Kranke Welt – Kindesmissbrauch – Teil 4

Ich bin Überlebender. Meinen Bruder hat es wesentlich schlimmer erwischt als mich, auch weil ich mich recht gut gegen unsere „Mutter“ durchsetzen konnte. Ich hatte immer meinen eigenen Kopf, war immer unbequem, hab gefragt und genervt, mir alles selbst beigebracht. Noch heute misstraue ich jedem, der mir irgendwas erzählt. Ich muss alles selbst überprüfen, meine eigenen Schlüsse ziehen.

Bisher hat mir dieses Vorgehen geholfen, auch wenn ich dadurch mehr als nur manchmal angeeckt bin und schon im Kindergarten der Außenseiter war.

Ich war gewiss kein einfaches Kind. Ich war nicht fügsam, ich habe Widerworte gegeben und sehr schnell Ungerechtigkeiten erkannt – auch heute noch. Ein Querulant, wie er im Buche steht.

Regelverstöße stören mich sehr, Egoismus ist für mich eine Krankheit, die immer mehr um sich greift. Menschen scheinen nur noch dafür zu leben, dass IHRE Ansichten für die Allgemeinheit durchgesetzt werden müssen. Man selbst möchte sich auf keinen Fall anpassen, zurückstecken, Komplromisse eingehen. Und dafür gehen viele unter dem Schlagwort „Aktivismus“ sogar auf die Straße.

Es wird für Dinge demonstriert, die bisher nie ein Problem darstellten und wenn doch, dann nur vereinzelt, am Rand, wenige Personen betreffend oder störend und das auch nur, wenn man sich stören lassen will. Es wird nach Kleinigkeiten gesucht, die man aufbauschen und über die man sich profilieren kann – egal wie (un)sinnig das Anliegen ist.

Da wird ein Industriewald zum Weltuntergangsvorboten, für ein seit 20 Jahren zur Abholzung vorgesehenes Waldstück nimmt man Tote in Kauf, Menschen werden ins soziale Abseits gestellt, weil sie eine andere politische Meinung haben, isst man Fleisch, ist man der Teufel, wer einen Mohrenkopf kaufen will, muss Buße tun und Quoten purzeln aus allen Richtungen in Wirtschaft und Soziales.

Ganz ehrlich: jede Nachricht über sowas zeigt mehr als deutlich, dass es uns VIEL zu gut geht.

Es wird über Dinge gestritten, die entweder gar kein Problem darstellen oder nicht gelöst werden können, wenn nicht die gesamte Weltbevölkerung mitmacht. Nie wird dort demonstriert oder Druck aufgebaut, wo WIRKLICH Probleme herrschen, wo Frauen wirklich unterdrückt werden, wo es echten Rassismus gibt, wo die Umwelt jeden Tag so stark geschädigt wird wie in Deutschland in einem Jahrzehnt nicht. Es sind für mich Beschäftigungstherapien für verwöhnte und/oder privilegierte Menschen, die verzweifelt ein Ziel im Leben suchen und es gewohnt sind, dass sie stets ihren Willen bekommen, weil Mama und Papa gesagt haben „Du kannst alles, du darfst alles, lass dir nichts anderes erzählen!“ – bequem zuhause in einem Land, das auch diesen Personen jegliche Freiheit lässt und nie dort, wo es nötig wäre.

Es wird so unglaublich viel Energie und Kraft gebunden für diese Kinderkacke, für diese Alleingänge auf Kosten aller anderen. Energie, die man auf die Probleme richten sollte, die WIRKLICH hier in unserer Gesellschaft vorhanden sind.

Hier bei uns in Deutschland sitzt in jedem einzelnen Klassenzimmer – statistisch gesehen – mindestens ein missbrauchtes Kind!

Geht dafür jemand auf die Straße, kettet sich an Bäume, wirft mit Kot, seilt sich an Autobahnbrücken ab, wirft Schaufensterscheiben ein, verprügelt Polizisten, kreiert Shitstorms?

Irgendwer? Irgendwas vergleichbares?

Wird irgendwo dagegen vorgegangen, wenn ein Täter oder eine Täterin (übrigens wird dieser und andere negativ konnotierte Begriffe NICHT gegendert… ;-)) nach bewiesenem Missbrauch mit 2 Jahren Haft, Therapie, Geldstrafe oder – bis vor kurzem noch die Regel, da diese Vergehen dank unserer sich lange Zeit vehement wehrenden Justizministerin Frau Lambrecht immer noch keine Verbrechen waren – Bewährung davonkommen?

Wo ist der Aufschrei? Wo ist der Schrei nach Gerechtigkeit? Wo wird den Opfern, den Überlebenden wirklich geholfen, Schutz gegeben?

Wir regen uns darüber auf, wer in irgendeinem Land Präsident oder Häuptling oder sonstwas wird, aber es ist scheinbar vollkommen egal, wie wir unsere Kinder im Stich lassen. Im Wegschauen sind wir ganz groß. Im Relativieren auch. Immer wird auf irgendwelche Ecken dieses Globus‘ gezeigt und skandiert, wie schlecht es dort den Menschen geht und wie gut wir es hier haben.

Und währenddessen geht wieder ein Kind nach Hause, wird geschlagen, vergewaltigt und weint sich in den Schlaf, schweigt und wird übersehen. Kinder sind unwichtig. Kinder können nicht wählen, Kinder haben keine Klima-Greta, kein „BLM“, keine Woke-Spinner. Kinder sind nutzlos für die eigene Profilierung. Kinder werden also ignoriert, es sei denn, man kann sie als Mittel zum Zweck einsetzen oder die Verbrechen schlagen zu hohe Wellen wie Lügde oder Münster.

Dabei sind Kinder unsere Zukunft! Wir müssen auf sie aufpassen, tragen die Verantwortung für ihre weitere Entwicklung, legen den Grundstein für alles, was sie in ihrem Leben lernen, erfahren, durchmachen. Wir „norden“ sie ein, geben ihnen eine Richtung vor. Wir haben die PFLICHT, ihnen einen guten Start in ein Leben zu bieten, das ihnen Möglichkeiten lässt.

Aber diese Verantwortung geben wir ab. Wir stecken unsere Kinder in KiTas, in Schulen, in Vereine, takten ihren Tag durch und machen dann am Wochenende alles wett, wenn mal ein Ausflug ansteht. Oder wir pfeifen drauf und überlassen sie sich selbst. Wenn was falsch läuft, sind immer die anderen Schuld. Verantwortung ist etwas, das man sich heute nicht mehr antun möchte. Man möchte alles – aber bitte nur das Gute. Man will Rechte ohne Pflichten. Es ist ekelhaft.

Dieses extrem egoistische Denken und Handeln – unter dem Deckmantel der „guten Sache“ – lässt einen blind werden für Probleme, die tagtäglich Leben zerstören, Zukünfte verbauen, Seelen prägen. Wir haben vor lauter Woke/Gender/Umweltkacke gar kein Bewusstsein mehr dafür, was in unserem direkten Umfeld passiert. Es ist auch egal, denn um an Missbrauch von Kindern, an Vergewaltigungen von Frauen, an Zwangsprostitution etwas zu ändern, müsste man ja wirklich was TUN. Da genügt es nicht, sich einen netten Hashtag auszudenken, mit Flaschen auf Polizisten zu werfen oder auf Twitter gegen Männer zu hetzen.

Es müssten Gesetze geändert werden. Es müssten rechtliche Rahmen ausgereizt werden. Es müsste jeder Vorfall konsequent verfolgt werden.

Wenn ich lese, dass ein Kinderschänder in 108 (!) Fällen als freier Mann mit 2 Jahren auf Bewährung aus dem Hamburger Landgericht spaziert und dass die Staatsanwaltschaft auch gar nicht mehr gefordert hatte, wird mir schlecht! Aber immerhin hat der Täter sich ja entschuldigt und die Vorsitzende hat ihn auch noch gelobt! War ja alles nicht so gemeint. Sorry, dass ich euch fürs Leben gezeichnet habe, aber ich muss ja jetzt ein paar Jahre die Füße still halten. Hier hat jeder von euch 5000€ und dann ist gut, ja? Danke, tschüss.

Beim Hamburger Sportlehrer genau das gleiche: Lob und Bewährung für den Täter, Entschuldigung und ein paar Euro reichen dafür wohl aus.

Oder wie war das letztens mit dem Lehrer (!), der seinen eigenen 2jährigen Sohn missbraucht hatte? Er bekommt eine lächerlich geringe Haftstrafe und legt dagegen noch Berufung ein. Sein Verteidiger sagt, dass sein armer Mandant keine Kinder mehr ficken will und das Gericht sagt quasi: „Ok, dann ist ja gut. Hier haste Bewährung.“

Wie es mit der ermordeten Greta weitergeht, sehen wir erst im Frühjahr 2021. Bisher steht nur fest, dass die Angeklagte alles abstreitet, auf ihrer Opferrolle rumreitet und dass wohl bei der Einstellung dieser „Erzieherin“ einiges schiefgelaufen ist.

Was mit dem „minderjährigen“ Vergewaltiger in Pforzheim passiert, werden auch die kommenden Wochen zeigen. Aber da man ja „gezwungen ist, Jugendstrafrecht anzuwenden“, wird da nicht viel passieren.

WAS stimmt denn da nicht?!

Was ist bei den Leuten falsch, die einen Täter oder eine Täterin wieder freilassen oder nur für ein paar Monate wegsperren wollen? Wie fühlt man sich als Opfer, wenn man dem Täter/der Tätern quasi umgehend wieder begegnet oder begegnen kann?

Den Tätern soll „die Zukunft nicht verbaut werden“. Aber den Opfern WURDE die Zukunft bereits verbaut. On top nehmen ihnen die Richter dann noch die kleine Sicherheit, dass dieser „Mensch“ diese Taten nie wieder wiederholen kann. Im Gegenteil: die Opfer werden durch solche Urteile verhöhnt, man spuckt ihnen ins Gesicht und sagt ihnen jedesmal, dass sie es eben nicht wert sind, dass das einzig wichtige das Wohlergehen der jeweiligen Täter ist. Nur in medial extrem präsenten Fällen werden Strafrahmen auch mal ausgeschöpft.

Jedes milde Urteil kommt einer Aufforderung gleich, Kinder zu missbrauchen, zu schlagen, zu quälen, zu verkaufen oder Frauen zu vergewaltigen, zu misshandeln, zu töten. Es passiert ja nix. Vielleicht mal ein paar Monate oder wenige Jahre Knast, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt. Aber sonst? In meinen Augen ist ein Richter oder eine Richterin und auch die Verteidiger der Täter und Täterinnen an jeder einzelnen Folgetat mitschuldig und macht sich zudem noch über die Opfer lustig, wertet sie ab, setzt das psychische Martyrium fort.

Aber solange es wichtiger ist, dass man jetzt „Zigeunersauce“ nicht mehr sagen darf oder dass 150 (!) Leute deutschlandweit ein eigenes Kreuzchen auf Behördenformularen bekommen und überall diese Gendersternchen wie Unkraut wuchern, solange bleibt eben keine Kapazität für Probleme übrig, die jeden Tag aufs Neue ganze Leben zerstören.

Children’s lives don’t matter…

Es gibt eben wichtigere Dinge im Leben. Vor allem die, die MICH betreffen.

ICH ICH ICH ICH ICHI HCIH ICHIH CIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHCIHHIH CIHCICHICHIHCHCICH

AAARGH

Sorry, aber es will einfach nicht in meinen Schädel. Opfer werden bedauert, aber man schaut dann eben ganz schnell weg. Täter werden verteufelt, bekommen aber Unterstützung, Therapie, Hilfe, sogar Verständnis und Lob! Das ist krank!

Man muss sich mal klarmachen, dass sogar Gegendemos stattfinden – von denselben Leuten, die doch angeblich für „das Gute“ stehen, zum Beispiel letztes Jahr im September: Störaktionen bei Demo gegen Kindesmissbrauch in Berlin: Antifa und Polizei beste Freunde?

So viel Freiheit herrscht in diesem Land, so viel Toleranz, so viel Verständnis, dass wir Täter und Täterinnen frei rumlaufen lassen, Demos aller Art begrüßen und Überlebende im Stich lassen.

Ich brauch ne Pause…

Gewaltexplosion in den USA

Da denkt man, es würde im neuen Jahr ruhiger nach den ganzen Ausschreitungen, Anschlägen und auch Tötungen durch BLM, Proud Boys, Antifa und Co. in 2020 – und dann DAS!

Sturm auf das Kapitol: Was passiert ist und was nicht

Kranke Extremisten drängen zum Capitol in Washington D.C., die Wachmannschaft ist überfordert und kann sie nicht aufhalten, lässt sie durch. Drinnen eskaliert die Situation, es fallen Schüsse, Tränengas wird eingesetzt, Feuerlöscher als Waffen missbraucht. Chaos, Angst, Panik – und schlussendlich Tote.

Krank. Was anderes kann man dazu nicht sagen.

In den USA läuft einiges falsch und das hat erstmal nichts mit dem oder den Präsidenten zu tun. Trump war ein Symptom, Biden wurde auch nur gewählt, weil Trump nicht gewinnen sollte. Und oben sitzt in jedem Fall jemand, der nicht im Sinne des Volkes entscheidet, sondern der erwartet, dass das Volk mitzieht. Sowas ist problematisch bei derart knappen Lagern (50/50), denn die jeweils „anderen“ fühlen sich nicht repräsentiert.

Die Ära Trump hat dieses Problem katalysiert und schlussendlich eskaliert. Die Spaltung der Gesellschaft (die man übrigens auch in DE beobachten kann, wenn auch noch nicht so extrem) wird so schnell nicht verschwinden.

Dennoch rechtfertigt kein (!) einziger (!) Grund derartige Szenen und Gewaltexzesse!

Eine Bombe wurde im Kapitol gefunden, eine weitere bei der Parteizentrale der Republikaner. Beide wurden entschärft. Sämtliche Hintergründe sind derzeit noch unklar, doch es ist unstrittig, dass hier schnellstmöglich lückenlos aufgeklärt werden muss, was passiert ist, wie es zu diesem Vorfall kommen konnte – und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn es kein „Putschversuch“ war, wie man ab und an mal von Halbintelligenten liest.

Das war ein Ausdruck der Ohnmacht und kein „Umsturzversuch“

Wenn es etwas gibt, das in unserer heutigen Toleranzwahngesellschaft NICHT toleriert werden darf, dann ist es Gewalt! Es gibt keine „gute“ Gewalt. Es gibt keine Legimitation für Gewalt. Es gibt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung für Gewalt! Wer Gewalt befürwortet, hat in einer demokratischen, zivilisierten Gesellschaft NICHTS verloren.

Vor dem Hintergrund verurteile ich „Menschen“, die mit „War doch nur ein Trump-Nazi“ aktuell Twitter fluten, genauso wie „Menschen“, für die George Floyd „nur ein Schwarzer“ war. Beides Abschaum und beides Fraktionen, die keinerlei Respekt verdienen.

Letztes Jahr im Sommer brannte Portland dank BLM-Extremisten, die eine gute Sache als Entschuldigung nahmen, um ihren perversen Gelüsten zu frönen. 2021 ist das Kapitol in D.C. Schauplatz von ebenfalls gestörten Freaks, die sich einen Dreck um Demokratie und Frieden scheren. Solange es da niemand schafft, beide Hälften der Bevölkerung hinter sich zu vereinen, solange wird es weitergehen mit brennenden Bundesgebäuden, Ausschreitungen, Toten.

Und alles nur, weil irgendwer seinen oder ihren Kopf durchsetzen will. Das ist keine Demokratie im modernen Sinn. Macht doch bitte eine Monarchie draus, dann weiß man wenigstens, woran man ist – ohne dass man das Wort „Demokratie“ so in den Dreck ziehen muss.

Generation „MeMyselfAndI“ 🤷🏼‍♂️🤮

“Kinder“ spielen Fußball mit Welpen

Link zum Bericht auf BILD (Video).

Da fehlen mir die (guten) Worte. Ganz ehrlich. Auch wenn es heutzutage „in“ und „hip“ ist, selbst die widerlichsten Taten zu relativieren und in allem irgendwas Positives oder Entschuldigendes zu sehen, weigere ich mich, dies ebenfalls zu tun.

Es gibt Taten, die sind nicht entschuldbar. Egal was jemand erlebt hat oder welches „Trauma“ oder sonstige Ausreden er oder sie aufführt. Klar ist es doof, wenn da auf einmal jemand fordert, dass man Verantwortung für sein Handeln übernimmt und sich nicht von irgendwelchen Geschichten einlullen lässt.

Ich hab auch viel Scheiße hinter mir. Mehr als sehr viele andere. Und ich trete keine Leute zusammen, steche niemanden ab, klaue nicht, gehe nicht zu Anti-Polizei-Demos, besetze keine Häuser, jage keine Christen und auch keine Moslems oder Migranten, vergewaltige nicht, grapsche auch nicht wild um mich und ich trete und schlage keine wehrlosen Lebewesen!!

Deswegen lasse ich „schwere Kindheit“, „zu jung“ oder „soziale Probleme“ nicht als Erklärung oder Entschuldigung für Fehlverhalten, Vergehen oder Verbrechen gelten. Jeder (!) ist für sein Leben selbst verantwortlich. Das muss endlich wieder in die Köpfe der verweichlichten „aber wegen XYZ konnte ich nicht anders“- und „die Anderen sind Schuld an meinem Unglück“-Idioten rein. Wenn die Eltern nicht in der Lage sind, ihre Brut ordentlich zu erziehen, muss eben ein harter Cut her. Irgendwann ist auch Schluss mit Verständnis- und Toleranzwahn!

Was hier passiert ist, macht mich wütend. Ein zutraulicher Welpe wird als Fußball missbraucht. Von 10-12 „Kindern“. Er wird getreten und misshandelt. Als Folge davon hat er wohl bleibende Schäden erlitten, wie zum Beispiel Inkontinenz und Beckenschiefstand.

Sie traten das Tier, das laut winselte. Dann warfen sie es sich zu, schließlich flog der Welpe noch eine Treppe hinab.

Als die alarmierten Tierschützer schließlich eintrafen und die Besitzerin des Welpen in ihrer Wohnung konfrontierten, konnten sie noch sehen, wie der Kleine von der Nachkommenschaft an den Beinen durch die Wohnung geschleift wurde. Das muss man sich mal vorstellen… 😡

Was bitte geht in diesem asozialen Pack vor, dass sie sich an einem wehrlosen, wenige Wochen alten Welpen vergehen? Wie würden diese widerlichen Subjekte – das sind für mich keine Kinder! – reagieren, wenn man sie so behandeln würde? Was läuft da noch falsch? Was ist mit den Eltern, die ihren Teil zur charakterlichen „Entwicklung“ beigetragen haben?

Ich werde es nie verstehen, wie man andere und vor allem schwächere Lebewesen so be- und misshandeln kann. Egal ob Mensch oder Tier. Und manchmal wünscht man sich bei sowas eine Art Instant-Karma. Ich persönlich kann auf „Menschen“, die sich so primitiv und antisozial verhalten, sehr gut verzichten.

Ich tippe aber mal drauf, dass da trotz Strafanzeige nichts weiter passiert. Zu jung, „jugendlicher Leichtsinn“, „wir haben alle mal Dummheiten gemacht“ oder die übliche „schwierige Kindheit“ – irgendwas davon muss bestimmt wieder als Rechtfertigung herhalten für ekelhaftes Verhalten von Menschen, die anschließend genauso weitermachen werden. Es passiert solchen Subjekten ja nichts…

„Sweety“ – so heißt die kleine Fellnase aus Dortmund – wurde Gottseidank aus dieser Hölle befreit und kann nun ein Leben leben, das nicht aus Gewalt und Asozialität besteht.

Alles Gute, Sweety ❤️

Jahresrückblick 2020

Ich kann mich dem Jahresrückblick von Dieter Nuhr nur anschließen und selbigen (fast) uneingeschränkt empfehlen.

Einige Punkte, über die sich Dieter Nuhr auslässt, sehe ich persönlich etwas anders, aber die Richtung passt. Auf angenehme und souveräne Art und Weise zeigt er auf, was uns dieses Jahr beschäftigt hat und hält dem ganzen Spökes rund um Genederidiot*inn:en, Trumpinatoren, Covidioten, Nazis, Linke, Islamisten und Umweltaktivisten den Spiegel vor.

Die dieses Jahr schon extrem grassierende „Ich will aber“-Haltung – alternativ auch die „Ihr müsst gefälligst“- oder „Ich will nicht“-Mentalität – zieht sich durch alle Monate und man bekam den Eindruck, dass jede kleine verzogene Göre nur laut genug plärren musste, damit sie ihren Willen bekam.

Es wird für Freiheit, Umwelt und Menschenrechte gekämpft wie niemals zuvor – nur leider bei uns und nicht dort, wo wirklich Frauen unterdrückt, Schwule und Lesben ermordet, die Umwelt unwiederbringlich zerstört oder Andersdenkende in Lager gesteckt werden. Ist ja auch verständlich. Hier hockt man sich ins Baumhaus oder empört sich auf Twitter; in den Problemländern wird man für sowas direkt erschossen. Da will man nicht „Aktivist“ sein, man ist ja schließlich nicht dumm.

Nuhr zeigt auch schön auf, wo wir bei Corona versagt haben und welche Denkfehler manch Querdenker aufweist. Dabei lässt er keine „Seite“ als „richtig“ dastehen sondern sorgt stets dafür, dass man sich als Mensch mit einem IQ jenseits der 100 verstanden fühlt, sofern man noch etwas gesunden Menschenverstand besitzt und nicht vom infantilen „Ich will aber“-Virus kontrolliert wird.

2020 hat sehr gut aufgezeigt, woran es in unserer Gesellschaft krankt: am Verständnis füreinander. Paradox, denn nie zuvor wurde mehr Verständnis gefordert. Leider fehlt es an lösungsorientiertem Denken und Handeln – es ist eben einfacher nur zu fordern und die anderen machen zu lassen. Man selbst muss nichts tun. Wenn man nur laut und lange genug schreit, bekommt man was man will. So hat man das von Mama und Papa gelernt 🤷🏼‍♂️

Probleme gibts da allerdings nur, wenn man diesen Gestörten nachgibt… was leider oft geschieht. Dann ist für den Moment Ruhe, bis den Nimmersatten der nächste Pups querhängt. Kleiner Finger, ganze Hand und so.

Keine Toleranz für Intolerante jeglicher Couleur. Ganz einfach eigentlich.

Der Jahresrückblick von Dieter Nuhr ist kein Comedyprogramm, wie manch „Journalist“ in irgendwelchen Käseblättern verlauten lässt. Er ist Kabarett und ich bin fast der Meinung, an manchen Stellen den großartigen Volker Pispers herauszuhören. Mich hat er positiv gestimmt zurückgelassen. Ich konnte an vielen Stellen zustimmen und der Zuschauer bekommt hier eine relativierende Sicht auf Probleme, die zwar groß, aber eben nicht unlösbar sind, geboten.

Ich wünsche Dieter Nuhr alles Gute für das kommende Jahr und hoffe, dass er uns noch lange erhalten bleibt, damit jeder von uns ab und an mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird.

2020 ist fast vorbei. 2021 kann eigentlich nur besser werden – wenn wir endlich aufhören, kleine Grüppchen zu bilden, die ihr eigenes Süppchen kochen und nur auf ihrem Standpunkt verharren wollen. Wer was ändern will, muss anpacken – da wo wirkliche Probleme vorhanden sind und nicht da, wo man alle Annehmlichkeiten einer westlichen Industrienation genießt. Aluhüte, Genderkasper, Religionsspinner, Nazis, Antifanten, Baumhauspunks – niemand von denen löst Probleme, aber jeder einzelne schafft welche und fordert, dass sich alle nach den eigenen Forderungen richten.

Dass wir das erkennen konnten, war etwas Gutes dieses Jahr. Eine Chance, es nun besser zu machen. Der Mensch ist lernfähig, manchmal dauert es eben ein wenig.

Ich wünsche euch allen einen – trotz Beschränkungen und eventuell wirtschaftlicher und sozialer Not – schönen Jahreswechsel und ein gesundes neues Jahr. Nutzt die letzten Tage von 2020 und besinnt euch auf das was wirklich zählt. Schaltet Social Media einfach mal ab, macht’s euch gemütlich und schaut Ted Lasso. Geht mit dem Hund raus in den Wald, spielt Monopoly mit den Kindern, kuschelt mit dem Partner, ruft die Großeltern an und lasst euch die Laune nicht verderben!

Ein bisschen Bildungsnotstand

Unsere Schüler werden immer schlechter. Seit Jahren befinden wir uns im verbrieften Abwärtstrend und schauen zu, wie das Land der Dichter und Denker immer weiter in den Vergleichslisten abrutscht. Selbst die Muttersprache ist an manchen Schulen schon ein Problemfall, ebenso wie die Grundrechenarten.


Externe Artikel zum Thema:

Die Welt schrieb bereits 2002 über das Problem, das Deutschland im Bereich Bildung hat. Daran hat sich nicht geändert, wie eine neue Studie abseits von PISA zeigt, in Kurzform nachzulesen bei BILD und Junge Freiheit. Mehr als kurze Meldungen findet man allerdings nicht, es gibt ja Wichtigeres. Wer weitere Eindrücke möchte, findet sie zusammengefasst zum Beispiel bei Tichy.


Es krankt an allen Ecken und Enden. Schulgebäude verfallen, weil kein Geld für die Instandhaltung da ist oder die Beantragung der Gelder so umständlich gehalten wird, dass es teilweise Jahre dauert, bis etwas bewilligt wird. Es fehlen qualifizierte Lehrkräfte, die auch Lebenserfahrung mitbringen und wissen, wie man mit der Schülerschaft umgehen muss. Dazu kommen noch zig Steine, die Lehrern in den Weg gelegt werden, wenn es um ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag geht.

Allen voran klagewütige Eltern, die sich um ihr Herzchen sorgen und dann auch mal vor Gericht gehen, wenn sie der Meinung sind, dass der Lehrer unfair gehandelt hat. Immerhin ist das eigene Kind ja stets hochbegabt und ohne Fehl und Tadel. An vielen Schulen wird fast mehr Zeit damit verbracht, sich gegen klagende Eltern zu wehren, als den Unterricht vor- oder nachzubereiten, von respektlosen Schülerinnen und Schülern ganz zu schweigen. Es gibt sogar Anwaltskanzleien, die sich in Googleanzeigen mit „30 Jahre Erfahrung bei Klagen gegen Schulen und Lehrer“ präsentieren. Schule ist doof, der Lehrer der Feind und Bildung … naja … was eigentlich? Notwendiges Übel? Zwang? Erpressung? Jedenfalls scheinbar nichts Positives.

Unsere Gesellschaft hat sich gewandelt. Wir leben in einer Welt, in der die meisten Menschen ausschließlich an sich denken. Solange es einem selbst gut geht, ist alles andere egal. Man selbst hat Recht und Rechte, die anderen liegen falsch und haben Pflichten. Dieses verquere Denken ist Teil des Problems, denn auf der Strecke bleiben die, die eigentlich unsere Zukunft bilden sollen: die Kinder.

Kinder sind heute Mittel zum Zweck, Werkzeuge, die man einsetzen kann, wie es einem beliebt um eigene Ansichten durchzudrücken. Natürlich wird der kleine Schatz auch stets in dem Glauben bestärkt, dass er im Recht ist und alle anderen nicht. Der Gegenpol, den die Lehrer bei dieser einseitigen und egozentrischen Art der Erziehung bilden sollten, ist quasi nicht mehr existent. Unsere Lehrer wurden eingeschüchtert und entmachtet, die neue Generation von Lehrern besteht entweder aus Quereinsteigern ohne relevante Kenntnisse in Sozialpädagogik oder aus ehemals verhätschelten und somit welt- und realitätsfremden Kindern, die ihre „Erfahrungen“ entsprechend weitergeben und so eine weitere Generation von egozentrischen, linear denkenden und mitlaufenden Menschen heranbilden. Sie kennen es nicht anders.

Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist zu guter Letzt die Rücksichtspolitik, die in den letzten 20 Jahren extrem zugenommen hat. Sicherlich müssen wir dafür sorgen, dass Kinder mit Lernproblemen ebenfalls die Chance auf Bildung haben. Wie wir schon vor vielen, vielen Jahren erkannt haben, ist es essenziell wichtig, dass möglichst viele Menschen einen möglichst hohen Bildungsgrad aufweisen, denn Wissen und Bildung – übrigens nicht zu verwechseln mit Intelligenz!–sind die besten Schilde gegen Manipulation und Extremismus.

Nur wurde der Gedanke, dass man auf die Schwächsten Rücksicht nehmen muss, geradezu pervertiert. In der Praxis geht es nicht mehr darum, dass man versucht, die „Schwachen“ auf das Niveau der „Starken“ zu heben, sondern die „Starken“ werden gebremst, um den „Schwachen“ nicht davonzuziehen. Eine fatale Rücksicht, die dazu führt, dass das Bildungsniveau sinkt.

Es werden Programme und Projekte ins Leben gerufen, die es möglichst einfach machen sollen, erfolgreich am Schulunterricht teilzunehmen – allerdings verbindlich für alle. Dies führt dann dazu, dass das Niveau stetig abnimmt, denn man orientiert sich nach unten, nicht nach oben. Wie soll es da Wachstum geben? Wie soll man da die Neugier behalten?

Wie soll man da etwas lernen, wenn zwanzig Schüler auf zwei schwächere Rücksicht nehmen müssen?

Wenn man die Hürden immer wieder senkt, bekommt zwar jeder irgendwann einen Abschluss, aber was ist dieser dann wert? Im Endeffekt steigen die Einstellungsvoraussetzungen oder die Anforderungen für die Immatrikulation. Das Problem wird nach hinten verlagert. Auf diese Weise fühlen sich die Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit ganz toll, bekommen danach aber keine Ausbildungsstelle oder einen Studienplatz, weil selbst einfachste Tests nicht bestanden werden (können).

Wäre es nicht sinnvoller, die oben genannten zwei Schüler so zu fördern, dass sie mit den 20 anderen mithalten können? Das kann und sollte auch abseits der Schule geschehen – gerade auch privat und im Elternhaus -, doch hier in Deutschland legen wir den guten Schülern Ketten an und zwingen sie, ebenfalls schwach zu werden oder zumindest zu erscheinen, damit sich die zwei Schwachen nicht ausgeschlossen oder diskriminiert fühlen.

Wir leben eine pervertierte Form der Toleranz und Rücksicht und zerstören damit unsere Zukunft. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Leute ohne Ausbildung unsere Kinder unterrichten, nur damit nicht noch mehr Stunden ausfallen. Wir sind so sehr damit beschäftigt, niemandem aufs Füßchen zu treten, dass wir kaum noch Forderungen stellen. Und wenn es doch jemand macht, wird geklagt bis zum Exzess.

Wir achten wenn dann nur darauf, wie gut es unserem eigenen Kind geht und machen damit den wenigen guten Lehrern, die aus Überzeugung einen wahnsinnig harten Job gut erledigen wollen, das Leben noch schwerer. Wir loben unsere Kinder bis zum Gehtnichtmehr – und diese fallen dann aus allen Wolken, wenn sie im Arbeitsleben auf die harte Tour lernen müssen, dass sie eben nicht die Besten sind, sondern maximal Mittelmaß.

Unser desolates Schulsystem gleicht einem Flickenteppich aus Versuchen und Ansätzen, aus Ideologiewahn und Egozentrik. Wer kann, bringt seine Kinder überall unter, nur nicht in einer staatlichen Schule (auch wenn es durchaus Ausnahmen gibt). Warum schafft man nicht endlich bundesweit geltende, einheitliche Vorschriften? Warum gibt es keine bundesweit einheitlichen Lehrpläne, Prüfungen, Vorgaben? Föderalismus hat seine Vorteile, aber bei der Bildung ist dieser tödlich. Wir haben eine allgemeine Schulpflicht, doch sie ist ein Schatten dessen, was sie eigentlich sein sollte.

Wir sorgen dafür, dass Schüler das Minimum lernen und spalten die Gesellschaft somit immer weiter. Am Ende erhalten wir Schulabgänger und Studenten, die nur politisch korrektes Wissen vermittelt bekommen haben und gar nicht mehr in der Lage sind, eigenständig zu denken oder über den Tellerrand zu schauen. Statt Vielfalt und Wachstum gibt es dann nur noch ideologischen Einheitsbrei und die Forderung nach noch mehr Rücksicht und Toleranz, damit sich niemand ausgegrenzt fühlt.

Die Starken sollen die Schwachen tragen. Das gilt bei Steuern genauso wie bei der Bildung und ist ein Eckpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft. Nur wer trägt die Schwachen, wenn es keine Starken mehr gibt? Was passiert, wenn die Starken nicht mehr können – oder wollen?

Ich finde, es muss wieder mehr gefordert werden. Wer Probleme hat, soll Hilfe erhalten – jedoch nicht auf Kosten aller anderen. Wenn Zuhause kein Wert auf Bildung gelegt wird, muss die Quittung kommen und nicht mit noch mehr Rücksicht gekontert werden. Unter einem Abi, das unterhalb von 1,9 nichts mehr wert ist, leiden dann nicht nur die, die nicht lernen können oder wollen, sondern alle – und das darf nicht passieren.

Schulen brauchen mehr finanzielle Mittel. Niemand kann oder sollte in Bruchbuden lernen müssen. Wir brauchen einheitliche Lehrpläne und Lehrer, die nicht als Quereinsteiger für ein paar Monate ein paar Euro „verdienen“. Corona hat wunderbar gezeigt, wie rückständig unser Schulsystem und dass Internet und Co. nach über 20 Jahren immer noch „Neuland“ ist. Man hat sich über Jahrzehnte darauf versteift, es denen Recht zu machen, die am lautesten geschrien haben. Rechtschreibreformen, Inklusionsklassen, Schreiben nach Gehör und ähnlicher Murks, der verhindern sollte, dass die armen Kids überfordert werden.

Mit jedem Jahrgang erhalten wir die Quittung dafür, was übertriebene Rücksichtnahme auf Wenige bewirkt.

Gottseidank kann man heute sein Geld ja auch als YouTuber, Twitch-Streamer, Influencer oder Rapper verdienen.

Diese Aussagen gibt es in jeder Generation über die jeweils „junge Generation“, das ist mir bewusst. Doch die Intensität und das Tempo, mit dem sich diese Niveausenkung entwickelt, ist dank des von der Eltern- und Politikergeneration verschlafenen und belächelten „Neulands“ extrem. Wo früher solche Schwächen noch kompensiert werden konnten – einfach weil genug Zeit blieb um gegenzusteuern – kommen heute im Jahrestakt Menschen aus der Schule, die auf sich allein gestellt sind und erst dann wirklich anfangen zu lernen.

Es gibt immer weniger „Starke“, die sie auffangen könnten. Aber wenigstens haben sie sich nicht diskriminiert gefühlt 🤷🏼‍♂️😢