen. Also denke ich nach. Ich zähle die Bretter an der Dachschräge und weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich muss irgendwas tun, aber was? Irgendetwas, das mich vom Denken abhält.

Dann höre ich die Haustür. Ist das Papa? Er wollte doch erst morgen wieder da sein, hat Mama gesagt. Ich stehe auf und gehe zur Treppe. Am Geländer vorbei kann ich den Flur sehen und erkenne wirklich Papa da unten. Aber er geht nicht nach oben, nicht zu mir. Was ist da los?

Gespannt warte ich hier oben, an das Geländer gelehnt und ganz vorsichtig atmend, was nun passiert. Papa geht zur Küchentür und fängt sofort an, Mama anzuschreien.

Oh Mann! Ja, sie haben Streit. Ja, das passiert öfter. Aber so unerwartet, so plötzlich? Ich will weggehen, aber etwas hält mich hier, will wissen, was da los ist. Also lausche ich weiter. Papa ist ja laut genug, da muss ich mich nicht anstrengen. Ich darf nur nicht entdeckt werden.

„Sag mal, was stimmt denn nicht mit dir?!“, brüllt Papa. „Ist das wahr was deine verschissene Hure von Schwester überall rumposaunt?“

Mama weint sofort los, ich muss genau hinhören, um sie zu verstehen.

„Schatz … was … wieso bist du? Was meinst du?“, höre ich sie fragen.

„Tu nicht so, du weißt das ganz genau! Ihr primitiven Gestörten hier in eurem Kaff! Was ist hier eigentlich los?“, will Papa wissen.

„Was meinst du denn, verdammt nochmal?!“, wird Mama nun auch lauter, doch ihre zitternde Stimme verrät ihre Unsicherheit. Das hat Papa auch gemerkt.

„Was war mit deinem ersten Kind? Und dem Dorfdepp, der dich gefickt hat? Warum muss ich das von deiner dreckigen Schwester erfahren, die es ja kaum erwarten konnte, mir eins reinzuwürgen?!“

Papa hat mit meiner Tante geredet? Die beiden reden doch nie miteinander. Das wird immer komischer. Mama ist schlagartig still geworden. Scheinbar hat Papa da was erfahren, was er nicht wissen durfte. So wie ich auch gerade… Oh Mann!

„Jetzt bist du still, ja? Hast doch sonst immer so eine große Klappe! Du erzählst mir jetzt alles, bevor ich mich vergesse!“, Papa steht noch immer in der Tür, aber was ist das? Ist das Timo?

Ich sehe jetzt erst, dass die Tür zur Wohnung meiner Großtante einen Spalt offensteht und Timo seinen kleinen Dickkopf rausstreckt. Hat er alles mit angehört?

„Mach’s Maul auf, verdammte Scheiße!“, brüllt Papa. Und dann passiert es: Timo läuft auf den Flur, hinter Papa und tritt ihm mit aller Kraft gegen das Bein. Nur fällt Timo um statt Papa.

Papa dreht sich um, sieht meinen Bruder am Boden liegen und packt ihn am Hals. Er zieht ihn auf die Füße, holt aus und schlägt ihm mit voller Wucht ins Gesicht, so dass er gleich wieder zu Boden fällt und liegen bleibt.

Ich kann einen Schrei nicht unterdrücken, so geschockt bin ich, halte mir sofort die Hand vor den Mund und renne in mein Zimmer, ins Bett, unter die Decke.

Hoffentlich hat mich niemand gehört. Verdammt! Die Tür ist noch auf. Schnell das Licht ausmachen und dann ganz still sein.

„Du Monster! Hau ab! Hau ab! Ich will dich nie mehr sehen, du Arschloch!“, kann ich Mama weinend schreien hören, auch unter der Bettdecke.

Es ist kurz ruhig, nur Mamas Weinen ist zu hören. Dann folgen schwere, stampfende Schritte. Papa geht …?

„Hau ab!!“, ruft Mama nochmal. Dann geht die Haustür auf und Papa ruft zurück: „Deine Schwester hat Brustkrebs. Zu Recht. Hoffentlich verreckt sie oder sie schneiden ihr wenigstens die Titten ab!“

Zwei weitere Stampfer, dann knallt die Haustür zu und nur noch das Weinen von Mama im Flur ist zu hören.

Hoffnungsschimmer…

…oder Wahlkampfgeplänkel?

Der Herr Laschet (CDU) schlägt mittlerweile Töne an, die viele Menschen seit Monaten (!) von sich geben. Ist nun die Politik also wieder näher an die Bürger, das Wahlvolk gerückt?

Hoffen wir‘s. Die Punkte, die er anspricht, sind allerdings auch so offensichtlich, dass man quasi gar nicht mehr drum herum kommt, sie anzusprechen.

Corona: Meuterei gegen Merkel?

Die Wirtschaft nimmt immer mehr Schaden, dadurch fehlen Einnahmen – auch im Gesundheitssystem, das ja „geschont“ werden sollte. Flatten the Curve. Also das qualvolle Hinauszögern von Leid. Super Idee übrigens (deswegen liest man auch schon lange nichts mehr von diesem Slogan).

Kinder werden isoliert und verpassen ganze Monate im ohnehin schon für ein führendes Industrieland peinlichen Bildungssystem, in welchem man lieber die Abi-Anforderungen senkt, statt den Schülern wieder ordentlich Wissen zu vermitteln. Aber Lehrer kosten eben Geld. Das braucht man aber gerade in den Bildungshochburgen Hamburg und Berlin für Woke-Idiotie und Gender-Schwachsinn – und um Straßen umzubenennen. Nicht zu vergessen die Lehrstühle für „Genderfragen“ 🤦🏼‍♂️

Depressionen bei Kindern nehmen zu, die Therapieplätze werden aber nicht mehr. Habt ihr schonmal versucht, einen Therapieplatz zu bekommen? Abgesehen davon, dass der Therapeut auch zu einem passen muss, wartet man da ganz entspannte 9 Monate, wenn man Glück hat. Aber ist ja alles nicht so schlimm. Von steigender Gewalt gegen Männer, Kinder und Frauen in den eigenen 4 Wänden fang ich besser gar nicht erst an. Interessiert eh niemanden. Kinder dürfen noch nicht wählen, Männer sind immer nur Täter und Frauen werden anderweitig geködert, ohne dass Probleme gelöst werden (Gewalt gegen Männer scheint ok zu sein). Warum also wirklich was tun? Für alle Menschen in diesem Land! Ohne Bevorzugung oder falsche Tabus!

Die paar Insolvenzen, die paar Arbeitslose. Die sollen sich nicht so anstellen. Da kann man auch schonmal ein Werbeverbot für nicht-lebensnotwendige Waren aussprechen (übrigens von einer AKK-Freundin auf den Weg gebracht. Frau hält eben zusammen, erst Recht bei gleicher „Qualifikation“… wobei die ja nicht so wichtig ist wenn die Quote stimmt). Auch anderen Menschen den Tod – wörtlich „in die Gaskammer schicken“ ist ok, wenns von einer Linken kommt 🤷🏼‍♂️

Solche Aussagen und Haltungen kommen immer von denselben Leuten – genau wie die Moralkeule oder sonstige irre Forderungen:

Entweder sind’s weltfremde Menschen, die in ihrer eigenen Blase leben, mit genug Kohle auf der Bank, dass man sich bemüßigt fühlt, anderen zu erklären, wie sie zu leben, denken, schreiben haben. Für die gibts keine Schulprobleme, denn auf teuren Privatschulen tummelt sich nur die eigene Klientel. Da verliert man schonmal den Blick für das echte Leben und fordert einen Quatsch, der 98% der Bevölkerung die Haare zu Berge stehen lässt.

Oder es handelt sich um Leute, die sowieso gegen das „System“ sind, einen Dreck auf andere Menschen und deren Rechte geben, Häuser besetzen, Andersdenkende angreifen, Brandbomben zünden, Polizisten verprügeln, Geschäfte plündern oder im Baumhaus sitzen und mit Kacke werfen. Das sind übrigens auch die, die immer nach „Respekt“ und „Toleranz“ plärren, während die der Kotbeutel ins Gesicht fliegt und sie einem verbieten wollen, ein Mohrenkopfbrötchen zu bestellen.

Und die armen Menschen am „Rande der Gesellschaft“! Da muss man doch Verständnis haben! Die wollen doch nur auf Missstände aufmerksam machen! Manche nennen es Temperament, andere sagen „verzogene Egomanen“. Wer am lautesten nach Verständnis, Rücksicht und Toleranz schreien, haben dies am wenigsten verdient.

Aber „die da oben“ wissen bestimmt was sie tun. Und man kann eh nix machen. Also gendert und wokt man durch die Gegend, besorgt sich iPads bei eBay-Kleinanzeigen, organisiert eine Betreuung – wenn man arbeiten gehen kann oder muss – und schiebt Überstunden im Pflegeheim oder Krankenhaus. Da hat man keine Zeit oder Lust, sich noch Gedanken zu machen und macht eben stattdessen alles mit. Alles wird gut. Jeder will nur unser Bestes.

Stimmt: Unsere Stimme bei der nächsten Wahl.


Laschet: „Populär ist immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder.“


Dieser Satz, gerade aus den Reihen der CDU, macht Hoffnung. Auch wenn es sich wohl eher um ein Wahlkampfmanöver handelt, sorgt er doch dafür, dass meine Prognose eintreffen kann. Das wären dann noch 6-8 Monate mit gefühlt willkürlichen Grenzwerten, jede Menge Schuldzuweisungen und utopischen Versprechungen.

Verantwortung übernimmt sowieso niemand. Erst recht nicht die werten Damen in Führungspositionen, die komplett versagt haben. Immer sind die „Umstände“ oder die „Anderen“ schuld. Ob Merkel, von der Leyen, AKK, die Koboldin, Lambrecht, … dasselbe Gejammer und feige Davonrennen, wie wir es von jedem Politiker kennen. Ich dachte, Frauen wären so viel besser als Männer? 🤔 Außerdem kann nicht sein was nicht sein darf! Die Crux bei Ideologien.

Es kommt eben nicht drauf an, ob man Mann oder Frau ist, einen Schwengel oder eine Mumu hat, sich als Männlein, Weiblein oder Telefonzelle fühlt. Wer ein Depp ist, ist ein Depp. Wer ein Arsch ist, ist ein Arsch. Wer sich wie ein asoziales Subjekt verhält, ist auch eins. Ganz einfach. Und ganz ohne Bevormundung, welche Schimpfworte man für asoziale Idioten verwenden darf und welche nicht.

Der „Free Speech Champion“ kämpft gegen Redeverbote


Was auch Hoffnung macht: Abseits von „Socialist Media“ wie Twitter und Facebook, sieht man recht deutlich, dass viele Menschen einfach die Schnauze voll haben. Nicht nur von Corona, sondern auch von der Genderpolizei, ständigen Rassismusvorwürfen, Klimapanik und der allgegenwärtigen ideologischen Wahnvorstellung, Deutschland könne und müsse die Welt retten. Wie gesagt: sowas fordern stets die Menschen, die das alles nicht bezahlen oder mit den Konsequenzen leben müssen, die genug Kohle haben (man schaue sich mal genau an, wie der Hintergrund der AktivistInnen ist!) oder sowieso nichts von Eigentum haben und somit nichts verlieren, aber alles gewinnen können.

Die beiden Fraktionen kollidieren irgendwann. Das war bei dieser Fraktion immer der Fall. Sie zerstören sich unweigerlich selbst. Deswegen müssen sie die Zeit nutzen, in denen der produktive und weitaus größere Teil der Bevölkerung abgelenkt ist von so niederen Dingen wie Arbeit(slosigkeit), Kindererziehung, Überlastung, Ausgangssperren, Maskenpflicht, Ladenschließungen, Zukunftsangst.

Also noch schnell die Gunst der Pandemie genutzt, um sämtlichen ideologischen Schwachsinn einzuführen – von Genderfaschismus über Frauenquote, dem allgegenwärtigen Rassismus, Islamophobie bis hin zum von den Grünen angedachten Verbot von Einfamilienhäusern.

Kommt alles von denselben Leuten. Man beachte dies bei den Wahlen. Aber wie gesagt: diese Kasper demontieren sich immer selbst. Die Frage ist nur, wie viel Schaden die bis dahin anrichten. Wenn man schon aus den eigenen Reihen kritisiert wird, sollte man umdenken – sofern man nicht stur und lernresistent ist.


Wer wissen will, wie sich eine rot-grüne Regierung schlagen würde, schaue auf die leuchtenden Beispiele in den Bereichen Wirtschaft, Kriminalität, Gesundheit und Arbeitslosigkeit, die entsprechend regiert werden: Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern. Da läufts echt super. Mit den Abis von dort kann man sich den Hintern abwischen, Bauprojekte werden entweder torpediert (Tesla) oder explodieren kostenseitig (Elbphilharmonie, BER) bzw. sind selbst nach Eröffnung in katastrophalem Zustand (BER…). Die Arbeitslosenquoten gehen durch die Decke, da hat man dann viel Zeit, um Straßenzüge umzubenennen oder noch mehr Geld für Elektrobusse auszugeben, die dann im Winter ausfallen (BVG). Egal. Die anderen Länder zahlens ja, Finanzausgleich sei Dank!

Verantwortungsloses Pack, das auf Kosten anderer wie die Made im Speck lebt. Definiert man so nicht auch Parasiten? Und dennoch werden die Regierungen immer wieder so gewählt. Entweder sind die Wähler blind oder ihnen gefällt das so, wollen, dass es weiter bergab geht. Hass auf das eigene Land ist ja nicht ungewöhnlich heutzutage.


Trotzdem macht die Aussage von Laschet Mut. Einige andere – inklusive Mitgliedern der Leopoldina – machen mittlerweile ja auch die Klappe auf. Besser spät als nie.

Hoffen wir, dass dieser Alptraum aus Corona und linkem Irrsinn bald vorbei ist… oder man zumindest die Illusion haben kann. Ich liebe mein Land und alle Menschen hier. Das darf nicht wegen ein paar Spinnern – die nur laut sind aber eben nicht zahlreich – und ihrem verqueren Weltbild kaputt gemacht werden.

In Frankreich Platz Macron auch der Kragen. Irgendwann ist eben Schluss – egal ob Lockdown, Genderdreck, Selbstgeißelung weil man frecherweise weiß ist oder sonstigem Quark, der entweder nichts bringt oder sogar kontraproduktiv ist und Hass sät.


Geht wählen! Je höher die Wahlbeteiligung, desto weniger Anteil entfällt auf die Extremisten in den Reihen von AfD, Grünen und Linken.

TRIGGERWARNUNG Kindesmissbrauch „Zartes Fleisch“ Kapitel 10: Timo

Der Beitrag darf gerne geteilt werden, allerdings nur mit entsprechender Warnung und unter Nennung der Quelle (mein Blog und/oder meine Person).

Anlaufstellen für Betroffene von sexuellem Missbrauch sind zum Beispiel N.I.N.A e.V. oder auch die Nummer gegen Kummer (inklusive Chatfunktion).


Meine Mama ist toll. Sie ist die beste Mama, die man sich wünschen kann. Jeden Tag ist sie für mich da und sorgt dafür, dass es mir gut geht. Und Sabrina natürlich auch.

Papa ist selten bei uns, aber das macht nichts. Früher hat es mir was ausgemacht, aber jetzt nicht mehr. Je öfter und länger Papa weg ist, desto besser finde ich das. Denn dann können Mama und ich ganz viel Spaß zusammen haben. Immer und wann wir wollen.

Papa soll ja nichts davon wissen. Das ist in Ordnung, auch wenn ich nicht verstehe, warum genau das so ist. Er macht doch auch, dass es Sabrina gut geht. Wir sind eine Familie, aber irgendwie doch nicht. Das fühlt sich seltsam an.

Mama war letztens ganz lieb zu mir. Sie hat mir gezeigt, was Papa mit Sabrina macht. Also, nicht genau das, aber so ähnlich. Ich bin ja ein Junge und meine Schwester ein Mädchen.

Das hat sich so gut angefühlt und ich freue mich so, dass ich kaum warten kann, bis Mama und ich wieder unter der Decke kuscheln. Sabrina geht es sicher auch so mit Papa. Deswegen ist sie auch so oft in ihrem Zimmer und liest. Sie wartet auf ihn, dass er sie fröhlich macht und vertreibt sich die Zeit bis dahin mit Lesen. Ich mag diese Pippi-Bücher nicht. Da sind nur doofe Kinder, die gar nicht wissen, wie viel Spaß man mit Erwachsenen haben kann! Aber Sabrina mag die Geschichten. Mädchen sind schon komisch.

Ich finde es blöd, dass ich auch nicht mit meiner Schwester über Mama und mich reden darf. Aber wenn ich das mache, können wir nicht mehr zusammen sein. Das will ich nicht, also bin ich still. Ist ja auch nicht so schwierig.

In der Schule rede ich sowieso nicht von Zuhause. Das interessiert da niemanden. Und wenn ich blad zur Feuerwehr gehe, wie Mama mir versprochen hat, gibt es andere Sachen, über die ich reden kann. Dass uns niemand besucht, außer meiner Tante ab und zu, ist mir jetzt egal. Ich will nur so oft es geht bei Mama sein. Ihr darf nichts passieren.

Manchmal, wenn ich drauf warte, dass Papa endlich wegfährt, höre ich, wie er sagt, dass er Mama liebt. Das macht mich etwas traurig und ich glaube auch böse..? Wenn er Mama liebt, warum geht er dann weg? Das ist seltsam, finde ich. Ich bin immer da, wenn Mama mich braucht und Mama ist immer da, wenn ich sie brauche.

So soll doch Liebe sein, oder? Dass man füreinander da ist, egal was kommt, egal was ist. Also liebt Mama mich und ich liebe sie. Das ist toll! So wie Robin Hood die Jungfrau Marian auch liebt. Ab jetzt ist Mama Marian und nicht mehr Sabrina. Und Robin Hood beschützt sie vor allem, auch vor dem Sheriff.

So wie eben. Papa ist nach Hause gekommen, aber er war nicht oben bei Sabrina, wie er es sonst immer macht. Ich war nebenan bei Mamas Tante und habe dort geholfen, einen Kuchen zu backen. Den wollen wir morgen alle zusammen essen. Käsekuchen mit Mandarinen. Lecker!

Ich hab gehört, wie Papa richtig laut durch den Flur gestapft ist. Das macht er sonst nicht. Ich hab dann ganz vorsichtig die Tür aufgemacht und geschaut, was er macht.

Papa hat die Tür zur Küche ganz fest aufgemacht, so dass sie gegen den Schrank dahinter geknallt ist. Ich hab mich richtig erschrocken! Mama saß am Esstisch und Papa blieb in der Tür stehen und hat sofort angefangen, sie anzuschreien.

Mama fing an zu weinen, das konnte ich deutlich hören, aber was Papa genau gesagt hat, weiß ich nicht. Es war zu laut und ich verstehe nicht immer alles, was er sagt. Ich hab ganz doll versucht zu lauschen, aber nur ein paar Worte verstanden. Nur dass Mama immer mehr geweint hat, habe ich mitbekommen. Mama darf nicht weinen! Es muss ihr gut gehen! Und Papa macht, dass es Mama schlecht geht!

Das Weinen von Mama war so laut in meinem Kopf, dass ich nicht mehr anders konnte. Ich hatte zwar noch Angst, aus meinem Versteck zu kommen, aber ich musste Mama helfen. Wer denn sonst, außer mir konnte das tun? Es ist meine Pflicht. Das macht man so wenn man sich liebt.

Ich ging also raus in den Flur und stellte mich hinter Papa, der immer noch rumbrüllte. Mama hat mich gesehen und erschrocken angeschaut, aber ich musste etwas tun. Papa drehte sich um, damit er sehen konnte, was hinter ihm war, aber da hatte ich schon ausgeholt und ihm mit aller Kraft gegen das Bein getreten. Ganz fest, so stark wie ich konnte. So stark, dass ich umgefallen bin.

Und es hat geholfen. Papa hat Mama nicht mehr angeschrien. Er ist kurz eingeknickt, aber er ist stehengeblieben. Ich lag jetzt vor ihm auf dem Boden und hab ihn ganz böse angeschaut. Zumindest glaube ich das, denn meine Augen waren voll mit Tränen, weil ich so sauer war, dass er Mama angebrüllt hat. Das darf niemand!

Er packte mich am Hals und zog mich hoch. Nun stand ich vor ihm, hatte die Hände zu Fäusten geballt und schaute ihn ganz böse an, während mir Tränen aus den Augen liefen.

Ein paar Sekunden passierte gar nichts, dann spürte ich einen stechenden Schmerz im Gesicht, als mich seine Hand mit voller Wucht traf.

Jetzt liege ich hier auf der Couch im Wohnzimmer, wo Mama und ich immer ganz nah zusammen sind. Sie muss mich hergebracht haben, aber ich weiß von nichts mehr.

„Schhhh, mein Engel. Papa ist wieder weg. Alles ist gut.“, sagt sie und tupft mir mit einem nassen Tuch über mein Gesicht.

Ich liege in ihrem Schoß und spüre keinen Schmerz. Nur Freude und Stolz.

Ich liebe sie.

Kranke Welt – Kindesmissbrauch – Teil 4

Ich bin Überlebender. Meinen Bruder hat es wesentlich schlimmer erwischt als mich, auch weil ich mich recht gut gegen unsere „Mutter“ durchsetzen konnte. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf, war immer unbequem, hab gefragt und genervt, mir alles selbst beigebracht. Noch heute misstraue ich jedem, der mir irgendwas erzählt. Ich muss alles selbst überprüfen, meine eigenen Schlüsse ziehen.

Bisher hat mir dieses Vorgehen geholfen, auch wenn ich dadurch mehr als nur manchmal angeeckt bin und schon im Kindergarten der Außenseiter war.

Ich war gewiss kein einfaches Kind. Ich war nicht fügsam, ich habe Widerworte gegeben und sehr schnell Ungerechtigkeiten erkannt – auch heute noch. Ein Querulant, wie er im Buche steht.

Regelverstöße stören mich sehr, Egoismus ist für mich eine Krankheit, die immer mehr um sich greift. Menschen scheinen nur noch dafür zu leben, dass IHRE Ansichten für die Allgemeinheit durchgesetzt werden müssen. Man selbst möchte sich auf keinen Fall anpassen, zurückstecken, Komplromisse eingehen. Und dafür gehen viele unter dem Schlagwort „Aktivismus“ sogar auf die Straße.

Es wird für Dinge demonstriert, die bisher nie ein Problem darstellten und wenn doch, dann nur vereinzelt, am Rand, wenige Personen betreffend oder störend und das auch nur, wenn man sich stören lassen will. Es wird nach Kleinigkeiten gesucht, die man aufbauschen und über die man sich profilieren kann – egal wie (un)sinnig das Anliegen ist.

Da wird ein Industriewald zum Weltuntergangsvorboten, für ein seit 20 Jahren zur Abholzung vorgesehenes Waldstück nimmt man Tote in Kauf, Menschen werden ins soziale Abseits gestellt, weil sie eine andere politische Meinung haben, isst man Fleisch, ist man der Teufel, wer einen Mohrenkopf kaufen will, muss Buße tun und Quoten purzeln aus allen Richtungen in Wirtschaft und Soziales.

Ganz ehrlich: jede Nachricht über sowas zeigt mehr als deutlich, dass es uns VIEL zu gut geht.

Es wird über Dinge gestritten, die entweder gar kein Problem darstellen oder nicht gelöst werden können, wenn nicht die gesamte Weltbevölkerung mitmacht. Nie wird dort demonstriert oder Druck aufgebaut, wo WIRKLICH Probleme herrschen, wo Frauen wirklich unterdrückt werden, wo es echten Rassismus gibt, wo die Umwelt jeden Tag so stark geschädigt wird wie in Deutschland in einem Jahrzehnt nicht. Es sind für mich Beschäftigungstherapien für verwöhnte und/oder privilegierte Menschen, die verzweifelt ein Ziel im Leben suchen und es gewohnt sind, dass sie stets ihren Willen bekommen, weil Mama und Papa gesagt haben „Du kannst alles, du darfst alles, lass dir nichts anderes erzählen!“ – bequem zuhause in einem Land, das auch diesen Personen jegliche Freiheit lässt und nie dort, wo es nötig wäre.

Es wird so unglaublich viel Energie und Kraft gebunden für diese Kinderkacke, für diese Alleingänge auf Kosten aller anderen. Energie, die man auf die Probleme richten sollte, die WIRKLICH hier in unserer Gesellschaft vorhanden sind.

Hier bei uns in Deutschland sitzt in jedem einzelnen Klassenzimmer – statistisch gesehen – mindestens ein missbrauchtes Kind!

Geht dafür jemand auf die Straße, kettet sich an Bäume, wirft mit Kot, seilt sich an Autobahnbrücken ab, wirft Schaufensterscheiben ein, verprügelt Polizisten, kreiert Shitstorms?

Irgendwer? Irgendwas vergleichbares?

Wird irgendwo dagegen vorgegangen, wenn ein Täter oder eine Täterin (übrigens wird dieser und andere negativ konnotierte Begriffe NICHT gegendert… ;-)) nach bewiesenem Missbrauch mit 2 Jahren Haft, Therapie, Geldstrafe oder – bis vor kurzem noch die Regel, da diese Vergehen dank unserer sich lange Zeit vehement wehrenden Justizministerin Frau Lambrecht immer noch keine Verbrechen waren – Bewährung davonkommen?

Wo ist der Aufschrei? Wo ist der Schrei nach Gerechtigkeit? Wo wird den Opfern, den Überlebenden wirklich geholfen, Schutz gegeben?

Wir regen uns darüber auf, wer in irgendeinem Land Präsident oder Häuptling oder sonstwas wird, aber es ist scheinbar vollkommen egal, wie wir unsere Kinder im Stich lassen. Im Wegschauen sind wir ganz groß. Im Relativieren auch. Immer wird auf irgendwelche Ecken dieses Globus‘ gezeigt und skandiert, wie schlecht es dort den Menschen geht und wie gut wir es hier haben.

Und währenddessen geht wieder ein Kind nach Hause, wird geschlagen, vergewaltigt und weint sich in den Schlaf, schweigt und wird übersehen. Kinder sind unwichtig. Kinder können nicht wählen, Kinder haben keine Klima-Greta, kein „BLM“, keine Woke-Spinner. Kinder sind nutzlos für die eigene Profilierung. Kinder werden also ignoriert, es sei denn, man kann sie als Mittel zum Zweck einsetzen oder die Verbrechen schlagen zu hohe Wellen wie Lügde oder Münster.

Dabei sind Kinder unsere Zukunft! Wir müssen auf sie aufpassen, tragen die Verantwortung für ihre weitere Entwicklung, legen den Grundstein für alles, was sie in ihrem Leben lernen, erfahren, durchmachen. Wir „norden“ sie ein, geben ihnen eine Richtung vor. Wir haben die PFLICHT, ihnen einen guten Start in ein Leben zu bieten, das ihnen Möglichkeiten lässt.

Aber diese Verantwortung geben wir ab. Wir stecken unsere Kinder in KiTas, in Schulen, in Vereine, takten ihren Tag durch und machen dann am Wochenende alles wett, wenn mal ein Ausflug ansteht. Oder wir pfeifen drauf und überlassen sie sich selbst. Wenn was falsch läuft, sind immer die anderen Schuld. Verantwortung ist etwas, das man sich heute nicht mehr antun möchte. Man möchte alles – aber bitte nur das Gute. Man will Rechte ohne Pflichten. Es ist ekelhaft.

Dieses extrem egoistische Denken und Handeln – unter dem Deckmantel der „guten Sache“ – lässt einen blind werden für Probleme, die tagtäglich Leben zerstören, Zukünfte verbauen, Seelen prägen. Wir haben vor lauter Woke/Gender/Umweltkacke gar kein Bewusstsein mehr dafür, was in unserem direkten Umfeld passiert. Es ist auch egal, denn um an Missbrauch von Kindern, an Vergewaltigungen von Frauen, an Zwangsprostitution etwas zu ändern, müsste man ja wirklich was TUN. Da genügt es nicht, sich einen netten Hashtag auszudenken, mit Flaschen auf Polizisten zu werfen oder auf Twitter gegen Männer zu hetzen.

Es müssten Gesetze geändert werden. Es müssten rechtliche Rahmen ausgereizt werden. Es müsste jeder Vorfall konsequent verfolgt werden.

Wenn ich lese, dass ein Kinderschänder in 108 (!) Fällen als freier Mann mit 2 Jahren auf Bewährung aus dem Hamburger Landgericht spaziert und dass die Staatsanwaltschaft auch gar nicht mehr gefordert hatte, wird mir schlecht! Aber immerhin hat der Täter sich ja entschuldigt und die Vorsitzende hat ihn auch noch gelobt! War ja alles nicht so gemeint. Sorry, dass ich euch fürs Leben gezeichnet habe, aber ich muss ja jetzt ein paar Jahre die Füße still halten. Hier hat jeder von euch 5000€ und dann ist gut, ja? Danke, tschüss.

Beim Hamburger Sportlehrer genau das gleiche: Lob und Bewährung für den Täter, Entschuldigung und ein paar Euro reichen dafür wohl aus.

Oder wie war das letztens mit dem Lehrer (!), der seinen eigenen 2jährigen Sohn missbraucht hatte? Er bekommt eine lächerlich geringe Haftstrafe und legt dagegen noch Berufung ein. Sein Verteidiger sagt, dass sein armer Mandant keine Kinder mehr ficken will und das Gericht sagt quasi: „Ok, dann ist ja gut. Hier haste Bewährung.“

Wie es mit der ermordeten Greta weitergeht, sehen wir erst im Frühjahr 2021. Bisher steht nur fest, dass die Angeklagte alles abstreitet, auf ihrer Opferrolle rumreitet und dass wohl bei der Einstellung dieser „Erzieherin“ einiges schiefgelaufen ist.

Was mit dem „minderjährigen“ Vergewaltiger in Pforzheim passiert, werden auch die kommenden Wochen zeigen. Aber da man ja „gezwungen ist, Jugendstrafrecht anzuwenden“, wird da nicht viel passieren.

WAS stimmt denn da nicht?!

Was ist bei den Leuten falsch, die einen Täter oder eine Täterin wieder freilassen oder nur für ein paar Monate wegsperren wollen? Wie fühlt man sich als Opfer, wenn man dem Täter/der Tätern quasi umgehend wieder begegnet oder begegnen kann?

Den Tätern soll „die Zukunft nicht verbaut werden“. Aber den Opfern WURDE die Zukunft bereits verbaut. On top nehmen ihnen die Richter dann noch die kleine Sicherheit, dass dieser „Mensch“ diese Taten nie wieder wiederholen kann. Im Gegenteil: die Opfer werden durch solche Urteile verhöhnt, man spuckt ihnen ins Gesicht und sagt ihnen jedesmal, dass sie es eben nicht wert sind, dass das einzig wichtige das Wohlergehen der jeweiligen Täter ist. Nur in medial extrem präsenten Fällen werden Strafrahmen auch mal ausgeschöpft.

Jedes milde Urteil kommt einer Aufforderung gleich, Kinder zu missbrauchen, zu schlagen, zu quälen, zu verkaufen oder Frauen zu vergewaltigen, zu misshandeln, zu töten. Es passiert ja nix. Vielleicht mal ein paar Monate oder wenige Jahre Knast, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt. Aber sonst? In meinen Augen ist ein Richter oder eine Richterin und auch die Verteidiger der Täter und Täterinnen an jeder einzelnen Folgetat mitschuldig und macht sich zudem noch über die Opfer lustig, wertet sie ab, setzt das psychische Martyrium fort.

Aber solange es wichtiger ist, dass man jetzt „Zigeunersauce“ nicht mehr sagen darf oder dass 150 (!) Leute deutschlandweit ein eigenes Kreuzchen auf Behördenformularen bekommen und überall diese Gendersternchen wie Unkraut wuchern, solange bleibt eben keine Kapazität für Probleme übrig, die jeden Tag aufs Neue ganze Leben zerstören.

Children’s lives don’t matter…

Es gibt eben wichtigere Dinge im Leben. Vor allem die, die MICH betreffen.

ICH ICH ICH ICH ICHI HCIH ICHIH CIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHHIH CIHCICHICHIHCHCICH

AAARGH

Sorry, aber es will einfach nicht in meinen Schädel. Opfer werden bedauert, aber man schaut dann eben ganz schnell weg. Täter werden verteufelt, bekommen aber Unterstützung, Therapie, Hilfe, sogar Verständnis und Lob! Das ist krank!

Man muss sich mal klarmachen, dass sogar Gegendemos stattfinden – von denselben Leuten, die doch angeblich für „das Gute“ stehen, zum Beispiel letztes Jahr im September: Störaktionen bei Demo gegen Kindesmissbrauch in Berlin: Antifa und Polizei beste Freunde?

So viel Freiheit herrscht in diesem Land, so viel Toleranz, so viel Verständnis, dass wir Täter und Täterinnen frei rumlaufen lassen, Demos aller Art begrüßen und Überlebende im Stich lassen.

Ich brauch ne Pause…