#allesdichtmachen … und wie die Berufsempörten reagieren

(Updates unten) Ich wollte bisher nichts zu #allesdichtmachen schreiben. Jener Aktion, wo durchweg bekannte Prominente, Schauspieler sich der Form der Satire bedienen und zum Nachdenken anregen wollen.

Sollen sie machen. (Nicht nur) Mir war der weitere Verlauf der Geschichte sofort klar: Hass, Politisierung und Hetze, auf jeden Fall aber Aufmerksamkeit (BILD). Man merkt hier sehr schnell, wer wie tickt, wer sofort verurteilt und wer sich damit auseinandersetzt. Wer hasst, ist eben meist sehr leicht zu überführen.

Satire darf alles, wurde mehrfach festgestellt. Sie darf alte Menschen als Umweltsäue bezeichnen – ob als Lied vom WDR oder als Spiel der FUNK-Mediengruppe -, und sie darf Polizisten auf den Müll wünschen.

Satire darf aber nicht das Fehlverhalten der Bundesregierung kritisieren. Gut, das ist eigentlich Sinn und Zweck, aber das war wohl einmal.

Der Twitter-Socialist-Media-Mob schwenkt mal wieder seine Fackeln und Mistgabeln, fordert Entlassungen und stellt pauschal alle Teilnehmer als Nazis, Querdenker und Verschwörungstheoretiker dar. So heftig, dass sich einige der Teilnehmer der Aktion öffentlich entschuldigt haben.

Die Macht des halbgebildeten Pöbels eben.

Die Website zu #allesdichtmachen ist aktuell offline. Wahrscheinlich bereiten die „Täter“ gerade ein umfassendes Entschuldigungsvideo vor, um nicht weiter drangsaliert, erpresst oder eventuell sogar bedroht zu werden. Für Morddrohungen reicht es heute ja aus, wenn man als Mann ein Damenhygienehilfsmittel entwickelt.

Ob man die Aktion nun befürwortet oder nicht, sie hat gezeigt, dass man heute in Deutschland verdammt aufpassen muss, was man wie sagt. Man steht sehr schnell im Abseits, in der Naziecke und wird geächtet. Feind ist, wen ich dazu erkläre. So einfach machen sich das viele.

Ein Gutes hat die Aktion aber auf jeden Fall gehabt: man kann sehr gut erkennen, von wem man sich in Zukunft wirklich distanzieren sollte. Nämlich von all jenen, die die eine Seite der Satire loben, die andere aber verdammen (Tichys Einblick).

Sehr deutlich wird das beim WDR, der vor einem Jahr ebenfalls „Corona-Satire“ erstellte und darin das Virus als effektive Möglichkeit sah, endlich die „Alten“ loszuwerden, die „diesen Planeten vor die Wand gefahren haben“. Glaubt ihr nicht?

Also dieses Video ist ok, aber das folgende Video ist Hetze?


Meist sind es dieselben, die sich empören und irgendwelche Konsequenzen fordern. Gendernde Z-Promis, irgendwelche hippen Moderatoren, Podcaster oder „Journalisten“, die stets ins selbe Horn stoßen ohne auch nur im Ansatz zu differenzieren. Sie haben viel Zeit, gegen alles was „anders“ ist vorzugehen. Das ist wohl diese „Toleranz“ von der sie immer reden…


Es wird eben nicht mehr diskutiert, es wird bestimmt. Wer mitmacht – oder wenigstens Reue zeigt – darf weiter mitspielen. Wer abweicht, wird ausgegrenzt, entlassen, bedroht, beschimpft. Es war nie leichter als heute, Nazi zu werden.

Auffällig ist, dass diese Beschimpfungen, dieser Hass, Nazivergleiche und Beleidigungen stets von denen kommen, die so sehr nach Toleranz und Frieden und Freiheit verlangen. Niemand ist intoleranter als jemand, der Toleranz einfordert!

Ob nun ein Tobias Schlegl, Jan Böhmermann, Stefan Niggemeyer, Enno Park oder Igor Levit (ja, das ist der, der gesagt hat, dass AfD‘ler ihr Menschsein verwirkt haben (Welt) – sie alle proben den Aufstand, schreien laut weil sie wissen, dass sie weniger als 53 sind und nicht ganz so prominent.

Da tut es gut, wenn sogar ein Karl Lauterbach für echte Toleranz in die Bresche springt:


Ich hoffe ja, dass die Jungs und Mädels nicht einknicken. Dass sie nicht den quengelnden, gelangweilten Twitterhetzern nachgeben. Dass sie diesem Mob endlich mal Grenzen aufzeigen, den Spiegel vorhalten. Dass eine Diskussion entsteht, die nicht einseitig geprägt ist. Wir sind nicht alle gleich. Wir sind gleichwertig! Wer den Unterschied nicht kennt, sollte ganz still sein.

Allerdings gehe ich davon aus, dass das nicht passieren wird. Zu lange und zu oft haben wir den Blagen gegeben was sie wollten, sie in ihrem Denken bestärkt. Das lässt sich nicht so einfach rückgängig machen.

Es wird noch sehr „lustig“, wenn die grüne Leitpartei dieser Menschen im Herbst dieses Land regiert. Spätestens dann hält man die Klappe, macht alles mit um ja nicht in den Fokus der bigotten Moralwächter zu gelangen.


Update 1, 24.04.2021: Das hätte ich von Kanzlerkandidat Laschet (CDU) nicht erwartet. Auch nicht, dass endlich mal deutlich dieser „Du bist Nazi“-Scheiss angesprochen wird, mit dem viele Volltrottel heute jedwede Diskussion im Keim ersticken. Es mag am Wahljahr liegen, doch vielleicht bringt es ja doch was… (Link BILD.de).


Update 2, 24.04.2021: Die Moralapostel werden öffentlich benannt und zu Recht für ihr Verhalten kritisiert. Man muss Meinungen nicht teilen, aber sofort mit Hass und Hetze zu reagieren, wie es heute leider viel zu oft gemacht wird, ist schädlicher für jede Gesellschaft als „die falsche“ Meinung zu haben. Von folgenden „Promis“ werde ich mich in Zukunft fernheizen, denn für diese zählt nur die eigene Meinung – unabhängig von Fakten und Hintergründen. Davon haben wir schon mehr als genug.

(C) BILD, 24.04.2021

Es ist schön zu sehen, dass der Zuspruch größer ist als die Hetze derer, die andere Meinungen und Sichtweisen am liebsten verbieten würden. Wie hilflos diese „Promis“ sind, zeigt die Aussage von Hans-Jochen Wagner, der von einer „Minderheit meines Berufsstandes“ spricht. Lieber Herr Wagner: „laut“ ist nicht gleich „Mehrheit“ 😘

Im Gegensatz zu den „Toleranten“ und „Demokraten“ fordern die mittlerweile noch 47 standhaften Promis jedoch keine Ächtung, beleidigen nicht, verlangen nicht nach Berufsverboten. Durch #allesdichtmachen wurde wunderbar und effektiv gezeigt, wer wirklich Hass und Hetze verbreitet – und von wem man sich distanzieren sollte.


Update 3, 24.04.2021: Und wieder haben ein paar der Schauspieler dem Druck durch Hass und Hetze nachgegeben, sich dem Druck der Minderheit gebeugt. Schade. Das sendet das falsche Signal. Man darf niemandem automatisch Recht geben, nur weil er darauf besteht. Unreflektiert. Stur. Egozentrisch. Link (BILD). Genau DAS ist ja das Problem. Aber die Masse lässt sich bisher nicht einschüchtern oder erpressen.

Die Website (allesdichtmachen.de) ist auch wieder online – natürlich mit einem ellenlangen Statement, das schon fast obligatorisch scheint, will man nicht angefeindet, bedroht oder beleidigt werden. Was für eine tolerante Welt wir doch geschaffen haben… 😢

Ein wunderbarer Kommentar von Ralf Schuler: BILD


Update 4, 25.04.2021: Morddrohungen – das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, andere zur eigenen Meinung zu überreden, wie es scheint. Meter Becker bekommt sie, sagt Ben Becker (T-Online). Dabei hat sie sich doch schon distanziert und entschuldigt, sich den pöbelnden Blagen gebeugt (Spiegel).

Was ich mich frage: wenn man hier verallgemeinern darf – also wenn man „Nazi“ oder „Querdenker“ ist, wenn man etwas kritisiert, was nicht kritisiert werden darf – gilt das auch umgekehrt? Sind dann alle, die etwas gegen #allesdichtmachen haben, potenzielle Mörder? Gewalttätige Psychopathen? Oder ist das nicht ok, weil man nicht differenziert? 🤔

Naja. Jedenfalls ist die laute Minderheit, der brüllende Moloch der Hater und Hetzer, wohl doch nicht so zahlreich, so groß, wie man es gerne darstellt. 98% der Reaktionen seien positiv, so Mitorganisator Brüggemann (WELT). Da müssen dann eben Morddrohungen herhalten, um denen zu zeigen, was sie zu sagen, zu denken haben!

Deutschland im Frühjahr 2021…


Update 5, 26.04.2021: Oha. Geht man jetzt endlich mal öffentlich mit der einseitigen Berichterstattung und den Zwängen durch „Journalisten“ und Medien ins Gericht (BILD)? Gibt es noch Hoffnung? Hört vielleicht sogar dieser ähnlich dümmliche Gendersprech-Murks auf? Fangen die Leute an und sagen endlich mal „Nein“? Ich glaube nicht so richtig daran, aber ein wenig Hoffnung ist da.

(C) BILD

Hoffnung, dass man bald wieder diskutieren kann, ohne sich ins Abseits zu stellen, wenn man was „falsches“ sagt. Dass man nicht mehr genötigt wird, aus ideologischen Gründen irgendwelche Sprachvergewaltigungen zu ertragen, die nur Hass schüren und niemandem nützen. Dass vielleicht endlich wieder alle Seiten eines Themas beleuchtet werden statt nur der gerade genehmen. Dass alle die, die nach Freiheit und Toleranz verlangen diese auch endlich mal zu geben bereit sind. Dass dieses beschissene, verdammte Gegeneinander, dieses Gehetze von Menschen, denen es mehr als gut geht, endlich aufhört. Dass wir uns endlich, endlich mal um wirklich wichtige Probleme kümmern können statt irgendwelcher idiotischer Quoten, Sternchen, Umbenennungen und Meinungsnötigung.

Ich schweife ab. Aber ich hoffe. Diese Aktion hat jedenfalls die Möglichkeit eröffnet, all diese Themen ansprechen zu können. Ob es geschieht… wir werden sehen.

Trotz Gegenwehr: Endlich ist es geschafft

Die Gesetzesänderung bzgl. sexuellem Missbrauch von Kindern ist nun durch.

Lange haben sich Grüne und SPD dagegen gewehrt, blockiert, gebremst… Jahre und Jahrzehnte. Doch nun ist es geschafft.

Sexueller Missbrauch ist offiziell ein Verbrechen und kein Vergehen mehr!

Bewährung gibts nur noch in Ausnahmefällen, U-Haft wird einfacher möglich, schwerer Missbrauch bleibt lebenslang im BZR gespeichert.

https://www.tagesspiegel.de/politik/am-meisten-kritisierter-punkt-bleibt-erhalten-bundestag-will-neues-sexualstrafgesetz-verabschieden/27036550.html

Beschlossen haben das übrigens CDU, SPD (man höre und staune!) und AfD.

Enthalten haben sich FDP, Grüne und Linke.

Während die Regierungsfraktionen und die AfD für den Beschluss stimmten, enthielten sich Grüne, Linke und die FDP. Hauptkritikpunkt war bei den drei Fraktionen, dass es strafrechtlich keine Unterscheidung zwischen schwerem Missbrauch und einem minderschweren Fall mehr gebe.

Eine Enthaltung sagt nicht „ja“, sie sagt auch nicht zwingend „nein“. Sie sagt „macht ihr mal, mir ist es egal“.

Wem Kinder „egal“ sind, der darf nicht regieren. Niemals! Niemanden! Nirgendwo!

Liebe Jünger der Genderparteien, von Gratisgeld, Kuscheljustiz und Staatsdoktrin, von Kommunismus und Sozialismus, Energiewende, Klimahorrorszenarien und Eigenheimhass, die ihr einen Staatsakt daraus macht, wenn jemand als Kind im Karneval Indianerhäuptling werden will und die ihr dem weitaus größten Teil der Bevölkerung verbietet, „normal“ zu sein: ihr seid widerlich!

Eure Stimmen gehen an Menschen, die nicht nur (geschickt) Hass schüren, sondern auch an Leut*innen, denen Kinder scheißegal sind – sonst würde man sich nicht enthalten!

Bei sexuellem Missbrauch gibt es keine „minderschweren Fälle“. Es sind Menschenleben, die unwiderruflich zerstört werden – und Bewährung schreckt niemanden ab!

Mutter missbraucht Jungen

… und gesteht.

(Link zum Fall in Duisburg)

Was wollen wir wetten, dass da nichts weiter passiert? Ich tippe auf Therapie, milde Strafe in einer psychiatrischen Einrichtung und viel, viel Verständnis.

Jungen kann man als Frau ja auch gar nicht missbrauchen. Nicht richtig. Und wenn, gibts bestimmt eine Entschuldigung, einen Grund, warum die arme Frau sowas tun musste.

Sie hat ja auch zum Teil gestanden. Das muss man ja ebenfalls belohnen…

Gerade nach dem letzten Urteil zweifle ich daran, dass hier was „im Namen des Volkes“ passieren wird.

Wir sind so darauf fixiert, dass wir Täterinnen und Täter schützen müssen, dass wir die Opfer noch mehr demütigen.

Die Opfer haben in jedem Fall lebenslänglich! Wann begreifen das die Verantwortlichen?!

Es ist ekelhaft

Und wieder schützen wir – gerade jugendliche – Täter. Wir möchten sie erziehen, bringen ihnen Verständnis entgegen und verteilen immer noch milde „Strafen“.

Aktueller Fall: Die Gruppenvergewaltigung einer 14jährigen an Halloween 2019.

Nun wurde das Urteil in Ulm verkündet:

2 Jahre und 2 Monate bzw. 2 Jahre und 3 Monate Haft für Körperverletzung und mehrfache Vergewaltigung.

Der Initiator, also das Monster, dass das Mädchen damals zum Tatort gelockt hat, kommt ohne Strafe davon, weil sich auf einen Täter-Opfer-Ausgleich geeinigt wurde.

Wer das nicht kennt: https://www.bmjv.de/DE/Themen/OpferschutzUndGewaltpraevention/TaeterOpferAusgleich/TaeterOpferAusgleich_node.html

Wie gesagt: man möchte erziehen und Verständnis wecken.

Die milden Urteile rühren übrigens daher, dass die Vergewaltiger zunächst zwar geschwiegen hatten, gegen Ende des Prozesses aber dann doch teilweise geredet haben. Sowas wird als strafmildernd gewertet. Nette Täter. Muss man belohnen!

Auch interessant:

Die Strafen gegen die Asylbewerber seien „nahezu am untersten Rand“ des Strafmaßes angesiedelt, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. „Es gab Zweifel und es sind auch noch Zweifel vorhanden.“ Der Prozeß sei vor allem durch die schwierige Vernehmung des Opfers geprägt gewesen. „Im Verlauf des Prozesses stellte sich heraus, daß die 14jährige Geschädigte aufgrund ihrer psychischen Verfassung nicht mehr uneingeschränkt in der Lage war, zur weiteren Vernehmung zur Verfügung zu stehen. Es waren bei weiterer Vernehmung ersthafte gesundheitliche Schäden zu erwarten“

(Quelle)

Das muss man sich mal vorstellen: ein blutjunges Mädchen wird von einem Bekannten in eine Unterkunft gelockt, betäubt und mehrfach vergewaltigt.

Der „Lockvogel“ muss sich – grob gesagt – kurz beim Opfer entschuldigen und bleibt straffrei. Die Vergewaltiger kommen mit knapp 2 Jahren Jugendgefängnis davon, weil das Opfer psychisch nicht in der Lage ist, den Prozess durchzustehen. Und natürlich wird’s nochmal weniger, weil man am Ende doch noch was zugegeben hat.

Wo leben wir eigentlich? Warum wollen irgendwelche Träumer solche asozialen Monster, solche Gefahren für andere Menschen, solche unzivilisierten Wilden unbedingt „erziehen“? In dem Alter ist das nicht mehr möglich (17-26)! Die Menschen müssen vor diesem Pack geschützt werden, verdammt nochmal!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich will keine Vergewaltiger und Kinderschänder in der Nähe haben oder mit ihnen irgendwie leben müssen. Sie haben mehr als deutlich gezeigt, was sie für „Menschen“ sind! Es geht hier nicht um Ladendiebstahl, verdammt nochmal!

Was glauben denn Richter und Staatsanwaltschaft, was in deren Köpfen vorgeht?

  • Oh, das war blöd mit der Vergewaltigung. Ich mach das bestimmt nie wieder. Die 2 Jahre Jugendknast sind mir eine Lehre. Aber wenigstens musste ich mich nicht entschuldigen, so wie der andere.
  • Geil! Die Schlampe haben wir krass weggeknallt. Die soll sich nicht so anstellen. Jo, dann gehts halt 2 Jahre in Staatskostenurlaub. Das macht einen erst zum Chef! Wenn ich mich nicht doof anstelle, bin ich eh in einem Jahr wieder draußen. Dann find ich schon ne neue Bitch. Jetzt weiß ich ja, wie ich ne Pipifax-Strafe kriege.

Ich tippe mal auf das zweite…

Aber ich lebe auch nicht in einer reinen Theorie-Welt, wo man immer noch glaubt, dass dieser entgegenkommende Umgang mit Tätern sich irgendwie auszahlt.

Für mich sind das Experimente mit zukünftigen Opfern. Mal schauen, ob der Vergewaltiger sich bessert.

Hauptsache man packt die armen Täter nicht zu hart an.

Ich hoffe ehrlich, dass sich das Mädchen irgendwie erholen kann, lernen kann, mit dem Erlebten zu leben und diese Sache zu überleben. Aber darüber wird man nie wieder was lesen.

Die echten Opfer sind nicht schützenswert, so scheint es…

Endlich mal ein Urteil im Namen des Volkes

Die Mörderin der kleinen Greta (2) aus Viersen wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Ebenso wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt.

Ihre Verteidigung hat auf Freispruch plädiert, doch in diesem Fall folgte der Richter endlich der Staatsanwaltschaft und hat dieses Monster weggesperrt.

Ich wünsche mir, dass sowas Schule macht. Wer Verbrechen an Leib und Leben begeht, muss aus der Gesellschaft entfernt werden. Es kann und darf nicht sein, dass Millionen einer Gefahr ausgesetzt werden, weil eine Mörderin oder ein Schläger oder Kinderschänder oder Vergewaltiger vielleicht doch irgendwie therapiert werden könnten. Eventuell und so.

Menschen sind keine Versuchskaninchen! Wer gewisse Grenzen überschreitet, hat seine Entscheidung getroffen. Diese Art von Tat darf nicht schöngeredet oder verharmlost werden!

Daher nochmal DANKE an den Richter für dieses Zeichen!

WVielleicht ändert sich ja auch was bei den desolaten Zuständen in Berlin. Da ist die Justizstaatssekretärin ja auch überfordert. Wer dort jemanden missbraucht oder vergewaltigt, bekommt derzeit Bewährung oder eine Geldstrafe und darf fröhlich weitermachen…

Kranke Welt – Kindesmissbrauch – Teil 4

Ich bin Überlebender. Meinen Bruder hat es wesentlich schlimmer erwischt als mich, auch weil ich mich recht gut gegen unsere „Mutter“ durchsetzen konnte. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf, war immer unbequem, hab gefragt und genervt, mir alles selbst beigebracht. Noch heute misstraue ich jedem, der mir irgendwas erzählt. Ich muss alles selbst überprüfen, meine eigenen Schlüsse ziehen.

Bisher hat mir dieses Vorgehen geholfen, auch wenn ich dadurch mehr als nur manchmal angeeckt bin und schon im Kindergarten der Außenseiter war.

Ich war gewiss kein einfaches Kind. Ich war nicht fügsam, ich habe Widerworte gegeben und sehr schnell Ungerechtigkeiten erkannt – auch heute noch. Ein Querulant, wie er im Buche steht.

Regelverstöße stören mich sehr, Egoismus ist für mich eine Krankheit, die immer mehr um sich greift. Menschen scheinen nur noch dafür zu leben, dass IHRE Ansichten für die Allgemeinheit durchgesetzt werden müssen. Man selbst möchte sich auf keinen Fall anpassen, zurückstecken, Komplromisse eingehen. Und dafür gehen viele unter dem Schlagwort „Aktivismus“ sogar auf die Straße.

Es wird für Dinge demonstriert, die bisher nie ein Problem darstellten und wenn doch, dann nur vereinzelt, am Rand, wenige Personen betreffend oder störend und das auch nur, wenn man sich stören lassen will. Es wird nach Kleinigkeiten gesucht, die man aufbauschen und über die man sich profilieren kann – egal wie (un)sinnig das Anliegen ist.

Da wird ein Industriewald zum Weltuntergangsvorboten, für ein seit 20 Jahren zur Abholzung vorgesehenes Waldstück nimmt man Tote in Kauf, Menschen werden ins soziale Abseits gestellt, weil sie eine andere politische Meinung haben, isst man Fleisch, ist man der Teufel, wer einen Mohrenkopf kaufen will, muss Buße tun und Quoten purzeln aus allen Richtungen in Wirtschaft und Soziales.

Ganz ehrlich: jede Nachricht über sowas zeigt mehr als deutlich, dass es uns VIEL zu gut geht.

Es wird über Dinge gestritten, die entweder gar kein Problem darstellen oder nicht gelöst werden können, wenn nicht die gesamte Weltbevölkerung mitmacht. Nie wird dort demonstriert oder Druck aufgebaut, wo WIRKLICH Probleme herrschen, wo Frauen wirklich unterdrückt werden, wo es echten Rassismus gibt, wo die Umwelt jeden Tag so stark geschädigt wird wie in Deutschland in einem Jahrzehnt nicht. Es sind für mich Beschäftigungstherapien für verwöhnte und/oder privilegierte Menschen, die verzweifelt ein Ziel im Leben suchen und es gewohnt sind, dass sie stets ihren Willen bekommen, weil Mama und Papa gesagt haben „Du kannst alles, du darfst alles, lass dir nichts anderes erzählen!“ – bequem zuhause in einem Land, das auch diesen Personen jegliche Freiheit lässt und nie dort, wo es nötig wäre.

Es wird so unglaublich viel Energie und Kraft gebunden für diese Kinderkacke, für diese Alleingänge auf Kosten aller anderen. Energie, die man auf die Probleme richten sollte, die WIRKLICH hier in unserer Gesellschaft vorhanden sind.

Hier bei uns in Deutschland sitzt in jedem einzelnen Klassenzimmer – statistisch gesehen – mindestens ein missbrauchtes Kind!

Geht dafür jemand auf die Straße, kettet sich an Bäume, wirft mit Kot, seilt sich an Autobahnbrücken ab, wirft Schaufensterscheiben ein, verprügelt Polizisten, kreiert Shitstorms?

Irgendwer? Irgendwas vergleichbares?

Wird irgendwo dagegen vorgegangen, wenn ein Täter oder eine Täterin (übrigens wird dieser und andere negativ konnotierte Begriffe NICHT gegendert… ;-)) nach bewiesenem Missbrauch mit 2 Jahren Haft, Therapie, Geldstrafe oder – bis vor kurzem noch die Regel, da diese Vergehen dank unserer sich lange Zeit vehement wehrenden Justizministerin Frau Lambrecht immer noch keine Verbrechen waren – Bewährung davonkommen?

Wo ist der Aufschrei? Wo ist der Schrei nach Gerechtigkeit? Wo wird den Opfern, den Überlebenden wirklich geholfen, Schutz gegeben?

Wir regen uns darüber auf, wer in irgendeinem Land Präsident oder Häuptling oder sonstwas wird, aber es ist scheinbar vollkommen egal, wie wir unsere Kinder im Stich lassen. Im Wegschauen sind wir ganz groß. Im Relativieren auch. Immer wird auf irgendwelche Ecken dieses Globus‘ gezeigt und skandiert, wie schlecht es dort den Menschen geht und wie gut wir es hier haben.

Und währenddessen geht wieder ein Kind nach Hause, wird geschlagen, vergewaltigt und weint sich in den Schlaf, schweigt und wird übersehen. Kinder sind unwichtig. Kinder können nicht wählen, Kinder haben keine Klima-Greta, kein „BLM“, keine Woke-Spinner. Kinder sind nutzlos für die eigene Profilierung. Kinder werden also ignoriert, es sei denn, man kann sie als Mittel zum Zweck einsetzen oder die Verbrechen schlagen zu hohe Wellen wie Lügde oder Münster.

Dabei sind Kinder unsere Zukunft! Wir müssen auf sie aufpassen, tragen die Verantwortung für ihre weitere Entwicklung, legen den Grundstein für alles, was sie in ihrem Leben lernen, erfahren, durchmachen. Wir „norden“ sie ein, geben ihnen eine Richtung vor. Wir haben die PFLICHT, ihnen einen guten Start in ein Leben zu bieten, das ihnen Möglichkeiten lässt.

Aber diese Verantwortung geben wir ab. Wir stecken unsere Kinder in KiTas, in Schulen, in Vereine, takten ihren Tag durch und machen dann am Wochenende alles wett, wenn mal ein Ausflug ansteht. Oder wir pfeifen drauf und überlassen sie sich selbst. Wenn was falsch läuft, sind immer die anderen Schuld. Verantwortung ist etwas, das man sich heute nicht mehr antun möchte. Man möchte alles – aber bitte nur das Gute. Man will Rechte ohne Pflichten. Es ist ekelhaft.

Dieses extrem egoistische Denken und Handeln – unter dem Deckmantel der „guten Sache“ – lässt einen blind werden für Probleme, die tagtäglich Leben zerstören, Zukünfte verbauen, Seelen prägen. Wir haben vor lauter Woke/Gender/Umweltkacke gar kein Bewusstsein mehr dafür, was in unserem direkten Umfeld passiert. Es ist auch egal, denn um an Missbrauch von Kindern, an Vergewaltigungen von Frauen, an Zwangsprostitution etwas zu ändern, müsste man ja wirklich was TUN. Da genügt es nicht, sich einen netten Hashtag auszudenken, mit Flaschen auf Polizisten zu werfen oder auf Twitter gegen Männer zu hetzen.

Es müssten Gesetze geändert werden. Es müssten rechtliche Rahmen ausgereizt werden. Es müsste jeder Vorfall konsequent verfolgt werden.

Wenn ich lese, dass ein Kinderschänder in 108 (!) Fällen als freier Mann mit 2 Jahren auf Bewährung aus dem Hamburger Landgericht spaziert und dass die Staatsanwaltschaft auch gar nicht mehr gefordert hatte, wird mir schlecht! Aber immerhin hat der Täter sich ja entschuldigt und die Vorsitzende hat ihn auch noch gelobt! War ja alles nicht so gemeint. Sorry, dass ich euch fürs Leben gezeichnet habe, aber ich muss ja jetzt ein paar Jahre die Füße still halten. Hier hat jeder von euch 5000€ und dann ist gut, ja? Danke, tschüss.

Beim Hamburger Sportlehrer genau das gleiche: Lob und Bewährung für den Täter, Entschuldigung und ein paar Euro reichen dafür wohl aus.

Oder wie war das letztens mit dem Lehrer (!), der seinen eigenen 2jährigen Sohn missbraucht hatte? Er bekommt eine lächerlich geringe Haftstrafe und legt dagegen noch Berufung ein. Sein Verteidiger sagt, dass sein armer Mandant keine Kinder mehr ficken will und das Gericht sagt quasi: „Ok, dann ist ja gut. Hier haste Bewährung.“

Wie es mit der ermordeten Greta weitergeht, sehen wir erst im Frühjahr 2021. Bisher steht nur fest, dass die Angeklagte alles abstreitet, auf ihrer Opferrolle rumreitet und dass wohl bei der Einstellung dieser „Erzieherin“ einiges schiefgelaufen ist.

Was mit dem „minderjährigen“ Vergewaltiger in Pforzheim passiert, werden auch die kommenden Wochen zeigen. Aber da man ja „gezwungen ist, Jugendstrafrecht anzuwenden“, wird da nicht viel passieren.

WAS stimmt denn da nicht?!

Was ist bei den Leuten falsch, die einen Täter oder eine Täterin wieder freilassen oder nur für ein paar Monate wegsperren wollen? Wie fühlt man sich als Opfer, wenn man dem Täter/der Tätern quasi umgehend wieder begegnet oder begegnen kann?

Den Tätern soll „die Zukunft nicht verbaut werden“. Aber den Opfern WURDE die Zukunft bereits verbaut. On top nehmen ihnen die Richter dann noch die kleine Sicherheit, dass dieser „Mensch“ diese Taten nie wieder wiederholen kann. Im Gegenteil: die Opfer werden durch solche Urteile verhöhnt, man spuckt ihnen ins Gesicht und sagt ihnen jedesmal, dass sie es eben nicht wert sind, dass das einzig wichtige das Wohlergehen der jeweiligen Täter ist. Nur in medial extrem präsenten Fällen werden Strafrahmen auch mal ausgeschöpft.

Jedes milde Urteil kommt einer Aufforderung gleich, Kinder zu missbrauchen, zu schlagen, zu quälen, zu verkaufen oder Frauen zu vergewaltigen, zu misshandeln, zu töten. Es passiert ja nix. Vielleicht mal ein paar Monate oder wenige Jahre Knast, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt. Aber sonst? In meinen Augen ist ein Richter oder eine Richterin und auch die Verteidiger der Täter und Täterinnen an jeder einzelnen Folgetat mitschuldig und macht sich zudem noch über die Opfer lustig, wertet sie ab, setzt das psychische Martyrium fort.

Aber solange es wichtiger ist, dass man jetzt „Zigeunersauce“ nicht mehr sagen darf oder dass 150 (!) Leute deutschlandweit ein eigenes Kreuzchen auf Behördenformularen bekommen und überall diese Gendersternchen wie Unkraut wuchern, solange bleibt eben keine Kapazität für Probleme übrig, die jeden Tag aufs Neue ganze Leben zerstören.

Children’s lives don’t matter…

Es gibt eben wichtigere Dinge im Leben. Vor allem die, die MICH betreffen.

ICH ICH ICH ICH ICHI HCIH ICHIH CIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHHIH CIHCICHICHIHCHCICH

AAARGH

Sorry, aber es will einfach nicht in meinen Schädel. Opfer werden bedauert, aber man schaut dann eben ganz schnell weg. Täter werden verteufelt, bekommen aber Unterstützung, Therapie, Hilfe, sogar Verständnis und Lob! Das ist krank!

Man muss sich mal klarmachen, dass sogar Gegendemos stattfinden – von denselben Leuten, die doch angeblich für „das Gute“ stehen, zum Beispiel letztes Jahr im September: Störaktionen bei Demo gegen Kindesmissbrauch in Berlin: Antifa und Polizei beste Freunde?

So viel Freiheit herrscht in diesem Land, so viel Toleranz, so viel Verständnis, dass wir Täter und Täterinnen frei rumlaufen lassen, Demos aller Art begrüßen und Überlebende im Stich lassen.

Ich brauch ne Pause…

Gewaltexplosion in den USA

Da denkt man, es würde im neuen Jahr ruhiger nach den ganzen Ausschreitungen, Anschlägen und auch Tötungen durch BLM, Proud Boys, Antifa und Co. in 2020 – und dann DAS!

Sturm auf das Kapitol: Was passiert ist und was nicht

Kranke Extremisten drängen zum Capitol in Washington D.C., die Wachmannschaft ist überfordert und kann sie nicht aufhalten, lässt sie durch. Drinnen eskaliert die Situation, es fallen Schüsse, Tränengas wird eingesetzt, Feuerlöscher als Waffen missbraucht. Chaos, Angst, Panik – und schlussendlich Tote.

Krank. Was anderes kann man dazu nicht sagen.

In den USA läuft einiges falsch und das hat erstmal nichts mit dem oder den Präsidenten zu tun. Trump war ein Symptom, Biden wurde auch nur gewählt, weil Trump nicht gewinnen sollte. Und oben sitzt in jedem Fall jemand, der nicht im Sinne des Volkes entscheidet, sondern der erwartet, dass das Volk mitzieht. Sowas ist problematisch bei derart knappen Lagern (50/50), denn die jeweils „anderen“ fühlen sich nicht repräsentiert.

Die Ära Trump hat dieses Problem katalysiert und schlussendlich eskaliert. Die Spaltung der Gesellschaft (die man übrigens auch in DE beobachten kann, wenn auch noch nicht so extrem) wird so schnell nicht verschwinden.

Dennoch rechtfertigt kein (!) einziger (!) Grund derartige Szenen und Gewaltexzesse!

Eine Bombe wurde im Kapitol gefunden, eine weitere bei der Parteizentrale der Republikaner. Beide wurden entschärft. Sämtliche Hintergründe sind derzeit noch unklar, doch es ist unstrittig, dass hier schnellstmöglich lückenlos aufgeklärt werden muss, was passiert ist, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte – und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn es kein „Putschversuch“ war, wie man ab und an mal von Halbintelligenten liest.

Das war ein Ausdruck der Ohnmacht und kein „Umsturzversuch“

Wenn es etwas gibt, das in unserer heutigen Toleranzwahngesellschaft NICHT toleriert werden darf, dann ist es Gewalt! Es gibt keine „gute“ Gewalt. Es gibt keine Legimitation für Gewalt. Es gibt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für Gewalt! Wer Gewalt befürwortet, hat in einer demokratischen, zivilisierten Gesellschaft NICHTS verloren.

Vor dem Hintergrund verurteile ich „Menschen“, die mit „War doch nur ein Trump-Nazi“ aktuell Twitter fluten, genauso wie „Menschen“, für die George Floyd „nur ein Schwarzer“ war. Beides Abschaum und beides Fraktionen, die keinerlei Respekt verdienen.

Letztes Jahr im Sommer brannte Portland dank BLM-Extremisten, die eine gute Sache als Entschuldigung nahmen, um ihren perversen Gelüsten zu frönen. 2021 ist das Kapitol in D.C. Schauplatz von ebenfalls gestörten Freaks, die sich einen Dreck um Demokratie und Frieden scheren. Solange es da niemand schafft, beide Hälften der Bevölkerung hinter sich zu vereinen, solange wird es weitergehen mit brennenden Bundesgebäuden, Ausschreitungen, Toten.

Und alles nur, weil irgendwer seinen oder ihren Kopf durchsetzen will. Das ist keine Demokratie im modernen Sinn. Macht doch bitte eine Monarchie draus, dann weiß man wenigstens, woran man ist – ohne dass man das Wort „Demokratie“ so in den Dreck ziehen muss.

Generation „MeMyselfAndI“ 🤷🏼‍♂️🤮