Politischer Hass im TV

Dank Stromausfall (Nummer 2 dieses Jahr) und anschließendem Internetausfall, habe ich mich gestern mal wieder mit linearen TV beschäftigt. Streaming ohne Internet ist eben schwierig 😁

Allerdings musste ich feststellen, dass ich nichts verpasst habe. Außer zu Trash TV-Terminen schaue ich ja kein „richtiges“ Fernsehen mehr, daher dachte ich, dass vielleicht doch mal was Interessantes zu sehen wäre.

Es gibt immer noch diesen ÖR-Sender, der quasi rund um die Uhr Hitler-Dokus zeigt. Dann noch jede Menge „Nachrichten“ und „Talkshows“ … und irgendwelche schlechten Serien aus Deutschland für Leute, denen das Lesen von Groschenromanen zu anstrengend ist.

Ach ja: und Hass gibts auch jede Menge neuerdings. Zumindest auf „Das Erste“ und dem „ZDF“.

Linke Asoziale, die Autos und anderes abfackeln, Polizisten zusammenschlagen und gegen alles „Kapitalistische“ hetzen, werden fast schon gelobt. Öffentlich. Aber gut, das mag damit zusammenhängen, dass „links“ bald offiziell die Richtung vorgibt, wie und was wir zu tun, zu lassen und zu denken haben. Da möchte man sich schonmal anbiedern.

Fassen wir zusammen:

  • Linke Gewalt ist ok. Vor allem am 1. Mai und wenn’s gegen „die Reichen“ geht. Natürlich muss korrekt gegendert werden.
  • Die Grünen sind supertoll und Annalena Baerbock ist gebildet (das ist die, die Kobold abbauen Strom im Netz speichern will).
  • Außerdem wünschen die ÖR noch einen „schönen Kampftag“ am 1. Mai (wenn auch fast nur dem weiblichen Teil der Bevölkerung*innen:/-;“). Natürlich flankiert von Marx und Engels.

Müsste da nicht das Anti-Hass-Gesetzdings greifen? 🤔

Ich habe jetzt erstmal alle ÖR-Sender aus der Programmliste gelöscht. Diesen Hass, diese Hetze muss ich nicht auch noch im TV haben, so selten ich das auch nutze.

Die Originaltweets wurden übrigens von den Verantwortlichen gelöscht, nachdem es selbst für Socialist Media zu abartig war, Gewalt zu verherrlichen, so offen zu hetzen und Wahlkampfwerbung für die #Grünen zu machen. Und das will was heißen 😁

Liebe #Neuland-Hetzer: Das Netz vergisst nicht. Da könnt ihr löschen wie ihr wollt.

Was wirklich wichtig ist

So viele schlechte Nachrichten. So viel Hass, Hetze, Egoismus, dass es schon weh tut. Überall, so scheint es.

Egal ob beim Gendern im TV, bei den Oscars, im Supermarkt, auf der Straße, im Kindergarten, auf dem Spielplatz oder online. Nirgendwo ist man sicher vor Negativität, wird quasi gezwungen, sich das alles anzutun.

Aber man hat ja die Wahl. Wir alle haben die Wahl. Niemand zwingt uns, alles hinzunehmen oder auch nur aufzunehmen. Lasst sie reden, fordern, nerven. Wie unerzogene Kinder muss man sie auch einfach mal schreien lassen, ihnen nicht ihren Willen geben.


Was mir dabei hilft ist nicht nur, dass meine Frau mir Rückhalt gibt, für mich da ist und mich nimmt wie ich bin. Das ist auch unser Schika.

Seitdem ich zuhause bin, ist er da. Jeden Tag. Es hat sich eine Routine eingestellt, die gerade mir als Aspi Sicherheit gibt. Morgens aufstehen, mit ihm raus, Frühstücksservice, dann mittags nochmal – allerdings mit Mittagsservice – und abends ebenso. Banal, ich weiß. Aber für mich ist das wichtig. Es bietet einen Anker, etwas das bleibt. Etwas Stabiles, unabhängig von dem, was „draußen“ für ein Wahnsinn tobt.


„In unserer Welt ist alles gut“

Das sagt meine Frau mir immer, wenn ich mir mal wieder zu viele Sorgen mache, wenn der Weltschmerz allzu präsent wird, wenn ich dieses ganze Gejammer höre, lese, sehe von Leuten, die exakt 0 Probleme haben oder hatten. Von Millionärinnen, von diskriminierten Prominenten, von unterdrückten Politikerinnen, von all denen, die erfolgreicher, wohlhabender, einflussreicher sind als die allermeisten anderen Menschen. Ach wie haben die es so schwer! Es ist eklig und es macht mich traurig, dass heute nur zählt, wie populär jemand oder etwas ist, damit eine Aussage Gewicht hat.


Wenn ich dann abends – oder besser nachts – ins Bett gehe und Schika sich freudig an mich kuschelt, erleichtert, dass seine Menschen wieder zusammen sind, verschiebt sich mein Fokus. Ich will, dass es ihm gut geht. Dass es uns gut geht. Und ich bin froh über jede Minute mit meiner kleinen Familie, in der wir uns lieben, füreinander da sind, uns tolerieren und akzeptieren. Ohne Hass, Neid, Zwang, Quoten oder sonstigem Murks.

„In unserer Welt ist alles gut“

Man sollte sich nicht zu sehr auf die Leute fixieren, die nur sich für wichtig halten, die nur fordern aber nichts geben. Das sind keine Menschen, die irgendwem gut tun, die etwas Gutes wollen. Man braucht sie nicht in seinem Leben. Warum sollte man hasserfüllten Menschen so viel Raum geben?

Auch wenn es nicht einfach ist, sich von jedem einzelnen zu distanzieren, so ist es doch möglich und es hilft. Es hilft einem selbst, weil man Ruhe hat und es hilft allen, weil diesen Menschen keine Bühne mehr geboten wird, wenn alle mitmachen.

Was ist euch wichtig? Wirklich wichtig? Braucht ihr jemanden, der euch sagt, was richtig zu sein hat… gefälligst? Seid ihr – sind wir – so unmündig, dass wir bereitwillig alles mitmachen, was irgendjemand verlangt?

Scheinbar. Aber das täuscht. Wenn der Fernseher aus ist, das Handy weggelegt und der Laptop ausgeschaltet wird, hat man auf einmal sehr viel Raum. Raum, der sonst von anderen belegt wird, von deren Gedanken, deren Meinung, deren Forderungen.

Dabei sind sie unwichtig. Sie wollen nur. Doch niemand kann uns zwingen, ihnen das zu geben. Ausschalten hilft. Sehr sogar.


Schika wird, sofern alles gut läuft, 15-18 Jahre alt. Er wird erleben, wie ich 50 werde und was in den 2030ern passiert. Er wird mich – uns – noch viele hundert Morgen nicht ausschlafen lassen. Ok… meine Frau 😁. Und viele Nächte lang wird er genüsslich an meinem Ohr lecken, bevor er einschlafen kann. Der olle Fetischist.

Ich freue mich auf jeden einzelnen Tag mit ihm, mit meiner Frau, mit uns. Das ist wichtig. Darauf sollte man sich konzentrieren. Das muss ich mir öfter bewusst machen.

#allesdichtmachen … und wie die Berufsempörten reagieren

(Updates unten) Ich wollte bisher nichts zu #allesdichtmachen schreiben. Jener Aktion, wo durchweg bekannte Prominente, Schauspieler sich der Form der Satire bedienen und zum Nachdenken anregen wollen.

Sollen sie machen. (Nicht nur) Mir war der weitere Verlauf der Geschichte sofort klar: Hass, Politisierung und Hetze, auf jeden Fall aber Aufmerksamkeit (BILD). Man merkt hier sehr schnell, wer wie tickt, wer sofort verurteilt und wer sich damit auseinandersetzt. Wer hasst, ist eben meist sehr leicht zu überführen.

Satire darf alles, wurde mehrfach festgestellt. Sie darf alte Menschen als Umweltsäue bezeichnen – ob als Lied vom WDR oder als Spiel der FUNK-Mediengruppe -, und sie darf Polizisten auf den Müll wünschen.

Satire darf aber nicht das Fehlverhalten der Bundesregierung kritisieren. Gut, das ist eigentlich Sinn und Zweck, aber das war wohl einmal.

Der Twitter-Socialist-Media-Mob schwenkt mal wieder seine Fackeln und Mistgabeln, fordert Entlassungen und stellt pauschal alle Teilnehmer als Nazis, Querdenker und Verschwörungstheoretiker dar. So heftig, dass sich einige der Teilnehmer der Aktion öffentlich entschuldigt haben.

Die Macht des halbgebildeten Pöbels eben.

Die Website zu #allesdichtmachen ist aktuell offline. Wahrscheinlich bereiten die „Täter“ gerade ein umfassendes Entschuldigungsvideo vor, um nicht weiter drangsaliert, erpresst oder eventuell sogar bedroht zu werden. Für Morddrohungen reicht es heute ja aus, wenn man als Mann ein Damenhygienehilfsmittel entwickelt.

Ob man die Aktion nun befürwortet oder nicht, sie hat gezeigt, dass man heute in Deutschland verdammt aufpassen muss, was man wie sagt. Man steht sehr schnell im Abseits, in der Naziecke und wird geächtet. Feind ist, wen ich dazu erkläre. So einfach machen sich das viele.

Ein Gutes hat die Aktion aber auf jeden Fall gehabt: man kann sehr gut erkennen, von wem man sich in Zukunft wirklich distanzieren sollte. Nämlich von all jenen, die die eine Seite der Satire loben, die andere aber verdammen (Tichys Einblick).

Sehr deutlich wird das beim WDR, der vor einem Jahr ebenfalls „Corona-Satire“ erstellte und darin das Virus als effektive Möglichkeit sah, endlich die „Alten“ loszuwerden, die „diesen Planeten vor die Wand gefahren haben“. Glaubt ihr nicht?

Also dieses Video ist ok, aber das folgende Video ist Hetze?


Meist sind es dieselben, die sich empören und irgendwelche Konsequenzen fordern. Gendernde Z-Promis, irgendwelche hippen Moderatoren, Podcaster oder „Journalisten“, die stets ins selbe Horn stoßen ohne auch nur im Ansatz zu differenzieren. Sie haben viel Zeit, gegen alles was „anders“ ist vorzugehen. Das ist wohl diese „Toleranz“ von der sie immer reden…


Es wird eben nicht mehr diskutiert, es wird bestimmt. Wer mitmacht – oder wenigstens Reue zeigt – darf weiter mitspielen. Wer abweicht, wird ausgegrenzt, entlassen, bedroht, beschimpft. Es war nie leichter als heute, Nazi zu werden.

Auffällig ist, dass diese Beschimpfungen, dieser Hass, Nazivergleiche und Beleidigungen stets von denen kommen, die so sehr nach Toleranz und Frieden und Freiheit verlangen. Niemand ist intoleranter als jemand, der Toleranz einfordert!

Ob nun ein Tobias Schlegl, Jan Böhmermann, Stefan Niggemeyer, Enno Park oder Igor Levit (ja, das ist der, der gesagt hat, dass AfD‘ler ihr Menschsein verwirkt haben (Welt) – sie alle proben den Aufstand, schreien laut weil sie wissen, dass sie weniger als 53 sind und nicht ganz so prominent.

Da tut es gut, wenn sogar ein Karl Lauterbach für echte Toleranz in die Bresche springt:


Ich hoffe ja, dass die Jungs und Mädels nicht einknicken. Dass sie nicht den quengelnden, gelangweilten Twitterhetzern nachgeben. Dass sie diesem Mob endlich mal Grenzen aufzeigen, den Spiegel vorhalten. Dass eine Diskussion entsteht, die nicht einseitig geprägt ist. Wir sind nicht alle gleich. Wir sind gleichwertig! Wer den Unterschied nicht kennt, sollte ganz still sein.

Allerdings gehe ich davon aus, dass das nicht passieren wird. Zu lange und zu oft haben wir den Blagen gegeben was sie wollten, sie in ihrem Denken bestärkt. Das lässt sich nicht so einfach rückgängig machen.

Es wird noch sehr „lustig“, wenn die grüne Leitpartei dieser Menschen im Herbst dieses Land regiert. Spätestens dann hält man die Klappe, macht alles mit um ja nicht in den Fokus der bigotten Moralwächter zu gelangen.


Update 1, 24.04.2021: Das hätte ich von Kanzlerkandidat Laschet (CDU) nicht erwartet. Auch nicht, dass endlich mal deutlich dieser „Du bist Nazi“-Scheiss angesprochen wird, mit dem viele Volltrottel heute jedwede Diskussion im Keim ersticken. Es mag am Wahljahr liegen, doch vielleicht bringt es ja doch was… (Link BILD.de).


Update 2, 24.04.2021: Die Moralapostel werden öffentlich benannt und zu Recht für ihr Verhalten kritisiert. Man muss Meinungen nicht teilen, aber sofort mit Hass und Hetze zu reagieren, wie es heute leider viel zu oft gemacht wird, ist schädlicher für jede Gesellschaft als „die falsche“ Meinung zu haben. Von folgenden „Promis“ werde ich mich in Zukunft fernheizen, denn für diese zählt nur die eigene Meinung – unabhängig von Fakten und Hintergründen. Davon haben wir schon mehr als genug.

(C) BILD, 24.04.2021

Es ist schön zu sehen, dass der Zuspruch größer ist als die Hetze derer, die andere Meinungen und Sichtweisen am liebsten verbieten würden. Wie hilflos diese „Promis“ sind, zeigt die Aussage von Hans-Jochen Wagner, der von einer „Minderheit meines Berufsstandes“ spricht. Lieber Herr Wagner: „laut“ ist nicht gleich „Mehrheit“ 😘

Im Gegensatz zu den „Toleranten“ und „Demokraten“ fordern die mittlerweile noch 47 standhaften Promis jedoch keine Ächtung, beleidigen nicht, verlangen nicht nach Berufsverboten. Durch #allesdichtmachen wurde wunderbar und effektiv gezeigt, wer wirklich Hass und Hetze verbreitet – und von wem man sich distanzieren sollte.


Update 3, 24.04.2021: Und wieder haben ein paar der Schauspieler dem Druck durch Hass und Hetze nachgegeben, sich dem Druck der Minderheit gebeugt. Schade. Das sendet das falsche Signal. Man darf niemandem automatisch Recht geben, nur weil er darauf besteht. Unreflektiert. Stur. Egozentrisch. Link (BILD). Genau DAS ist ja das Problem. Aber die Masse lässt sich bisher nicht einschüchtern oder erpressen.

Die Website (allesdichtmachen.de) ist auch wieder online – natürlich mit einem ellenlangen Statement, das schon fast obligatorisch scheint, will man nicht angefeindet, bedroht oder beleidigt werden. Was für eine tolerante Welt wir doch geschaffen haben… 😢

Ein wunderbarer Kommentar von Ralf Schuler: BILD


Update 4, 25.04.2021: Morddrohungen – das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, andere zur eigenen Meinung zu überreden, wie es scheint. Meter Becker bekommt sie, sagt Ben Becker (T-Online). Dabei hat sie sich doch schon distanziert und entschuldigt, sich den pöbelnden Blagen gebeugt (Spiegel).

Was ich mich frage: wenn man hier verallgemeinern darf – also wenn man „Nazi“ oder „Querdenker“ ist, wenn man etwas kritisiert, was nicht kritisiert werden darf – gilt das auch umgekehrt? Sind dann alle, die etwas gegen #allesdichtmachen haben, potenzielle Mörder? Gewalttätige Psychopathen? Oder ist das nicht ok, weil man nicht differenziert? 🤔

Naja. Jedenfalls ist die laute Minderheit, der brüllende Moloch der Hater und Hetzer, wohl doch nicht so zahlreich, so groß, wie man es gerne darstellt. 98% der Reaktionen seien positiv, so Mitorganisator Brüggemann (WELT). Da müssen dann eben Morddrohungen herhalten, um denen zu zeigen, was sie zu sagen, zu denken haben!

Deutschland im Frühjahr 2021…


Update 5, 26.04.2021: Oha. Geht man jetzt endlich mal öffentlich mit der einseitigen Berichterstattung und den Zwängen durch „Journalisten“ und Medien ins Gericht (BILD)? Gibt es noch Hoffnung? Hört vielleicht sogar dieser ähnlich dümmliche Gendersprech-Murks auf? Fangen die Leute an und sagen endlich mal „Nein“? Ich glaube nicht so richtig daran, aber ein wenig Hoffnung ist da.

(C) BILD

Hoffnung, dass man bald wieder diskutieren kann, ohne sich ins Abseits zu stellen, wenn man was „falsches“ sagt. Dass man nicht mehr genötigt wird, aus ideologischen Gründen irgendwelche Sprachvergewaltigungen zu ertragen, die nur Hass schüren und niemandem nützen. Dass vielleicht endlich wieder alle Seiten eines Themas beleuchtet werden statt nur der gerade genehmen. Dass alle die, die nach Freiheit und Toleranz verlangen diese auch endlich mal zu geben bereit sind. Dass dieses beschissene, verdammte Gegeneinander, dieses Gehetze von Menschen, denen es mehr als gut geht, endlich aufhört. Dass wir uns endlich, endlich mal um wirklich wichtige Probleme kümmern können statt irgendwelcher idiotischer Quoten, Sternchen, Umbenennungen und Meinungsnötigung.

Ich schweife ab. Aber ich hoffe. Diese Aktion hat jedenfalls die Möglichkeit eröffnet, all diese Themen ansprechen zu können. Ob es geschieht… wir werden sehen.

Yakuza: Like A Dragon (Xbox Series X)

Warum ich gerade zu diesem Yakuza-Teil einen eigenen Beitrag erstelle?

Nun, es ist der erste Teil, der mit einem neuen Protagonisten aufwartet. Kiryu Kazumas Geschichte ist auserzählt und es wurde Zeit für einen neuen „Helden“. Weniger grimmig, etwas „lustiger“, alberner, lockerer, abgedrehter.

Zudem hat man den Neustart bei SEGA genutzt, um das Kampfsystem umzustellen. Man bestreitet seine Kämpfe nicht mehr in typischer Brawler-Manier, sondern, wie in JRPGs üblich, rundenbasiert.

Genug Änderungen also, um dem aktuellsten Teil dieser grandios erzählten Gangster-Reihe einen eigenen Beitrag zu widmen.


Eins vorweg: nehmt euch Zeit, spielt nicht mit Walkthroughs. Probiert alles aus und beschäftigt euch mit dem, was euch die Spielwelt abseits der Hauptgeschichte bietet.

Das gilt im Grunde für alle Yakuza-Teile, für Like A Dragon jedoch umso mehr. Es spielt sich wie ein JRPG und sollte entsprechend angegangen werden.


Ich spiele das Spiel mit japanischer Sprachausgabe und englischen Untertiteln. Deutsch als Textsprache ist auch vorhanden, jedoch so billig und teils falsch und lückenhaft übersetzt, dass sich niemand damit einen Gefallen tut. Kleines Beispiel:

I‘m not that girl anymore. I am a vagrant on a quest for vengeance. Do you know how many times I‘ve awoken in the night, having dreamt of drawing that dagger?“

„Ich irre auf der Suche nach Rache umher. In vielen Träumen habe ich diese Klinge gezogen.“

Wer auch immer das übersetzt hat: You had 1 job…🤦🏼‍♂️


Die ersten 5 Kapitel dienen als Tutorial und erzählen die Hintergrundgeschichte von Kasuga Ichiban, dem neuen Hauptdarsteller, der Kleidung in denselben Farbei trägt wie Kiryu Kazuma – nur vertauscht.

Ich werde hier nicht spoilern, doch so viel sei gesagt: man arbeitet sich hoch. Von ganz unten. Weiter unten gehts nicht.

Ein interessanter Ansatz und wirklich gut inszeniert.

Auf dem Weg nach oben entdeckt man durchaus Parallelen zur Geschichte von Kiryu Kazuma, sieht bekannte Orte aus einem anderen Blickwinkel und lernt neue Gefährten kennen. SEGA hat hier wirklich gute Arbeit geleistet.

Verrat, Treue, Ehre, die Sorgen der kleinen Leute, Politik und wie diese Aktivistinnen pusht und benutzt, der Wandel der Zeit allgemein, Clankriminalität und -Rivalität, Armut, Familie – all das und mehr wird thematisiert und ansprechend transportiert.

Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Niemals spürt man den heute sonst so oft belehrend erhobenen Zeigefinger, der einen eigentlich nur noch abstößt. Man taucht in die Welt ein, baut eine Beziehung zu den Charakteren auf und das gesamte Setting verleitet dazu, sich näher mit selbigem zu beschäftigen. Mich zumindest. Natürlich ist auch hier wieder nicht alles so, wie es zunächst scheint.

Ich behaupte sogar, dass hier noch einen Gang höher geschaltet wurde, was die Plot-Twists angeht.


Yakuza: Like A Dragon ist ein echtes Rollenspiel geworden. Charakterlevel, Joblevel, Ausrüstung, Waffen, Crafting, Statuswerte, Party, Buffs, Debuffs, Heilung, Beziehungssystem und jede Menge Quests sind vorhanden und recht gut umgesetzt. Natürlich gibts auch wieder jede Menge „Kleinkram“, der abseits der Hauptquest für etliche Stunden Beschäftigung sorgt.

Man kann Kart fahren, sich als Immobilienmanager versuchen (unbedingt machen! Hier kann man sehr schnell sehr viel Geld verdienen!), im Casino Geld gewinnen oder verlieren, als Teilzeit-Held Leuten in Not helfen, Dosen sammeln, Baseball, Darts und Golf spielen, seinen Poke…Sujidex füllen, Essen gehen, Karaoke singen, B-Movies im Kino schauen und via Quiz seine Werte wie Intelligenz, Charisma oder Stil & Co. pushen.

Bei alledem nimmt sich das Spiel nicht zu ernst. Es gibt durchaus absurde Szenen und die Atmosphäre wirkt lockerer als in den bisherigen Spielen der Serie. Allein schon, dass sich Kasuga Ichiban als Held sieht, der die Welt wie ein Rollenspiel (explizit: Dragon Quest) wahrnimmt, eröffnet jede Menge tragikomische Momente und Möglichkeiten. Ich finds toll!

Die Steuerung ist angenehm. Man merkt den Unterschied (positiv) recht deutlich, gerade im Vergleich zu Yakuza 3-5. Bugs habe ich bisher keine bemerkt, die Auto-Save-Funktion funktioniert zuverlässig, es gibt keine FPS-Einbrüche auf maximaler Qualitätsstufe und auch keine Abstürze. Quick Resume funktioniert ebenfalls, die Karte ist hilfreich, das Schnellreisesystem wurde ins Handy integriert und entdeckte Komboeffekte in Restaurants werden nun angezeigt.


Für diejenigen, die die „alten“ Teile vermissen: Seid unbesorgt. Der Übergang von Yakuza 0-6 zu Like A Dragon ist angenehmer, als ihr vielleicht denkt. Sehr angenehm!

Nachdem mich diese wunderbare, grandios erzählte und inszenierte Spieleserie über fast 4 Monate jeden einzelnen Tag begleitet hat, wird es schwer, adäquaten Ersatz zu finden. Ich hoffe, dass noch viele Teile folgen werden … und dass es nicht allzu lange dauert bis zum nächsten „Yakuza“ 😊

Mit Hass und Lügen gewinnt man viel

… zumindest in der heutigen Hochzeit der intoleranten Egomanen. Ein paar aktuelle Beispiele:


Da entwickeln 2 Männer (!) – zusammen mit ihren Mitbewohnerinnen – ein Hygieneprodukt für Frauen (!!), das man mögen kann oder auch nicht. Früher wurde etwas einfach nicht gekauft, wenn es nicht gefällt. Heute gibts Mord- und Gewaltdrohungen. Was erdreisten sich diese toxischen Patriarchen?! Aber Gewalt, Hass und Hetze wirken eben und wir geben nach. Somit wird das weitergehen. Der Pöbel und der Mob bekommt schon was er/sie/es will. Egal wie.

Ob das genauso abgelaufen wäre, wenn da 2 Frau*innen gegründet hätten?


Kobold-Anna ist Kanzlerkandidatin der Grünen. Man muss nur lange genug die Wahrheit verbiegen und Minderheiten hofieren, die in Socialist Media Werbung für einen machen, schon kommt man als radikale Partei auf Werte, die einen befähigen, einen Kanzlerkandidaten zu stellen. Besonders auffällig ist der Stimmenzuwachs seit Fukushima und der vehementen Behauptung, bei dem dortigen Atomunglück seien tausende Menschen gestorben. Fast umgehend schossen die Stimmen für die Grünen in die Höhe, sie stellten kurze Zeit später das erste Mal einen Ministerpräsidenten und arbeiten seitdem erfolgreich mit Hetze und Manipulation daran, endlich 83 Millionen Menschen regieren zu können. Sie machen Politik für (sehr) wenige Menschen, die jedoch umso lauter sind und daher als viele erscheinen. Angst und Chauvinismus wirken eben immer. Besonders beim einfach gestrickten Wähler. Hilfreich dabei ist natürlich auch ein Gendersender wie ProSieben, der vorbildliche journalistische Arbeit leistet und für Qualitätsfernsehen bekannt ist.


Auch vor TrashTV macht die ideologisische Bewegung nicht halt. Prinz Marcus äußert sich betrunken homophob („Alkohol ist keine Entschuldigung.“) und wird auf heftigste abgestraft. Calvin Kleinen benimmt sich alkoholisiert wie der asozialste Mensch der Welt („Wenn du nicht betrunken bist, bist du voll ok, deswegen nominiere ich Patricia.“) und alles ist tutti (siehe Exit-Zeremonie Folge 2). Dank Shitstorm unterzog Sat1 die bereits abgedrehten Folgen einer erneuten Prüfung und hat bei Folge 2 knapp 30 Minuten herausgeschnitten. In den geschnittenen Minuten wurde gezeigt, wie manipulativ Katy Burak Bähm agiert und wie die restlichen Kandidaten darauf reagierten. Natürlich mit Streit. Man dürfe solche Szenen nicht ohne Kontext zeigen. Gilt scheinbar nicht für jede Szene… und es hindert einen auch nicht daran, Mobber wieder einzuladen. Ob nun wegen Streit geschnitten wurde oder ob man Katy Bähm nicht schon wieder als „Opfer“ zeigen wollte – oder als Täter? – werden wir wohl nicht erfahren.

Update 20.04.2021, 18:44 Uhr: Promis unter Palmen wird nicht weiter gezeigt, da heute Willi Herren (45) gestorben ist.


Im Fußball gehts oft heiß her und auch hier dreht der Hass-Mob auf. Friedhelm Funke ist ein Rassist, weil er etwas nicht gesagt hat. Er hat wohl gemerkt, dass er bei einem falschen Wort von der intoleranten Woke-Sprachpolizei abgestraft werden würde und demzufolge versucht, sich irgendwie zu retten. Doch wen der wütende Pöbel einmal auf dem Schirm hat, den macht er fertig. Dem muss man zeigen, was Frieden, Toleranz und Rücksicht bedeuten. Das Statement des 1. FC Köln half da wenig. Ebenso wie das Statement von Bayer Leverkusen. Also aufgepasst, was ihr sagt. Und was ihr nicht sagt.


Das war nur diese Woche. Und es ist erst Dienstag.

Eine Woche im Jahr 2021, beherrscht von satten, gelangweilten, ankerlosen Menschen ohne Platz in einer Gesellschaft, die darauf ausgelegt und angewiesen ist, dass man zusammenhält, zusammenarbeitet. Dass es Regeln, Grenzen und Werte gibt. Man möchte sich nicht anpassen. Anpassen muss sich die Gesellschaft. Wenn es nicht mit Manipulation klappt, dann mit offenen Lügen. Wenn das auch nicht hilft, greift man auch mal zu Drohungen und Gewalt.

Wer sowas wirklich will, sollte sich bewusst sein, dass in einer Anarchie, in grenzenloser Freiheit, derjenige Recht hat, der stärker ist. Spätestens dann ist das Geschrei nach Regeln und Grenzen groß. Natürlich nur für „die anderen“ 😉

Fukushima / Atomausstieg

Der eine Tote wurde übrigens 2018 anerkannt. Man nimmt an, dass die Krebserkrankung unter Umständen beim Atomunglück ihren Ursprung gehabt haben könnte.

Ein Toter.

Ein Toter reicht aus, um von „todbringender Strahlung“ und „Verseuchung für viele Jahre“ zu reden, Deutschland einen Hau-Ruck-Ausstieg aufzuzwingen, der weder der Umwelt, noch dem Bürger irgendwas bringt.

Ich könnte hier alle Aussagen und alle Panikmache aufführen und kommentieren, doch wird das dann ein sehr langer Beitrag. Daher lasse ich es bei weiterführenden Links, die etwas mehr Realität in den Ökowahnsinn der heutigen Aktivistinnen bringen.

Ein Toter durch Atomunglück bestätigt (BBC)

Fukushima und der Mandela-Effekt (Tichys Einblick)

UNSCEAR-Report 2020 zu Fukushima (UNSCEAR)

Was wirklich gefährlich ist (Prof. Gerry Thomas, YouTube)

Fukushima und Tritium (Quarks)

Grüne Kreativwahrheit 1 (Wirtschaftswoche, unten)

Grüne Kreativwahrheit 2 (Welt)

Profiteure der Panikpolitik (FAZ)

Energiewende schlecht konzipiert (Handelsblatt/Bundesrechnungshof)


Fassen wir zusammen:

  • Die freigesetzte Strahlung war und ist ungefährlich
  • Eine Verseuchung des Meerwassers findet nicht statt
  • Röntgen ist belastender als hektoliterweise „Fukushimawasser“ zu trinken
  • Das „verseuchte“ Gebiet ist schon längst wieder bewohnbar
  • Der Vergleich mit Tschernobyl hinkt extrem
  • Atommüll kann problemlos (aber nicht restlos) recycelt werden
  • Kurz nach dem Unglück schürten die Grünen Panik und feierten umgehend einen Wahlerfolg, stellten das erste Mal einen Ministerpräsidenten und schlachten seitdem die Toten durch Erdbeben und Tsunami gnadenlos für ihre Zwecke aus
  • Angst funktioniert und treibt die Menschen in die Arme von Neppern, Schleppern, Bauernfängern
  • In der Konsequenz erwarten uns belegbar teurer Strom, mehr Abgaben, unsichere Energieversorgung

Gut, was will man erwarten von einer Partei, die mit Angst und Hass Wahlkampf führt und sich bei der Entscheidung, ob man sexuellen Missbrauch härter bestrafen soll, enthält..?

Warum sagt man nicht einfach: „Hey, lasst uns aussteigen. So schaffen wir neue Märkte und Bedarfe, weil so wie bisher lebt unsere Industrie keine 50 Jahre mehr und nebenbei tun wir noch was für die Umwelt.“

Warum muss man was erfinden, was vorschieben? Es wirkt! Wer Angst hat, macht viel mit, nimmt viel in Kauf. Auch Dinge, die man eigentlich nicht will. Die Angst soll verschwinden – nichts anderes zählt. Auch keine Fakten oder das Parteiprogramm oder die Geschichte…


Lest euch die verlinkten Artikel durch und macht euch selbst ein Bild.

Ich für meinen Teil werde diese Partei voller hasserfüllter Egomanen und Manipulatorinnen nicht unterstützen. Wer Tote missbraucht und wem missbrauchte Kinder egal sind – nichts anderes bedeutet es, wenn man sich enthält! – der darf nirgendwo irgendwas regieren!

Sexueller Missbrauch / Divers

Zwei Probleme, drei Zahlen.

Unterschiedliche Bereiche, doch ein Paradebeispiel dafür, was heute als wichtig oder wichtiger dargestellt wird.

Hierbei geht es nicht nur um die Präsenz in Medien und Parteiprogrammen, sondern auch um das, was effektiv getan wird, was man wie schnell umsetzt und wem das eigentlich hilft.


314.000 missbrauchte Kinder pro Jahr, das sind die Zahlen des BKA und entsprechende Dunkelfeldschätzungen. Die WHO geht allerdings von knapp 1.000.000 Fällen in Deutschland aus.

Über Jahre und Jahrzehnte wurde immer wieder gefordert, ja sogar regelrecht darum gebettelt, dass das Strafrecht bzgl. sexuellem Missbrauch von Kindern verschärft wird. Sexueller Missbrauch war ein Vergehen, kein Verbrechen, was sich erst kürzlich nach langem Hin und Her geändert hat.

2001 – vor 20 Jahren! – hatte Gerhard Schröder schon für härtere Strafen plädiert, doch getan hatte sich bis jetzt nichts. Im Gegenteil: es wurde sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, solche Monster härter zu bestrafen.

20 Jahre hat es gedauert, bis „Bewährung“ zur absoluten Ausnahme gemacht wurde. Und als es darum ging, die Gesetzesänderung endlich zu beschließen, haben sich FDP, Grüne und Linke der Stimme enthalten. Nur CDU, AfD und SPD stimmten dafür. Nach 20 Jahren.

314.000 (oder 1.000.000) Kinderseelen pro Jahr sind diesen Parteien scheinbar nicht so viel wert. Nichtmal eine Stimme, eine Meinung… da ging es um eigene Vorstellungen, die nicht in den finalen Text der übernommen wurden. Prinzipien statt Handeln. Sturheit statt Hilfe.

Nach ewig langem Schweigen und Zögern.


Dagegen wurde ein anderer Missstand fast umgehend beseitigt: Seit Ende 2018 gibt es offiziell das „dritte Geschlecht“. Behördliche Formulare wurden angepasst, Stellenausschreibungen lauten stets auf (m/w/d), es gibt Unisextoiletten und man will der Bevölkerung mit aller Macht das Gendern aufdrücken.

Seit 2013 konnte man das Feld „Geschlecht“ im Geburtenregister freilassen bzw. die Zuordnung zu „männlich“ oder „weiblich“ löschen lassen. Dagegen wurde Verfassungsbeschwerde eingelegt, da es nicht möglich war, „inter “ oder „divers“ eintragen zu lassen. Der höchstrichterliche Beschluss erging 2017 und ab Dezember 2018 war dieser Missstand behoben.

Bisher haben 413 Menschen ihr Recht auf Eintragung von „divers“ als Geschlecht wahrgenommen. Darunter befinden sich auch 19 Neugeborene.

80.000 bis 120.000 Intersexuelle gibt es laut Schätzungen in Deutschland.


Und das ist der Punkt, an dem ich mich frage, was bei mancher Politikerin oder Staatsanwältin falsch läuft!

Niemand soll und darf diskriminiert (oder bevorzugt) werden. Jeder hat ein Recht auf ein Leben in Ruhe, Frieden und Freiheit. Ich freue mich, dass hier innerhalb von 5 Jahren etwas erreicht wurde, was zwar wenige Menschen betrifft und noch weniger annehmen, aber wenigstens haben sie jetzt die Möglichkeit dazu!

Warum geht das nicht bei 314.000 – 1.000.000 Kindern? Warum dauert das Jahrzehnte? Warum enthalten sich gerade die Parteien, die doch so extrem nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schreien?

Warum bewegen 413 – 100.000 Menschen eher zum Handeln als 314.000 – 1.000.000? Sind Kinder weniger wert? Warum? Weil sie nicht wählen dürfen und somit nichts „bringen“?

Warum hat man es nicht umgekehrt gemacht, Prioritäten gesetzt nach Anzahl? Oder warum lief das nicht wenigstens parallel, mit gleicher Vehemenz? Warum sind die Belange von 413 – 100.000 Menschen in den Wahlprogrammen verankert, während man sich bei härteren Strafen für sexuellen Kindesmissbrauch in 314.000 – 1.000.000 Fällen enthält?

Ein ganzes Volk – 83.000.000 Menschen – soll Gendern und sich anpassen an die Bedürfnisse von 413 – 100.000 Menschen. Gleichzeitig scheren sich die, die das politisch fordern, nicht um 314.000 – 1.000.000 missbrauchte Kinder, die ebenfalls Teil der Bevölkerung sind.

Die sind ihnen scheinbar noch nichtmal ein klares „Ja“ oder „Nein“ wert.

😡